Ein genetischer Defekt, der die Bildung eines bestimmten Enzyms verhindert, ist die Ursache des so genannten Johanson-Blizzard-Syndroms. Der dabei gestörte Funktionsmechanismus hat möglicherweise auch Bedeutung bei einer ganzen Reihe weiterer Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse. Das haben Wissenschaftler der Universitäten Erlangen-Nürnberg und Greifswald herausgefunden. In einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt gelang dem Forscherteam um Prof. Dr. André Reis und Dr. Mar
Regulatorprotein hat eine wichtige Rolle beim Aufbau eines funktionsfähigen Netzwerks
Jeder Mensch ist einer dauernden Informationsflut ausgesetzt. Das Gehirn muss die wichtigsten und eindrucksvollsten Informationen herausfiltern. Doch darüber hinaus muss es sie auch dauerhaft so speichern, dass sie in entsprechenden Situationen oder aus der Erinnerung heraus wieder abgerufen werden können. Dafür sind auch die Nervenzellen im so genannten Hippocampus, einem Bereich der Großhirnr
Prof. William Shotyk und seine Mitarbeiter am Institut für Umwelt-Geochemie der Universität Heidelberg bestimmten Antimon im Wasser von 15 kanadischen Handelsmarken und 48 Marken aus ganz Europa
In PET-Flaschen abgefülltes Mineralwasser ist mit Antimon (Sb), einem potentiell toxischen Schwermetall, dass keine bekannte physiologische Funktion besitzt, verunreinigt. Antimontrioxid wird als Katalysator bei der Herstellung von PET (Polyethylenterephthalat) eingesetzt. PET enthält
In der Januar-Ausgabe 2006 von “Nature Methods” berichtet ein internationales Team mit Berner Beteiligung über einen Durchbruch im Bereich der Zellforschung. Dank einer neuen Substanz lassen sich lebende Zellen 200 Mal effizienter untersuchen als bisher.
Zellen regulieren ihre Funktionen über codierte Signale. Die Häufigkeit und Grösse dieser Signale geben Auskunft über die Zellfunktionen. Die gestörte oder beeinträchtigte Funktion von Zellen ist häufig die Ursache von Krankhei
ttz-Wissenschaftler schicken Ozon durch Apparaturen der Lebensmittel- und Getränkehersteller
Ozon, das Gas in der Erdatmosphäre schützt die Lebewesen vor schädlichen Strahlen der Sonne. Ozon kann aber noch mehr: Das Gas besitzt auch nützliche Eigenschaften zur Reinigung und Desinfektion von Maschinen und Anlagen. Das Umweltinstitut des ttz Bremerhaven entwickelt gemeinsam mit der Bremer Brauerei Beck & Co und vier weiteren Partnern eine neuartige Technologie zur Reinigung von Masc
Auch mit Pflanzen lassen sich wirksame Impfstoffe in genügend großer Menge produzieren. Das haben Forscher der Universitäten Würzburg, Heidelberg, Freiburg und Clermont-Ferrand am Beispiel der bakteriellen Infektionskrankheit Borreliose gezeigt. Ihre Ergebnisse stellen sie in der Januar-Ausgabe des Fachblatts “Nature Biotechnology” vor.
Impfstoffe sind oft Proteine. Meist werden sie mit großem Aufwand in Bakterien oder Zellkulturen hergestellt. Dass sie sich prinzipiell auch in g
Grundlagenforschung zur Regeneration von Pflanzenorganen – Veröffentlichung in “Science”
Nur wenige Tiere können es, aber zahlreiche Pflanzen: Organe, die beschädigt worden sind, aus erwachsenem Gewebe regenerieren. Das macht man sich zum Beispiel bei der Stecklingsvermehrung von Pflanzen zunutze: ein abgetrennter Stängel kann neue Wurzeln und schließlich wieder eine vollständige Pflanze bilden. Was bei der Neuorganisation der Pflanze auf molekularer Ebene in den Zellen und Gew
Überlebensrate erhöht sich auf 60 Prozent
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg (UKH) haben eine neue Behandlungsalternative für die seltene und gefährliche Bluterkrankung AL-Amyloidose nachgewiesen. Durch die Gabe fremder Stammzellen erhöhte sich die Überlebensrate. “Ziel der Studie war, herauszufinden, ob man die Prognosen mit der Transplantation fremder Stammzellen verbessern kann”, sagt Stefan Schönland, Projektleiter vom UKH, im Gespräch mit pressetext. Die
Wer schon einmal Fleisch über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt hat, kennt das Phänomen: Am nächsten Morgen schwappt auf dem Teller eine mehr oder minder große rötliche Pfütze, Resultat des so genannten “Tropfsaftverlusts”. Zwei bis fünf Prozent seines Gewichts verliert ein Schnitzel, Steak oder Kotelett bei der Lagerung an Wasser – je mehr, desto zäher schmeckt das Fleisch später. Wie groß die Pfütze auf dem Teller wird, hängt unter anderem von genetischen Faktoren ab. Die Bandbreite ist selbs
Klinische Tests für 2007 geplant
Genetisch veränderte Milchsäurebakterien können einen Wirkstoff freisetzen, der eine Ansteckung mit HIV verhindert. Amerikanische Wissenschaftler haben Bakterien der Art Lactococcus lactis so verändert, dass sie Cyanovirin produzieren, welches menschliche Zellkulturen vor einer Infektion mit dem HI-Virus schützt. Ihre Ergebnisse hat das Forscherteam um Bharat Ramratnam von der Brown Medical School auf Rhode Island im Fachmagazin Journal of Acquir
Forscher der Deutschen Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen machen die Cassavapflanze, die Kartoffel Afrikas, widerstandsfähig gegen gefährliche Pflanzenviren. Zu diesem Zweck hat die DSMZ die weltweit umfangreichste Sammlung infizierter Pflanzen jetzt komplettiert. Die genaue Analyse des gesamten Virenspektrums erlaubt die gezielte Züchtung besonders resistenter Pflanzen. Erste Züchtungserfolge werden auf afrikanischen Feldern bereits im Anbau getestet. Weltweit ernähren sich über 800 Mil
EU fördert neues Graduiertenkolleg an der RUB
INTCHEM: Chemie, Biochemie und Materialwissenschaft
An der – hoch spannenden – Schnittstelle von Chemie, Biochemie und Materialwissenschaft promovieren: Diese in Deutschland einzigartige Gelegenheit haben Nachwuchsforscher aus Europa ab dem 1. April 2006 in Bochum. Die Europäische Union fördert ein neues internationales Graduiertenkolleg an der Ruhr-Universität, das in die Graduate School of Chemistry and Biochemistry (GSCB) der RUB
Pressemeldungen zufolge haben tschechische Fischer am Oberlauf der Elbe tausende tote Fische mit blutunterlaufenen Schuppen geborgen. Als Ursache werden zyanidhaltige Industrieabwässer vermutet, die in den tschechischen Teil der Elbe bei Kolin gelangt sind. UFZ-Wissenschaftler hatten vor wenigen Jahren die Folgen eines Zyanidunfalles am Oberlauf der Theiss in Rumänien untersucht. Im Januar 2000 waren dort Tonnen zyanidhaltiger giftiger Rückstände aus der Goldgewinnung in den Fluss gelangt, weil ein
Auf Madagaskar haben Wissenschaftler – mit Unterstützung der VolkswagenStiftung – einen wirksamen Beitrag zum Artenschutz geleistet
War es tatsächlich die Nachtigall und nicht die Lerche? Für manche Menschen ist es fast unmöglich, Vogelstimmen eindeutig zuzuordnen. Gänzlich scheitern aber würden wohl die meisten, wenn es um das Quaken von Fröschen geht. Dabei verrät auch der Frosch durch sein Rufen, zu welcher Art er gehört. Wissenschaftler beweisen dies jetzt eindrücklich mit
Menschen haben den stark ausgeprägten Wunsch einander zu helfen, aber teilen wir Missgunst und Boshaftigkeit auch mit unseren nächsten Verwandten?
Ob und wie stark altruistisches, also selbstloses Verhalten auch bei unseren nahen Verwandten, den Schimpansen, ausgeprägt ist, haben Keith Jensen und seine Kollegen vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie an Schimpansen im Leipziger Wolfgang-Köhler-Zentrum für Primatenforschung untersucht. Die Tiere wurden v
Karlsruher Forscher an internationalem Genom-Projekt beteiligt
Ein internationales Forscherkonsortium hat zum ersten Mal drei verwandte Schimmelpilzarten genetisch entschlüsselt. Es handelt sich um die drei Pilze Aspergillus oryzae, Aspergillus fumigatus und Aspergillus nidulans. „Die Ergebnisse zeigen, dass diese drei Schimmelpilze genetisch so unterschiedlich sind wie Fische und Menschen, obwohl sie zur gleichen Gattung der Giesskannenschimmel gehören“, erklärt Professor Dr. Rei