Biowissenschaften Chemie

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SUMO und der Sauerstoff-Stress

SUMO ist an der Antwort von Körperzellen auf oxidativen Stress beteiligt: Göttinger Forscher beschreiben den molekularen Mechanismus im Wissenschaftsmagazin „Molecular Cell“

Unsere Körperzellen sind in ständigem Stress. Nicht nur der normale Energieumsatz, auch Sonnen-licht, Chemotherapien oder Unterkühlung belasten die Zellen. Es entstehen dann schädliche Sauerstoff-Varianten, die den Stoffwechsel durcheinander bringen. Gelingt die Korrektur der Redox-Situation nicht, erleiden d

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Mit Anti-Prionen gegen BSE & Co – Forscher bekämpfen Alzheimer und Rinderwahnsinn

Durch Prionen verursachte Erkrankungen, beispielsweise Rinderwahnsinn, richteten weltweit bislang Schäden in Milliardenhöhe an. Schuld sind schädliche Eiweiße (Prionen), die sich scheinbar unkontrolliert in Gehirnzellen ablagern und diese zerstören. Nun forscht am Institut für Organische Chemie der MLU eine Gruppe hallescher Chemiker unter der Leitung von Prof. Dr. René Csuk an einer Möglichkeit, den Verlauf prionischer Erkrankungen zu beeinflussen.

Prionenerkrankungen (Transmissible

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Trinkwasserbakterium ernährt sich von Treibhausgas

Neue Methoden zur Untersuchung von Bakterien

Wissenschaftlern der Uni Wien ist es in Zusammenarbeit mit Forschern aus Deutschland und Dänemark gelungen, ein seit 135 Jahren gefürchtetes Trinkwasserbakterium, den so genannten “Brunnenfaden” Crenothrix polyspora, zu erforschen. Dabei kamen sie zu einem erstaunlichen Befund: Die lebensnotwendige Energie und den Kohlenstoff für seine Zellsubstanz bezieht der Brunnenfaden aus dem Treibhausgas Methan. Dazu verwendet er ein äußerst u

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Neuer Ansatz zur Entwicklung von Impfstoffen gegen Vogelgrippe

Gentechnik soll zeitsparende Alternativen ermöglichen

Wissenschafter der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) haben einen Impfstoff entwickelt, für den sie ein Gen eines Stammes des tödlichen H5N1 Vogelgrippevirus in einen Grippevirus eingefügt haben. Die Weiterentwicklung wurde anders als bei herkömmlichen Impfstoffen nicht in den Eiern von Hühnern sondern in Zellkulturen vorgenommen. Experten wie John Oxford von der Barts and the Royal London School of Medicine and

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Spurensuche: Nachweis von geringsten Proteinmengen durch Aptamere und PCR

Manchmal reichen wenige Moleküle eines Proteins, um wichtige physiologische Vorgänge in einer Zelle zu steuern oder Krankheiten auszulösen. Während der Nachweis winzigster DNA-Mengen dank der Polymerasekettenreaktion (PCR) bereits zu den Standardtechniken zählt, gibt es bisher noch keine Technik, die Eiweißmoleküle mit vergleichbarer Empfindlichkeit nachweist. Wissenschaftler von der University of Alberta in Kanada haben nun eine ultrasensitive Methode zum Proteinnachweis entwickelt. Sie basiert

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Kulturpflanzen für die moderne Bio-Industrie

BMBF fördert Pflanzengenomforschung gemeinsam mit Frankreich und Spanien

Nutzpflanzen lassen sich vielseitig verwenden: Sie können ebenso gut als Quelle für erneuerbare Energien dienen, wie als Fabriken für Medikamente und Chemikalien. Möglich macht diese Vielseitigkeit die moderne Genomforschung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert deshalb gemeinsam mit dem französischen und dem spanischen Forschungsministerium Vorhaben, die die Züchtung europäischer

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Experimenteller Impfstoff schützt gegen Bio-Waffe Rizin

Ein experimenteller Impfstoff gegen Rizin, ein natürliches Gift aus den Samen der Rizinusstaude, hat sich in einem ersten klinischen Test als wirksam erwiesen. Alle Probanden, die die höchste Impfstoffdosis gespritzt bekamen, entwickelten Antikörper in ihrem Blut, die das Gift neutralisierten. Das berichten Ellen Vitetta und Kollegen von der Universität von Texas in den «Proceedings of the National Academy of Sciences» (PNAS) .

Das Team um Vitetta testete seinen Impfstoff in unterschiedlic

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Synthetisches Molekül birgt Hoffnung für Diabetiker

Am Institut für Biochemie der RWTH Aachen wurde ein Molekül entwickelt, das zusammen mit Insulin Krankheitssymptome von Diabetikern abschwächen könnte

Was Dr. Aphrodite Kapurniotu und ihre Forschergruppe am Institut für Biochemie an der RWTH Aachen entwickelten, ist noch reine Grundlagenforschung. Doch bereits in diesem Stadium weckt das neue, bifunktionale Molekül “IAPP-Mimetikum” Hoffnungen, einmal die Behandlung von Diabetikern mit Insulin unterstützen und Nebenwirkungen der Kr

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Todesfälle durch neue Variante des Milzbranderregers – bei wild lebenden Schimpansen und Gorillas

Forscher des Robert Koch-Instituts haben in enger Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie, Leipzig, eine bisher unbekannte Variante des Milzbranderregers entdeckt. Den neuen Erreger fand die Forschergruppe um Fabian Leendertz und Heinz Ellerbrok bei drei Schimpansen und einem Gorilla im Dja-Reservat in Kamerun. Das zeigt, dass Milzbrandbakterien (Bacillus anthracis) als Todesursache wild lebender Menschenaffen weiter verbreitet sind als bisher vermutet. Die in dem

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Zwei superschwere Elemente entdeckt

Eine internationale Forschungsgruppe hat mit Schweizer Kompetenz zwei neue chemische Elemente entdeckt. Die beiden Schwerelemente tragen die Ordnungszahlen 115 und 113, wie Untersuchungen anhand von Zerfallsketten im russischen Kernforschungszentrums Dubna belegten. Mit einem eleganten radiochemischen Nachweis steuerte das Schweizer Paul Scherrer Institut (PSI) wesentlich zum Erfolg bei.

Die Chemie dringt weiter in wissenschaftlich unbekannte Gebiete vor. Bis 1940 galt Uran als das s

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Besserer Schutz für schwarze Bohnen

Eine neue Nichtregierungsorganisation soll künftig helfen, Wildkaffee in den Bergregenwäldern Äthiopiens nachhaltiger zu nutzen. Das “Ethiopian Coffee Forest Forum” (ECFF) wurde vom Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn initiiert. Es ist ein Ergebnis des Forschungsprojekts “Schutz und Nutzung von Wildkaffee in den Bergregenwäldern Äthiopiens”, das seit Mitte 2002 vom ZEF in enger Kooperation mit äthiopischen Forschungseinrichtungen und dem privaten Sektor unter Mitarbei

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Der Schutz der Sportwelt vor Steroid-Doping

Weltweit gefährdet der Dopingmissbrauch die sportlichen Aktivitäen, und es beginnt der Wettlauf zur Sicherstellung, dass die Erkennungsmethoden zuverlässig, streng und genau sind.

Im Rahmen des EU-finanzierten SGLC/MS-Projekts sollten neue Verfahren zur Erkennung von Anabolika (AAS) über die Erstellung eines Netzwerks kollaborierender Laboratorien innerhalb der EU entwickelt werden. Die neuen Methoden konzentrieren sich auf die Nutzung einer Flüssigchromatographie-Massenspektr

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Die Überwachung des Vorkommens bakterieller Kontaminanten in Lebensmitteln

Die Lebensmittelsicherheit ist ein extrem wichtiger Aspekt der Nahrungsmittelverarbeitung. Für zahlreiche Forschungslaboratorien weltweit liegt der Hauptschwerpunkt auf der Entwicklung der notwendigen Technologie zur effektiven Überwachung von Lebensmittelprodukten in Hinblick auf Kontaminanten.

Ein israelisches KMU entwickelte ein neuartiges Testprodukt zur Erkennung einer bakteriellen Verunreinigung bei Lebensmittelprodukten. Das Verfahren arbeitet komplett automatisiert un

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Schneealgenforschung auf dem siebten Kontinent

Nach mehreren Expeditionen nach Spitzbergen in der arktischen Polarregion führt das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik dieses Jahr erste Studien in der Antarktis durch. Ziel ist das der Antarktischen Halbinsel vorgelagerte King George Island. Dr. Thomas Leya, Leiter der Arbeitsgruppe “Extremophilenfoschung” des Fraunhofer IBMT, wird begleitet von dem Biologen Daniel Remias aus der Arbeitsgruppe von Professor Cornelius Lütz, Botanisches Institut der Universität Innsbruck. Beide Wissens

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Chemie mit dem Computer: Moderne Anwendung der Quantenphysik in der Chemie

Leibniz-Preisträger 2005, Prof. Jürgen Gauß, demonstriert am 7. Februar, wie quantenchemische Berechnungen zur Interpretation von Experimenten beitragen

Albert Einstein lebt – in den Labors und in unserem täglichen Leben. Ohne Einsteins Formeln gäbe es keine digitalen Kameras, Navigationsgeräte oder DVD-Player. Zum Einsteinjahr öffnet die Reihe “Universität im Rathaus” daher das Tor zu den faszinierenden Welten von Raum und Zeit, Energie, Licht und Materie, aber auch von Kreativität

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Virus-Infektion verantwortlich für Fettleibigkeit bei Hühnern

Übertragbarkeit der Studie auf den Menschen unklar

Amerikanische Wissenschaftler der University of Wisconsin in Madison haben herausgefunden, dass das Adenovirus Ad-37 bei Hühnern Fettleibigkeit verursacht. Damit wäre Fettleibigkeit ansteckend. Die Frage, ob Viren für ein Übermaß an Körperfett verantwortlich sind, ist umstritten. Dazu seien weitere Untersuchungen notwendig, so Projektleiterin Leah Whigham. Ihre Ergebnisse haben die Forscher im Fachmagazin American Journal of Phys

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