Auch Pflanzen haben Infektionskrankheiten. An der Universität Hohenheim revolutionieren zwei junge Biologen die Früherkennung von schadhaftem Saatgut mit einer DNA-Sonde und gründen ein Unternehmen
Die Uhr tickt. Es sind nicht nur die üblichen Verdächtigen, die Europas Agrarbranche den Nerv rauben. Mit fortschreitender Globalisierung der Warenströme verbreiten sich auf dem alten Kontinent unbekannte und aggressive Mikroorganismen. Die Größe dieser mikroskopisch kleinen Pilze steht
Ein Forscherteam der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) sowie der Universitäten Wien und Aalborg berichten in der heute erscheinenden Fachzeitschrift “Proceedings of the National Academy of Science” (PNAS) über einen entscheidenden Fortschritt bei der Erkennung eines Methan verwertenden Bakteriums. Der gelegentlich in Trinkwasser vorkommende harmlose Brunnenfaden nutzt als Energiequelle das Treibhausgas Methan und bedient sich dabei eines äußerst ungewöhnlichen Enzyms.
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Die im Wasser schwebende Flügelschnecke Clione limacina kann ein Jahr auf Nahrung verzichten. Untersuchungen am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung zeigten, dass eine Kombination aus einem sehr niedrigem Stoffwechsel, dem Abbau von Körperzellen und der Nutzung spezieller Fette das lange Überleben ohne Nahrung ermöglicht.
Die ungewöhnlichen Fette sind auch in den äußeren Hautschichten eingelagert, wo sie sehr wahrscheinlich eine antibakterielle Funktion entfal
Leipziger Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Sprachwissenschaft wird nach jüngster Entscheidung der Gremien der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Gestalt der Forschergruppe 742 “Grammatik und Verarbeitung verbaler Argumente” gefördert. Sprecher ist Prof. Dr. Gereon Müller vom Institut für Linguistik der Universität Leipzig. Eine Forschergruppe, in der nach DFG-Maßstab “mehrere herausragend ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler” zusammenarbeiten, wird bis zu sechs Jahre finan
Lässt sich der Verlust von Nervenzellen bei Schädigungen des Gehirns aufhalten? Im Nervensystem wird die Immunabwehr vor allem durch Mikroglia-Zellen vertreten, den so genannten “Makrophagen des Gehirns”. Die Rolle dieser Mikroglia bei akuter Schädigung des Gehirns, wie Schlaganfall, Trauma als auch chronischen Gehirnschädigungen, beispielsweise bei der Alzheimerschen oder Parkinsonschen Krankheit, ist Gegenstand intensiver Forschung. Dazu gehört auch ein gemeinsames Projekt von Magdeburger und Bra
Die Riesen-Rappenantilope galt manchen schon als ausgestorben. Berliner Forscher wiesen jetzt nach, dass in Angola einige Tiere überlebt haben
Die Riesen-Rappenantilope ist wieder aufgetaucht. Jahrzehntelang galt das Tier mit den imposanten Hörnern, das ausschließlich in Angola vorkommt, als verschollen oder ausgestorben. Jetzt haben Wissenschaftler des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) anhand von Erbgutvergleichen bestätigt, dass die seltenste Ant
Weiche Mikrolinsen als Biosensoren: Änderung der Brennweite zeigt Anwesenheit von Analyt-Molekülen an
Beim Stichwort Gel denkt man zunächst an Dinge wie Dusch- oder Haargel, aber es gibt auch Gele mit einer definierten Form, etwa die bequemen Gelpolster moderner Fahrradsättel oder weiche Kontaktlinsen. Gel-Linsen im Mikromaßstab könnten zukünftig eine Rolle als Biosensoren für Analytik und Diagnostik übernehmen. Forscher vom Georgia Institute of Technology entwickelten Mikro
Mainzer Wissenschaftler entdecken neue Spirochäten-Art des Termitendarms – Veröffentlichung in Applied and Environmental Microbiology
Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben ein neues Bakterium entdeckt, das im Darm von Termiten lebt und dort verschiedene Zuckerarten abbaut. Das Besondere an diesem Bakterium ist, dass es kugelförmig und unbeweglich ist, obwohl es zur Gruppe der Spirochäten gehört, die normalerweise ein korkenzieherähnliches Aussehen haben
Nicht mehr als fünf Gramm bringt die Nymphenfledermaus auf die Waage. Rein körperlich ist sie also alles andere als ein Schwergewicht, doch ihr wissenschaftliches Gewicht ist beträchtlich, denn Neuzugänge sind auf der Liste der heimischen Tierarten sehr selten geworden. Myotis alcathoe, benannt nach einer Figur aus der griechischen Mythologie, wurde erst 2001 in Griechenland von einer Forschungsgruppe um Prof. Dr. Otto von Helversen von der Universität Erlangen-Nürnberg entdeckt. Im Sommer v
Anlässlich der vom 12.bis 15. März 2006 in Frankfurt stattfindenden Jahrestagung der Fachgruppen der Medizinischen Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) treffen sich internationale Spezialisten der Wirkstoff- und Arzneistoffentwicklung zu unterschiedlichen aktuellen Themen. Als ein Highlight gilt der Beitrag des deutschen Virenexperten Professor Dr. Hans-Dieter Klenk (Universität Marburg), der über die Problematik und Behandlung der
Max-Planck-Wissenschaftler haben begonnen, das chemische Vokabular zwischen Pflanzen auch mithilfe der grünen Gentechnik zu entschlüsseln
Als Antwort auf Schädlingsbefall setzen Pflanzen flüchtige Duftstoffe frei. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena sind jetzt der Frage nachgegangen, wie ein Informationstransfer zwischen benachbarten Pflanzen auf der Basis dieser chemischen Duftstoffe funktionieren könnte. Aus Laboruntersuchungen gab es erst
Amerikanischer Korbblütler kann schwere Pollenallergien auslösen / Bundesweiter Arbeitskreis gegründet
Die Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) und ihr Gesundheitsgefährdungspotenzial stand im Mittelpunkt eines von der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Braunschweig organisierten Workshops. Die aus Nordamerika stammende Art kann schwere Pollenallergien hervorrufen. Die Brisanz des Themas für die menschliche Gesundheit bewog die Teilnehmer des Work
Mainzer Mikrobiologen untersuchen Ursachen der allergischen Reaktionen – Betroffene Personen um Mitarbeit gebeten
Im Sommer und Herbst 2005 sind bei Waldarbeitern und Forstwirten mehrere Fälle ernsthafter allergischer Hautreaktionen aufgetreten. Häufig werden die allergischen Hautreizungen von den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners ausgelöst. Allerdings konnten einige Erkrankungen damit nicht erklärt werden. “In diesen Fällen hatten die Betroffenen zuvor Kontakt mit gel
Sie sind nur einige Nanometer groß, doch ihre Wirkung ist enorm: Die winzigen Partikel treiben Krebszellen innerhalb kurzer Zeit in den Tod. Auf der nano tech 2006 in Tokio präsentieren Fraunhofer-Forscher vom 21. bis 23. Februar in Halle 4 den Beweis für die Wirksamkeit nanoskopischer Wirkstoffträger.
Medikamente, die sich selbstständig ihren Weg durch den Körper bahnen und am Ziel angekommen genau die kranken Zellen angreifen – das ist seit jeher der Traum der Mediziner und
Göttinger Max-Planck-Forscher weisen nach, wie kleinste Teilchen in Turbulenzen auseinander fliegen – und beantworten eine seit Jahrzehnten offene Frage
Turbulenzen treten überall auf: In der Sonne ebenso wie im Milchkaffee, im Verbrennungsmotor wie in der Biologie. Für Naturwissenschaftler und Ingenieure zählen sie zu den seit langem nicht verstandenen Problemen. Nun ist es Forschern des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen und der Cornell Unive
Alle Jahre wieder zum Jahresanfang: Man nimmt sich vor, weniger und Gesünderes zu essen und mehr Sport zu treiben. Im Alltag zwischen Arbeit und Familie bleiben die guten Vorsätze dann auf der Strecke. Wer hat schon Zeit, täglich die von Ernährungsexperten empfohlene Menge Gemüse vitaminschonend zu garen? Die Forschung arbeitet intensiv an marktgerechten Lösungen, um Verbrauchern die Einnahme lebenswichtiger Stoffe aus Gemüse, Kräutern und Obst zu erleichtern. Denn als Kapseln, Dragees und Tr