Nervenzellen können bis zu 200 Mal in einer Sekunde feuern – wie diese Ausdauerleistung im Einzelnen zustande kommt, erforscht ein Team am Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität Berlin
Es klingt noch immer wie ein wenig wie Science Fiction: Ein Forscher möchte wissen, was im Inneren des Menschen vor sich geht, und dafür blickt er einfach mit einem wundersamen Gerät in dessen Körper. Er durchleuchtet die Zellen, zoomt einzelne Moleküle heran und beobachtet ihre
Nach einer vierwöchigen Forschungsfahrt im Januar 2006 brachte das Fischereiforschungsschiff SOLEA interessante Ergebnisse mit zurück. Die gesamte Nordsee ist im Winter bis etwa 50 m Wassertiefe von den Nordseegarnelen besiedelt.
Ein Forscherteam aus dem Institut für Seefischerei der Bundesforschungsanstalt für Fischerei (BFAFi) in Hamburg hat unter dem Stichwort “Wintergarnelen” das Vorkommen und die Häufigkeiten von überwinternden Nordseegarnelen im Bereich der Deutschen Bucht und angr
Ein Wissenschaftlerteam des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung hatte die Besamung durchgeführt
Das erste künstlich gezeugte Elefantenbaby Deutschlands ist am vergangenen Sonntag in Dresden zur Welt gekommen. Wissenschaftler des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) hatten die Elefantenkuh “Drumbo” im Frühjahr 2004 mit dem Sperma eines Bullen aus dem Zoo in Colchester (England) besamt. Für den Dresdner Zoo ist die Geburt noch aus e
Leipziger Max-Planck-Forscher weisen nach: Die Verarbeitung sprachlicher Regeln erfolgt in zwei stammesgeschichtlich nacheinander entstandenen Hirnarealen
Mit wachsendem Erfolg wird mit hochspezialisierten Verfahren untersucht, was genau die Ursachen für die menschliche Fähigkeit zur Sprache sind. Warum verstehen wir Menschen komplizierte Sätze und unsere nächsten Verwandten -die Affen – hingegen nur einzelne Worte? Nun haben Wissenschaftler des Leipziger Max-Planck-Instituts
Experte warnt vor raschem Ende der Biodiversität
Dass auch im 21. Jahrhundert immer noch weiße Flecken auf der “Karte der Artenvielfalt” vorhanden sind, hat ein Wissenschaftsteam von Conservation International im Westen der Insel Neuguinea gezeigt. In den Foja-Mountains der indonesischen Provinz Papua haben Forscher zahlreiche unbekannte Schmetterlinge, Frosch- und Vogelarten sowie Pflanzen entdeckt.
Eine Expedition in eine der entgelegensten Urwald-Regionen der Erde
Chinesische Krustentiere verdrängen heimische Arten
Chinesische Wollhandkrabben erobern zunehmend britische Flüsse und Feuchtbiotope. Der Schaden, den sie dort anrichten, ist groß, denn die gierigen Tiere fressen alles, was kleiner ist als sie. Die exotischen Bioinvasoren leben sowohl im Süß- als auch im Salzwasser, berichten die Forscher um Matt Bentley von der University Newcastle im Fachmagazin “Biological Invasions”
Die Wollhandkrabben (Eriocheir sinensis) sind in
SUTENT®, ein neues Krebstherapeutikum der Firma Pfizer, beruht auf Forschungsergebnissen aus dem Max-Planck-Institut für Biochemie ®
Zum ersten Mal wurde jetzt von der Food and Drug Administration (FDA) in den USA ein Medikament zugelassen, das gleichzeitig für die Behandlung von zwei Krebsarten – dem fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom sowie bei gastrointestinalen Stromatumoren (GIST, eine seltene Form von Magen-/Darmkrebs) nach Versagen oder Unverträglichkeit der Standardtherap
Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst startet Genomik-Netzwerk am 8. und 9. Februar 2006.
31 europäische Länder suchen nach Lösungen für den Einsatz neuen genetischen Wissens im öffentlichen Gesundheitswesen.
Fragestellungen für das neue Netzwerk
Welche genetischen Faktoren sind für die öffentliche Gesundheit von Belang? Welche Herausforderungen bestehen, wenn Gentests in den Bereich der öffentlichen Gesundheit integriert werden? Welche e
Veröffentlichung in Nature Medicine
Das Gebiet der Angiogeneseforschung gehört seit 1990 zu den am schnellsten wachsenden Disziplinen der biomedizinischen Grundlagenforschung. Das ungestörte Wachstum von Blutgefäßen ist Voraussetzung für die Embryonalentwicklung; im Erwachsenen wird es essentiell mit dem Wachstum von Tumoren assoziiert. In jüngster Zeit zeigt sich zunehmend, dass die gleichen Moleküle, die im Embryo und in Tumoren das Wachstum von Blutgefäßen steuern, im erwac
Lance Kriegsfeld führt Kampf gegen Unfruchtbarkeit
Amerikanische Wissenschaftler haben in Nagetieren ein Hormon entdeckt, welches das hormongesteuerte Fortpflanzungssystem hemmt. Das Forscherteam um Lance Kriegsfeld von der University of California in Berkeley vermutet, dass das Hormon eine ähnliche Rolle im menschlichen Fortpflanzungssystem spielt. Falls dies bewiesen wird, hätten Hormonspezialisten bald einen neuen Angriffspunkt um gegen Unfruchtbarkeit vorzugehen. Die Ergebn
Neue Wirkstoffe gegen Tropenerkrankungen und andere Infektionskrankheiten erkennen, gewinnen und molekular charakterisieren: An diesem Ziel arbeitet an der Uni Würzburg seit 2003 der Sonderforschungsbereich (SFB) 630. Vom 12. bis 15. Februar veranstaltet der SFB nun ein internationales Symposium, das weltweit renommierte Forscher aus Chemie, Pharmazie, Physik, Infektionsbiologie und Medizin nach Würzburg führen wird.
Zu dem Kongress “Novel Agents against Infectious Diseases – an Interdisc
Carl-Duisberg-Gedächtnispreis für junge LMU-Chemikerin
Ohne Spezialhandschuhe, Ledermantel, Gesichtsvollschutz, Erdung und Ohrenschutz geht gar nichts. Denn Dr. habil. Margaret-Jane Crawford am Lehrstuhl für Anorganische Chemie von Professor Dr. Thomas Klapötke an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München hat nicht nur mit gefährlichen Substanzen zu tun, sie erzeugt sie auch noch selbst. So gelang ihr, aus radioaktivem Uran und dem explosiven Azid-Ion ein so genanntes Uran-A
Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums um Markus Schmitt haben ein Nachweisverfahren für Humane Papillomviren (HPV) entwickelt, mit dem sie innerhalb sehr kurzer Zeit und mit großer Zuverlässigkeit Hochrisiko-Viren identifizieren können, die Gebärmutterhalskrebs auslösen.
Wichtigster Risikofaktor für Gebärmutterhalskrebs ist die Infektion mit Humanen Papillomviren. Doch nicht alle Virustypen stellen eine gesundheitliche Bedrohung dar. Man unterscheidet zwischen Hochrisiko
Nanotechnologie soll neue Möglichkeiten für die Lungentherapie eröffnen – Mit 2,4 Millionen Euro fördert die DFG neue Forschergruppe der Philipps-Universität Marburg mit Gießener und Münchner Beteiligung
Werden Patienten in einigen Jahren Medikamente einfach und schmerzfrei einatmen können – statt sie sich per Spritze verabreichen lassen zu müssen? Die Grundlagen für eine neuartige Lungentherapie werden nun in der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 2,4 Millionen E
Auf der Suche nach neuen Wirkstoffen gegen Krebs
Biologische Funktion von Organometallverbindungen
Neue Forschergruppe an der Ruhr-Universität
Krebserkrankungen sind die zweithäufigste Todesursache in den entwickelten Ländern. Spektakuläre Fortschritte im Kampf gegen den Krebs werden in der Regel nur dann erzielt, wenn völlig neue Wirkmechanismen identifiziert werden können, mit denen Krebszellen gezielt getötet werden, möglichst ohne dass gesunde Nachbarzellen in Mitle
Das Gehirn der Taufliege Drosophila birgt ein Geheimnis weniger. Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg haben herausgefunden, an welchen Orten das Insekt die Erinnerung an optische Eindrücke speichert. Darüber berichtet die neue Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “Nature”.
Die Taufliege legt das Bild von ihrer Umwelt nicht wie einen fotografischen Schnappschuss im Gehirn ab – das würde zuviel Speicherplatz kosten. Stattdessen merkt sie sich nur bestimmte Merkmale von Mustern,