Gesellschaftswissenschaften

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Das Bild vom "Dicken und Fröhlichen" widerlegt

Gewicht schützt vor psychischen Problemen nicht

Amerikanische Wissenschaftler haben das Bild vom “Dicken und Fröhlichen” entkräftet. Nach einem Forschungsbericht, der an über 1.700 Kaliforniern durchgeführt wurde, stimmt das weitverbreitete Vorurteil nicht. Das stereotype Bild entbehrt jeglicher wissenschaftlichen Grundlage, schreiben die Wissenschaftler im Fachmagazin “Annals of Behavorial Medicine.

Robert E. Roberts vom Texas Health Science Center hat zwischen 1994 und

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Die heutige Jugend: optimistisch und pragmatisch

Zu den Ergebnissen der 14. Shell-Studie erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Christine Bergmann:

“Die Jugend ist zukunftsorientiert und will die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen meistern. Diese Generation kann der Politik Mut machen, sie hat Bodenhaftung. Junge Frauen und Männer zeigen eine hohe Leistungsbereitschaft. Sie wollen ’aufsteigen statt aussteigen’. Optimistisch und pragmatisch nehmen sie ihr Leben selbst in die Hand, wo

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Jenaer Persönlichkeitskonferenz: Impulsivität bremst Intelligenz

Von der 11. Europäischen Konferenz zur Persönlichkeit an der Universität Jena Hätte Einstein dauernd Wutanfälle gehabt, wäre er vielleicht nie auf die Relativitätstheorie gekommen. Stark ausgeprägte Impulsivität steht nämlich hohen Intelligenzleistungen im Weg, hat Prof. Dr. Karl Schweizer vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt am Main herausgefunden. Im Rahmen der 11. Europäischen Konferenz zur Persönlichkeit an der Universität Jena leitete d

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Senioren und Angehörige halten Gedächtnisprobleme für unausweichlich

Ältere Menschen halten Gedächtnisprobleme für einen unvermeidlichen Teil des Alterungsprozesses, gegen den sich nichts tun lässt.

Zu diesem Ergebnis kommt eine israelische Studie, die heute bei der International Conference on Alzheimer’s Disease and Related Disorders in Stockholm vorgestellt wird. Die Konferenz ist das bislang größte Treffen von Alzheimer-Experten überhaupt. Rund 4000 internationale Fachleute diskutieren noch bis zum 25. Juli die Ergebnisse von fast 2000 Studien.

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Zigerettenwerbung wirkt weniger bei liberaler Erziehung

Strenge Erziehung steigert Versuchung zu Rauchen

Jugendliche aus strengen Elternhäusern sind empfänglicher für Zigarettenwerbung als Heranwachsende, die eine liberalere Erziehung genießen. Die streng erzogenen Schüler lassen sich durch die in der Werbung vermittelten Schlagworte wie Unabhängigkeit, Coolness, Spaß und Spannung deutlich stärker zum Rauchen animieren. Das ist das Ergebnis einer Studie amerikanischer Wissenschaftler, über die das Fachmagazin “American Journal of Preven

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Für jedes Kind ein Handy? Eltern haben keine Bedenken

Erreichbarkeit und Kostenkontrolle stehen im Vordergrund – Aktuelle Umfrage zur Einstellung der Eltern

Drei von vier Kindern in Deutschland besitzen ein Handy. Vor allem der Kurznachrichten-Dienst der Telefonanbieter steht bei den Kids hoch im Kurs. Für Eltern ist das ständige Piepsen und Klingeln, das auch vor Klassenräumen nicht halt macht, allerdings kein Problem. Denn nach einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages schätzen sie es vor

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Umfrage "Junge Elite": Karriere trotz Bildungsmisere

Engagement entscheidet über beruflichen Aufstieg, nicht die Schulnoten

Bei 52 Prozent der Jungmanager hat das Elternhaus den größten Anteil am beruflichen Erfolg / 69 Prozent haben die Schule geschwänzt / Abschlussnote des Studiums war bei 56 Prozent nicht allein ausschlaggebend für beruflichen Erfolg / 73 Prozent haben ihr Studium straff durchgezogen

Die Bildungsmisere an deutschen Schulen und Universitäten hat den größten Teil der deutschen Nachwuchsmanager nicht bei i

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Studie über Identitätsstatus, Stressbewältigung und Wohlbefinden

Kürzlich veröffentlichten Professor Urs Fuhrer, Lehrstuhlleiter für Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie, und Dr. Aristi Born, beide Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, eine Studie mit dem Titel “Identität, Bewältigung und Wohlbefinden Ost- und Westdeutscher nach der Wende”.

Der gesellschaftliche Umbruch 1989 bedeutet für die meisten in der DDR aufgewachsenen Menschen eine dramatische Veränderung ihrer Lebensumstände. In dieser Studie interessiert, basierend auf einem theoretis

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Lügen ist in der täglichen Konversation gang und gäbe

60 Prozent flunkern in einer zehnminütigen Unterhaltung mindestens einmal

Die meisten Menschen lügen in der alltäglichen Konservsation und wollen dadurch kompetenter und sympathischer wirken. In einer Studie, veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Journal of Basic and Applied Social Psychology, schreibt der Psychologe Robert S. Feldman von der University of Massachusetts, Amherst, dass 60 Prozent der Testpersonen während einer Unterhaltung von lediglich zehn Minut

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Menschen leiden weniger unter Zeitdruck

Deutscher Studienpreis stellt Allensbach-Umfrage zum Thema Tempo vor

Heute fühlen sich sehr viel weniger Deutsche unter Zeitdruck als noch vor einem Vierteljahrhundert. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Deutschen Studienpreises durchführte.

Wie wirkt sich der Zwang zu immer höherem Tempo im Zeitalter der Globalisierung auf das Lebensgefühl und den Alltag der Deutschen aus? Dies wollte die Hamburg

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"Schattenseite der Spaßgesellschaft": Junge Menschen zunehmend psychisch krank

Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) hat vor wenigen Tagen in Hamburg ihren Gesundheitsreport 2002 vorgestellt. Danach ist der Krankenstand im Jahr 2001 wie in den beiden Vorjahren mit 3,5 Prozent unverändert geblieben.

Dramatisch gestiegen sind jedoch psychische Erkrankungen: Die Analysen zeigen, dass seit 1997 sowohl die Krankheitsfälle als auch die Krankheitstage kontinuierlich zugenommen haben. Von 1997 auf 2001 wuchs die Zahl der Erkrankungstage bei diesem Krankheitsbild um 51

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Jede dritte Schülerin leidet an Essproblemen

Medizinische Psychologen der Universität Jena legen Studie zur Bulimie vor

Jede dritte Schülerin in Deutschland leidet an Frühformen von Essstörungen. Dies ist das aufrüttelnde Ergebnis einer jetzt vorgelegten Studie des Instituts für Medizinische Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 736 Personen im Alter von 12 bis 32 Jahren aus Ost- und Westdeutschland wurden daraufhin untersucht, ob bei ihnen Frühsymptome einer Essstörung vorliegen. Dazu zählen die Magersucht (An

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Babys erkennen Gesichter besser als Erwachsene

Fähigkeit geht mit zunehmenden Alter wieder verloren

Babys, die älter als sechs Monate sind, können Gesichter besser unterscheiden als Erwachsene. Nach einer britischen Studie konnten die Kleinen auch den Unterschied zwischen verschiedenen Affen erkennen, berichtet das renommierte Wissenschaftsmagazin Science in seiner jüngsten Ausgabe. Die Forscher glauben, dass natürliche Wechsel im Gehirn verantwortlich sind, dass Erwachsene nicht so gut beim Unterscheiden verschiedener Gesichte

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Neue Studie zum Kaufverhalten europäischer Konsumenten

Bei deutschen Verbrauchern zählt nicht allein der Preis

Ein sauberes, gepflegtes Geschäft steht bei 64 Prozent der deutschen Konsumenten ganz oben auf der Wunschliste – ebenso wie beim europäischen Durchschnitt. Auf dem zweiten Platz steht mit 61 Prozent die Forderung deutscher Kunden, die Ware bei Nichtgefallen schnell und einfach umtauschen zu können – im Gegensatz zum fünften Platz in Europa. Überraschenderweise ist der Preis nicht das entscheidende Kriterium für deutsche Abnehm

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Studie zur Lebenssituation von Mädchen in Deutschland

Die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter steht noch aus, meinen drei von vier Frauen in Deutschland. Das zeigt auch die Studie “Junge Frauen – junge Männer”, die vom Deutschen Jugendinstitut im Auftrag des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt wurde. Analysiert wurde die Gleichstellung in fünf Lebensbereichen von jungen Frauen und Männern im Alter zwischen 12 und 29 Jahren. Die Studie zeigt, dass die Chancengleichheit von Frauen und Männern auch in der jungen G

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Fremdenfeindliche Täter: Prävention muss früh, individuell und an Emotionen ansetzen

Fremdenfeindliche Gewalttäter sind das Ergebnis typischer Entwicklungsprozesse. Das zeigen neueste Studien des Deutschen Jugendinstituts und der Universitäten Jena und München. Vielfach wuchsen diese Gewalttäter in zerbrochenen Familien mit einem kalten, gewalttätigen Erziehungsklima und in Heimen auf, wo sie Gewalt als Hauptmittel zur Regulierung alltäglicher Situationen erfuhren und sich aneigneten. Auffällig sind die starken Emotionen der Angst, Ohnmacht, Wut und Trauer

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