Gesellschaftswissenschaften

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Neue Impulse für die Adelsforschung

Wieder einmal steht der Adel im Zentrum des Interesses. Aber nicht um Hochzeiten, Intrigen oder Skandale aus heutigen Tagen wird es gehen, wenn das Institut für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande am 4. und 5. Oktober im Festsaal der Universität Bonn führende deutsche Adelsforscher versammelt. Gegenstand der Tagung mit gleichnamigem Titel sind vielmehr “Herrschaftsräume des Adels im Hochmittelalter”.

Seit dem späten 11. Jahrhundert ändert sich das Erscheinungsbild des Adels i

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Wissenschaftler stoßen Diskussion über neue Wege zur Elternschaft an

Stammzelltechniken eröffnen unfruchtbaren oder gleichgeschlechtlichen Paaren völlig neue Perspektiven – und erfordern eine grundlegende gesellschaftliche Diskussion

Auf die ethischen Aspekte eines neuen Stammzell-Verfahrens, mit dem unfruchtbare Paare der Erfüllung ihres Kinderwunsches näher kommen und es theoretisch auch gleichgeschlechtlichen Paaren möglich wäre, genetisch eigene Kinder zu zeugen, machen jetzt Giuseppe Testa, Gründer des Dresden Forum on Science & Society am Max-Pla

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Bevölkerungsveränderungen besser verstehen

Forschungsprojekt “Die Versorgung der Bevölkerung” untersucht die Bedeutung demographischer Entwicklungen aus interdisziplinärer und kulturvergleichender Sicht.

Am vergangenen Mittwoch haben die Vereinten Nationen mit dem Weltbevölkerungsbericht die neuesten Daten zur globalen Bevölkerungsentwicklung vorgestellt. Nach den aktuellen Berechnungen wird die Weltbevölkerung von heute rund 6,4 Milliarden Menschen bis zum Jahr 2050 auf 8,9 Milliarden Menschen ansteigen.

“Doch eine

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Probleme der Solidarität in der modernen Gesellschaft

Erstmals erschienen: Vortrag anlässlich des gemeinsamen wissenschaftlichen Symposiums von Universität und Theologischer Fakultät Trier.

Seit drei Jahrzehnten vereinigt das gemeinsame wissenschaftliche Symposium von Universität und Theologischer Fakultät Trier Forschung, Wissenschaftsdisput und Geselligkeit miteinander. Der Trierer Soziologe Prof. Dr. Hans Braun hatte den Symposiumsvortrag zum Thema “Zwischen Spontaneität und Organisation. Probleme der Solidarität in der modernen Ge

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Die Nesthocker-Generation

Ausziehen von zu Hause ist ein Schritt ins Erwachsenenleben, der immer später stattfindet. Vor allem in Italien. Ein Vergleich mit Deutschland zeigt, dass Wohnen bei den Eltern auch eine Reaktion auf gesellschaftliche und finanzielle Randbedingungen ist.

Dass erwachsene Kinder mit über 25 Jahren noch zu Hause wohnen, ist in Deutschland nicht der Normalfall: 70% der jungen Männer und gar 90 % der jungen Frauen leben längst mit einem Partner, in einer Wohngemeinschaft oder auch allein

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Das Altern der Gesellschaft als Wirtschaftsfaktor

Institut Arbeit und Technik legt Expertise vor: “Produkte und Dienstleistungen für mehr Lebensqualität im Alter”

Von der “Wirtschaftskraft Alter” kann Deutschland in den nächsten Jahren und Jahrzehnten stark profitieren. Wird dieses Potenzial gezielt genutzt, indem Bedarf und Nachfrage Älterer besser berücksichtigt werden, könnte nicht nur deren Lebensqualität deutlich verbessert werden. Bis zu einer Million zusätzlicher Arbeitsplätze in den einschlägigen Dienstleistungsbranchen könn

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Karate in Alt-Peru

Für den ostasiatischen Raum typische Kampftechniken existierten auch in Alt-Peru. Dies fand jetzt Dr. Agustín Seguí heraus, der die Spanische Abteilung am Institut für Angewandte Sprachwissenschaft sowie Übersetzen und Dolmetschen leitet. Schwerpunkt der Forschung des Wissenschaftlers ist die vorkolumbische Ikonographie und Weltanschauung.

Kampfsportarten, bei denen außer den Fäusten auch die Füße eingesetzt werden, sind vornehmlich aus dem ostasiatischen Raum bekannt. Funde aus dem

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Alles bloß virtuell? Informatisierte Arbeit und ihr Vermögen

Was macht eigentlich das Neue an Arbeit im Teleservice, mit Agententechnologien, mit Avataren aus? Wo liegen die emanzipatorischen Potenziale, wo die Chancen und Gefahren von OpenSource, e-Recruiting, SAP R/3? Die Soziologin Dr. Sabine Pfeiffer entwickelt in ihrem eben erschienenen Buch “Arbeitsvermögen – Ein Schlüssel zur Analyse (reflexiver) Informatisierung” ein theoretisch begründetes Raster für die Analyse informatisierter Arbeit und unterzieht es einem Praxistest an empirischen Forschungser

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Akademikerinnen realisieren ihren Kinderwunsch spät oder überhaupt nicht

Vor dem Hintergrund der defizitären Rentenkassen stehen kinderlose Frauen und hier vor allem die Akademikerinnen zunehmend im Zentrum des Interesses. Kinderlosigkeit steht in einem engen Zusammenhang mit dem Ausbildungsniveau der Frauen. Die Zahl der dauerhaft kinderlosen Frauen nimmt zu, damit im Zusammenhang steht auch die rückläufige Heiratsneigung. Diese Tendenz ist noch beschränkt auf Frauen mit höherem Bildungsabschluss.

Generell ist in Deutschland zwar kein nennenswerter weiterer Rü

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Jugendliche streben nach klassischen Werten

Mannheimer Studie zeigt: Ausbildung, Fairness und Sparsamkeit vorrangig. Soziales Verhalten wird von Gleichaltrigen gelernt, nicht von den Eltern.

Jugendliche streben nach klassischen Werten: Sie planen ihre Zukunft, nehmen die Vorbereitung auf den Beruf sehr wichtig, messen fairem Verhalten gegenüber Anderen hohe Bedeutung bei und erachten Sparsamkeit als Tugend. Dies ist das vorläufige Ergebnis des Forschungsprojektes “Jugend.Werte.Zukunft!”, das seit September 2002 am Lehrstuhl E

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Globaler Marshall Plan der Menschlichkeit – für den Umbau der Weltwirtschaft

Weil es die große Politik bislang nicht geschafft hat, die vielfältigen Probleme unseres Planeten in einer konzertierten Aktion anzugehen, meldet sich jetzt eine neue Initiative zu Wort.

Die Zeitschrift natur+kosmos stellt in ihrer Augustausgabe den Global Marshall Plan vor. Zahlreiche Nicht-Regierungsorganisationen, wie der Club of Budapest und der Club of Rome sowie diverse Wirtschaftsverbände wie B.A.U.M. haben sich zusammen getan, um gemeinsam einen Marshall-Plan für die Erde auf den We

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Erstes gesprochenes Wort war "Papa"

Forscher analysieren Sprachentwicklung vor 50.000 Jahren

Französische Wissenschaftler sind auf der Suche nach dem ersten gesprochenen Wort auf “Papa” gestoßen. Offensichtlich war dies gemeinsam mit dem Ausdruck “Mama” vor 50.000 Jahren das erste Wort, das von den Menschen gesprochen wurde. Die Familienangehörigen “Mama” und “Papa” sind in einer Vielzahl der heute etwa 6.000 existierenden Sprachen immer noch verständlich bzw. existent. Das hat dazu geführt, dass Linguisten diese beiden

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Nicht nur das siebte Jahr hat’s in sich

Mehr als jedes vierte Ehepaar in Deutschland und Österreich trennt sich vor dem 15. Hochzeitstag. Zusammen mit Schweden liegen diese beiden Länder an der Spitze der Trennungsstatistik in Westeuropa.

Steigende Trennungsraten finden viel öffentliche Aufmerksamkeit. In der Diskussion darüber ist es unerlässlich, die tatsächlichen Entwicklungen zu kennen. Hierzu wertet Gunnar Andersson in seiner Studie „Dissolution of unions in Europe: a comparative overview“ Daten aus, die Ende der 80e

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Warum Frauen meistens nicht die Familie ernähren

In Deutschland sind Frauen seltener als Männer erwerbstätig und damit in höherem Maße als Männer auf Ehegattenunterhalt und/oder Sozialleistungen angewiesen. Eine mit 200.000 Euro von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften der Freien Universität Berlin untersucht in den kommenden zwei Jahren den Ehegattenunterhalt und das Ehegattensubsidiarität im Hinblick auf als Gleichstellungshindernisse. Das interdisziplinär angelegte Projekt unter Leitung von

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Neue AntiSTigma-Aktion AST wirbt für die Gleichbehandlung von Sucht-Kranken

Die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin DGS hat am Donnerstag ihre neue “AntiSTigma”-Aktion AST vorgestellt. Die Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, Sucht als Krankheit ins Bewusstsein unserer Gesellschaft zu rufen. Sucht wird in unserer Gesellschaft noch nicht als Krankheit verstanden. In der Folge würden alle Betroffenen oft als Versager im Alltag diskriminiert. “Diese Diskriminierung richtet sich nicht nur gegen den Suchtkranken selbst, sondern auch gegen sein soziales Umfeld, und sog

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Fachhochschule Düsseldorf entwirft Alternativen zur Agenda 2010

Umbau statt Abbau des Sozialstaats

“Zur Agenda 2010 gibt es keine Alternative” wiederholen Bundeskanzler Schröder und SPD-Vorsitzender Müntefering seit 15 Monaten gebetsmühlenartig, zuletzt noch am Tag nach der Abstrafung der Regierungspolitik in der Europawahl. Mit der Frage, ob die Agenda 2010 wirklich so alternativlos ist, setzte sich der Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Fachhochschule Düsseldorf während der Tagung zum Thema “Aktivierender Sozialstaat – Konsequenz

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