Institut Arbeit und Technik veröffentlicht Festschrift für Dr.-Ing. Peter Brödner
Wie lässt sich Arbeit “gut”, menschengerecht und produktiv gestalten? Diese Frage steht im Mittelpunkt der soeben erschienenen Festschrift “Perspektiven der Gestaltung von Arbeit und Technik”, die das Institut Arbeit und Technik (IAT/Gelsenkirchen) für Dr.-Ing. Peter Brödner herausgegeben hat. Der Wissenschaftler, der sich mit seinen Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen zur Humanisierung des Arbeit
Göttinger Soziologen: 5000 x 5000 für eine erfolgreiche Fabrikmodernisierung
Das vor drei Jahren für die Volkswagen AG (Wolfsburg) vereinbarte Modellprojekt 5000 x 5000 stellt einen erfolgreichen Schritt in Richtung Fabrikmodernisierung dar. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam unter der Leitung des Industriesoziologen Prof. Dr. Michael Schumann. Der Präsident des Soziologischen Forschungsinstituts an der Universität Göttingen (SOFI) ist verantwortlich für die Begleitforschung de
Eine Menge Menschen brüllen ihre Computer an, sie schimpfen und fluchen, einige schlagen und treten auch nach ihnen. Sie sind nicht in der Minderheit. Das zeigt die empirische Magisterarbeit, die die Soziologin Marleen Brinks an der FernUniversität im Fach Arbeits- und Organisationspsychologie erstellt hat.
Die Zeit drängt, der Bericht muss fertig werden. Um drei Uhr ist der Termin mit dem Kunden – da stürzt der Computer ab, ausgerechnet. Er muckt und zickt und tut dann gar nic
Das autobiografische Gedächtnis hält kein exaktes Abbild der Vergangenheit fest, sondern konstruiert eine Geschichte. Diese Ungenauigkeiten verzerren die Ergebnisse der großen sozioökonomischen Erhebungen, wie jetzt eine Psychologin nachgewiesen hat. Durch Änderungen im Befragungsstil lassen sich jedoch genauere Ergebnisse erzielen, zeigt die Studie.
“Menschen stellen aus der Erinnerung eine Biografie her, mit der sie gut leben können, und rückwirkend erscheint ihr Leben meist glat
Dr. Volker Hauff, Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung, kritisiert “Wert-lose” Politik und Wirtschaft
Berlin, 11.November 2004 “Um in Zukunft bestehen zu können, brauchen wir eine Debatte über die Werte, die unseren Alltag bestimmen”, forderte Dr. Volker Hauff auf der öffentlichen Veranstaltung des Nachhaltigkeitsrates “Werte! Woran orientiert sich Deutschlands Zukunft”. Hierzu machte er gegenüber dem Bundeskanzler, der in der gleichen Veranstaltung sprach, drei konkret
Das Leben und Nachleben wichtiger Figuren der antiken Mythologie
Wer kennt sie nicht – Kassandra, die Seherin, die die Trojaner vergeblich vor dem hölzernen Pferd warnte, oder Daphne, die sich dem heißen Begehren Apolls nur dadurch entziehen konnte, dass sie sich in einen Lorbeerbaum verwandelte. Mythologische Themen begleiten und beeinflussen das Leben der Menschen seit Jahrhunderten. So alt wie die Mythen selbst ist deshalb auch ihre wechselvolle Geschichte variantenreicher Interpr
BDI, IW Köln und Bundesministerium legen gemeinsames Strategiepapier vor
Der demographische Wandel stellt die Familienpolitik in Deutschland vor neue Herausforderungen. Aufgabe einer nachhaltigen Familienpolitik ist es, auch bevölkerungspolitische Aspekte aufzunehmen. Langfristige Erfolge sind nur mit einem ’’Politik-Mix’’ aus Wirtschafts-, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik und betrieblicher Personalpolitik zu erwarten. Das sind die zentralen Ergebnisse des gemeinsamen Symposium
Mehr Benutzerfreundlichkeit durch gezielte Tests / Fraunhofer IPSI weiht Usability-Labor am 26. November 2004 ein Mobiltelefone, Software, Webauftritte, Videorecorder, Kameras – die Liste der Produkte, die zukuenftig im neuen Usability-Labor des Fraunhofer-Instituts fuer Integrierte Publikations- und Informationssysteme (IPSI) in Darmstadt auf Gebrauchstauglich- keit, Benutzerfreundlichkeit und leichte Bedienbarkeit getrimmt werden sollen, ist unerschoepflich – meint Friederike Jo
Freiburger Max-Planck-Wissenschaftler legt bisher umfassendste Untersuchung zur organisierten Kriminalität in Deutschland vor
Der Freiburger Kriminologe Jörg Kinzig hat die bisher gründlichste Untersuchung zur Organisierten Kriminalität (OK) in Deutschland vorgelegt. Ausgangspunkt der mehrjährigen Studie, die im Rahmen des Forschungsschwerpunkts “Organisierte Kriminalität” am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht durchgeführt wurde, ist die seit Mitte
Ab November 2004 wird an der Universität Siegen wissenschaftlich erforscht, wie sich die Lebenssituationen von behinderten Frauen und Männern von einander unterscheiden. Dabei soll untersucht werden, wie sich Unterschiede beider Geschlechter auf den Bedarf im Rahmen der Behindertenhilfe speziell beim ambulant betreuten Wohnen auswirken. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Träger von Leistungen für rund 45.000 behinderte Menschen in der Region, hatte das “Zentrum für Planung und Evalu
Ob Arbeitslosigkeit nur ein kurzer Zwischenstopp im Erwerbsleben ist oder zum Dauerzustand wird, hängt nicht nur von wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen wie zum Beispiel Hartz IV ab, sondern auch von persönlichen und sozialen Eigenschaften der Arbeitslosen. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern. Dies zeigt eine aktuelle Studie des DIW Berlin mit dem Titel “Der Einfluss von Persönlichkeitseigenschaften und sozialen Ressourcen auf die Arbeitslosigke
Studie aus dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung belegt: Negative wirtschaftliche Auswirkung der Mitbestimmung ist wissenschaftlich nicht zu belegen
In den vergangenen Wochen wurden wiederholt Forderungen nach Abschaffung oder Beschneidung der Unternehmensmitbestimmung laut. Martin Höpner, Wissenschaftler am Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, zeigt jetzt in einer neuen Studie, die den Forschungsstand zur Unternehmensmitbestimmung zusammenfasst, d
Bevölkerungsexperten des Leibniz-Instituts für Länderkunde decken räumliches Nebeneinander von “Stabilitätsinseln” und Abwanderungsgebieten auf
Während die Bevölkerung in den meisten Regionen der alten Bundesländer im zurückliegenden Jahrzehnt weiter gestiegen ist, hat in Ostdeutschland in den letzten Jahren ein fast flächendeckender Schrumpfungsprozess eingesetzt. Dies zeigen laufende Forschungen des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL) in Leipzig. Danach beginnen selbst die
Die Lebensform “Familie” hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt. Während beispielsweise 1960 in Westdeutschland je 1.000 Einwohner noch 9,5 Ehen geschlossen wurden, waren es vierzig Jahre später in ganz Deutschland nur noch 5,1. Im Gegenzug stieg die Zahl der Scheidungen je 1.000 Bundesbürger von 1,0 auf 2,3. Zusammen mit Einflüssen wie dem späteren Heiratsalter und der höheren Frauenerwerbstätigkeit führte dies dazu, dass die Kinderzahlen sanken: Wurden im Jahr 1960 im Schnitt noch
Im Auftrag der Eugen-Otto-Butz-Stiftung aus Hilden haben das Lehr- und Forschungsgebiet Straßenverkehrsplanung und Straßenverkehrstechnik (SVPT) der Bergischen Universität Wuppertal und das Beratungsunternehmen NEUMANNCONSULT – Stadt- und Regionalentwicklung/Barrierefreies Gestalten (Münster) mit der Bearbeitung des Forschungsprojektes “Mobilitätssicherung älterer Menschen im Straßenverkehr” begonnen. Begleitet wird das Projekt von der Forschungsstelle Mensch-Verkehr der Eugen-Otto-Butz-Stiftung am
Hoher Anteil von Akademikern und Führungskräften unter Immigranten aus der Europäischen Union.
Immigranten aus EU-Staaten gleichen ihre soziale Situation an die der in Deutschland geborenen Inländer an und zeigen zum Teil sogar eine günstigere Entwicklung. Immigranten aus Drittstaaten hingegen gelingt dies nicht. So ist der Anteil der un- und angelernten Arbeiter unter allen Immigrantengruppen mit bis zu 43 Prozent deutlich höher als bei hier geborenen Deutschen (12 Prozent). Je