Gesellschaftswissenschaften

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Selbstbestimmtes Lebensende: Strikte Bindung von Patientenverfügungen

Wissenschaftler stellt rechtliches Regelungskonzept zur Stärkung der Patientenautonomie vor

Ein rechtliches Regelungskonzept zur Stärkung der Patientenautonomie am Lebensende hat der Göttinger Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Gunnar Duttge vorgelegt. Darin fordert er eine strikte Bindungswirkung aller Patientenverfügungen, die jedoch strenge formelle Anforderungen zu erfüllen haben, auf einer medizinischen und juristischen Beratung beruhen müssen und von einer präventiven vor

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Europäer aus ökonomischen Gründen und nicht aus Leidenschaft

Der Prozess der wirtschaftlichen und politischen Vereinigung Europas hat in den zurückliegenden Jahren enorme Fortschritte gemacht, auch wenn er – nach den gescheiterten Verfassungsreferenden in Frankreich und den Niederlanden – derzeit ins Stocken geraten zu sein scheint. Aber wie steht es mit der sozialen Integration, und wird am Ende eine einheitliche europäische Gesellschaft stehen, in der die heutigen nationalen Gesellschaften aufgehen werden? Ein Ausdruck der sozialen Integration auf der

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Die Mauer in den Köpfen bröckelt

Psychologin der Universität Münster untersucht Selbstkategorisierung bei Ost- und Westdeutschen

Die Mauer ist vor 16 Jahren gefallen, doch die Mauer in den Köpfen besteht nach wie vor. Ost- wie Westdeutsche definieren sich noch immer über ihre Herkunft aus den beiden so unterschiedlichen Teilen Deutschlands. Doch Untersuchungen der Sozialpsychologin Prof. Dr. Ursula Piontkowski von der Universität Münster zeigen, dass die Unterschiede in der jüngeren Generation geringer werden.

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PM Battle of the Sexes: Wer verhandelt besser? Frauen oder Männer?

Männer überzeugen mit ökonomischem Verhandlungsgeschick – Frauen jedoch bezüglich Kommunikationsfähigkeit

Siegerehrung des 1. Hohenheimer Verhandlungswettbewerbes am 13.02.2006, 18:00 Uhr, Aula der Universität Hohenheim, Stuttgart

In harten Geschäftsverhandlungen sind Männer die besseren Firmenvertreter – unabhängig davon, ob sie als Einzelkämpfer oder Duo ins Rennen gehen. Zu diesem Ergebnis kommt der erste “Battle of the Sexes” – ein Verhandlungswettbewerb und wissens

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Integration und Sprache: Professionelle Unterstützung statt Schulhofdeutsch

Die jüngste öffentliche Diskussion über die Integration von MitbürgerInnen und Kindern mit Migrationshintergrund und die damit verbundene Sprachproblematik hat wieder einmal gezeigt, was für eine zentrale Rolle Sprache und Kommunikation in aktuellen gesellschaftlichen Zusammenhängen spielen. Nicht erst seit PISA wissen wir, dass Sprachkompetenz an allen Bildungsvorgängen maßgeblich beteiligt ist. Um zu verhindern, dass immer mehr Kinder und Jugendliche an sprachlichen Barrieren scheitern, mus

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Neue Allianzen für das Wohnen im Alter

Forum am Institut Arbeit und Technik diskutiert Zukunftschancen für mehr Lebensqualität im Alter – Bundesprojekt in Kooperation mit FfG und Ruhr-Universität

Die eigene Wohnung und die Nachbarschaft werden für Senioren immer wichtiger. Auf “Rund-um-die-Uhr-Versorgung” im Altenheim setzen die wenigsten, 95 Prozent leben in normalen Wohnungen, 80 Prozent wollen auch bei Pflegebedürftigkeit zu Hause bleiben, zwei Drittel, das sind 1,4 Millionen ältere Pflegebedürftige, werden zu Haus

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Kassels Umlandgemeinden "altern" stärker. UNIK-Wissenschaftler zeigt Trend und mögliche Konsequenzen

Die Umlandgemeinden der Großstadt Kassel werden in nächster Zukunft einen deutlich höheren Anteil alter Menschen haben als Kassel selbst. Auf diese Zahlen hat der Kasseler Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Fred Karl als ein Ergebnis der jetzt veröffentlichten Bertelsmannstudie zur demografischen Entwicklung verwiesen.

Die Umlandgemeinden der Großstadt Kassel werden in nächster Zukunft einen deutlich höheren Anteil alter Menschen haben als Kassel selbst. Auf diese Zahlen hat der Kasse

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Entscheidungen am Lebensende in der modernen Medizin

Nachwuchswissenschaftler tagen in der RUB
Öffentlicher Vortrag: Entscheidungen im Europa-Vergleich

Ethische Fragen am Lebensende werden gesellschaftlich und wissenschaftlich viel diskutiert; eines von vielen Beispielen ist der Fall der amerikanischen Koma-Patientin Terry Shiavo. 14 Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland und der Schweiz bearbeiten die Entscheidungsfindung am Lebensende an der Ruhr-Universität aus interdisziplinärer Perspektive. Vom 13. bis 17. Februar 2006 ta

Gesellschaftswissenschaften

Privatsphäre und Überwachungstechnologie – Interkulturelle und interdisziplinäre Perspektive

Unter Leitung von Karsten Weber, Axel Schulz und Ricarda Drüeke (alle Frankfurt/Oder) findet am 10. und 11. Februar am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld eine Tagung zum Thema “Privatsphäre und Überwachungstechnologie – Interkulturelle und interdisziplinäre Perspektiven” statt. Die Unterscheidung einer privaten und einer öffentlichen Sphäre des Lebens ist für westlich geprägte Gesellschaften konstituierend, vor allem für die Organisation des politischen Leben

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50 Prozent aller deutschen Kommunen werden bis zum Jahr 2020 schrumpfen – alle Kommunen altern

Bertelsmann Stiftung stellt Informations- und Frühwarnsystem für den demographischen Wandel ins Internet – Daten zur Situation in 2.959 Städten und 432 Landkreisen

In rund fünfzig Prozent aller deutschen Kommunen mit mehr als 5.000 Einwohnern wird die Bevölkerung bis zum Jahr 2020 zum Teil erheblich schrumpfen. Dies prognostiziert ein bislang einzigartiges Informations- und Frühwarnsystem der Bertelsmann Stiftung für den demographischen Wandel. Die für Jedermann zugängliche Daten

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Wie verkraftet die Seele das andere Land?

Wissenschaftler der Universität Leipzig erforschen psychische Gesundheit von MigrantInnen.

Wie fühlen sich Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, um in Deutschland zu leben? Wie verkraftet die Seele das andere Land? Wann reagiert sie mit Krankheit? Um diese und ähnliche Fragen geht es auf dem Forschungskolloquium Public Mental Health, zu dem das Zentrum für Prävention und Rehabilitation (ZPR) im Zentrum für Höhere Studien eingeladen hat. Vorgestellt wird unter anderem eine

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Der Wechsel zwischen den Geschlechtern

Forschungsprojekt zur Transsexualität am Universitätsklinikum

Der Wunsch, als Angehöriger des anderen Geschlechtes zu leben und anerkannt zu werden, wird in der Bundesrepublik den Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen zu-geordnet. Die Einstufung der Transsexualität als Krankheit erleichtert die Durchführung medizinischer Maßnahmen und deren Finanzierung durch die Krankenkassen. Was danach für die Betroffenen folgt, ist einerseits etablierte Medizin – Operation und zum Teil lebe

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Forscher untersuchen Barrieren beim Online-Shopping

Einkaufen per Mausklick – das Internet hat unser Konsumverhalten verändert. Forscher am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie der Universität interessieren sich dabei vor allem für Probleme, die bei bzw. nach dem Einkaufen im Netz auftreten können und beim Konsumenten Kommunikationsbedarf mit dem Anbieter erzeugen. Im neuen Projekt “Handlungsprobleme infolge von Kommunikationsbarrieren beim Online-Shopping” wird deshalb unter anderem gerade eine Befragung zum Thema “Reklamation” im Internet durchgef

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Nur Deutsch auf dem Schulhof – Mehrsprachigkeit ist ein kostbares Gut!

Wenn es nach dem NRW-Integrationsminister Laschet ginge, würden Migrantenkinder in der Schule ausschließlich deutsch sprechen. Dafür hat Professor Ludger Hoffmann vom Institut für Deutsche Sprache und Literatur wenig Verständnis:

“Der Schulhofstreit fing harmlos an. In einer Berliner Schule haben El-tern, Schüler und Lehrer sich darauf geeinigt, dass auf dem Schulhof möglichst Deutsch gesprochen werden soll. Strafen waren nicht vorgesehen. Ein von Schulzwecken entlasteter Raum wurde zusätz

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Warum Männer früher sterben

Genetik, Risiken und Unvernunft im Fokus der Wissenschaft

“Warum Männer früher sterben” – Dieses Thema der nächsten Veranstaltung in der jedermann zugänglichen Fortbildungsreihe am Institut für Ethik in der Medizin klingt eindeutig. Eine eindeutige oder gar knappe Antwort auf diese Frage gibt es jedoch nicht. Ein paar Aspekte seines Vortrages erläutert Prof. Elmar Brähler, Leiter der Selbständigen Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universitä

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FH Düsseldorf startet Plakataktion zum Thema Gleichberechtigung

“Lieber Kollege, bist Du stark für Gleichberechtigung?” – so oder in dem Tenor lauten die Slogans in der Poster-Komposition. Die zwölf Plakate zeigen Personen der Fachhochschule Düsseldorf: Studierende, Absolventen, Lehrende und Funktionsträger, die ihre persönlichen Gedanken und Meinungen zur Gleichberechtigung offenbaren. Zum Tag der offenen Tür am 25. Januar präsentiert die Fachhochschule Düsseldorf erstmals auch ihre Plakataktion in den Räumen am Campus Nord an der Josef-Gockeln Straße.

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