Gesellschaftswissenschaften

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In Wissenschaft und Forschung: Chancengleichheit noch nicht erreicht

“Mädchen haben die besseren Schulnoten, sie machen häufiger Abitur als Jungen und stellen über die Hälfte der Studienanfängerinnen in Deutschland. Dennoch sind Frauen in den Spitzenpositionen der deutschen Forschung unterrepräsentiert und verdienen im Schnitt weniger als ihre männlichen Kollegen. Um das Potenzial gut ausgebildeter und karrierewilliger Frauen in Naturwissenschaften und Technik nicht weiter zu verschwenden, bedarf es eines Umdenkens – in Industrie, an Hochschulen und in der Gesellsc

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Ältere Menschen sind für unsere Gesellschaft unverzichtbar

Anlässlich des Tages der älteren Generation am morgigen Mittwoch erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen: “Ältere Menschen wollen nicht im Abseits stehen, sondern dazugehören und ihre Fähigkeiten und Erfahrungen im Beruf, in der Politik und in der Gesellschaft einbringen. Ob in der Familie, wo sie Kinder und Enkel unterstützen, im Beruf, wo ihre Erfahrung und Routine wichtig sind oder beim freiwilligen Engagement, ohne das viele wichtige Aufgaben

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Global Labour University: Wissen für die soziale Gestaltung der Globalisierung

Vier Universitäten gründen in Kassel gemeinsam mit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), Genf, eine Globale Universität der Arbeit: die Witwatersrand Universität (Wits) in Johannesburg, Südafrika, die Universität Estadual de Campinas (UNICAMP) in Brasilien, die Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) Berlin und die Universität Kassel (UNIK). Soziale Errungenschaften werden im Zuge der Globalisierung zunehmend den Renditeerwartungen auf den Finanzmärkten geopfert. Gewerkschaften reagier

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Europa und seine Pioniere

Warum migrieren Leute innerhalb Europas? Herrscht wie früher immer noch das gleiche Motiv, nämlich die Arbeitsuche, vor? Oder überschreiten Europäer Grenzen zum Studium oder um ihr Rentenalter in einer klimatisch angenehmeren Gegend zu verbringen? Und wie verteilen sich diese Gruppen auf die verschiedenen europäischen Ländern? Diese und viele andere Forschungsfragen standen im Fokus des EU-Projektes PIONEUR und sind nun beantwortet.

Das Projekt PIONEUR – ein innereuropäisches Projekt z

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Kinderbetreuung: nicht billig oder umsonst, sondern flexibel und gut!

Neue Angebote brauchen neue Finanzierungsstrukturen – Internationales Expertentreffen am IAT

Die Entscheidung für oder gegen Kinder hängt für die Mehrzahl der Mütter nicht allein vom kostenlosen Kindergartenplatz ab. Wichtiger ist ihnen, ob und wie sie Beruf und Familie tatsächlich vereinbaren können. “Nicht billig oder umsonst, sondern flexibel und qualitativ hochwertig muss Kinderbetreuung organisiert werden”. Das zeigte ein Treffen von Wissenschaftlern und Praktikern aus Deuts

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Ambulant betreute Wohngruppen als Ergänzung und Alternative zum traditionellen Pflegeheim notwendiger denn je

Demografische Entwicklung und Wohnbedürfnisse älterer Menschen drängen auf Veränderungen im Altenhilfesystem – Zunehmende Etablierung von ambulant betreuten Wohngruppen – Neue Arbeitshilfe erschienen

Auf den Bedarf dringend notwendiger struktureller Veränderungen im Altenhilfesystem und die damit verbundene Entwicklung alternativer Wohn- und Betreuungsangebote machen die Bertelsmann Stiftung und das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) auf ihrer heutigen gemeinsamen Pressekonfer

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Wertewandel in Deutschland – Neues DFG-Projekt an der IUB

Am 15. März 2006 startete an der International University Bremen (IUB) das Forschungsprojekt “Gründe und Folgen des postindustriellen Wertewandels: Deutschland im globalen Vergleich” unter der Leitung von Christian Welzel, Professor für Politikwissenschaft. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über eine Laufzeit von drei Jahren mit 560.000 Euro gefördert.

Mit einer Repräsentativbefragung von rund 2000 erwachsenen Bewohnern der Bundesrepublik wollen die IUB-Wissen

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Putzwut und Berufsstress: PsychologInnen der Uni Graz untersuchten das Erleben von Mehrfachbelastungen

Die subjektive Wahrnehmung von Mehrfachbelastungen durch Beruf und Familie war nur eines der Themen, mit denen sich die europaweit durchgeführte Studie “FamWork” intensiv beschäftigte. Nach 33 Monaten Laufzeit ist das Projekt nun abgeschlossen. Und die Auswertungen liefern interessante Einblicke in die Haushalte sowie in Erleben und Wirklichkeit von Herrn und Frau Europäer.

“FamWork” (Family Life and Professional Work: Conflict and Synergy) wurde an den Psychologie-Instituten acht europäi

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Psychologen erforschen die Angst vor der Vogelgrippe

Zuerst war die Vogelgrippe weit weg, in Asien. Aber nun hat sie Deutschland erreicht. Viele fürchten sich jetzt davor, dass die Tierseuche sich weiter ausbreitet und am Ende auch den Menschen befällt. Mit dieser Angst befassen sich Psychologen von der Uni Würzburg in einer wissenschaftlichen Studie, für die sie noch Teilnehmer suchen.

“Gehen Sie nicht mehr frei von Angst in den Park? Fürchten Sie sich vor der Katze des Nachbarn? Würden Sie im Anbetracht der Ereignisse lieber auf einen Ur

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Senioren helfen nach Katastrophen

Ein Jahr SeheKa – Das Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg ist stolz auf die Erfolgsgeschichte und betont den Gewinn, der aus der gesellschaftlichen Mitverantwortung älterer Menschen erwächst

Sie sind hoch qualifiziert, flexibel, verfügen über spezifisches berufsbezogenes Wissen, effektive Handlungsstrategien, kommunikative und psychosoziale Fähigkeiten, Offenheit für neue Anforderungen und nicht zuletzt über viel Lebenserfahrung. Doch wenn sie aus dem Erwerbslebe

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Nationalstaat, Einwanderungsland, Parallelgesellschaften – eine neue deutsche Frage?

Beim Max-Planck-Forum Berlin diskutieren Experten die neue gesellschaftliche Entwicklung

Die aktuelle Diskussion um das Zusammenleben unterschiedlichster kultureller Identitäten und den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft steht im Zentrum des Max-Planck-Forums “Nationalstaat, Einwanderungsland, Parallelgesellschaften – eine neue deutsche Frage?” am 7. März in Berlin. Die sich verändernde Zusammensetzung der europäischen Gesellschaften wirft eine Vielfalt von empirischen

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Wettkampf auf hohem Niveau – Wie gewinnen Eliten gesellschaftlichen Einfluß?

GEISTESWISSENSCHAFT IM DIALOG: Diskussionsforum am 9. März in Bonn

In Deutschland fand der Begriff der Elite jahrzehntelang keine allgemeine Anerkennung. Über die Bildungsdebatten hat er nun wieder Eingang in die öffentliche Diskussion gefunden. Der Elitebegriff definiert sich über Eigenschaften wie Leistung, Führung und Verantwortung. Den Eliten wird Kompetenz, Exzellenz, Prominenz und Prestige zugeschrieben. Über die Elitenförderung verspricht man sich heute einen gesamtgesellscha

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Mehr Rechte für Patienten und Angehörige

Studie: Stiftung Pflege e.V. fordert besseren Zugang beim Besuch auf Intensivstationen / Pressekonferenz in Berlin am 9.3.2006

Rund zwei Mio. Menschen werden jährlich in den etwa 20.000 Betten der Intensivstationen deutscher Krankenhäuser behandelt. Die meisten davon haben durch die moderne High-Tech-Medizin gute Chancen, wieder völlig gesund zu werden. Wissenschaftlich belegt ist, dass jeder Mensch in einer solchen gesundheitlichen Krisensituation von der Anwesenheit nahe stehende

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Lehrstuhl für Marketing der TU Dresden untersucht, ob und warum Konsumenten Unternehmen boykottieren

“Boykott der Electrolux-Produkte: Ziele und Motive eines Käuferstreiks”

Das Forscherteam um Prof. Dr. Stefan Müller befasst sich seit Jahren mit der so genannten Standortdiskussion, zu der u.a. Themen wie internationale Wettbewerbsfähigkeit, Herkunftslandeffekt und Konsumpatriotismus zählen. Die Marketing-Wissenschaftler der TUD nahmen nun die geplante Schließung des AEG-Werks in Nürnberg zum Anlass, am Beispiel der Auseinandersetzung um die Schließung der AEG-Werke zu erforschen,

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Langzeitarbeitslose sind mit ihrem Leben so unzufrieden wie Pflegebedürftige

Die Lebenszufriedenheit langzeitarbeitsloser Menschen ist in den letzten fünf Jahren deutlich gesunken. Im Jahr 2005 lag sie so niedrig wie die von pflegebedürftigen, gesundheitlich stark beeinträchtigten Menschen.

Das zeigen die Daten des vom DIW Berlin in Zusammenarbeit mit TNS Infratest München repräsentativ erhobenen Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP).

Auf einer Skala von 0-10 können die Befragten den Grad ihrer Zufriedenheit angeben. Der Wert 0 steht für “ga

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Die Kunst, noch Mensch zu bleiben: Strategien der Abgrenzung bei Führungskräften

“Die Managerkrankheit ist eine Epidemie, die durch den Uhrzeiger hervorgerufen und durch den Terminkalender übertragen wird”, soll der Schriftsteller John Steinbeck einmal über den Alltag in Führungsetagen gesagt haben. Auch Manager sind nur Menschen, die in mittlerer und oberer Führungsebene oft selbst Getriebene der eigenen Prozesse sind. Aber wie schaffen es Führungskräfte dennoch, ihren ganz persönlichen Wertehorizont zu generieren und Abstand zur Arbeit zu gewinnen? Wie bleiben sie Privatma

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