Endlich Ferien! Während Schüler und Studenten sie am kühlen See genießen können, steht Rektoren und Planern der Arbeitsschweiß auf der Stirn: Die undankbare Erstellung der Stundenpläne ruft. Auch heute noch wird sie meist von Hand erledigt. Auf einer Tafel verschiebt und sortiert die Lehrerschaft Kärtchen mit Namen oder Fächern so lange, bis alles zu passen scheint, bis jede Veranstaltung am richtigen Ort stattfindet, Dozenten nur dann eingesetzt werden, wenn sie verfügbar sind, und Studenten nicht
Nahezu täglich erobern Technik und Computer mehr Platz in unserem Leben. Ein Alltag ohne Handy ist für viele nicht mehr denkbar und immer mehr Menschen erledigen Einkäufe und den Gang zur Bank per Internet von zu Hause. Wie sehr Computer das Leben dominieren, merkt man besonders dann, wenn es finster wird – es also zu einem Störfall kommt. Anwender reagieren genervt, Experten »rotieren«. Was ist zu tun, um die vom Kunden abgeschickte Überweisung nicht doppelt zu buchen oder sie anderseits im Daten-D
In der Industrie haben Bearbeitungsmaschinen die Handwerker in vielen Bereichen ersetzt. Doch gerade bei komplexen Arbeiten zeigt sich, dass die automatischen Gesellen zehn linke Daumen haben können. Filigrane Werkzeuge, die etwa Aluminium- oder Kunststoffprofile umformen, werden daher oft noch von Meisterhand poliert. So können ein bis zwei Tage vergehen, bis ein Werkzeug fertig bearbeitet ist. Mit einer »flüssigen Feile« ist die gleiche Arbeit dagegen in dreißig bis vierzig Minuten getan.
Die Welt aus einer anderen Perspektive sehen – dieser Wunsch scheint so alt wie die Menschheit selbst zu sein. Abheben in die Lüfte, den Blick in die unendlichen Weiten des Universums oder in das ebenso aufregende Reich des Mikrokosmos’ zu richten. Doch der erhaschte Blick in die Welt des Kleinen bleibt begrenzt, entweder durch den Ausschnitt der mikroskopischen Abbildung oder durch ihre Auflösung. Größere Probenbereichen hoch aufgelöst aufzunehmen, führt zu einer gewaltigen Bilderflut. Sie auszuwer
»Geht die unterste Reihe noch? – Nicht? – So besser?« Brillenträger kennen das Spiel: Der Augenarzt projiziert Buchstabenreihen an die Wand. In jeder Reihe werden die Lettern kleiner und unleserlicher – bis sie einer geordneten Ameisenstraße gleichen. Schiebt der Arzt die richtigen Korrekturlinsen vors Auge, formen sich aus den schummrigen Punkten plötzlich filigrane Buchstaben. Bisher sind Optiker bei dieser Untersuchung auf die subjektiven Aussagen des Patienten angewiesen. Mit Hilfe der Wellenfron
Rund ein Drittel der in Deutschland angebauten Kartoffeln dient einzig zur Stärkeproduktion. Mit dem weißen Pulver lassen sich Süßspeisen und Soßen andicken. Die Papier- und Textilindustrie nutzt es etwa für klebende Gummierungen oder glattere Webfäden. Was man dem Pulver nicht ansieht: Es enthält zwei Varianten Stärke, Amylose und Amylopektin. Sie unterscheiden sich in ihrem molekularen Aufbau und damit auch in ihren Eigenschaften. Für viele Anwendungen eignet sich Amylopektin, das knapp 80 Prozent
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes verdienten vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe im April 2004 durchschnittlich brutto 2 966 Euro, das waren 2,4% mehr als im April 2003.
Die vollzeitbeschäftigten Angestellten im Produzierenden Gewerbe verdienten im April 2004 durchschnittlich 3 811 Euro brutto, 2,6% mehr als im April 2003. Die Arbeiter und Arbeiterinnen erhielten 2 501 Euro und damit 2,1% mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Dabe
Im April 2004 verzeichneten die deutschen Insolvenzgerichte 9 574 Insolvenzen.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, entfielen davon 3 496 Insolvenzen auf Unternehmen und 6 078 auf andere Schuldner, insbesondere Verbraucher. Gegenüber April 2003 gingen damit die Unternehmensinsolvenzen um 3,1% zurück. Die Zahl der Insolvenzen insgesamt nahm im gleichen Zeitraum um 9,3% und die der übrigen Schuldner um 18,0% zu. Die Insolvenzen der übrigen Schuldner verteilten sich auf 3 552 Verbrau
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im Juni 2004 gegenüber Juni 2003 um 1,7% gestiegen. Gegenüber Mai 2004 blieb der Index unverändert. Die Schätzung für Juni 2004 auf Grund der Ergebnisse aus sechs Bundesländern wurde damit leicht nach unten korrigiert. Im April und Mai 2004 hatte die Jahresveränderungsrate bei + 1,6% bzw. + 2,0% gelegen.
Die Abschwächung der Teuerung von 2,0% im Mai auf 1,7% im Juni 2004 ist nicht auf aktuelle Prei
Anlaufprobleme mit der 0,11-Micron-Technologie scheinen gelöst
Die Anzahl der weltweit hergestellten Speicherchips (DRAMs) hat im Juni 2004 gegenüber dem Vormonat um zehn Prozent zugenommen. Insgesamt wurden im vergangenen Monat 368,5 Mio. DRAMs ausgeliefert, berichtet das asiatische Branchenportal unter Berufung auf DRAMeXchange. Das starke Wachstum deutet nach Angaben von Branchenkennern darauf hin, dass die Anlaufschwierigkeiten beim Übergang zur 0,11-Micron-Technologie überwunden
Erste Ergebnisse einer aktuellen Studie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit Mannheim zeigen, dass Stalking auch in Deutschland ein erhebliches und ernstzunehmendes Problem darstellt.
In der ersten auf einer Bevölkerungsstichprobe basierenden Untersuchung zum Thema Stalking in Deutschland von Harald Dressing, Christine Kühner und Peter Gass wurden 2000 Männer und Frauen zur Häufigkeit und Ausprägung von Stalking befragt. 78 Personen (12 %) der Mannheimer Stichprobe waren min
Wie können unter den neuen steuerlichen Rahmenbedingungen die Gewinne mittelständischer Unternehmen steueroptimal verwendet werden?
Wissenschaftlich bestens fundierte Antworten auf diese Frage und dementsprechend wertvolle Entscheidungshilfen für den unternehmerischen Mittelstand hat nach Ansicht der Jury des Wissenschaftspreises der Schwäbischen Wirtschaft Dr. Susanne Kutschker in ihrer Augsburger Dissertation gegeben. Die Studie ” Steueroptimale Gewinnverwendung personenbezogener Un
Technologieentwicklungen für die Luft- und Raumfahrt sind damit möglich
Am 25. Juni 2004 wurde im Beisein von Vertretern von Airbus Deutschland, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit sowie der Sächsischen Ministerien für Wissenschaft und Kunst sowie Wirtschaft und Arbeit eine neue Laserstrahlschweißanlage für das Fügen großer 3D-Teile für die Luft- und Raumfahrt eingeweiht.
Mit dieser neuen Laserschweißanlage ist am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahl
Startschuss für „Leuchtzeichen – Elektronik & Optik“
Unter dem Motto „Leuchtzeichen – Elektronik & Optik“ macht das Jahr der Technik am Donnerstag in…
Jenaer Laserteam erhielt einen Berthold Leibinger Innovationspreis 2004
Am 08.07.2004 ist der Berthold Leibinger Innovationspreis zum dritten Mal für…
Hilfe für gelähmte Menschen
Forscher haben Gehirnimplantate dazu benutzt, die Gedanken von Affen zu “lesen”, um vorherzusagen, was sie zu tun gedenken und sogar um abzuschätzen, wie enthusiastisch sie dabei vorgehen. Das ist das erste Mal, dass kognitive Gehirnsignale auf hohem Niveau dekodiert werden konnten und langfristig gesehen könnte das zu prothetischen Hilfsmitteln für Menschen mit Lähmungen führen, erklärt Richard Andersen, der Projektleiter der Studie vom California In