Bei der Lungendiagnostik finden vorrangig MRTs Anwendung. Hier kann die Innovation, neben der Kalibreirung, als Kontrastmittel genutzt werden. 3He ist als Kontrastmittel unbedenklich und wird in der Forschung zu diesem Zweck bereits verwendet. Auch wenn moderne MRTs ohne Kontrastmittel Bilder aller Körperregionen erzeugen können, so steigert 3He im Besonderen bei Lungenuntersuchungen den Kontrast signifikant und damit die Auflösung, wodurch Krebstumore oder Entzündungen besser detektiert werden können.
Weiterhin kann das 3He-Magnetometer für alle Therapieformen genutzt werden, welche mittels Magnetfeldern funktionieren, so z.B. die Thermotherapie mit magnetischen Nanopartikeln (Nano-Krebs-Therapie). Bei dieser werden Tumorzellen durch Wärme selektiv geschädigt.
Für die Analyse von biologischen Proben werden diese häufig sequentiell untersucht. Damit dies geschehen kann, ist eine ausreichende Konservierung der Proben jedoch unerlässliche Grundvoraussetzung. Nachteilig ist, dass sich bislang aufgrund mangelnder thermischer Isolation die Probentemperatur der Umgebungstemperatur im Gerät angleicht. Dadurch taut die zu untersuchende Probe auf, was nachteilige Effekte auf die Qualität der nachgeschalteten Untersuchungsmethoden hat.
Die Innovation löst dieses Problem durch die Verwendung eines Hohlzylinders aus thermisch isolierendem, röntgenstrahlen-durchlässigem Material als Isolationskörper.
Zur Behandlung von Erkrankungen der Lunge werden die Wirkstoffe oftmals durch Inhalation verabreicht, wobei die Wirkstofffreisetzung innerhalb sehr kurzer Zeit erfolgt. Wenn die Wirkstofffreisetzung verzögert erfolgen soll, um eine möglichst gleichmäßige Wirkstofffreisetzung über einen längeren Zeitraum hinweg zu ermöglichen werden wässrige Dispersionen wirkstoffgefüllter Partikel appliziert.
Grundgedanke der hier vorgestellten Innovation ist es, wirkstoffhaltige Polymerlösungen zu applizieren, die sich erst nach der Zerstäubung am Wirkort zu Wirkstoff tragenden Partikeln formen.
In der Partikeltherapie fehlen biologische Systeme für die Validierung von Bestrahlungen bewegter Volumina, für den Einsatz im gemischten Teilchenfeld und bei mehreren Feldern. Die etablierten Messmethoden können nicht angewendet werden, da Bestrahlungen mit einem gescannten Teilchenstrahl ggf. mit der Bewegung wechselwirken, was zu lokalisierten Fehldosierungen führen kann, die aufgrund der großen Bodenfläche mit den bisherigen Messsystemen nicht detektiert werden können.
Die Erfindung löst das Problem durch ein räumlich aufgelöstes Phantom, das in Kombination mit Absorbersystemen und unter Bewegungseinfluss zur experimen-tellen in-vitro Validierung eingesetzt werden kann. Dabei wird die biologisch effektive Dosis für therapeutische Bestrahlungen eines sich bewegenden Zielvolumens in einem lebenden Körper, insbesondere für die Tumortherapie an einer Partikeltherapie-Beschleunigeranlage berechnet.
Die ozonbasierte Innovation ermöglicht es die Tumorprogression aufzuhalten und eine Regression bis hin zur vollständigen Tumorrückbildung anzuregen. Sie besteht aus der Verwendung einer neuartigen Vorrichtung zur Applikation von Ozon oder eines ozonisierten Sauerstoff aufweisenden Fluids in einem menschlichen oder tierischen Torso, genauer zur intraperitonealen Applikation, wobei diese nicht unmittelbar am Tumor erfolgen muss, um wirksam zu sein.
Die Behandlung mit hochenergetischer Strahlung ist ein allgemein anerkanntes Verfahren in der Krebstherapie. Die Partikeltherapie verwendet statt hochenergetischer Strahlung beschleunigte geladene Teilchen wie Protonen oder schwerere Ionen (z.B. Kohlenstoff). Der Unterschied der Partikeltherapie gegenüber der konventionellen Strahlentherapie ist das abweichende Eindringverhalten der Partikel. Die neuartige Anlage erlaubt es, die radiographische Untersuchung zur Diagnose und die therapeutische Bestrahlung mit nur einem Gerät vorzunehmen.
Verfahren zur hochdynamischen Bahnsteuerung für Industrieroboter und andere mehrachsige Bewegungsmaschinen.
New type dual-ion cell with key technology potential.
Benefits for assignee
– Full control over PCT patent nationalization
– Technology and market securing (passive or active)
– Leverage for R&D by public funding feasible
– Also in cooperation with potent third parties
Die Rote Vogelmilbe verursacht weltweit große Schäden bei Nutz-, Zier- und Rassegeflügel. Wissenschaftler der Universität Hohenheim nutzen das natürliche Verhalten des Parasiten, um ihn wirksam, ohne Gefahr der Resistenzbildung und ohne Risiko für das Geflügel zu bekämpfen. Hierfür bieten sie den temperaturempfindlichen Milben einen artgerechten Unterschlupf an, der dann gezielt so weit erhitzt wird, dass die Milben in allen Entwicklungsstadien abgetötet werden. Da es sich um ein rein mechanisches Verfahren handelt, fallen die Gesundheitsrisiken weg, die mit der chemischen Bekämpfung der Vogelmilbe verbunden sind. Ein weiterer Vorteil der Methode ist die Zeitersparnis, die sie für das Personal mit sich bringt, da die Heizvorrichtung durch eine SPS-Anlage regelbar ist und während der Behandlung nicht überwacht werden muss.
Die hier vorgestellte Erfindung ist ein temperaturkompensiertes FBG-Auswertesystem, das auf interferometrische Weise arbeitet. Es zeichnet sich naturgemäß durch eine hohe Empfindlichkeit und hohen Dynamikumfang über deutlich mehr als eine Interferenzperiode aus. Das System kommt dabei mit marktüblichen und günstigen Komponenten aus, die sich leicht kombinieren und implementieren lassen.
Die Erfinder stellen hier ein neues, hoch spezialisiertes Plasmamembranprotein vor, welches für die Aufnahme von Zitrat in Krebszellen verantwortlich ist. Dieses Transportprotein mit Zitratimportfunktion ist ein spezifisches Merkmal von Krebszellen und bietet daher einen vielversprechenden Ansatzpunkt für Diagnostik und Therapie.
Die Technologie beinhaltet Molekülklassen, die gezielt den Energiestoffwechsel von trypanosomalen Einzellern attackieren und so abtöten. Diese trypanolytischen Wirkstoffe sind somit zur Entwicklung von Medikamenten gegen die Afrikanische Trypanosomiasis (Schlafkrankheit), die Chagas-Krankheit und Leishmaniose geeignet. Durch neue Medikamente gegen diese Erkrankungen könnte nicht nur den mehreren Millionen betroffenen Menschen geholfen, sondern auch der enorme ökonomische Schaden, der jährlich durch Trypanosomen-verursachte Viehseuchen entsteht, abgewendet werden.
An der Universität Stuttgart wurde eine innovative Methode zur Herstellung von thermoplastischen Kunststoff-Formteilen, insbesondere Faserverbundwerkstoffen, aus Halbzeugen (Organoblechen) entwickelt. Halbzeuge sollen so effektiver und oberflächenschonender aufgeheizt und umgeformt werden können. Gleichzeitig kann eine prozessintegrierte Qualitätssicherung und Dokumentation der Qualität nebst individueller Qualitätseinschätzung erreicht werden.
An der Universität Stuttgart wurde eine neue Methode entwickelt, um die Stabilität von 3-D-Grenzschichtströmungen über Tragflächen oder Rotoren von Windrädern deutlich zu verbessern. Auf diese Weise kann der Luftwiderstand gesenkt und damit die Effizienz der Maschinen erhöht werden.
Das neuartige Messsystem erlaubt durch die Kombination von faser- und mikrooptischen Elementen und deren Integration in eine funktionstüchtige Zündkerze eine minimalinvasive Messung von Tracer-LIF-Signalen und damit die Messung von z.B. der Kraftstoffverteilung, der Temperatur oder des Kraftstoff/Luft-Verhältnisses.
Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wurde eine wiederverwendbare Vorrichtung (Vakuumdose) entwickelt, um atmospärenempfindliche Materialproben ohne Luftkontakt in die Messkammer eines Analysegerätes einschleusen und untersuchen zu können. Eine aufwendige und teure Schleusen- oder Manipulationseinrichtung ist daher nicht erforderlich. Die Vakuumdose ist kostengünstig, das Öffnen und Schließen ist beliebig wiederholbar.