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Wasserstoffquantifizierung – Methode zur Bestimmung von Wasserstoff mit Hilfe eines Flammenionisationsdetektors

Die quantitative Analyse von Wasserstoff ist in verschiedenen industriellen Prozessen wichtig. An der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wurde ein Verfahren entwickelt, welches die quantitative Bestimmung von Wasserstoff wesentlich verbessert. Durch die Kombination eines Flammenionisierungsdetektors (FID) mit einem Methanizer wird eine sogenannte inverse TPR durchgeführt. Durch Zugabe einer bestimmten Menge an Kohlenmonoxid (CO) und einer überschüssigen Menge an Wasserstoff unmittelbar vor dem FID reagiert CO mit Wasserstoff zu Methan. Das Methan erzeugt ein FID Signal, welches proportional zu der Menge an Wasserstoff in der Probe ist.
Das Verfahren ist innovativ, da es der bekannten Methode der Flammenionisation eine Reaktion vorausschickt, wodurch der Wasserstoff, der mittels FID nicht detektierbar wäre, nun als Methan quantitativ nachweisbar wird. Die Idee ist im Labormaßstab realisiert und muss für industrielle Prozesse optimiert werden.

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Bitumenhaftverstärker – Ein Verfahren zur Steigerung der Haftfähigkeit von Bitumen

Bitumen kommt hauptsächlich bei der Herstellung von Asphalt zum Einsatz und dient hier als Bindemittel für die Gesteinskörnungen. Am Institut für Chemie neuer Materialien der Universität Osnabrück ist in Kooperation mit der BU Wuppertal ein Verfahren entwickelt worden, welches das Haftungsvermögen von Bitumen erhöht und darüber hinaus zu einer Vereinheitlichung der Hafteigenschaften von Bitumen mit unterschiedlicher Herkunft und Zusammensetzung führt. Dies wird durch die Zugabe von neuartigen Polymer-Nanopartikel-Addukten auf Basis von Polyethylenimin erreicht. Die Erforschung der Haftverstärkung durch die Zugabe der erfindungsgemäßen Addukte ist weitestgehend abgeschlossen. Die nächsten Schritte sind insbesondere ein Upscaling der Methode, um das modifizierte Bitumen für den industriellen Einsatz verfügbar zu machen.

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Anemometer für Mikroturbulenzen

Forscher der Universität Oldenburg haben ein Laser-Cantilever-Anemometer (LCA) entwickelt, das das Laserzeigerprinzip eines Rasterkraftmikroskops zur Erfassung der Geschwindigkeit und des Anströmwinkels von Fluidströmungen nutzt. Ein Cantilever (Biegebalken) wird dazu in die Strömung gebracht und mit einem Laser angestrahlt. Die Richtung der Reflexion des Lasers ist abhängig von der Verformung des Cantilevers, die wiederum durch die bewegten Fluidteilchen hervorgerufen wird. Bisher wurde der Cantilever in einer rechteckigen Form als Anströmfläche verwendet. In der aktuellen Entwicklung wurde die Spitze des Cantilevers zusätzlich strukturiert, was zu einer deutlichen Verbesserung der Winkelauflösung geführt hat. Das Messprinzip ermöglicht Messungen in problematischen Bereichen wie z. B. in Flüssigkeiten, in Wandnähe oder in Strömungen mit Partikeln. Die Erfindung ist in einem anwendungsreifen Zustand und kann über einen USB Anschluss an einen Computer zur Auswertung der Signale angeschlossen werden.

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Steuerbarer Vorflügel für Windenergieanlagen

Wissenschaftler der Universität Oldenburg haben für Windkraftanlagen einen Vorflügel entwickelt, der parallel zum Hauptflügel befestigt wird und in Größe und Masse erheblich kleiner ist als der Hauptflügel.
Kern der Erfindung ist der veränderliche Anstellwinkel des Vorflügels. Mittels einer Steuerung oder einer adaptiven Mechanik wird sowohl der Anstellwinkel als auch der Abstand des Vorflügels zum Hauptflügel schnell aktuellen Windschwankungen angepasst und sorgt so für eine optimalere Strömung am Hauptrotor. Die Regelung des Vorflügels kann die Blattstellung des Hauptflügels, die aktuelle Rotordrehzahl und die aktuelle Windgeschwindigkeit berücksichtigen. Auch eine rein mechanische adaptive Anpassung des Anstellwinkels ist vorgesehen.
Um eine noch höhere räumliche Anpassung an wechselnde Windverhältnisse zu erreichen, kann der Vorflügel in der Längsstreckung in getrennt regelbare Segmente unterteilt werden. Dadurch wird die Effizienz der gesamten Windenergieanlage deutlich erhöht. Aktuell sind ausgereifte theoretische Berechnungen vorhanden. Eine Weiterentwicklung findet im Rahmen eines Forschungsprojektes zum Thema intelligente Rotoren (Smart Blades) statt. Ein Windkanal steht für weitere Untersuchungen zur Verfügung.

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A Novel Screen Identifying Ternary Binding Partners Of Known Interacting Proteins

Many biological processes depend on oligomeric protein-protein interactions (PPI). However, state-of-the-art in vivo PPI techniques focus on analysing binary interactions (i.e. the Split-Ubiquitin System (SUS)1). The SUS can also be used to analyse binding of three proteins in the so-called SUS Bridge Assay (SUB)2 – see Figure A. Nevertheless, this assay makes an unbiased screening approach cumbersome and its low efficiency restricts the identification of meaningful candidates.
Here, we present the first screening system in yeast that permits high-throughput screening of cDNA libraries for ternary binding partners of a known interaction couple. This is achieved by a unique combination of SUB and yeast mating. Technical prerequisites are special “2in1”-vectors3, which allow simultaneous transformation of “Bait I” and “Bait II” on a single plasmid in yeast of one mating type and the cDNA library in the other – see

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S3L-Inverter: Schaltverlustfreier 3-Stufen-Pulswechselrichter mit Entlastungsschaltung

Der neue 3-Stufen-Pulswechselrichter S3L-Inverter (Soft Switching Three Level Inverter) ist von bestechender Einfachheit und damit kostengünstig. Er arbeitet prinzipbedingt verlustfrei, weist somit höchste Wirkungsgrade auf, wird auf einfache Weise gesteuert, hat EMV-freundliche inhärente di/dt- und du/dt-Begrenzungen und kann mit preisgünstigen Standard-Halbleitern aufgebaut werden. Anwendungsgebiete sind: elektrische Antriebe, Solarwechselrichter, Windkraftwechselrichter und unterbrechungsfreie Stromversorgungen.

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Laserinterferenz-Lithographie zur Metallstrukturierung auf der Vorderseite von Solarzellen

An der Universität Konstanz wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem mithilfe der Single Pulse Laser Interference Lithography sehr feine Metallstrukturen kostengünstig und mit verhältnismäßig geringem technischem Aufwand auf eine Solarzelle aufgebracht werden können. Dabei steht das komplette aufgebrachte Metall zur Bildung von bspw. Leiterbahnen zur Verfügung. Die extrem feinen Strukturen führen nicht nur zu einem höheren Wirkungsgrad der Solarzelle durch eine geringere Abschattung, sondern die Strukturierung kann auch die Einkopplung von Photonen an der Oberfläche der Solarzelle verbessern. Dadurch kann sich die Texturierung der Solarzellen-Vorderseite unter Umständen erübrigen.

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Fluiddynamisches Lager

Für die radiale Abstützung (Radiallagerung) einer schnell
laufenden Welle wurde ein aerodynamisches Gleitlager in
Folienbauweise entwickelt.

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Piezo-Generator

Das hier vorgestellte neuartige Konstruktionsprinzip für einen piezomagnetischen Hochspannungsgenerator ermöglicht einen nahezu verschleißfreien Aufbau von Energy-Harvesting-Systemen für unterschiedlichste Anwendungen.

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Entsandung von Triebwasser mittels Axialzyklon

Dieser neue Axialzyklon wird direkt in die
Triebwasserleitung eines Wasserkraftwerks eingebaut und entfernt feinste Sandpartikel. Die Triebwasserströmung wird in starke
Drehung versetzt, wodurch Partikel mit
höherer Dichte an die Außenwand befördert und abgeführt werden. Ziel ist es die empfindliche Teile des Wasserkraftwerks vor Verschleiß zu schützen.

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A cobalt-based strategy for tumour targeting of EGFR-inhibitors

The development of receptor tyrosine-kinase inhibitors (TKIs) in recent decades was a major step forward in cancer treatment. However, despite their clinical efficacy, therapy with TKIs is limited by strong side effects (such as skin rash) and development of resistance. New approaches are required
to overcome these drawbacks. Complexing the TK Inhibitor with Cobalt (Co3+) inactivates the inhibitor until it is released under the hypoxic conditions in the target tumour tissue. This approach promises effective treatment with considerably limited side effects. These complexes can be used as an alternative to existing
Epidermal Growth Factor Receptor (EGFR) Inhibitors, and were effective in tumour cells that have become resistant to conventional Treatments due to EGFR mutations like T790M.

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Intelligent Cooling for surgical bone drilling

The bone drilling apparatus effectively prevents overheating of the bone tissue by individually adjusting the coolant supply to the heat developed during a procedure. It implements a real-time measurement device, drill and regulating device for the coolant
pumping system.

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SCHWINGTISCH FÜR DIE HYBRIDBEARBEITUNG

Die neue zweiachsige Positioniereinrichtung mit aktiver Impulsentkoppelung ermöglicht schwingungsunterstütztes Bohren, Fräsen oder
Schleifen von sprödharten Werkstoffen wie Keramik, Glas, Silizium-Werkstoffen oder gehärtetem Stahl mit bestehenden Bearbeitungszentren. Im Niedrigfrequenzbereich ist eine Kompensation von thermischen und geometrischen Fehlern am Werkstück möglich.

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First Murine Model for Testing Treament Options in Primary Membranous Nephropathy

Primary Membranous Nephropathy lacks an effective treatment and causes nephrotic syndrome. This invention suggests a new knock-in mouse as first murine model for testing treatment options reproducing the human pathology, based on the extracellular expression of PLA2R Function.

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Kräfteübertragendes, arretierbares Drehschwenkgelenk

Die neue Technologie betrifft ein arretierbares Drehschwenkgelenk zur Übertragung von Kräften. Dies kann z. B. bei Fahrradlenkern oder handgeführten Werkzeugmaschinen eingesetzt werden. Es bietet eine gute Verbindungssicherheit, die Übertragungsmöglichkeit hoher Kräfte und ein attraktives Design. Somit ergeben sich ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.

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Hoch-aktive und selektive Liganden für das Integrin avß6

Der humane Integrin avß6-Rezeptor, der normalerweise in Zellen gesunder Erwachsener nicht detektierbar ist, bei verschiedenen Krebserkrankungen aber hochreguliert ist, stellt eine immer wichtiger werdende Zielstruktur zur Therapie und bildgebenden Diagnostik bei verschiedenen Tumortypen dar. Allerdings sind bis jetzt nur wenige Liganden bekannt, die eine starke Bindung an avß6 Integrin und gleichzeitig keine Affinität gegenüber anderen RGD-erkennenden Integrinen aufweisen. Darüber hinaus ist deren medizinische Anwendbarkeit begrenzt durch metabolische Instabilität, hohes Molekulargewicht bzw. die Komplexität der jeweiligen Strukturen.
Dieses Problem konnte durch die vorliegende Erfindung gelöst werden. Die erfindungsgemäßen Peptide zeigen eine bemerkenswerte Affinität gegenüber avß6 und gleichzeitig eine hohe Selektivität gegenüber anderen Integrinen.

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