Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) hat Licht in eine seit Jahrzehnten andauernde Debatte darüber gebracht, warum Galaxien sich schneller drehen als erwartet – und ob dieses Verhalten durch unsichtbare Dunkle Materie oder durch einen Zusammenbruch der Gravitation auf kosmischen Skalen verursacht wird. Unter der Leitung des AIP in Zusammenarbeit mit der University of Surrey, der University of Bath, der Nanjing University in China, der University of Porto in Portugal, der Leiden University in…
Das neuartige Messsystem erlaubt durch die Kombination von faser- und mikrooptischen Elementen und deren Integration in eine funktionstüchtige Zündkerze eine minimalinvasive Messung von Tracer-LIF-Signalen und damit die Messung von z.B. der Kraftstoffverteilung, der Temperatur oder des Kraftstoff/Luft-Verhältnisses.
Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wurde eine wiederverwendbare Vorrichtung (Vakuumdose) entwickelt, um atmospärenempfindliche Materialproben ohne Luftkontakt in die Messkammer eines Analysegerätes einschleusen und untersuchen zu können. Eine aufwendige und teure Schleusen- oder Manipulationseinrichtung ist daher nicht erforderlich. Die Vakuumdose ist kostengünstig, das Öffnen und Schließen ist beliebig wiederholbar.
Das Auslesen von bis zu 100 übereinander liegenden Schichten in einem optischen Volumenspeicher ermöglicht eine sehr hohe Datentransferrate wie sie z. B. für Datenbanken oder bei der Datensicherung benötigt wird. Als Datenträger können modifizierte DVDs verwendet werden.
Zurzeit werden bei der bereits in jungen Jahren tödlich verlaufenden Erbkrankheit Mukoviszidose nur die Symptome und nicht die Ursache behandelt. Der erfindungsgemäße vorbeugende Therapieansatz setzt auf eine frühzeitige Behandlung von CF, bevor krankheitsbedingte Symptome nachweisbar sind. Im Tierversuch hatte sich gezeigt, dass die frühzeitige Behandlung mit dem Natrium-Kanal-Blocker Amilorid direkt nach der Geburt die Entstehung einer CF verhindern kann. Die klinische Prüfung der erfindungsgemäßen Therapie befindet sich bereits in der Planungsphase.
Der multiresistente Krankenhauskeim Pseudomonas aeruginosa kann schützende Biofilme ausbilden, die seine Behandlung beträchtlich erschweren. Chronische Infektionen, wie Pneumonien, Harnwegsinfekte, Enterokolitis, Meningitis u. Ä. können dadurch vor allem bei immunsupprimierten Patienten fatale Folgen haben. Die neuen, erfindungsgemäßen, hochspezifischen und hochaffinen Verbindungen, die auf dem natürlichen Liganden Mannose beruhen und gegen das Lektin LecB wirken, welches Bestandteil des Biofilms ist, eröffnen die Chance, mit neuartigen Glykomimetika die Bildung des Biofilms zu inhibieren und dadurch eine effektivere Antibiotikatherapie zu ermöglichen.
Verfahren und Vorrichtung zur berührungsfreien Ermittlung des Fest-/Flüssiganteils und des Grades der homogenen Durchwärmung einer Metalllegierung während der induktiven Erwärmung für die Umformung im teilflüssigen (thixotrophen) Zustand.
Die Erfindung besteht in einer Methode zur Erzeugung von reproduzierbaren geheimen Schlüsseln in Produkten, die mittels lithographischer Herstellungsprozesse entstanden sind, wie z.B. Chips.
Die Erfindung betrifft eine neuartige monolithische Faserankopplung und ihr Herstellungsverfahren.
An der Universität Stuttgart wurde ein neues Verfahren und das dazugehörende Gerät entwickelt, das bei reduziertem gerätetechnischem Schaltungsaufwand die Demodulation von Signalen ermöglicht, die 3 Bit Information pro Symbol übertragen.
Das Tiefziehen zählt zu den bedeutendsten Umformverfahren und wird insbesondere in der Verpackungs- und Automobilindustrie sowie im Flugzeug- und Anlagenbau eingesetzt. Wissenschaftler der Hochschule Hannover entwickelten neuartige Tiefziehverfahren mittels formlos-feste Wirkmedien, auch Dynamic Particle Forming (DPF) genannt.
Die neue Entzerrerstruktur ermöglicht eine Reduzierung des Flächenbedarfs um einen Faktor 5 bis 10 und die Halbierung des Strombedarfs gegenüber herkömmlichen Entzerrerstrukturen. Die neue Entzerrerstruktur ist gleichzeitig geeignet für Datenübertragungen weit über 10 Gbit/s.
Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wurde ein neues Verfahren entwickelt, das in einfacher Weise eine monolithische Verbindung zweier keramischer Phasen von unterschiedlicher Porosität und Porenstruktur erlaubt. Das Verfahren beruht auf einer Kombination von Gefriergießen und Schlickergussverfahren. Der Porengrößenbereich ist jeweils in weiten Bereichen einstellbar, sodass Keramik-Bauteile mit unterschiedlichen Porositäts- und Porenprofilen herstellbar sind. Es können beispielsweise auch Porengrößenunterschiede von 102 realisiert werden. Industrielle Einsatzgebiete: Entwärmung von Elektronikbauteilen, Isolation, Trennmedium.
Epigenetische Modifikationen an der 5-Position von Cytosin in DNA geben wichtige Hinweise auf Krankheiten wie neurologische Störungen und verschieden Arten von Krebs. Wissenschaftler der Universität Konstanz konnten nun ein Verfahren entwickeln, mit dem direkt, d.h. ohne vorherige chemische Modifikation der Proben-DNA, der epigenetische Modifikationsstatus an der 5-Position von Cytosin (wie 5mC und 5hmC) in beliebigen, Anwender-definierten Sequenzen detektiert werden kann. Es handelt sich um eine einfache, direkte Nachweismethode mit hoher Auflösung, welche zudem mit einer Vielzahl von Nachweisverfahren kombinierbar ist. Möglich ist die In-vivo- und In-vitro-Detektion.
An der Universität Konstanz wurde ein neues, sehr selektives Verfahren entwickelt, Modifikationen bei jedweden Proteinen oder Peptiden von lebenden Organismen durch den ribosomalen Einbau von Aminosäuren mit interkalierenden Eigenschaften erzeugen zu können. Die erfindungsgemäße Technologie verwendet gängige Proteinexpressionsmethoden, lediglich die einzubauenden Aminosäuren müssen im Medium vorhanden sein und die zugehörigen Aminoacyl-tRNA-Synthetasen sowie die tRNA co-exprimiert werden. Die Erfindung hat daher erhebliches Potential für die Entwicklung neuer Anwendungen und Produkte in den Bereichen Pharma und Biotechnologie.
Das Tiefziehen zählt zu den bedeutendsten Umformverfahren und wird insbesondere in der Verpackungs- und Automobilindustrie sowie im Flugzeug- und Anlagenbau eingesetzt. Wissenschaftler der Hochschule Hannover entwickelten ein neuartiges Tiefziehverfahren mit einem plastisch verformbaren und fließfähigen Wirkmedium.
Ein neues Digital-Beamforming-System für Radar optimiert gleichzeitig die Auflösung und die Dynamik. Das neue Verfahren ermöglicht es, bei einem Mehr-Sender-Mehr-Empfänger-System die Amplitudenbelegung für Sender und Empfänger simultan darzustellen. Es ergibt sich dadurch eine höhere Dynamik auch bei einer geringen Anzahl von Antennen. Gleichzeitig kann die Anzahl der Elemente in einer Gruppe von Sendern und Empfängern reduziert werden, was die Hardwarekosten reduziert.