Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) hat Licht in eine seit Jahrzehnten andauernde Debatte darüber gebracht, warum Galaxien sich schneller drehen als erwartet – und ob dieses Verhalten durch unsichtbare Dunkle Materie oder durch einen Zusammenbruch der Gravitation auf kosmischen Skalen verursacht wird. Unter der Leitung des AIP in Zusammenarbeit mit der University of Surrey, der University of Bath, der Nanjing University in China, der University of Porto in Portugal, der Leiden University in…
Durch die spezielle thermomechanische Prozessführung wird eine gezielte Einstellung der Gefügeeigenschaften (z.B. Härte, Festigkeit) und die Herstellung von Geometrien möglich die bisher umformtechnisch nicht herstellbar sind. Daher hat das Verfahren das Potential für die Realisierung einer flexiblen und kostengünstigen Fertigung auch kleiner Serien, da nur ein geringer teilespezifischer Werkzeugaufwand erforderlich ist. Durch den Einsatz universeller Umformwerkzeuge bei dem neuen Verfahren entfallen auch bei kleinen Losgrößen und Prototypen teure Spezialwerkzeuge. Die Erfindung konnte in Vorversuchen ihre Funktionsfähigkeit beweisen und ist beim Deutschen Patent- und Markenamt zum Patent angemeldet. Erste Testergebnisse und Musterbauteile liegen vor.
Die Erfindung beschreibt eine Vorrichtung sowie ein Verfahren zum Greifen und Positionieren von Permanentmagneten. Durch einen neuartigen Ansatz wird die im Produktionsprozess bislang schwierige genaue Positionierung und Handhabung von Permanentmagneten mittels eines elektromagnetischen Greifers kontrollierbar.
Die aktuelle Erfindung sieht vor, ein Batterie-System aus mehreren, modular und gleichartig aufgebauten Submodulen bereitzustellen. Jedes Submodul enthält genau einen Energiespeicher und ein Schaltersystem. Über das Schaltersystem werden die Energiespeicher intelligent in Serie oder parallel geschaltet oder aus dem Stromkreis herausgenommen. Statt die Heterogenität der Energiespeicher durch load balancing zu kompensieren, lässt man die Batterie in ihrem heterogenen Zustand und berücksichtigt diesen nur beim Lade/Entladebetrieb durch intelligentes Verschalten (intelligentes Balancing).
Der Toruslenker eignet sich als Führungs-, Übertragungs-und Positionierungsgetriebe. Eine mögliche Anwendung als Führungsgetriebe ist die räumliche Ausrichtung eines Flugsimulators. Beim Einsatz als Positioniergetriebe wird das auszurichtende Objekt fest mit einem der umlaufenden Räder verbunden und kann so gezielt im Raum gekippt und gegiert werden. Eine mögliche Anwendung als Positionier-Getriebe ist die Ausrichtung von z.B. Satellitenantennen oder Solarzellen gesehen.
Die Erfindung wurde von der Fachhochschule Dortmund durch eine internationale Patentanmeldung geschützt.
Current established protocols for the in vitro expansion of T cells face several problems like induction of apoptosis by stimulation of the T cell receptor complex (TCR), expansion of only subpopulations of CD4+ T cells or unwanted release of pro-inflammatory cytokines.
The present method for expansion of T cells in vitro leads to a remarkable expansion of those T cells in complete absence of anti-CD3 antibodies and superagonistic anti-CD28 monoclonal antibodies. Hereby, the engagement of TCR is avoided and an unbiased expansion of T cell, in particular CD4+ T cell, subsets is achieved. The unbiased expansion of CD4+ T cells is reflected by maintained responsiveness of the expanded CD4+ T cells towards polyclonal stimuli and antigenic recall antigens in comparison to non-expanded CD4+ T cells.
Das Anwendungsgebiet der neuen Technologie ist das Trennen von z. B. metallischen, organischen oder Verbund-Materialien mittels Strahlschneiden. Im Gegensatz zum Stand der Technik erlaubt das neue Verfahren ein vollständiges, selbsttätiges Abbauen von Strahlmittel und Trägermedium, so dass außer dem entfernten Grundmaterial keine Rückstände bleiben. Zum Trennen wird eine Kombination aus festem (eisförmig) und flüssigem Kohlenstoffdioxid verwendet.
Im EU-Projekt SAPIENT hat ein Konsortium unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI ein Verfahren entwickelt, mit dem…
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt im Rahmen des Programms „IKT 2020 – Forschung für Innovationen“ auf dem Gebiet…
Nachdem der Lander Philae am 12. November von Rosetta abgekoppelt hatte, blieb er im Blick seiner Muttersonde. Dabei gelang dem Kamerasystem OSIRIS eine…
Das Inkrementelle Rohrumformen basiert auf einer Verfahrenskombination aus einem Drückprozess und einem Freiformbiegeprozess für Rohre. Bei diesem Prozess wird ein Rohr von einem Pusher durch ein das Rohr umlaufendes Werkzeugsystem geschoben. Das umlaufende Werkzeugsystem realisiert eine Querschnittsverjüngung des Rohres, wobei dessen Ausmaß von dem Werkzeugsystem gesteuert werden kann. Des Weiteren wird die lokale Plastifizierung des Werkstoffs in der Umformzone ausgenutzt, um durch eine Führungseinheit einen Freiform-biegeprozess zu überlagern. Aufgrund der Vorplastifizierung sind die notwendigen Biegekräfte und die auftretende Rück-federung sehr gering. IRU vereinfacht somit die Herstellung von Freiformbiegeteilen durch die hohe Rückfederungs-kompensation und erweitert die Fertigungsmöglichkeiten mit der Möglichkeit, zusätzlich zu variablen Biegekonturen auch variable Querschnittsgeometrien über die Rohrlängsachse herstellen zu können.
Die bahnbrechende Idee der Erfinder ist, die Kunststofffolien flexibler runder Membran-Linsen durch eine sehr dünne Membran aus Aluminiumnitrid, also eine hochstabile Keramik, zu ersetzen. Damit ist erstmals die Herstellung von verstimmbaren Membran-Zylinderlinsen möglich. Aufgrund der extrem feinen, wohlgeordneten Struktur der nur wenige hundert Nanometer dicken Aluminiumnitrid-Schichten lässt sich die hauchdünne Keramik-Membran der Zylinderlinsen extrem stark aufblasen ohne sich plastisch zu verformen. Zwei weitere Vorteile liegen bei diesem Linsentyp auf der Hand: das Material ist höchst transparent und die Aluminiumnitrid-Filme sind kompatibel zur übrigen Mikrosystemtechnik, wodurch sie ohne zusätzliche Anlagentechnik verarbeitet werden können. Der Anwendungsbereich der Membran-Zylinderlinsen liegt u. a. bei miniaturisierten anamorphotischen Systemen, d. h. bei abbildenden Optiken mit unterschiedlichen Abbildungsmaßstäben in horizontaler und vertikaler Richtung.
Der entworfene Sensor baut auf dem Funktionsprinzip optischer Whispering-Gallery-Moden auf, welches bereits erfolgreich z.B. zur
Detektion von Viren oder zur Einzelmoleküldetektion ohne zusätzliche
Markierung angewendet wurde. Der Wellenleiter-resonator befindet
sich in einem definierten Abstand zum Faserkern im Inneren einer
Lichtleitfaser, so dass die Faser als stabile Gesamtstruktur erhalten bleibt.
Das Verschaltungskonzept für elektronische Bauelemente auf einem
textilen Gewebe mit integrierten Metalldrähten ermöglicht sowohl eine
Parallel- als auch eine Reihenschaltung. Die Innovation besteht darin,
dass ein Gewebe zunächst großflächig und kostengünstig mit Bauelementen bestückt werden kann, welches sich dann in kleinere
Module vereinzeln lässt und die aufgebrachten Bauelemente nachträglich
verschaltet werden können. Damit lassen sich die Strom-Spannungswerte des Modules nahezu beliebig einstellen, ohne dass dafür eine kostenintensive Umgestaltung der Prozesslinie erforderlich ist.
Dieses Verschaltungskonzept kann für beliebige elektronische Bauelemente auf Gewebe verwendet werden, wie z.B. Solarzellen, Kondensatoren, Batterien, Sensoren, Detektoren und Leuchtdioden.
Bei mikrofluidischen Systemen ist die Einbringung des Fluids in das mikrofluidische System problematisch, da die mikrofluidischen Systeme in der Regel stark miniaturisiert sind, während das Fluid selbst als makroskopisches Objekt vorliegt. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung in Form einer einteiligen Basis mit einer Chiphalterung und drahtgebondeten Elektroanschluss und mindestens zwei strömungstechnisch miteinander verbundenen Fluidkanälen.
Von den Erfindern wurde ein innovativer BioChip entwickelt, der es erlaubt, Nachbildungen künstlicher Blutgefäßstrukturen, des Darms
und der Leber unter Berücksichtigung der Funktion zirkulierender
Immunzellen in einer künstlichen Darm-Leber-Achse miteinander zu
verbinden (siehe Abb. 1).
Für die Entwicklung der Organ-BioChips wurden erstmals Konzepte
des Tissue Engineering, der Mikrosystem-Technik und zellbiologischer
Analysetechniken kombiniert.
Die Erfindung betrifft eine Sensorvorrichtung und ein Verfahren zur berührungslosen Messung von Spannungen und Rissentstehungsprozessen an Bauteilen bzw. Maschinen unter Verwendung von Mikro-bzw. Radiowellen. Anwendbar ist die Erfindung für Bauteile und Maschinen, die mikrowellendurchlässige oder elektrisch leitfähige Werkstoffe aufweisen oder mit einem leitfähigen Material beschichtet sind.