Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) hat Licht in eine seit Jahrzehnten andauernde Debatte darüber gebracht, warum Galaxien sich schneller drehen als erwartet – und ob dieses Verhalten durch unsichtbare Dunkle Materie oder durch einen Zusammenbruch der Gravitation auf kosmischen Skalen verursacht wird. Unter der Leitung des AIP in Zusammenarbeit mit der University of Surrey, der University of Bath, der Nanjing University in China, der University of Porto in Portugal, der Leiden University in…
Beim Häckseln von geschwadetem Erntegut kommt es durch ungleichmäßig abgelegte Grüngutschwaden zu einem unregelmäßigen Durchsatz im Feldhäcksler. Dadurch steigt der Energieverbrauch an und es kommt zu einer Verschlechterung der Häckselgutqualität.
Abhilfe schafft die hier beschriebene Erfindung. Eine Komponente der Erfindung bilden Sensoren, die die Stärke bzw. das Volumen des Schwades erfassen nicht nur unmittelbar an der Maschine sondern auch in größerer Entfernung.
Fünf Jahre Beobachtungszeit an der Universitätssternwarte
Ein internationales Astronomenteam hat mit dem Very Large Telescope der ESO den bislang heißesten und massereichsten bekannten Doppelstern entdeckt. Seine…
Der Urknall markiert in der modernen Kosmologie den Beginn unseres Universums und leitet die gemeinsame Entstehung von Materie, Raum und Zeit vor rund 13,8…
Als die Sonnensonde Ulysses 1990 auf ihre 19 Jahre währende Erkundungstour aufbrach, richteten die beteiligten Forscher ihr Augenmerk nicht nur auf unser…
Mit zunehmender Miniaturisierung mikroelektronischer Bauteile steigen die Anforderungen an die in der Halbleiterindustrie benötigten Transistoren. Eine besondere Herausforderung ist die Herstellung von dünnen Isolationsschichten bei den Feldeffekttransistoren, den sogenannten MOSFETs – Metall-Oxid-Halbleiter Feldeffekttransistoren. Im Institut für reine und angewandte Chemie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wurde ein Verfahren entwickelt, dass die Abscheidung hochreiner Metalloxidschichten z. B. auf Siliziumdioxid-Oberflächen ermöglicht. Der Prozess verläuft bei relativ geringen Temperaturen und benötigt keine besonderen Vorkehrungen bezüglich Reinheit, Vakuum, etc. Je nach Wunsch und Anwendungsgebiet können sowohl extrem glatte, als auch unterschiedlich poröse Schichten in hoher Reinheit hergestellt werden.
Derzeit können sehr reine Schichten aus Seltenerd-Oxiden (Lanthanoxid und Neodymoxid) von weniger als 10 nm sowie poröse Strukturen der Oxide mit Schichtdicken von etwa 250 nm erzeugt werden. Diese können als haftungs- oder funktionsvermittelnde Zwischenlagen auf verschiedene Bauteile aufgebracht werden. Die Oxide der Seltenerdmetalle sind hierfür besonders geeignet, da sie über eine große Bandlücke (> 5eV) sowie eine hohe dielektrische Leitfähigkeit (relative Permittivität von 20-40) verfügen.
Niedrige Zersetzungstemperaturen der eingesetzten Vorläufermoleküle ermöglichen milde und energieeffiziente Prozessbedingungen. Durch ihre einfache Anwendbarkeit kann die vorgestellte Technologie unproblematisch in standardisierten Industrieprozessen eingesetzt werden.
The unique physical and chemical properties arising
from graphene may lead to remarkable advantages in the fields of electronics and energy storage devices. Its superior electronic conductivity and the single-to few-atoms thickness are particularly appealing for the use as anode material for lithium-ion batteries. Graphene ́s electrochemical properties, relevant for its use in batteries, are strongly depending on its synthesis.
The innovative method object of this invention is a
n ionic liquid-assisted microwave exfoliation of expanded graphite. It allows the bulk production of high-quality multilayer crystalline graphene flakes. Used as anode material in lithium-ion batteries, at low temperatures (< 0°C) it shows advanced lithium-ion storage performance, when compared with commercially available graphite.
Bisher gab es kein zufriedenstellendes und einfaches Verfahren, mit dem Konzentrationen gelöster Stoffe in flüssigen Produktströmen bestimmt werden konnten. Bisherige Verfahren mit Messfühlern können keine ausreichende Zuverlässigkeit gewährleisten und sind nicht für Durchflusssysteme vorgesehen oder sie setzen voraus, dass der in seiner Konzentration zu analysierende Stoff bereits bekannt ist. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung gelingt es auf einfache Weise, die in einer flüssigen Phase enthaltenen Analyten qualitativ und quantitativ zu bestimmen.
An der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wurde ein Verfahren entwickelt, welches zur Identifizierung und quantitativen Bestimmung von Stoffen (Proteinen, Aminosäuren, Medikamentenkomponenten) in Lösungen dient. Die Idee beruht auf der Tatsache, dass das Quellen oder Schrumpfen von Polymeren wie z. B. Harzen in Flüssigkeiten von ihrer chemischen Zusammensetzung abhängig ist sowie von der Art und Konzentration des zu analysierenden, flüssigen Mediums. Das Quellverhalten der verwendeten Polymere und der flüssigen Analyten wird bei konstanter Temperatur durch ein Videosignal aufgezeichnet und digital ausgewertet. In einer Datenbank sind die Eigenschaften unterschiedlichster Stoffe und ihr Verhalten in Lösungen in unterschiedlichen Konzentrationen hinterlegt. Sie dienen als Referenzen bei realen Messaufgaben. Anhand einer Korrelation kann ein unbekannter Stoff und seine Konzentration sicher identifiziert werden.
Die Idee ist im Labormaßstab realisiert. Zur Ermittlung und Sammlung von Referenzdaten ist längerfristig der Aufbau einer Datenbank geplant. Die Erfindung ist in Prozessen der pharmazeutischen oder Nahrungsmittelverarbeitenden Industrie zur Qualitätskontrolle einsetzbar und ermöglicht eine online-Detektion von Verschmutzungen durch die Erkennung von Musteränderungen. Gegenüber den herkömmlichen physikalisch-chemischen Methoden handelt es sich hier um eine unkomplizierte optische Methode mit einfacher Anwendung.
Die quantitative Analyse von Wasserstoff ist in verschiedenen industriellen Prozessen wichtig. An der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wurde ein Verfahren entwickelt, welches die quantitative Bestimmung von Wasserstoff wesentlich verbessert. Durch die Kombination eines Flammenionisierungsdetektors (FID) mit einem Methanizer wird eine sogenannte inverse TPR durchgeführt. Durch Zugabe einer bestimmten Menge an Kohlenmonoxid (CO) und einer überschüssigen Menge an Wasserstoff unmittelbar vor dem FID reagiert CO mit Wasserstoff zu Methan. Das Methan erzeugt ein FID Signal, welches proportional zu der Menge an Wasserstoff in der Probe ist.
Das Verfahren ist innovativ, da es der bekannten Methode der Flammenionisation eine Reaktion vorausschickt, wodurch der Wasserstoff, der mittels FID nicht detektierbar wäre, nun als Methan quantitativ nachweisbar wird. Die Idee ist im Labormaßstab realisiert und muss für industrielle Prozesse optimiert werden.
Bitumen kommt hauptsächlich bei der Herstellung von Asphalt zum Einsatz und dient hier als Bindemittel für die Gesteinskörnungen. Am Institut für Chemie neuer Materialien der Universität Osnabrück ist in Kooperation mit der BU Wuppertal ein Verfahren entwickelt worden, welches das Haftungsvermögen von Bitumen erhöht und darüber hinaus zu einer Vereinheitlichung der Hafteigenschaften von Bitumen mit unterschiedlicher Herkunft und Zusammensetzung führt. Dies wird durch die Zugabe von neuartigen Polymer-Nanopartikel-Addukten auf Basis von Polyethylenimin erreicht. Die Erforschung der Haftverstärkung durch die Zugabe der erfindungsgemäßen Addukte ist weitestgehend abgeschlossen. Die nächsten Schritte sind insbesondere ein Upscaling der Methode, um das modifizierte Bitumen für den industriellen Einsatz verfügbar zu machen.
Forscher der Universität Oldenburg haben ein Laser-Cantilever-Anemometer (LCA) entwickelt, das das Laserzeigerprinzip eines Rasterkraftmikroskops zur Erfassung der Geschwindigkeit und des Anströmwinkels von Fluidströmungen nutzt. Ein Cantilever (Biegebalken) wird dazu in die Strömung gebracht und mit einem Laser angestrahlt. Die Richtung der Reflexion des Lasers ist abhängig von der Verformung des Cantilevers, die wiederum durch die bewegten Fluidteilchen hervorgerufen wird. Bisher wurde der Cantilever in einer rechteckigen Form als Anströmfläche verwendet. In der aktuellen Entwicklung wurde die Spitze des Cantilevers zusätzlich strukturiert, was zu einer deutlichen Verbesserung der Winkelauflösung geführt hat. Das Messprinzip ermöglicht Messungen in problematischen Bereichen wie z. B. in Flüssigkeiten, in Wandnähe oder in Strömungen mit Partikeln. Die Erfindung ist in einem anwendungsreifen Zustand und kann über einen USB Anschluss an einen Computer zur Auswertung der Signale angeschlossen werden.
Wissenschaftler der Universität Oldenburg haben für Windkraftanlagen einen Vorflügel entwickelt, der parallel zum Hauptflügel befestigt wird und in Größe und Masse erheblich kleiner ist als der Hauptflügel.
Kern der Erfindung ist der veränderliche Anstellwinkel des Vorflügels. Mittels einer Steuerung oder einer adaptiven Mechanik wird sowohl der Anstellwinkel als auch der Abstand des Vorflügels zum Hauptflügel schnell aktuellen Windschwankungen angepasst und sorgt so für eine optimalere Strömung am Hauptrotor. Die Regelung des Vorflügels kann die Blattstellung des Hauptflügels, die aktuelle Rotordrehzahl und die aktuelle Windgeschwindigkeit berücksichtigen. Auch eine rein mechanische adaptive Anpassung des Anstellwinkels ist vorgesehen.
Um eine noch höhere räumliche Anpassung an wechselnde Windverhältnisse zu erreichen, kann der Vorflügel in der Längsstreckung in getrennt regelbare Segmente unterteilt werden. Dadurch wird die Effizienz der gesamten Windenergieanlage deutlich erhöht. Aktuell sind ausgereifte theoretische Berechnungen vorhanden. Eine Weiterentwicklung findet im Rahmen eines Forschungsprojektes zum Thema intelligente Rotoren (Smart Blades) statt. Ein Windkanal steht für weitere Untersuchungen zur Verfügung.
Many biological processes depend on oligomeric protein-protein interactions (PPI). However, state-of-the-art in vivo PPI techniques focus on analysing binary interactions (i.e. the Split-Ubiquitin System (SUS)1). The SUS can also be used to analyse binding of three proteins in the so-called SUS Bridge Assay (SUB)2 see Figure A. Nevertheless, this assay makes an unbiased screening approach cumbersome and its low efficiency restricts the identification of meaningful candidates.
Here, we present the first screening system in yeast that permits high-throughput screening of cDNA libraries for ternary binding partners of a known interaction couple. This is achieved by a unique combination of SUB and yeast mating. Technical prerequisites are special 2in1-vectors3, which allow simultaneous transformation of Bait I and Bait II on a single plasmid in yeast of one mating type and the cDNA library in the other see
Auf diesem Gebiet forscht der Kaiserslauterer Nachwuchswissenschaftler Dr. Nicolas Spethmann, der sich zur Zeit im Rahmen des Marie Curie-Programms der EU an…
Generell ist es nicht möglich, die Oberfläche von anderen Sternen als unserer Sonne direkt abzubilden. Ausgefeilte mathematische Methoden und…
Der aus Lana stammende Gruber hat sein Bachelorstudium an der Fakultät für Design und Künste absolviert und ist heute als Designer bei einer Bozner Agentur…