Informationstechnologie

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KI für Robotik nutzbar machen

»Kognitive Robotik« erweitert in der zweiten Förderphase das Forschungsspektrum des Fraunhofer KI-Fortschrittszentrums. Das KI-Fortschrittszentrum »Lernende Systeme« des Fraunhofer IAO sowie des Fraunhofer IPA unterstützt als Teil des Cyber Valley Firmen dabei, die wirtschaftlichen Chancen von KI für sich zu nutzen. In 44 Projekten sind bereits Machbarkeitsuntersuchungen und Lösungen für den Praxiseinsatz entstanden. Mit einer Förderung von insgesamt 23 Mio € erweitert ab 1. März 2021 das Zentrum »Kognitive Robotik« des Fraunhofer IPA das Leistungsangebot. Das KI-Fortschrittszentrum »Lernende Systeme« des Fraunhofer…

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Die Brücke zwischen Supraleiter- und Halbleitertechnologie

Internationaler Forschungsverbund SuperGate unter Federführung der Universität Konstanz schafft eine Schnittstelle zwischen Supraleitern und Halbleitern für künftige Supercomputer – Förderung durch einen FET Open Grant der Europäischen Union Die nächste Generation an Supercomputern – darunter Quantencomputer – steht vor entscheidenden Herausforderungen: Die Hochleistungsrechner von morgen stoßen bei der Miniaturisierung der Bauteile an die Grenzen der Physik, sie müssen zugleich energiesparender gestaltet sein und sollen immer leistungsfähiger werden. Der internationale Forschungsverbund SuperGate unter Federführung der Universität Konstanz erarbeitet hierfür eine neue…

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Wearables & Virtuelle Techniken

Auswirkungen auf den Arbeitsplatz der Zukunft Datenbrillen, Head Mounted Displays & Co haben in den letzten Jahren ihren Weg in die Unternehmensbetriebe gefunden. Im Rahmen des „GeZu 4.0“-Projekts hat das Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach jetzt eine Studie über die Folgen von Wearables und Virtuellen Techniken auf den Arbeitsplatz der Zukunft untersucht und aktuelle Chancen und Risiken herausgearbeitet. Es hat sich gezeigt, dass der Arbeitsplatz der Zukunft verteilter, vernetzter und intuitiver bedienbar sein wird. Die Digitalisierung hat den Einsatz von…

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Kombi-Technik mit Diamant-Sonde ermöglicht Abbildung magnetischer Wirbelstrukturen auf der Nanoskala

Magnetometrie auf Basis von Farbzentren in Diamant und magnetooptische Bildgebung ergänzen sich – Fortschritt in Richtung künftiger Datenspeicher. Das genaue Verständnis von magnetischen Strukturen ist ein Herzstück der Festkörperphysik. Auf dem Gebiet werden zurzeit große Forschungsanstrengungen unternommen, um in Zukunft winzige magnetische Strukturen als Informationsträger in der Datenverarbeitung nutzen zu können. Physiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Helmholtz-Instituts Mainz (HIM) haben nun eine neue Methode zur Untersuchung magnetischer Strukturen vorgestellt, bei der zwei Techniken kombiniert werden. Damit konnten…

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KIT stärkt IT-Sicherheitsforschung

Am 28. Februar 2011 auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung als eines von drei nationalen Kompetenzzentren für Cybersicherheit am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegründet, hat das Kompetenzzentrum für Angewandte Sicherheitstechnologie, kurz KASTEL, die IT-Sicherheitsforschung erfolgreich vorangetrieben. Nach einem Jahrzehnt wird diese Arbeit nun – weiter unter dem Namen KASTEL – unter anderem im eigens gegründeten Institut für Informationssicherheit und Verlässlichkeit des KIT unbefristet fortgesetzt. Zu den zentralen Themen der nächsten Jahre zählt die IT-Sicherheit mit Blick auf…

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Künstliche Intelligenz verstehbar machen – Erklärprozesse gestalten

Wissenschaftler der Universitäten Paderborn und Bielefeld erforschen neue Form der Mensch-Maschine-Interaktion Bewerbungen aussortieren, Röntgenbilder begutachten, eine neue Songliste vorschlagen – die Mensch-Maschine-Interaktion ist inzwischen fester Bestandteil des modernen Lebens. Grundlage für solche Prozesse künstlicher Intelligenz (KI) sind algorithmische Entscheidungsfindungen. Da diese in der Regel aber schwer nachzuvollziehen sind, bringen sie häufig nicht den erhofften Nutzen mit sich. Um das zu ändern, diskutieren Wissenschaftler der Universitäten Paderborn und Bielefeld, wie die Erklärbarkeit künstlicher Intelligenz verbessert und an die Bedürfnisse der Menschen…

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Der WLAN-Router soll den Wachmann ersetzen

Wie lässt sich mit einem gängigen drahtlosen Computernetzwerk (WLAN) Einbruchskriminalität besser verfolgen? Forschende der Universität Bonn starteten hierzu mit der Polizeidirektion Osnabrück und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ein Projekt. Es geht darum, wie Router dazu dienen können, unbefugte Eindringlinge zu erkennen und eine Alarmierung auszulösen. Für das “WACHMANN” genannte Vorhaben fließen im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ binnen zwei Jahren rund 560.000 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) an die Universität Bonn. „Einbruchdiebstähle…

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Fernwartung mit Fingerabdruck

Datensicherheit für Maschinen und Produktionsanlagen Die Digitalisierung von Maschinen und Produktionsanlagen ermöglicht Fernwartungen – ein großer Vorteil sowohl für Maschinen- und Anlagenbauer als auch für KMU, die Maschinen und Anlagen betreiben. Gibt es Störungen in der Produktion, musste Wartungspersonal bisher in die Fabriken der KMU fahren, um vor Ort Testmessungen vorzunehmen. Dafür fehlen wegen des Fachkräftemangels aber oft die geeigneten Mitarbeitenden – die KMU müssen warten. Deutlich schneller geht es, wenn sie Maschinendaten auf digitalem Wege direkt an die Maschinen-…

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Wenn das Elektroauto selbst an der Ladesäule bezahlt

Das neu gegründete Startup PolyCrypt denkt die Blockchain-Technologie neu und ermöglicht auch Transaktionen im Internet of Things (IoT) ohne Wartezeit und zu deutlich reduzierten Preisen. Für einen erfolgreichen Transfer in die Wirtschaft wird das Gründerteam mit seinem Projektvorhaben Perun vom Förderprogramm StartUpSecure des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt und geht von der Förderphase I nun in die Förderphase II. Blockchain-Technologien ermöglichen es schon längst, durch den Einsatz sogenannter „Smarter Verträge“ (smart contracts) einfache Transaktionen ohne Banken oder Finanzdienstleistungen…

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Künstliche Inteligenz für die Werkstoffmodellierung

Projekt AIMM mit Beteiligung der Universität Stuttgart entwickelt automatisierte und datengetriebene Methoden der Materialmodellierung Leichtbauteile, zum Beispiel aus neuartigen Stahllegierungen oder Kunststoffen, sind ein Schlüssel zu energieeffizienten und emissionsarmen Fahrzeugen. Für ihre Entwicklung sind zuverlässige und präzise Simulationsmethoden von fundamentaler Bedeutung. Die Übertragung vorhandener Materialmodelle auf die neuen, komplexen Werkstoffe erfordert jedoch viel Erfahrung und Zeit. Um die Berechnungen zu beschleunigen, setzt das neue Forschungsprojekt AIMM (Artificial Intelligence for Material Models) jetzt auf die Methoden des Maschinellen Lernens. Seitens der…

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5G-Technologie für Echtzeit-Kommunikation …

… zwischen Maschinen, Anlagen und Cloud-Systemen dank Time Sensitive Networking Hochdynamische Produktionssysteme zuverlässig und sicher steuern und regeln zu können, erscheint vielen Unternehmen als Herausforderung. Edge- und Cloudsysteme gewinnen hier an Bedeutung, jedoch fehlt es heute noch an entsprechender Ausrüstung und Infrastruktur, um bestehende Maschinen und Anlagen entsprechend der erforderlichen industriellen Anforderungen dauerhaft in digitale IT-Landschaften zu integrieren. Zu diesem Zweck entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT gemeinsam mit Partnern aus Maschinenbau, Netzwerktechnik und Robotik eine durchgängig echtzeitfähige Kommunikationsinfrastruktur auf…

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Sicherheit für eingebettete Systeme

Software und Hardware für vernetzte eingebettete Systeme müssen höchste Anforderungen an Sicherheit, Echtzeitfähigkeit, Energie- und Ressourceneffizienz erfüllen. In dem am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierten Projekt XANDAR erarbeiten acht Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft eine komplette Werkzeugkette (Toolchain) zur Softwareentwicklung und Hardware-Software-Integration für komplexe Anwendungen auf zukünftigen Prozessorplattformen, beispielsweise in autonomen Fahrzeugen und für zukünftige Urban-Air-Mobility-Konzepte. Die Europäische Kommission fördert das Projekt mit insgesamt rund fünf Millionen Euro. Die meisten Computer arbeiten im Verborgenen – als eingebettete Systeme in…

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Optischer Schalter für Nanolicht

Forscher*innen in Hamburg und den USA haben einen neuartigen Weg für die Programmierung eines Schichtkristalls entwickelt, der bahnbrechende Abbildungsfähigkeiten erzeugt. Die Entdeckung des Teams von der Columbia University, dem Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD), der University of California-San Diego, der University of Washington und dem Flatiron Institute ist ein wichtiger Schritt zur Kontrolle von Nanolicht. Die in Science veröffentlichte Arbeit liefert zudem Erkenntnisse für das Gebiet der optischen Quanteninformationsverarbeitung, die Lösungen für schwierige Probleme in der Datenverarbeitung…

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Besser einkaufen mit Künstlicher Intelligenz

Im Lockdown haben besonders viele Menschen den Online-Einkauf für sich entdeckt. Darunter leidet der Einzelhandel. Wie kann mit Hilfe Künstlicher Intelligenz der Einzel- und Online-Handel besser verknüpft werden, zugunsten von Unternehmen und Verbrauchern? An dieser Frage forschen im Projekt „Knowledge4Retail“ 13 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz und Robotik wollen Forschende aus der U Bremen Research Alliance den Einzelhandel in ein neues Zeitalter katapultieren. „Wir wollen Pilotanwendungen entwickeln, die die Leute begeistern“, umreißt Professor Michael Beetz das…

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EU-Projekt zur Entwicklung leistungsstarker photonischer Prozessoren gestartet

Ein Konsortium um Physiker Wolfram Pernice von der Universität Münster erhält von der Europäischen Kommission im Zuge der Förderlinie „FET Proactive“ (Horizont 2020) fast sechs Millionen Euro für vier Jahre für das Projekt “PHOENICS”. Der Verbund erforscht schnelle und energieeffiziente optische Rechnerarchitekturen. Das Projekt soll der Erschließung neuer Rechenressourcen einen großen Schub geben. „Künstliche Intelligenz“ (KI) gilt als Schlüsseltechnologie mit Anwendungsfeldern in verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen. Dabei stellen die Forschung, die Entwicklung und vor allem die Nutzung von KI-Systemen gewaltige Anforderungen…

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Physiker entwickeln rekordverdächtige Quelle für Einzelphotonen

Forschende der Universität Basel und der Ruhr-Universität Bochum haben eine Quelle für einzelne Photonen entwickelt, die Milliarden dieser Quantenteilchen pro Sekunde produzieren kann. Mit ihrer rekordverdächtigen Effizienz stellt die Photonenquelle ein neues und leistungsfähiges Element für Quantentechnologien dar. Quantenkryptografie verspricht absolut abhörsichere Kommunikation. Eine Schlüsselkomponente sind dabei einzelne, aneinandergereihte Photonen. In den Quantenzuständen dieser Lichtteilchen lassen sich Informationen speichern und über grosse Distanzen übertragen. Künftig könnten entfernte Quantenprozessoren über einzelne Photonen miteinander kommunizieren. Und vielleicht wird der Prozessor selbst Photonen…

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