Informationstechnologie

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Künstliche Intelligenz ermöglicht Drohnen den Flug ins Unbekannte

Forschende der Universität Zürich haben einen neuen Ansatz entwickelt, mit dem autonome Quadrocopter mit hoher Geschwindigkeit durch unbekannte, unübersichtliche Umgebungen fliegen können. Dies geschieht ausschliesslich mithilfe der Sensoren und Berechnungen an Bord der Drohne. Bei Unfällen, Katastrophen oder auf Baustellen könnte dieses Novum Leben retten. Wenn es um die Erkundung komplexer und unbekannter Umgebungen wie Wälder, Gebäude oder Höhlen geht, sind Drohnen kaum zu schlagen. Sie sind schnell, wendig und klein, transportieren Nutzlasten und gelangen mit Sensoren praktisch überall hin….

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Erster umfassender Atlas der Neuronentypen im Gehirn veröffentlicht

Hunderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit untersuchen die Eigenschaften verschiedener Neuronentypen im motorischen Kortex der Gehirne von Mäusen, Affen und Menschen. Dabei nutzen sie neue experimentelle Techniken und Methoden der Datenanalyse. Schon seit mehr als 100 Jahren erforschen Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die Eigenschaften der Neuronen im Gehirn. Eine der zentralen Fragen dabei ist, inwiefern sich die verschiedenen Nervenzelltypentypen voneinander unterscheiden und welchen Einfluss das auf die Hirnaktivität hat. Dem BRAIN Initiative Cell Census Network (BICCN), einer internationalen Forschungskollaboration, an der auch…

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Abgasanalyse mit dem Handy

Neue App lässt Diesel-Fahrer ihr Auto selbst überprüfen. Informatiker der Universität des Saarlandes haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich unkompliziert und in Echtzeit ermitteln lässt, wie viele Abgase der eigene Diesel-PKW ausstößt. Dazu benötigt man die kostenlose App „LolaDrives“ und einen günstigen Bluetooth-Adapter, der das Diagnosesystem des Autos auslesen kann. Entwickelt wurde die App im Rahmen des DFG-geförderten transregionalen Sonderforschungsbereichs „Grundlagen verständlicher Softwaresysteme“ am Saarland Informatics Campus. Nutzer können ihre Fahrdaten auf freiwilliger Basis für die Forschung bereitstellen. Seit…

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Maßgeschneiderte Roboter für alle

DFKI präsentiert wegweisende Lösung zur KI-basierten Systementwicklung. Ob in der Fabrik, im OP oder auf dem Mars – die Einsatzbereiche moderner Roboter sind vielfältig. Dies stellt enorme Anforderungen an die Fähigkeiten der Systeme und führt zu immer komplexeren Entwicklungsprozessen. Mit Abschluss des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts Q-Rock präsentiert das Robotics Innovation Center des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) einen wegweisenden Ansatz, der die Roboterentwicklung revolutionieren soll: Mithilfe von Methoden der Künstlichen Intelligenz wird es…

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„Windows für Robotik“ und andere Innovationen für mehr Nachhaltigkeit

Auf dem Jahreskongress der WGP (Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik) wurden Lösungen für den bevorstehenden Strukturwandel der Industrie hin zu energetisch verbesserten Prozessen oder auch den Einsatz umweltfreundlicher Materialien vorgestellt. Dazu zählte unter anderem eine neue Software, die – vergleichbar einem Windows für Roboter – selbst Laien ermöglicht, Robotertechnologien kostengünstig einzusetzen. „Der industrielle Wandel kann nur mit innovativer Produktionstechnik und den neuen Möglichkeiten der Digitalisierung und Automatisierung bestritten werden“, mahnt Prof. Steffen Ihlenfeldt vom WGP-Institut für Mechatronischen Maschinenbau (IMD) der TU…

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Innovationen aus Baden-Württemberg weltweit erleben

Fraunhofer IAO ermöglicht virtuellen Besuch des BW-Hauses auf Expo 2020 durch Digitalen Zwilling. Mit dem BW-Haus präsentiert sich Baden-Württemberg als Innovations-, Wirtschafts-, Forschungs-, Tourismus- und Kulturstandort auf dem Expo-Gelände in Dubai einem internationalen Publikum. Das Fraunhofer IAO hat einen Digitalen Zwilling des Gebäudes entwickelt, der weltweit einen interaktiven Besuch ermöglicht. Damit werden Innovationen aus dem Land zeit- und ortsunabhängig erlebbar. Ende September begann die Weltausstellung Expo 2020 in Dubai, auf dessen Gelände sich auch das Baden-Württemberg-Haus befindet. Dieses wurde am…

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Roboterschwärme in der Logistik

Im Forschungsmaster Data Science arbeiten Studierende an Lösungsansätzen für die Industrie 4.0. Die Studierenden bewerben sich vor Beginn des Studiums auf ein Forschungsprojekt und arbeiten an diesem in enger Betreuung durch ausgewiesene Expertinnen und Experten während des gesamten Masterstudiums an der FH Bielefeld. Kleine Roboter-Fahrzeuge fahren über die Tischoberfläche. Gekonnt umfahren sie die Tischkanten und finden wieder zu ihrer Ladestation. Sie wirken wie eine futuristische Mischung aus einem Mini-Bagger mit Ketten, einem Gabelstapler und Darth Vader. Hinter der vermeintlichen Spielerei…

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Bahnbrechender Forschungserfolg: Sprechen durch Vorstellen

Bahnbrechender Forschungserfolg: Informatikerinnen und Informatikern des Cognitive Systems Lab der Universität Bremen ist es jetzt in einem internationalen Projekt gelungen, eine so genannte Neurosprachprothese zu realisieren. Damit kann vorgestellte Sprache akustisch hörbar gemacht werden – ohne Verzögerung in Echtzeit. Die Entwicklung kann Menschen helfen, die aufgrund neuronaler Erkrankungen verstummt sind und ohne fremde Hilfe nicht mit der Außenwelt kommunizieren können. Große Forschungserfolge bedürfen internationaler Zusammenarbeit: Seit mehreren Jahren arbeiten das Cognitive Systems Lab (CSL) der Universität Bremen, das Department of…

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Innovationen für die digitale Gesellschaft

Auftakt des ersten Forschungsprogramms am CAIS. „Digitale Demokratische Innovationen“ lautet der Titel des ersten Forschungsprogramms, das im Oktober am Center for Advanced Internet Studies (CAIS) in Bochum startet. Prof. Dr. Christoph Bieber leitet das Programm für die nächsten fünf Jahre am CAIS und wird in dieser Zeit von der Universität Duisburg-Essen freigestellt. Mit seinem Team wird er erforschen, wie sich die Demokratie in einer digitalen Gesellschaft verändert und wie man sie durch Digitalisierung fördern kann. Wie verändern sich politische Entscheidungsprozesse,…

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Computer dekodiert kontinuierliche Bewegungen aus Hirnsignalen

BCI-Forschung… An der TU Graz ist es erstmals gelungen, aus menschlichen Hirnsignalen die Absicht einer kontinuierlichen Bewegung auszulesen. Der Erfolg ermöglicht eine natürlichere und nichtinvasive Steuerung von Neuroprothesen in Echtzeit. Sie sollen querschnittgelähmten Menschen ein Stück Bewegungsfreiheit und damit mehr Lebensqualität zurückbringen: Sogenannte Brain-Computer-Interfaces (BCIs), das heißt Gehirn-Computer-Schnittstellen, die die Hirnaktivität der Person messen und die elektrischen Ströme in Steuerungssignale für Neuroprothesen umwandeln. „Steuern nur durch Denken“, wie es Gernot Müller-Putz vereinfacht formuliert. Der Leiter des Instituts für Neurotechnologie der…

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Blick ins Innere der Software-Architektur

IT-Systeme sind aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Allerdings wird in großen Unternehmen die Software-Architektur zunehmend komplexer und damit immer schwieriger zu überblicken. Schwachstellen sind daher nur mit großem Aufwand zu identifizieren. An der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) wird eine neuartige Analysemethode entwickelt, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz den Software-Aufbau in Bilder übersetzt – und auf diese Weise schnell und kostengünstig den Optimierungsbedarf offenlegt. Die schnelle Bewertung von Software-Architektur und die Analyse der Zukunftsfähigkeit ist branchenübergreifend immens wichtig für alle Firmen,…

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Mit innovativer Technik und offenen Daten Stadtgrün neu entdecken

mFund-Projekt meinGrün abgeschlossen… Mit Abschlussworkshop und öffentlicher Präsentation geht das Projekt „meinGrün – Informationen und Navigation zu urbanen Grünflächen in Städten“ zu Ende. Zentrales Ergebnis ist die meinGrün-App, mit der Nutzer*innen in den Pilotstädten Dresden und Heidelberg bekannte und unbekannte Grünflächen und den Weg dorthin neu entdecken können. Das Projetteam hat darüber hinaus wichtige Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die meinGrün-Infrastruktur auch in anderen Städten in Deutschland und international genutzt werden kann. Gefördert wurde das Projekt im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND…

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Erfolgreicher Feldversuch: Drohnen-Abwehr am Flughafen Hamburg

FALKE steht für „Fähigkeit des Abfangens von in gesperrte Lufträume eindringenden Kleinfluggeräten durch zivile Einsatzmittel“. Das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit rund 2,1 Millionen Euro geförderte Projekt FALKE entwickelt ein Gesamtkonzept zur Abwehr von illegal operierenden Drohnen (Unmanned Aerial Systems – UAS) am Flughafen Hamburg.Unter Beachtung der unterschiedlichen Zuständigkeits- und Verantwortungsbereiche soll dieses Gesamtkonzept automatisierte und standardisierte Lösungen bereitstellen, so dass das Konzept als Blaupause auch für andere Flughäfen verwendet werden kann. Vom 21. bis 23….

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Weltpremiere für virtuelles Laserlabor „femtoPro“

Laser sind allgegenwärtig im täglichen Leben und in der Forschung. Würzburger Wissenschaftler entwickelten nun das Virtual-Reality-Laserlabor „femtoPro“, das komplexe Optikaufbauten in Echtzeit simuliert und ein augensicheres Training der Handhabung von Kurzpuls-Lasern ermöglicht. Im Alltag kennt man Laser aus zahlreichen Anwendungen wie dem Laserdrucker oder der Supermarktkasse. Industriell werden Laser bei der Materialbearbeitung zum Schneiden, Bohren und Beschriften eingesetzt, in der Medizin bei diagnostischen und therapeutischen Verfahren. Auch in der Forschung sind Methoden der Laserspektroskopie unverzichtbar. Die theoretische Ausbildung im Bereich…

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Forschungsteam erprobt Mars-Helikopter in der Wüste Israels

Dass der Mars-Helikopter „Ingenuity“ derzeit den Roten Planeten erkundet, ist unter anderem einer Navigationstechnologie verdankt, die von Stephan Weiss, Professor für Regelung Vernetzter Systeme an der Universität Klagenfurt, mitentwickelt wurde. Drei Doktoranden von ihm werden von 4. bis 10. Oktober 2021 nun an der AMADEE-20 Marsmissionssimulation des Österreichischen Weltraumforums (ÖWF) teilnehmen und Daten zur Weiterentwicklung des Helikopters in der Negev Wüste in Israel sammeln. Da auf dem Mars keine GPS-Signale zur Verfügung stehen, brauchen alle Roboter, die zu Boden oder…

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Bioinformatikprojekt erschließt verborgene Datenschätze

Die Proteinforschung erzeugt riesige Datenmengen, die in internationalen Datenbanken gesammelt werden. Die darin vorhandenen Informationen sind teils noch nicht ausgewertet und somit versteckt und bei Suchen nicht auffindbar. Das will ein Team um Dr. Julian Uszkoreit und Dr. Michael Turewicz vom Zentrum für Proteindiagnostik Prodi und dem Medizinischen Proteomcenter der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ändern. Sie planen eine automatisierte Reanalyse der eingespeisten Daten. Das von ihnen geleitete Projekt „Increasing the translational value of public proteomics datasets: Automatic metadata-driven reanalysis in cloud…

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