Informationstechnologie

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Intelligente, KI-basierte Roboterboot-Steuerung für semi-autonomes Gewässermonitoring

Im Januar 2022 gestarteten Projekt „RoboBoatAssist“ entwickeln Forschende der TU Bergakademie Freiberg auf künstlicher Intelligenz basierte Steuerungstechniken für robotische Boote, die eine sichere, kollisionsfreie Navigation auch in schwierigen Einsatzumgebungen mit unkartierten Hindernissen über und unter Wasser ermöglichen. Bislang erfolgt die Steuerung robotischer Boote mittels manueller Fernsteuerung oder im Autopilot-Modus, wo vorgeplante Routen vom Boot abgefahren werden. „Beide Methoden erfordern Sichtkontakt vom Operator zum Boot und sind auch nur für Freiwasserbereiche geeignet, wo von hinreichender Wassertiefe ausgegangen werden kann. Dies schließt…

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Neuer Algorithmus klassifiziert Hautkrankheiten

Deep-Learning-Algorithmus mit verbesserter Diagnosegenauigkeit Dermatologinnen und Dermatologen klassifizieren Hautkrankheiten in der Regel auf der Grundlage mehrerer Datenquellen. Algorithmen, die diese Informationen zusammenführen, können die Klassifizierung unterstützen. Ein internationales Forschungsteam hat nun einen Algorithmus entwickelt, der durch ein neues Verfahren der Datenfusion Hautkrankheiten genauer als bisherige Algorithmen klassifiziert. Weltweit leiden viele Menschen an Hautkrankheiten. Für die Diagnose greifen Ärztinnen und Ärzte häufig auf mehrere Informationsquellen zurück. Dazu gehören beispielsweise Fotos aus der Klinik, mikroskopische Bilder und Metadaten wie Alter und Geschlecht…

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Neue KI-Methode analysiert Fahrzeug-Flottenverbrauch

Wieviel verbraucht die Fahrzeugflotte eines Landes im Durchschnitt? Wie ändert sich das von Jahr zu Jahr? Mit der zunehmenden Zahl an Elektrofahrzeugen und immer mehr “Crossover”-Modellen, die kaum noch einem Fahrzeugsegment zugeordnet werden können, wird die Analyse immer schwieriger. Eine Empa-Forscherin analysiert Datenbanken mit Hilfe von deep learning Methoden – und kann damit präzise Aussagen treffen: In welcher Landesregion fahren die dicksten Autos? Was können Autokäufer tun, um den CO2-Verbrauch zu senken? In den letzten Jahrzehnten gab es grosse technische…

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IT-Sicherheit: Computerangriffe mit Laserlicht

Auch Computersysteme, die physisch von der Außenwelt isoliert sind, können Angriffen ausgesetzt sein. Dies demonstrieren IT-Sicherheitsexperten am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Projekt LaserShark: Mit einem gerichteten Laser lassen sich Daten an bereits in Geräten verbaute Leuchtdioden übertragen. So können Angreifende über mehrere Meter heimlich mit physisch isolierten Systemen kommunizieren. LaserShark zeigt, dass sicherheitskritische IT-Systeme nicht nur informations- und kommunikationstechnisch, sondern auch optisch gut geschützt sein müssen. Auch Computersysteme, die physisch von der Außenwelt isoliert sind, können Angriffen ausgesetzt…

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UAP: SkyCAM sucht den Himmel ab

Ein neues Kamerasystem ist an der Universität Würzburg in den Testbetrieb gegangen. Es soll mit Methoden der Künstlichen Intelligenz unbekannte Himmelsphänomene aufspüren. Immer wieder sehen Menschen am Himmel eigenartige Leuchterscheinungen oder andere Phänomene, die sie sich nicht erklären können. „Die meisten dieser Beobachtungen betreffen bekannte Phänomene oder Objekte wie Vögel, Flugzeuge, Satelliten oder Wolken. Bei einem sehr kleinen Anteil bleibt die Ursache aber auch nach intensiver Untersuchung durch Fachleute ungeklärt“, sagt Hakan Kayal, Professor für Raumfahrttechnik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg…

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Forschungsteam schafft Basis für DNA-Datenspeicher

Ein neuer Algorithmus erlaubt die Erzeugung von DNA-Wörtern, die das Speichern von digitalen Informationen in DNA ermöglichen. Das Verfahren aus der Marburger Informatik berücksichtigt etliche Besonderheiten des Speichermediums: Wenn Informationen in DNA kodiert werden, dürfen zum Beispiel keine Kombinationen entstehen, die bei der Erzeugung oder weiteren Nutzung der DNA zur Langzeitspeicherung stören. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten in der Fachzeitschrift „Nucleic Acids Research“ über ihre Ergebnisse. Die Masse digitaler Daten steigt enorm, doch die gängigen Speichermedien überdauern nur verhältnismäßig…

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Erstes Vorgehensmodell für KI-Engineering veröffentlicht

Projekte, in denen Künstliche Intelligenz (KI) ein- oder umgesetzt werden soll, sind meist komplex, erfordern heterogene Teams und bergen ein hohes Risiko zu scheitern. Wie schafft man es als Unternehmen, KI-Projekte auch in anspruchsvollen Anwendungsdomänen wie Mobilität oder industrieller Produk-tion dennoch zum Erfolg zu führen? Forschende im Karlsruher Kompetenz-zentrum für KI-Engineering, kurz CC-KING, haben dafür in enger Kooperation mit den Unternehmen im CC-KING Innovationsbeirat ein systematisches Vorgehensmodell namens PAISE® entwickelt, das ab sofort als Whitepaper zum Download zur Verfügung steht….

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Künstliche Intelligenz für ultrapräzise Fertigungsmaschinen

Schneller einrichten und ressourcenschonend produzieren… Medizintechnik, Photonik, Photovoltaik: In zahlreichen Anwendungsfeldern tragen mikrostrukturierte Bauteiloberflächen zur Funktionsfähigkeit von Hightech-Produkten bei. Die Maschinen für diese ultrapräzisen Fertigungsprozesse einzurichten erfordert langjährige Erfahrung und besonderes Fachwissen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Werkstückqualität und die Effizienz des Produktionsprozesses. Mit dem Partner Innolite GmbH arbeitet das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen im BMBF-geförderten Projekt »UP_Ramp-up« daran, mithilfe künstlicher Intelligenz den Einrichtungsprozess der Maschinen zu beschleunigen und die Herstellung dadurch effizienter zu machen. Produkte herzustellen,…

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Wie organische neuromorphe Elektronik denken und handeln kann

Das Gehirn funktioniert anders als ein Computer – während das Gehirn mit biologischen Zellen und elektrischen Impulsen arbeitet, verwendet ein Computer Transistoren auf Siliziumbasis. Ein Wissenschaftlerteam um Paschalis Gkoupidenis, Gruppenleiter am MPI-P, hat nun in einer groß angelegten Forschungskooperation die beiden Welten miteinander verbunden. Sie haben einen Roboter mit einem intelligenten und anpassungsfähigen elektrischen Schaltkreis ausgestattet, der aus weichen organischen Materialien besteht, ähnlich wie die biologische Materie. Mit diesem bio-inspirierten Ansatz konnten sie ihm beibringen, mit visuellen Zeichen selbstständig durch…

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Quantensimulatoren: Längeres Leben für Rydberg-Atome

Neues Projekt im Rahmen des BMBF-Nachwuchswettbewerbs „Quantum Futur“ startet an der Universität Stuttgart. Quantensimulatoren mit „gefangenen“ Rydberg-Atomen sind ein vielversprechender Ansatz, um das Zusammenspiel vieler miteinander wechselwirkender Quantenteilchen zu berechnen. In den letzten Jahren haben sie eine sehr schnelle Entwicklung erfahren, doch ist ihre Rechenzeit (Kohärenzzeit) durch die endliche Lebensdauer des Rydberg-Zustands begrenzt. Im Rahmen des Projekts CiRQus (Quantensimulation mit zirkularen Rydbergatomen) wollen Physiker der Universität Stuttgart die Lebenszeit nun um das 1000-fache steigern. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung…

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Fraunhofer und QuTech bringen das Quanteninternet auf den Weg

Die Fraunhofer-Gesellschaft und das niederländische Forschungszentrum QuTech schließen sich in den Bereichen Quantenkommunikation und Quanteninformationsnetzwerke zusammen. Damit positionieren sie sich als führende Organisationen für die Entwicklung und den Transfer von Quantentechnologien gemeinsam, um die Innovationskraft Europas zu stärken und dem Quanteninternet den Weg zu bereiten. Beide Institutionen unterzeichneten nun ein Memorandum of Understanding zur engen Zusammenarbeit. In einer langfristig angelegten, strategischen Partnerschaft arbeiten die Fraunhofer-Gesellschaft und das QuTech – eine Kollaboration der TU Delft und der Niederländischen Organisation für Angewandte…

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Souveränes europäisches Satellitennetz

Projekt »UN:IO«: Fraunhofer-Institute INT und IAF unterstützen die Vorbereitungen. Die Fraunhofer-Institute INT und IAF sowie der Fraunhofer-Leitmarkt Luft- und Raumfahrtwirtschaft wurden gemeinsam mit einem internationalen Konsortium aus mittelständischen Raumfahrtunternehmen und Start-ups ausgewählt, eine mit 1,4 Millionen Euro geförderte Studie für ein unabhängiges europäisches Satellitennetz anzufertigen. Mit diesem Netz will die Europäische Kommission (European Commission, EC) die Daten- und Technologiesouveränität der Europäischen Union zukünftig sicherstellen. Die ausgewählte Studie sieht unter dem Projekttitel »UN:IO« eine neuartige Satellitenkonstellation mit hochleistungsfähiger Kommunikationstechnik in verschiedenen…

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Konzepte für den Mobilfunk der sechsten Generation

6G soll leistungsfähiger und sicherer sein als bisherige Mobilfunkstandards. Ein Bochumer Konsortium leistet Vorarbeit. Ruckelnde Videos oder merkliche Verzögerungen bei Smartphone-Anwendungen wundern heute niemanden. Will man den Mobilfunk aber für Zwecke wie digitale Operationen oder autonomes Fahren verwenden, kann man so etwas nicht tolerieren. Dazu, dass es mit 6G rund läuft, trägt ein Bochumer Konsortium mit dem Projekt „6G-Forschungs-Hub für offene, effiziente und sichere Mobilfunksysteme (6GEM)“ bei. Bei dem Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund 40…

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3G am Arbeitsplatz sicher und rationell umsetzen

Seit dem 24.11.2021 schreibt der Gesetzgeber vor, dass der Arbeitgeber die 3G-Regelung am Arbeitsplatz überprüft. tisoware bietet hierfür Lösungen an. Wer glaubte, das Covid-19-Problem sei gelöst, wurde im Herbst 2021 eines Besseren belehrt. Exponentiell steigende Inzidenzen machten die Einführung der 3G-Regel am Arbeitsplatz erforderlich. Nachzuprüfen, ob jeder Mitarbeitende geimpft, getestet oder genesen ist, wird aber nicht nur vom Gesetzgeber vorgeschrieben, sondern ist auch für das Unternehmen mehr als empfehlenswert. Denn ein Corona-Ausbruch in der Belegschaft kann schnell die ganze Produktion…

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MEMS-Mikrolautsprecher für die Zukunft des mobilen Internets

Sie sind bis zu zehnmal kleiner als herkömmliche Mikrolautsprecher und bestehen zu 100 Prozent aus Silizium – die Microspeaker für drahtlose In-Ear-Kopfhörer der Arioso Systems GmbH, einer Ausgründung des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme IPMS. Die energieeffizienten MEMS-Speaker, die derzeit als Prototyp vorliegen, könnten künftig dazu beitragen, den Funktionsumfang von miniaturisierten Kopfhörern zu erweitern, etwa um Instant-Übersetzung und Gesundheitsüberwachung. Möglich macht es ein neuartiges Schallwandlerprinzip, das auf die Membran, das zentrale Element eines herkömmlichen Lautsprechers, verzichtet. Drahtlose In-Ear-Kopfhörer liegen im Trend…

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Digitale Lösungen für betreute Wohnformen

Projekt soll Potenziale der Digitalisierung in der Betreuung von chronisch psychisch kranken und seelisch behinderten Menschen aufzeigen. Kann durch digitale Lösungen eine Verbesserung der Versorgungsqualität im betreuten Wohnen geschaffen werden? Mit dieser Frage befasst sich das Verbundprojekt „TeilhabeAssistenz – Digitale Lösungen für betreute Wohnformen“. Ein Team des Forschungszentrums FUTURE AGING der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) unter der Leitung von Prof. Dr. Barbara Klein hat seine Forschungsaktivitäten hierzu begonnen. Ziel des Projekts ist es, die Potenziale der Digitalisierung…

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