Informationstechnologie

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Ein zweites Leben für Fahrzeug-Bauteile

Aus alt mach neu: Eine große Anzahl von Altteilen landet jährlich zum Recycling auf dem Schrottplatz. Ressourcenschonender ist es, Lichtmaschine, Anlasser und Co. im Sinne der Kreislaufführung wieder instandzusetzen. So wird das Abfallaufkommen gesenkt, der CO2-Fußabdruck reduziert und die Lebensdauer der Produkte verlängert. Im Projekt EIBA entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK ein KI-basiertes Assistenzsystem für die teil-automatisierte bildbasierte Identifikation von Altteilen ohne QR- oder Barcodes. Es unterstützt den Werker beim Sortieren und Verlesen, damit mehr gebrauchte Bauteile…

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Fraunhofer-Projekt ML4P optimiert Effizienz der Industrieproduktion

Verfahren der Künstlichen Intelligenz werden bisher verstärkt in Bereichen wie der Bildanalyse oder der Spracherkennung eingesetzt. Im Bereich der industriellen Produktion sind sie noch Mangelware. Mehrere Fraunhofer-Institute haben im Leitprojekt »ML4P – Machine Learning for Production« eine Lösung entwickelt, mit der die Industrieproduktion durch maschinelles Lernen deutlich effizienter wird. Die darauf basierende Software-Suite ist sehr flexibel und auch mit älteren Maschinen kompatibel. Das produzierende Gewerbe ist eine der tragenden Säulen der deutschen Wirtschaft. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts gab es…

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Robotaxi für das Flughafenrollfeld

Erfolgreicher Projektabschluss von Lidar-Spezialist Ibeo, der Christian-Albrechts-Universität Kiel und Airbus Operations Autonomes Fahren unter den besonderen Sicherheitsanforderungen auf dem Airport-Rollfeld erfolgreich getestet Abschluss der Projektpartnerinnen und -partner mit Livepräsentation auf dem GATE InnoAirport Rostock-Laage Nach rund dreijähriger Forschungs- und Entwicklungszeit hat der Hamburger Lidar-Spezialist Ibeo Automotive Systems GmbH zusammen mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und Airbus Operations das Projekt AirPortMover mit einer Livepräsentation auf dem GATE InnoAirport Rostock-Laage erfolgreich abgeschlossen. Im Fokus des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz…

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Datensicherheit: Mehr Privatsphäre auf dem Smartphone

Privatsphäre auf dem Smartphone ist möglich – das beweisen die „Privacy Friendly Apps“ für Android: Die Forschungsgruppe SECUSO am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat gemeinsam mit Studierenden mehr als 30 verschiedene Apps für Android entwickelt, die nur die für die Funktionalität erforderlichen Berechtigungen anfordern und keine Tracking-Mechanismen enthalten. Für diese „Privacy Friendly Apps“ hat SECUSO nun den 2022 erstmals verliehenen „Digital Autonomy Award“ vom Kompetenzzentrum Digital Autonomy Hub erhalten, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Wir…

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Speedlimit für Computer ermittelt

Bei einer Million Gigahertz ist Schluss: Dann ist die physikalische Grenze der Signalgeschwindigkeit in Transistoren erreicht, wie ein deutsch-österreichisches Physikteam nun festgestellt hat. Die Maximalgeschwindigkeit der Signalübertragung in Mikrochips liegt bei etwa einem Petaherz (eine Million Gigahertz) und ist damit etwa 100.000 Mal schneller, als es derzeitige Transistoren sind. Diese Erkenntnis veröffentlichen Physiker*innen der Ludwig-Maximilians-Universität, des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik und der Technischen Universitäten Wien und Graz aktuell im Fachjournal „Nature Communications“. Ob Computerchips dieser Maximalkapazität jemals tatsächlich hergestellt werden können,…

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IT-Sicherheit fürs Smarthome

Ein Projekt untersucht Sicherheitslücken und erstellt Richtlinien für sichere Technik. Mit Sprache das Licht ein- und ausschalten, bei einem Unwetter vom Büro aus die Jalousien herunterfahren oder einfach im Urlaub nachsehen, ob alles in Ordnung ist: Sogenannte Smarthomes und ihre Technik bieten viele angenehme Dienste. Aber sie sind eine offene Tür für IT-Angriffe. Ein Forschungsprojekt der Universität für Weiterbildung Krems und der FH St. Pölten untersucht, wie diese Informationssysteme widerstandsfähiger gemacht werden können. Das Internet der Dinge (Internet of Things…

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RISC-V Prozessor Core des Fraunhofer IPMS nun Edge- KI-fähig

Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS bietet fertige, plattformunabhängige IP-Core-Module an. Mit IP-Modulen können Entwickler schnell vollständige Funktionsbereiche in Standardprodukten wie SoCs, Mikrocontroller, FPGAs und ASICs übernehmen und so Entwicklungszeiten und -kosten erheblich reduzieren. Mit dem EMSA5 bietet das Fraunhofer IPMS einen Prozessorkern auf Basis der offenen RISC-V-Befehlssatzarchitektur. Im neusten Release wurde eine Portierung von Tensorflow lite auf den EMSA5 RISC-V durchgeführt. Somit ist der EMSA5 RISC-V Prozessorkern nun einsatzfähig für Edge-KI-Anwendungen, bspw. für Sensordatenauswertung, Gestensteuerung oder Vibrationsanalyse. »Edge AI…

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Tennis-Training im Wohnzimmer

TU Wien und VR Motion Learning entwickeln gemeinsam einen virtuellen Tennistrainer. Dieser soll zukünftig nicht nur Bewegungsabläufe analysieren, sondern den Spielenden auch Feedback geben können. Bislang fanden Trainingseinheiten im Tennis vorwiegend auf dem Tennisplatz statt. Mit der Entwicklung eines virtuellen Tennistrainers soll es künftig möglich sein, Zuhause zu trainieren. Bereits seit März 2020 arbeiten die Partner, TU Wien und VR Motion Learning, an der Entwicklung ihres virtuellen Tennistrainers. Während bislang vor allem die Erkennung und Bewertung von Bewegungsabläufen analysiert und…

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Quanteninformation: Licht aus Seltenerdmolekülen

Mit Licht lässt sich Quanteninformation schnell, effizient und abhörsicher verteilen. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), der Universität Straßburg, der Chimie ParisTech und der nationalen französischen Forschungsorganisation CNRS haben nun die Entwicklung von Materialien zur Verarbeitung von Quanteninformation mit Licht wesentlich vorangebracht: In der Zeitschrift Nature präsentieren sie ein zu den Metallen der Seltenen Erden gehörendes kernspinhaltiges Europium-Molekül, mit dem sich eine effektive Photon-Spin-Schnittstelle verwirklichen lässt. Mit Licht lässt sich Quanteninformation schnell, effizient und abhörsicher verteilen. Forschende des Karlsruher…

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Wegweisende Impulse für photonische Quantentechnologien

Quantentechnologien bieten ein großes Potenzial für die Entwicklung disruptiver Anwendungen wie in Kommunikation, Computing, Bildgebung und Sensorik. Im Rheinischen Revier initiiert das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT mit seinen Partnern strategische Allianzen, um photonisch gestützte Quantentechnologien voranzutreiben. Mit dem Forschungszentrum Jülich koordiniert das Fraunhofer ILT die Gründung eines Center of Quantum Science and Engineering CQSE, um den Weg für ein wachstumsstarkes Innovationsökosystem zu öffnen. Darüber hinaus soll in Aachen in Kooperation mit dem niederländischen QuTech ein Quanteninternetknoten im Rahmen eines länderübergreifenden…

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Datengestützte Services für Sharing-E-Tretroller im urbanen Raum

Konsortium erarbeitet Konzept einer Mehrbetreiberplattform für den Betrieb von Sharing-E-Tretroller-Flotten. Wie können E-Tretroller zu einem akzeptierten Bestandteil innerstädtischer Mobilität werden? Diese und weitere Fragen hat das Fraunhofer IAO in Kooperation mit Branchenexpert*innen im Rahmen des Projekts »ScooP« beantwortet. Datengestützte Services könnten demnach künftig zu einer Verbesserung der Gesamtsituation beitragen. In deutschen Großstädten geht die Pkw-Nutzung zurück und immer mehr Menschen greifen auf das bestehende städtische Verkehrsangebot wie den ÖPNV zurück. Durch die fortschreitende Digitalisierung entstehen zudem weitere Formen der Mobilität,…

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QSolid – auf dem Weg zum ersten deutschen Quantencomputer

Der Bau eines kompletten Quantenrechners basierend auf Spitzentechnologie aus Deutschland, das ist das Ziel des Verbundprojekts QSolid, das jetzt startete und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 76,3 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahren gefördert wird. Der Fokus liegt auf Quantenbits, kurz Qubits, sehr hoher Qualität, die eine geringe Fehlerrate aufweisen. Der Quantencomputer soll frühzeitig in die Supercomputer-Infrastruktur am Forschungszentrum Jülich eingebunden werden und über mehrere supraleitende Quantenprozessoren der nächsten Generation verfügen, darunter ein „Moonshot“-System, das klassischen Computern…

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Innovative Algorithmen der künstlichen Intelligenz (KI) sollen die Entwicklungszeit von Flugzeugen verkürzen

Gut Ding will Weile haben, lautet ein oftmals bemühtes Sprichwort. Doch das muss nicht sein! Denn eine kürzere Entwicklungsdauer bei der Produktentwicklung spart nicht nur Zeit und Kosten, sondern führt ebenso zu einer erhöhten Wettbewerbsfähigkeit. Erreicht werden kann dies durch effizientere und schnellere Prüfungsprozesse. Bei der Flugzeugentwicklung und -zertifizierung tragen die Ermüdungsversuche (EF) am Gesamtflugzeug wesentlich zur Dauer des Entwicklungsprojekts bei. Ziel ist es, die Zeit vom Projektstart bis zur Zertifizierung von etwa acht auf fünf Jahre zu verkürzen. Im…

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Freie Fahrt im Weltraum

Warnsystem des Start-ups Vyoma soll Satelliten vor Kollisionen schützen Mehr als 8500 Tonnen Weltraumschrott befinden sich momentan in der Umlaufbahn um die Erde. Wegen ihrer hohen Geschwindigkeit können auch kleine Teilchen bei einer Kollision großen Schaden an den Satelliten anrichten. Das Start-up Vyoma, das mit Hilfe der Technischen Universität München (TUM) gegründet wurde, will ein eigenes Warnsystem aufbauen, das diese Kollisionen verhindern soll. Seit Beginn des Weltraumzeitalters 1957 wurden laut der europäischen Weltraumorganisation Esa bereits 6100 Raketen ins All geschossen,…

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CT-Analyse von Betonbalken

Computertomographie für das Bauwesen Beton ist aufgrund seiner Materialeigenschaften für die moderne Bauweise unverzichtbar. Doch neben vielen Vorteilen hat der Universalbaustoff auch Nachteile – vor allem erschwert seine Heterogenität die simulationsgestützte Dimensionierung von Bauteilen und Bauwerken. Durch Biegeversuche induzierte Risse geben Aufschluss über das Bauteilverhalten. Forschende am Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM entwickeln eine Analysesoftware für die Computertomographie, um feinste Strukturveränderungen in bewehrten Betonbauteilen sichtbar zu machen. Künftig soll das System mehrere Terabyte an CT-Bilddaten auswerten können. Dabei kann…

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Frostige Forschung

Fraunhofer IZM entwickelt Integrationstechnologien für Kryo-Elektronik. Quantentechnologien und Highspeed-Rechner mit Supraleitern gehören zu den aktuellen Elektronik-Trends. Doch sind die Strukturen, mit denen etwa Qubits auf Chips angesteuert und in Echtzeit ausgelesen werden können, bislang noch größer als die Qubits selbst. Forschende des Fraunhofer IZM haben nun einen Prozess entwickelt, mit dem sie die Anschlussdichte mit Indiumbumps im Vergleich zu bisherigen Lösungen verdoppeln. Mit dieser Technologie wollen sie nun die Ansteuerelektronik optimieren. Zusätzlich haben sie in Berlin ein Kryomesslabor eingerichtet, mit…

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