Verkehr Logistik

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Ein Navigationssystem gegen Lieferengpässe bei Medikamenten

ETH-​Forschende haben ein Modell entwickelt, das in Echtzeit misst, wie anpassungs-​ und widerstandsfähig ein Vertriebssystem ist. Anhand umfangreicher Logistikdaten zum Vertrieb von Opiaten in den USA konnten sie zeigen, dass Lieferengpässe hinausgezögert werden können, wenn Händler die Lieferung von Restbeständen koordinieren. Das Modell der ETH-​Forschenden kann Aufsichtsbehörden in Europa helfen, die Lieferketten von stark nachgefragten Medikamenten besser zu überwachen und deren Resilienz frühzeitig zu stärken. Lieferengpässe bei Medikamenten stellen die Gesundheitssysteme weltweit vor grosse Herausforderungen. So sind in der Schweiz…

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ISL-Studie PROVIDE beleuchtet Potenziale containerisierter Wasserstofftransporte

Containerisierter Wasserstofftransport: Analyse von Druckgascontainern mit Fokus auf Skalierbarkeit und Effizienz für eine fortschrittliche und nachhaltige Logistiklösung. Vor dem Hintergrund der Energiewende zeigt sich in der aktuellen Situation mit sukzessiver Abschaltung von Kohle- und Atomkraftwerken und Lieferengpässen beim Erdgas verbunden mit der Gaspreisentwicklung die Notwendigkeit sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht, unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu werden. Blauer bzw. grüner Wasserstoff sind eine gute Möglichkeit, diese Unabhängigkeit voranzubringen. Die Unabhängigkeit betrifft Bereiche wie die industrielle Produktion, die Versorgung von…

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Mobilität: Geräuschemissionen im Straßenverkehr mindern

Forschende des KIT entwickeln Berechnungsmodell für verminderte Reifen-Fahrbahn-Geräusch-Emission. Den Straßenverkehr nehmen die deutschen Bürgerinnen und Bürger laut Umweltbundesamt als größte Lärmquelle wahr: 76 Prozent fühlen sich durch ihn gestört oder belästigt. Zum Schutz der Bevölkerung regeln EU-Richtlinien die Grenzwerte für Lärmemissionen, die schrittweise weiter verschärft werden. Um die neuen Grenzwerte auch unter realen Verkehrsbedingungen einhalten zu können, erschließen Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mit Partnern aus Industrie, Verwaltung und Wissenschaft im Projekt TyRoN (steht für: Tyre Road Noise)…

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Jede Messstation zählt

BfG forscht zum Einsatz günstiger Luftqualitätssensoren für die Erfassung von Schiffsabgasen. Wie gut lassen sich Luftschadstoffe aus der Binnenschifffahrt mit sogenannter Low Cost Sensorik messen? Um diese Frage zukünftig beantworten zu können, startete in der BfG im September 2023 das vom BMDV geförderte Forschungsprojekt REIN. Darin wird die wissenschaftliche Vorarbeit geleistet, um möglicherweise zukünftig unter anderem Stickoxide, (Ultra-)Feinstaub und Rußpartikel in vergleichbarer Genauigkeit mit kostengünstigen Sensoren erfassen zu können. Für die Messung von Emissionen aus verschiedenen Verkehrssektoren, u.a. aus der…

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Elektroautos bald günstiger als Verbrenner – auch ohne Verbrenner-Verbot

Schon ab dem Jahr 2025 wird ein durchschnittlicher batterieelektrischer Mittelklasse-Pkw günstiger sein als ein solcher mit Verbrennungsmotor. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von Wissenschaftler:innen des Forschungszentrums Jülich. Die Forscher:innen haben mithilfe eigens dafür entwickelter Modelle untersucht, welche Kosten im Verkehrssektor künftig zu erwarten sind und welche Szenarien sich daraus zum Erreichen der Klimaschutzziele ergeben. Batterie und Brennstoffzellen werden demnach in Zukunft dominieren – sogenannte E-Fuels werden nach Ansicht der Forscher:innen des Instituts für Energie- und Klimaforschung (IEK-3) im Straßenverkehr…

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KI-Wartungsassistent sorgt für reibungslose Abläufe

… im Lenze-Hochregallager. Automatisierte Lagersysteme sind eines der Steckenpferde des Automatisierungsspezialisten Lenze. Zusammen mit dem Fraunhofer IEM entwickelte Lenze einen KI-basierten Wartungsassistenten und kann die Reparatur und Instandhaltung seiner Hochregallager nun effizient und gezielt einplanen. So vermeidet das Unternehmen ungeplante Stillstände und spart Zeit und Kosten im eigenen Lager. Zukünftig können auch Kunden diese neue KI-Lösung für ihre Intralogistik einsetzen. Gefördert wurde die Zusammenarbeit der Lenze-Tochter encoway mit dem Fraunhofer IEM im it’s OWL-Projekt EASY. Leistungsfähige Antriebe und eine ausgeklügelte…

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Neuer Entwicklungs-Standard für sicheres automatisiertes Fahren

Verbundprojekt Verifikations- und Validierungsmethoden abgeschlossen. Für die Verkehrszulassung automatisierter Systeme und Fahrzeuge muss der Sicherheitsstandard technisch nachgewiesen werden. Die deutsche Automobilbranche hat sich in dem Verbundprojekt Verifikations- und Validierungsmethoden (VVM) mit 21 Partnern aus Industrie, Forschungsinstitutionen und Prüfungsgremien zusammengeschlossen und die weltweit ersten Strukturen entwickelt, um diese Sicherheitsstandards bei automatisierten Fahrzeugen im urbanen Umfeld nachweisbar zu machen. Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE hat in dem Verbundprojekt die tragende Rolle bei der Entwicklung einer Referenzstruktur für Sicherheitsnachweise von autonomen…

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Digitale Welt aus der Vogelperspektive

In der Entwicklung nachhaltiger Konzepte für den Individual- und Güterverkehr in stark überlasteten Metropolregionen ist die Urban Air Mobility ein zukunftsweisender Ansatz. Ob Logistikdrohnen, Lufttaxis oder Rettungs- und Überwachungssysteme – die Anforderungen an die Flugsicherheit sind hier unabhängig vom Anwendungsfall besonders hoch. Das Forschungsvorhaben ADAM (»Advanced Air Space Mapping«) will mithilfe neuer Kartierungsmethoden die Umfelderfassung im unteren Luftraum verbessern und so die Sicherheit beim autonomen Fliegen in der Stadt erhöhen. Am 10. November 2023 findet in Ingolstadt die Kick-off-Veranstaltung zum…

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Mobilität: Autonomes Ridepooling soll die Verkehrswende unterstützen

Neue Mobilitätsangebote wie Ridepooling könnten Innenstädte entlasten, Emissionen senken und Fahrgästen mehr Flexibilität bieten. Ein On-Demand-Verkehrsangebot mit autonomen Shuttlebussen im Hamburger Straßenverkehr entwickelt das Projekt „Autonomes Ridepooling“ (ALIKE), an dem auch Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) beteiligt sind. ALIKE bündelt die Kompetenzen von Mobilitätsanbietern und Partnern aus Fahrzeugindustrie und Wissenschaft. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr fördert das Projekt mit 26 Millionen Euro. Bis zu 10 000 autonome Shuttles könnten im Jahr 2030 auf Hamburgs Straßen unterwegs sein….

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Intelligente Planung und Steuerung des Autoumschlags in Häfen

Mit künstlicher Intelligenz zu mehr Effektivität und Effizienz beim Autoumschlag | Tests auf einem der weltgrößten Autohäfen | Projektpartner waren das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen, BLG LOGISTICS und 28Apps Software. Zirka 70.000 Pkw-Stellplätze, jährlich rund 1.000 Autoschiffe, dazu Tausende Autozüge und -Lkw: Mit jährlich 1,7 Millionen umgeschlagenen Pkw (2022) zählt der BLG AutoTerminal Bremerhaven zu den weltweit größten. Genau hier erfolgten die Tests in den Forschungsvorhaben „Isabella“ und „Isabella 2.0“. Sie haben…

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Virtueller Bahnlärm – nah an der Realität

An der Empa erkunden Akustik-Fachleute seit Jahren, wie Lärm durch Personen- und Güterzüge entsteht – und welche technischen und baulichen Massnahmen dagegen besonders wirksam sind. Ihre theoretischen und praktischen Erkenntnisse sind nun in das Projekt «SILVARSTAR» eingeflossen. Das Resultat ist ein Simulationstool für Bahnlärm, das auch in der Praxis weiterhelfen kann. Für Anwohner von Bahnstrecken ist er oftmals lästig – und für Fachleute, die ihnen helfen möchten, eine so vielschichtige Herausforderung, dass es eigentlich einen Plural von «Bahnlärm» geben müsste….

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Autonome mobile Roboter

Automatisierungs-Potenzialanalyse für die Intralogistik. Die Nachfrage nach mehr Automatisierung für intralogistische Abläufe ist hoch. Wann und wie genau sich fahrerlose Transportfahrzeuge oder autonome mobile Roboter für bestimmte Aufgaben in diesem Umfeld eignen, können Unternehmen jetzt mithilfe der Automatisierungs-Potenzialanalyse (APA) des Fraunhofer IPA systematisch ermitteln. Entweder führen Fachleute vom Fraunhofer IPA die APA bei Unternehmen vor Ort durch oder Unternehmen können sie mithilfe einer App selbst nutzen. Bild: Rainer Bez / Fraunhofer IPA Ob Fachkräftemangel, demografischer Wandel oder der boomende Online-Handel:…

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Autonome Transportdrohne mit nachhaltigen Strukturen und intelligenten Batteriesystemen

Die Urban Air Mobility (UAM) eröffnet nicht nur neue Potenziale hinsichtlich des Transports von Waren und Gütern – Teile des städtischen Verkehrs in die Luft zu verlagern, bietet auch völlig neue Lösungsansätze im Sinne einer nachhaltigen Mobilität. Im Fraunhofer-Leitprojekt ALBACOPTER® stellen sich sechs Fraunhofer-Institute den damit verbundenen technischen und sozialen Fragestellungen. Unter Leitung des Fraunhofer IVI entwickeln die Forschenden ein Fluggerät, das – ganz nach dem Vorbild des Albatros – besonders effizient gleitet. Dieses und weitere Highlights werden vom 5….

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Digitale Ordnung für Kabelgewirr bei Pkw-Bordnetzen

Spätestens mit der Vorfahrt für E-Autos erhalten Pkw-Bordnetze eine zentrale Rolle. Das Kabelgewirr in jedem Auto steht für die steigende Elektrifizierung der Autos und wird einmal mit sicherheitskritischen Funktionen das autonome Fahren ermöglichen. Damit wird das Bordnetz endgültig zum Nervensystem der Mobilität. Bislang ist die Produktion von diesen Leitungssatzsystemen ein personalintensiver Prozess mit geringer Automatisierung. Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) wollen nun im Rahmen des Projekts „Next2OEM“, gefördert vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, die gesamte Wertschöpfungskette durchleuchten, digitalisieren und…

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Nachhaltigen Multicopter entwickelt

Gemeinsam mit den Unternehmen Leichtwerk AG und Jowat SE hat das Fraunhofer WKI einen nachhaltigen Multicopter entwickelt. Dank eines effizienten, biobasierten Strukturdesigns sowie modularer Bauweise ist das neue Fluggerät deutlich nachhaltiger als vergleichbare konventionelle Systeme. Am Fraunhofer WKI wurden hierfür funktionale Werkstoffe, Herstellungsverfahren für Formteile sowie passende Beschichtungen entwickelt. Das Multicopter-System aus nachwachsenden Rohstoffen verfügt über 25 Kilogramm Abflugmasse sowie über eine große Nutzlastfläche und kann wegen der modularen Bauweise für spezifische Verwendungsfälle angepasst werden. Das Drohnen-System hat ein wasser-…

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Starke Winzlinge: Schwarm-Transportsystem trägt 40 Tonnen

Produktionsmaschinen kommen in die Jahre oder müssen wegen geänderter Anforderungen ausgetauscht werden. Wegen hohen Gewichts und oft beengter Platzverhältnisse in Produktionsstätten, ist es sehr aufwendig, große Maschinen auf- und abzubauen oder neu zu positionieren. Oft passiert das noch per Hand mithilfe von Panzerrollen. Das Spin-Off FORMIC Transportsysteme des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hat jetzt ein teilautomatisiertes Transportsystem für den Austausch von Produktionsanlagen entwickelt, das wie ein Schwarm funktioniert. „Unser System besteht aus einer Vielzahl separat angetriebener Fahrzeuge, die im…

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