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Technik

Geothermie In Deutschland: Potenzial Und Akzeptanz Steigern

Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….

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Maschinenbau

Neue Autoteile mit weniger Energieverbrauch produzieren

Der Lehrstuhl für Fahrzeugleichtbau der Universität Siegen entwickelt zusammen mit Industriepartnern ein neuartiges Fertigungsverfahren für Autobauteile. Im Vergleich zur herkömmlichen Produktion reduziert das Hybridpressen den CO²-Ausstoß um bis zu 47 Prozent. In modernen Autos werden zunehmend so genannte Hybridbauteile eingesetzt. Sie bestehen teilweise aus Metall und teilweise aus Kunststoff und reduzieren das Gewicht und den Materialverbrauch. Sowohl die Produktion als auch die Nutzung der Fahrzeuge schonen somit Rohstoffe und das Klima. Fahrzeugbauer der Universität Siegen haben bereits vor einigen Jahren…

Energie & Elektrotechnik

Miscanthus und Wildblumen für nachhaltige Bioenergie vom Acker

Studie mit Beteiligung der Uni Hohenheim zeigt positive Effekte einer Beimischung von Blühpflanzen zu Miscanthus bei der energetischen Nutzung. Ein Plus für die Artenvielfalt – und zugleich bessere Verbrennungseigenschaften, so die Idee: Blühpflanzen wirken sich bei der Energieerzeugung mit Miscanthus rundum positiv aus. Das hochwachsende Gras ist eine wichtige Biomasse-Pflanze in der Bioökonomie, besonders auch zur Energiegewinnung. Um die biologische Vielfalt zu fördern, könnte Miscanthus gemeinsam mit einheimischen, mehrjährigen Blühpflanzen wie Rainfarn, Beifuß, Wilde Karde und Gelber Steinklee angebaut werden….

Maschinenbau

Von der Natur inspirierte Oberflächen aus dem 3D-Drucker

Mittels Laserstrahlung können Forschende winzige Strukturen mit höchster Präzision drucken. Eine Methode, um die Superkräfte von Tieren und Pflanzen nachzuahmen und sie für die Technik zugänglich zu machen. Um auch in extremen Habitaten überleben zu können, haben viele Tiere und Pflanzen im Laufe der Evolution Fähigkeiten entwickelt, die man nur von Superhelden aus Filmen kennt. Meist beruhen sie auf den außergewöhnlichen Eigenschaften ihrer Oberflächen. Das Nachahmen dieser Eigenschaften birgt ein großes Potenzial für die Technik zur Entwicklung neuer Produkte oder…

Maschinenbau

Optimierter 3D-Druck von Metallteilen

Forschende am LaserApplikationsZentrum (LAZ) der Hochschule Aalen entwickeln unter der Leitung von Prof. Dr. Harald Riegel, Rektor der Hochschule Aalen und Laborleiter des LAZ, in einem frisch gestarteten Forschungsprojekt eine intelligente Anlage, die den 3D-Druck von Metallbauteilen verbessern soll. Die damit gefertigten, optimierten Bauteile werden stabiler, schneller druckbar und günstiger sein und bis zu 20 Prozent weniger Ressourcen verbrauchen. Stellen wir uns vor, wir brauchen ein spezifisches Sonderteil im Größenordnungsbereich von 5 bis 200 Millimetern, zum Beispiel für eine Maschine….

Energie & Elektrotechnik

Mit vereinten Kräften für die Energiewende

Das Paul Scherrer Institut PSI und das Startup AlphaSYNT gehen gemeinsame Wege. Mit der Unterzeichnung einer Kooperations- und Lizenzvereinbarung wollen sie einen neuen Ansatz zur «Power-to-Gas»-Umwandlung vermarkten – genauer gesagt: «Power-to-Methane», denn mit dem vom PSI entwickelten Methanisierungsprozess soll künftig Energie in Form von Methangas gespeichert werden. Seit fast 10 Jahren forscht das Labor für Bioenergie und Katalyse am PSI an Prozessen, um Biogase aus land- und forstwirtschaftlichen Abfällen sauber und effizient in gasförmige oder flüssige Brenn- oder Treibstoffe umzuwandeln….

Energie & Elektrotechnik

So geht Wasserstoff

… mit dem Hydrogen Lab Görlitz in eine klimaneutrale Zukunft. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig und Oberbürgermeister Octavian Ursu zu Besuch auf dem Siemens Energy Innovationscampus Görlitz. Die Fraunhofer-Gesellschaft baut mit dem Hydrogen Lab Görlitz (HLG) auf dem Siemens-Gelände eine international einzigartige Forschungsplattform auf. In Görlitz können ab Ende 2023 entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette neuartige Technologien zur Erzeugung, Speicherung und Nutzung von Wasserstoff entwickelt und erprobt werden. Die beiden Fraunhofer-Institute IWU und IWES werden das HLG gemeinsam betreiben und gaben am…

Verkehr Logistik

Neuer Sensor ermöglicht mehr Züge auf einer Strecke

Um Menschen oder Waren klimaschonend von A nach B zu bringen, gilt der Schienenverkehr als optimal. Doch mangelnde Kapazitäten, häufige Verspätungen und teils unvorteilhafte Taktung dämpfen die Begeisterung vieler Reisender für die Bahn. Könnten innerhalb eines engeren Zeitraums mehr Züge auf demselben Gleis fahren, ließen sich viele dieser Engpässe abmildern oder gar beseitigen. Expertinnen und Experten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und von ITK Engineering haben jetzt einen Sensor entwickelt, der mittels magnetischen Fingerabdrucks die Position von Zügen genau…

Energie & Elektrotechnik

Grünes Ammoniak für den Klimaschutz

Globaler PtX-Atlas zeigt Potenziale und Kosten für den Export nach Europa. Grünes Ammoniak gewinnt in der Debatte um PtX-Importe und Klimaschutz mehr und mehr an Bedeutung. Mit gutem Grund, ist der Aufwand für Erzeugung und Transport der chemischen Verbindung doch relativ gering. Das Fraunhofer IEE in Kassel hat daher nun seinen globalen PtX-Atlas erweitert: Er liefert jetzt auch Daten zu den Produktionspotenzialen von grünem Ammoniak in 97 Ländern und Gebieten weltweit. Auch die jeweiligen Erzeugungs- und Transportkosten stellt er dar….

Materialwissenschaften

Hochreflektierende Spiegel aus dem Tintenstrahldrucker

Dielektrische Spiegel, auch Bragg-Spiegel genannt, können Licht fast vollständig reflektieren. Damit eignen sie sich für zahllose Anwendungen, etwa in Kamerasystemen, in der Mikroskopie, in der Medizintechnik oder in Sensorsystemen. Bisher mussten diese Spiegel aufwendig in teuren Vakuumapparaturen hergestellt werden. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben nun erstmalig Bragg-Spiegel in hoher Qualität mit Tintenstrahldruckern gedruckt. Das Verfahren könnte den Weg zu einer digitalen Fertigung von maßgeschneiderten Spiegeln eröffnen. Die Ergebnisse erschienen in Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.202201348). Für Bragg-Spiegel werden…

Verfahrenstechnologie

Ein neues Werkzeug für die Kryo-Elektronenmikroskopie

Forschende des Forschungszentrums Jülich und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf um Prof. Dr. Carsten Sachse machen Biomoleküle mittels Kryo-Elektronenmikroskopie, kurz: Kryo-EM, auf atomarer Ebene sichtbar. In einer jetzt in der Fachzeitschrift Nature Methods erschienenen Publikation stellen sie ein neues Verfahren vor, das die Kryo-EM mit einer sonst in der Materialforschung genutzten Methode kombiniert. Die Ergebnisse werden auch in einem Nature Briefing vorgestellt und eingeordnet. Die noch relativ junge Technik der Kryo-EM hat im Vergleich zu der seit Jahrzehnten etablierten Röntgenkristallographie einen entscheidenden…

Energie & Elektrotechnik

Mit dem IntelliGrid-Stecker Strom intelligenter nutzen

Projekt der Fachhochschule (FH) Kiel will Stromnutzung effizienter machen. Mit dem IntelliGrid-Stecker lassen sich einige Haushaltsgeräte gezielt verwenden, wenn günstiger Strom verfügbar ist. Zurzeit sucht das Projekt-Team Testhaushalte. Die Speicherung von Elektrizität ist schwierig. Kondensatoren sind oft sehr teuer und ihrer Kapazität begrenzt; Akkumulatoren weisen deutliche Energieverluste auf und haben eine begrenzte Lebensdauer. Deshalb gilt meistens: Die Stromerzeugung in einem Elektrizitätsnetz muss dem aktuellen Verbrauch folgen. Das ist insbesondere für erneuerbare Energie aus Wind und Sonne ein Problem. Schließlich bläst…

Materialwissenschaften

Mehr Nachhaltigkeit für Carbon-Bauteile

Produktionsreste von CFK-Tapes wiederverwerten. In Hochleistungsbranchen wie der Luftfahrt und dem Transport-Sektor kommen Leichtbaukomponenten aus Faserverbundwerkstoffen (FVK) zum Einsatz, wenn Nutzlasten und Materialeinsatz gesenkt und Emissionsziele erreicht werden sollen. Jedoch können die Werkstoffe bisher nicht industriell recycelt werden. Hier setzt das Projekt »TapeZyklat« unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT in Aachen an: Die Projektpartner entwickeln Produktionstechnologien für einen neuen Recyclingprozess. Dabei verbinden sie Produktionsreste aus faserverstärkten Kunststoffen so miteinander, dass neue Bandhalbzeuge entstehen, die sogar noch Vorteile bei der…

Materialwissenschaften

Verbundwerkstoffen intelligent auf den Zahn gefühlt

Strukturschäden in Leichtbauteilen – etwa durch Vogelschlag an einer Flugzeugtragfläche – sind mit herkömmlichen Methoden der zerstörungsfreien Prüfung oft nur schwer zu erkennen. Zwei neue, autonom und synchron arbeitende Forschungsroboter am Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart sollen die Prüftechnik für multifunktionale Hochleistungswerkstoffe automatisieren und optimieren. Mit leisem Surren hebt JAMES seinen Roboterarm und greift sich einen Werkzeugkopf. Fast tänzerisch bewegt er sich damit frei durch den Raum und platziert das Tool vor einer Glasfaserplatte, in der eine kleine…

Maschinenbau

CO2 im Hochofen recyceln

Klimafreundlicher Stahl … Deutschland ist der größte Stahlhersteller der EU. Rund ein Drittel des von der gesamten Industrie in Deutschland ausgestoßenen Kohlendioxids (CO2) entsteht in Hochöfen. Doch eine alternative Prozessroute ist in Sicht, die fast kein CO2 entstehen lässt. Sie wird allerdings erst in vielen Jahren vollständig etabliert sein. Für den Übergang entwickeln Ingenieur:innen unter der Koordination der Universität Duisburg-Essen (UDE) ein Konzept, entstehendes CO2 zu recyceln. Das Bundesforschungsministerium fördert das Projekt. In den kommenden Jahrzehnten stellen die großen Stahlkonzerne…

Maschinenbau

Neue Methoden für die zuverlässige Lebensdauerabschätzung von Kunststoffrezyklaten

Rezyklate machen Produkte nachhaltig und wettbewerbsfähig. Sicherheit und zuverlässige Funktion müssen dabei gewährleistet sein. Forschende aus dem Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit zeigen auf der »K-Messe« vom 19. bis 26. Oktober in Düsseldorf am Fraunhofer-Stand, Halle 7, SC01, wie die Qualität von Produkten aus Kunststoffrezyklaten im frühen Entwicklungsprozess, vor der Serienfertigung, zuverlässig untersucht werden kann. Sogenannte Rezyklate aus Recyclingkunststoff finden sich in immer mehr Produkten unseres täglichen Bedarfs. Wie diese auch für anspruchsvolle hochbelastete Bauteile zur Anwendung kommen können, erforschen…

Energie & Elektrotechnik

Miniaturisierte Bauelemente des Fraunhofer IPMS

Hochsensible elektronische Bauelemente sind die Treiber unserer digitalisierten Welt. Mikro-Elektro-Mechanische Systeme (MEMS) eröffnen dabei neue Möglichkeiten bei der Miniaturisierung in weitreichenden Anwendungsfeldern. Das Fraunhofer IPMS bietet mit seinem hochmodernen 200-mm-Reinraum die komplette Wertschöpfungskette für MEMS sowie optische Bauelemente MOEMS (Mikro-Opto-Elektro-Mechanische Systeme). Dabei erstreckt sich das Angebot von der Beratung bezüglich Machbarkeiten über die erste Demonstration auf Waferlevel bis hin zur Pilotfertigung mit Fertigungskapazitäten von mehr als 1100 Waferstarts pro Monat. Unter dem Motto »Intelligent Sensing for Better and Smarter Living«…

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