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Technik

Geothermie In Deutschland: Potenzial Und Akzeptanz Steigern

Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….

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Alle Neuigkeiten

Architektur Bauwesen

Digitalisierte 5G-Testbaustelle in Deutschland gibt Einblicke ins Bauen 4.0

Seit drei Jahren forschen Wissenschaftler:innen der TU Dresden und TU München gemeinsam mit 22 Unternehmen an neuen Maschinen- und Kommunikationstechnologien für eine vollständig vernetzte und automatisierte Baustelle. Am 28. September 2022 präsentieren die Verbundforschungsprojekte Bauen 4.0 und 5G Lab Germany Forschungsfeld Lausitz die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit. Auf dem Gelände der Versorgungsbetriebe Hoyerswerda wird auf einem 6.400 Quadratmeter großen Parcours das Bauen der Zukunft demonstriert. Auf der Testbaustelle zeigt das Konsortium, wie alle Ergebnisse zusammenwirken. Ein Highlight bildet ein reales Bauszenario…

Maschinenbau

Wenn ein Laserkragen den Lichtbogen bändigt…

Hybridtechnik in Reinkultur hat das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT für das DVS-Forschungsprojekt »KoaxHybrid« entwickelt und gebaut. In Aachen entstanden eine neue Optik mit Glassubstraten und ein Lichtbogenbrenner. Damit wurden das Metallschutzgas (MSG)-Schweißen und das Laserauftragschweißen mit Ringstrahl zu einem völlig neuen Verfahren vereint. Wie sich mit dem COLLAR Hybrid-Verfahren die Schweißgeschwindigkeit vergrößern und die Auftragrate beim metallischen 3D-Druck erhöhen lassen, erfahren Interessierte vom 19. bis zum 21. September in Koblenz auf einem Fachkongress des DVS – Deutscher Verband für Schweißen…

Energie & Elektrotechnik

Grüner Wasserstoff aus Offshore-Windkraft

H2Mare ist eines von drei Wasserstoff-Leitprojekten, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt bis zu 740 Millionen Euro gefördert werden. Bei H2Mare wird innerhalb von vier Jahren gemeinsam mit rund 32 Partnern aus Wissenschaft und Industrie die Erzeugung von grünem Wasserstoff und Folgeprodukten mit Offshore-Windkraft untersucht. Mit vier seiner Institute unterstützt das Helmholtz-Zentrum Hereon die Technologieentwicklung für eine nachhaltige und umweltfreundliche Energieproduktion. Um die Treibhausgasneutralität bis 2045 zu erreichen, muss Deutschland seinen CO2-Fußabdruck drastisch reduzieren. Die Produktion…

Materialwissenschaften

Alte Faser, frisches Eisen

TU Freiberg & KIT untersuchen Einsatz ausgedienter Karbonfasern in metallurgischer Schlacke Karbonfasern und karbonfaserverstärkte Kunststoffe werden in Flugzeugen, Rotorblättern von Windenergieanlagen, Elektroautos und Tennisschlägern verwendet. Doch was am Ende aus den ausgedienten Materialien wird, ist bisher unklar. Forschende der TU Bergakademie Freiberg und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) schlagen nun einen neuen Verwertungsweg vor. Die gebrauchten Karbonfasern könnten herkömmliche kohlenstoffbasierte Reduktionsmittel bei der Verarbeitung metallurgischer Schlacken anteilsweise ersetzen. Ihre Ergebnisse stellen die Forschenden jetzt bei der Conference of Metallurgists…

Materialwissenschaften

Erster experimenteller Nachweis von Anti-Skyrmionen

Winzige magnetische Wirbelstrukturen in Materialien, genannt Skyrmionen, sind vor gut 10 Jahren erstmals experimentell nachgewiesen worden. Sie bilden heute eine Grundlage für innovative Konzepte für eine Informationsverarbeitung mit höherer Leistung und weniger Energieverbrauch. Wegen ihrer Relevanz sowohl für die angewandte Forschung als auch für die Grundlagenforschung und sind die Skyrmionen Gegenstand zahlreicher Untersuchungen weltweit und auch am Forschungszentrum Jülich. Jülicher Wissenschaftler wiesen nun, gemeinsam mit Kollegen an der RWTH Aachen und der schwedischen Universität von Uppsala, erstmals Anti-Skyrmionen experimentell nach….

Energie & Elektrotechnik

Die kommende Generation von Batterien

Die Hochschule Landshut ist Teil des BMBF-Kompetenzclusters für Festkörperbatterien und forscht an neuen Konzepten für eine kostengünstige und sichere Speicherung elektrischer Energie Seit langer Zeit sind Lithium-Ionen-Akkus die Spitzenreiter in der Batterieentwicklung. Da der Spielraum für Verbesserungen allerdings immer kleiner wird, forschen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen nach Alternativen. Feststoffbatterien, die ohne Flüssigkeiten auskommen, gelten vielen als Allheilmittel: Sie sind sicherer, da sie nicht auslaufen können und nicht entzündlich sind. Sie speichern mehr Energie, sie lassen sich schneller laden und bieten erhöhte…

Architektur Bauwesen

Wie sich der Bauüberhang regional verteilt

Eine Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) für die kreisfreien Städte und Landkreise ergibt, dass die meisten von den Bauämtern genehmigten, aber noch nicht fertiggestellten Wohnungen Ende 2021 Berlin (65.800), München (36.600) und Hamburg (26.500) aufwiesen. Eine Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) für die kreisfreien Städte und Landkreise ergibt, dass die meisten von den Bauämtern genehmigten, aber noch nicht fertiggestellten Wohnungen Ende 2021 Berlin (65.800), München (36.600) und Hamburg (26.500) aufwiesen. Dahinter folgen…

Maschinenbau

Faserbasierter Sensor für die bedarfsorientierte Reinigung geschlossener Lebensmittelsysteme

In der Nahrungsmittelindustrie werden geschlossene Produktionsanlagen nach streng definierten Vorgaben gereinigt – oftmals unter Einsatz unnötig großer Mengen an Chemikalien. Ein am Fraunhofer IPM entwickelter faser-optischer Fluoreszenz-Sensor misst Ablagerungen in Behältern minimal-invasiv und ermöglicht so eine bedarfsorientierte Steuerung von Reinigungsprozessen. Bei der Produktion von Lebensmitteln gelten hohe hygienische Standards. Die Reinigung von Produktionsanlagen muss absolut zuverlässig sein, um die Unbedenklichkeit der Nahrungsmittel zu garantieren. Für geschlossene Behälter oder Rohre, in denen zum Beispiel Milch, Bier oder Säfte gelagert oder transportiert…

Maschinenbau

3D-Drucker verschiebt Grenzen beim Prototypenbau

Den Bau von Prototypen effizienter, kostengünstiger, schneller und flexibler machen – das ermöglicht zukünftig der weltgrößte industrielle Delta-3D-Drucker. Entwickelt wurde der vier Meter hohe Apparat von der Forschungsgruppe um Professor Yilmaz Uygun an der Jacobs University Bremen. Das von der Kieserling Stiftung geförderte Projekt weist ein vielversprechendes Potenzial für die industrielle Anwendung und weitere Forschungs- und Kooperationsmöglichkeiten für die Universität in Bremen-Nord auf. In Branchen wie der Ersatzteilwirtschaft, dem Prototypenbau und dem Maschinen- und Anlagenbau werden regelmäßig Einzelteile benötigt, die…

Verkehr Logistik

Straßenverkehr ohne Stau

Wissenschaftler des Digitalen Anwendungszentrums „Galileo“ der Uni Magdeburg entwickeln innovative Kommunikationssysteme für die vernetzte Mobilität der Zukunft Für eine optimale und klimagerechte Verkehrsplanung untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität die Verkehrsströme in Magdeburg. Dafür hat das Team des Digitalen Anwendungszentrums die Genehmigungen der Stadt Magdeburg und der Landesstraßenbaubehörde (LSBB) erhalten, um im urbanen Raum Magdeburg, die für die Untersuchung erforderlichen und eigens entwickelten Technologien und Systeme „MADE in MAGDBURG“ zu installieren. Bereits seit März wurden die ersten 25 Funkmodule auf…

Maschinenbau

Unkomplizierte Beurteilung der Qualität von 3D-Druckern

Referenzbauteile eignen sich hervorragend zur unkomplizierten Beurteilung der Qualität von 3D-Druckern. Schwierig wird es für den Anwender erst, wenn er die einzelnen Prüfgeometrien der Referenzbauteile objektiv bewerten soll. Denn wie diese zu beurteilen sind, ist nicht klar definiert. Ein Referenzbauteil mit einem zugehörigen Bewertungssystem für das 3D-Druckverfahren »Materialextrusion« soll Abhilfe schaffen. Die Qualität ihres 3D-Druckers können Anwender schnell und unkompliziert mit einem Referenzbauteil beurteilen. Sie drucken ein Bauteil als Referenz aus und nehmen seine Qualität in Augenschein. Sind die Oberflächen…

Energie & Elektrotechnik

Erster Demonstrator auf dem Weg zu nachvollziehbaren CO2-Emissionen

Mit einem ersten Demonstrator hat unser Team die Umsetzbarkeit eines Ansatzes zur Nachvollziehbarkeit der CO2-Emissionen von Strom beim Laden von elektrischen Fahrzeugen aufgezeigt – das war ein Ergebnis des Meilensteintreffens zum Projekt ID-Ideal in Dresden. Nachvollziehbarkeit für Emissionen von Strom aus Ladesäulen Anlässlich des zweiten Meilensteintreffens des Projekts ID-Ideal »Sichere Digitale Identitäten« in Dresden stellten der Institutsteil Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT und die StromDAO GmbH gemeinsam ihren ersten Demonstrator auf dem Weg zu einem System zur Nachvollziehbarkeit…

Materialwissenschaften

Wichtige Wertstoffe aus Grubenwässern gewinnen

Neues Projekt am Forschungszentrum Nachbergbau der THGA. Ressourcen werden knapper, Energiepreise steigen. Zusätzlich hat die Abhängigkeit von Drittstaaten zu einem weltweiten Umdenken geführt, wenn es um die Förderung von Rohstoffen geht. Es gilt, neue Wege zu finden, um Wertstoffe ökologisch und wirtschaftlich zu gewinnen. Dass diese Wege auch ungewöhnlichen Ideen folgen, zeigt ein neues Projekt, das jetzt am Forschungszentrum Nachbergbau der Technischen Hochschule Georg Agricola (THGA) gestartet ist: In den kommenden zwei Jahren untersuchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Projekt…

Energie & Elektrotechnik

TU Dresden erforscht energieeffiziente Funkzugangsnetze der Zukunft

Startschuss für DAKORE: Mobilfunknetze sind wahre Stromfresser. Aktuell verbrauchen alleine die Funkzugangsnetze in Deutschland jährlich ca. 750 GWh an elektrischer Energie, also ungefähr so viel wie 250.000 Privathaushalte. Basierend auf bestehenden Trends und Prognosen der Netzbetreiber kann sich dieser Energieverbrauch bis 2030 sogar verdoppeln. Wissenschaftler:innen der TU Dresden erforschen nun neuartige energieeffiziente Basisstationen, die den Stromverbrauch im Mobilfunk drastisch senken können. Das Projekt DAKORE gehört zu den drei Gewinnern des „GreenICT“ Innovationswettbewerbes 2021. DAKORE steht für „Datenfunknetz mit Adaptivhardware und…

Architektur Bauwesen

Automatiktüren als Energiespar-Maßnahme

Wie einfach automatische Schiebetüren die Energieverschwendung verringern können. Angesichts der aktuellen Energiekrise, hoher Inflation und dringender Notwendigkeit zum Klimaschutz hat die öffentliche Diskussion über Versorgungssicherheit und Leistbarkeit von Energie wieder an Fahrt aufgenommen. Nicht nur private Haushalte, auch öffentliche Institutionen, Gewerbe und die Industrie sind gefragt, beim Senken des Energieverbrauchs zu unterstützen. Die notwendigen Maßnahmen sind vielfältig und reichen von deutlicher Steigerung der Energieeffizienz, über Förderung und Nutzung aller erneuerbaren Energietechnologien, bis zu Verhaltensänderungen bei der Inanspruchnahme von begrenzten Ressourcen….

Verkehr Logistik

Pakettransport in den Öffis

Jetzt startet die konkrete Entwicklung. Will man das Klima schützen und das Verkehrsaufkommen in der Stadt verringern, muss man auch überdenken, wie Pakete in Zukunft transportiert werden sollen. Ein Teil dieser Lieferungen könnte auf öffentliche Verkehrsmittel verlagert werden. Eine im vergangenen Jahr von Fraunhofer Austria und den Wiener Linien durchgeführte Machbarkeitsstudie zeigte bereits eine große Bereitschaft der Fahrgäste, Pakete in der Straßenbahn mitzunehmen. Nun startet im Rahmen des Projekts „Öffi-Packerl“ unter der Leitung von Fraunhofer Austria die Ausarbeitung des konkreten…

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