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Technik

Geothermie In Deutschland: Potenzial Und Akzeptanz Steigern

Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….

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Maschinenbau

Eine neue Dimension

Makino und das Fraunhofer ILT erweitern die Möglichkeiten der Additiven Fertigung. Makino und das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT nutzen EHLA und EHLA3D, um die Grenzen der Additiven Fertigung neu zu definieren. Durch die Integration in eine fünfachsige CNC-Plattform bietet EHLA3D nun die Möglichkeit, komplexe Geometrien mit hochfesten Materialien effizient zu produzieren, beschichten oder zu reparieren. Die Forschungskooperation verkürzt die Produktionszeiten und verlängert die Lebensdauer von Komponenten in kritischen Industrien, während sie gleichzeitig die Grundlagen für zukünftige Innovationen in der Kreislaufwirtschaft…

Materialwissenschaften

Eine optische Linse, die Gas spürt

Ein Forschungsteam der Universität Jena hat eine wenige Millimeter große optische Linse entwickelt, deren Lichtbrechungsverhalten sich ändert, wenn Gas anwesend ist. Wie die Forschenden im Fachblatt „Nature Communications“ berichten, wird dieses „intelligente“ Verhalten der Mikro-Linse durch das Hybridglasmaterial ermöglicht, aus dem sie besteht. Die Molekülstruktur der Linse besteht aus einem dreidimensionalen Gitter, in dessen Hohlräume Gasmoleküle aufgenommen werden können – was sich wiederum auf die optischen Eigenschaften des Materials auswirkt. Multiresponsive Gläser „Mit Unterstützung der Carl-Zeiss-Stiftung entwickeln wir sogenannte multiresponsive…

Energie & Elektrotechnik

Kleiner Membranlüfter kühlt elektronische Geräte effektiv und energiesparend

Derzeitig häufig eingesetzte Radial- oder Axiallüfter zur Kühlung von elektronischen Geräten sind oft zu groß und zu laut. An der Universität Stuttgart wurde nun ein Membranlüfter entwickelt, der klein und leise ist. Der neu entwickelte Mini-Membranlüfter arbeitet energiesparend und kann ohne den Einsatz von umweltschäd-lichen Werkstoffen hergestellt werden. Die TLB GmbH ist mit der Verwertung dieser zukunftsweisenden Technologie beauftragt und bietet Herstellern Möglichkeiten der Lizenzierung oder der Projekt-Kooperation. Computer, Handys und andere Geräte müssen aktiv gekühlt werden, um eine Überhitzung…

Materialwissenschaften

Das REWIND-Projekt: Ein Sprung in die Zukunft fürs Batterierecycling

Ohne Lithium-Ionen-Batterien ist umweltfreundliche Mobilität und nachhaltige Energieversorgung kaum vorstellbar. Doch der steigende Bedarf an Batterien und die damit verbundenen Rohstoffe stellen uns vor große Herausforderungen. Mit dem Projekt REWIND sollen wichtige Hindernisse auf dem Weg zu einer effizienten und ökologisch nachhaltigen Kreislaufwirtschaft überwunden werden. REWIND wird im Rahmen des BattFutur Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt. Das Projektziel ist klar definiert: Die Recyclingfreundlichkeit von Batterien soll signifikant gesteigert werden, um die Ressourceneffizienz zu erhöhen und CO2-Emissionen…

Maschinenbau

Leistungsfähigere Zahnräder für zuverlässige Getriebe in Windkraftanlagen – mit »GEARFORM«

500 Millimeter Durchmesser: größtes bisher umformtechnisch hergestelltes Zahnrad. Zahnradschäden an Offshore-Windkraftanlagen zu beheben ist sehr teuer. Stehen die Anlagen wegen defekter Getriebe still, ist eine Reparatur oft nur unter Einsatz von Spezialkränen möglich – hoher Wellengang, kräftige Winde und schlechte Sichtverhältnisse können Einsatzteams behindern und die Stillstandszeiten weiter verlängern. Im Projekt GEARFORM entwickelte das Fraunhofer IWU daher gemeinsam mit Industriepartnern ein Warmwalzverfahren zur Herstellung langlebiger, großmoduliger Zahnräder. Gegenüber dem Wälzfräsen kann dieses Verfahren zusätzlich mit besonders hohem Materialnutzungsgrad und erheblich…

Materialwissenschaften

Goldmembran entlockt Oberflächen ihre Geheimnisse

Mittels einer speziellen hauchdünnen Goldmembran haben ETH-Forschende die Untersuchung von Oberflächen deutlich erleichtert. Damit lassen sich nun Oberflächeneigenschaften messen, die mit herkömmlichen Methoden unzugänglich sind. In Kürze Oberflächen lassen sich mit herkömmlichen Methoden wie der Raman-Laserspektroskopie nur schwer untersuchen, da die Signale sehr schwach sind. ETH-Forschende haben eine Goldmembran entwickelt, die – auf ein Material aufgebracht – das Raman-Signal der Oberfläche bis tausend Mal verstärkt. In Zukunft könnten die Goldmembranen für bestimmte Oberflächen optimiert und so die Signalstärke nochmals deutlich erhöht…

Verkehr Logistik

Die Zukunft der Logistik in Afrika

Eine neue Studie der TU Berlin untersucht die Logistikleistung in Subsahara-Afrika und gibt Handlungsempfehlungen zur Verbesserung. Eine effiziente Logistik spielt weltweit eine wichtige Rolle für wirtschaftliches Wachstum, Wohlstand, nachhaltige Arbeitsplätze und soziale Gerechtigkeit. Schaut man auf den afrikanischen Kontinent, steht dieser jedoch im Bereich der Logistikentwicklung vor zahlreichen zentralen Herausforderungen. In einer von zunehmender Globalisierung geprägten Welt ist die Einbindung des afrikanischen Kontinents in globale Wertschöpfungsnetzwerke unerlässlich, birgt doch allein die erwartete Verdoppelung der Bevölkerung Afrikas bis 2050 ein enormes…

Verkehr Logistik

Auf halber Strecke zum selbstfahrenden Fahrzeug

…mit autonomen Autos kommunizieren. Drei Jahre wurde an Fernsteuerung mit 5G-Mobilfunktechnologie entwickelt, gebaut und geforscht. Wie soll die Mobilität von Morgen aussehen? Ein Konsortium aus Unternehmen und Hochschule haben dies in Kronach getestet. Was die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit sind, wurde Mitte Juni bei der Abschlussveranstaltung „5GKC“ präsentiert. Die Grundlagen sind erarbeitet. Autonomes Fahren braucht nicht nur eine reibungslose Fernsteuerung, sondern auch eine möglichst Latenzfreie Netz-Verbindung. Die Hoffnung liegt auf der Mobilfunktechnologie 5G, auf die sich das Projekt 5GKC stützt. Zu…

Materialwissenschaften

Forschung für wegweisendes Werkstoffdesign

Werkstoffwissenschaftlerin erhält 2 Mio. Euro aus renommiertem Emmy Noether-Programm. Die Werkstoffwissenschaftlerin Dr. Hanka Becker von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat im renommierten Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zwei Millionen Euro Forschungsgelder eingeworben. Die Expertin für metallische Werkstoffe wird in den kommenden sechs Jahren untersuchen, wie Aluminiumlegierungen, die in vielfältigen Bauteilen im Verkehrssektor, im Bauwesen, im Maschinen- und Anlagenbau bis hin zum Haushalts- und Freizeitbereich eingesetzt werden, umweltschonend und energiesparend recycelt werden können, um sie anschließend ohne Qualitätsverlust wiederzuverwenden. „Die Aufbereitung…

Energie & Elektrotechnik

Festkörperbatterien – schneller hergestellt

Festkörperbatterien bieten zahlreiche Vorteile gegenüber Lithium-Ionen-Akkus: So sind sie beispielsweise nicht brennbar. Doch fehlte bislang eine skalierbare Produktionsmethode. Eine solche haben Forschende des Fraunhofer IPA gemeinsam mit Partnern nun im kürzlich abgeschlossenen Projekt EMSiG entwickelt. Sei es in E-Fahrrädern, Elektroautos oder Laptops – üblicherweise nutzt man für die nötige Energieversorgung Lithium-Ionen-Batterien. Festkörperbatterien punkten diesen gegenüber mit gewichtigen Vorteilen: Vor allem bieten sie eine höhere Sicherheit. Schließlich haben sie keinen flüssigen Elektrolyten, der auslaufen und sich entzünden kann. Auch ist ihre…

Maschinenbau

Wie Künstliche Intelligenz Maschinenstillstände verringert

Instandhaltung: Intelligente Algorithmen erkennen Fehler und Verschleißerscheinungen und die Smart Watch verrät dem Maschinenbediener, wie er die Störungen beheben kann: Ein Forschungsteam vom Fraunhofer IPA hat zusammen mit Partnern aus der Industrie eine Methode entwickelt, wie Künstliche Intelligenz in die Instandhaltung integriert werden kann. So läuft das in der Industrie bis heute oft: Unbemerkt tritt eine Störung an einer Maschine auf. Sie produziert nun solange Ausschuss, bis die Qualitätsmängel einem aufmerksamen Mitarbeiter auffallen und er die Maschine stoppt. Dann beginnt…

Energie & Elektrotechnik

Charakterisierung von Metalloxiden und organischen Materialien

Entwickler von Dünnschicht-Gas-Sensoren profitieren von geheizter Substrat-Plattform. Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS entwickelt und fertigt individuelle beheizbare Test-Chips für die Charakterisierung neuer Materialien der Gas-Sensorik. Darauf abgeschiedene sensorische Schichten und deren anwendungsspezifische Parameter, wie Sensitivität und Selektivität, können damit gezielt untersucht werden. Individuell herstellbare Chip-Designs erlauben die optimale und hochgenaue Charakterisierung dieser dünnen Schichten. Beispiel-Wärmebildaufnahme eines per Vakuumsauger gehaltenen beheizten Testsubstrats des Fraunhofer IPMS. @ Fraunhofer IPMS / Sebastian Lassak Der Nachweis von Gasen wie beispielsweise NO2, NH3, CO,…

Architektur Bauwesen

Energieeffiziente Gebäudeplanung in Echtzeit-Simulation

Ein interdisziplinäres Team der TU Graz revolutioniert die Planung nachhaltiger Gebäude. Mittels VR-Simulation werden die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Baumaßnahmen in Echtzeit sichtbar. Energiedienstleistungen der nächsten Generation sollen Endnutzer*innen eines Gebäudes dabei helfen, die Vorteile neuer energieeffizienter Technologien oder thermischer Sanierungsmaßnahmen zu verstehen und zu visualisieren. Dazu gehört etwa die Steuerung von Heizung und Kühlung, der Beleuchtung oder der Belüftung. Christina Hopfe, Leiterin des Instituts für Bauphysik, Gebäudetechnik und Hochbau der TU Graz. (c) Helmut Lunghammer / TU Gaz Um…

Energie & Elektrotechnik

Intelligentes und flexibel einsetzbares Ultraschall-Sensorsystem nach dem Baukastenprinzip

Fraunhofer ZSI: Projekt »SonoOne«. Im Rahmen des Fraunhofer-Zentrums für Sensor-Intelligenz ZSI wurde das intelligente und flexibel einsetzbare Ultraschallsensorsystem »SonoOne« nach dem Baukastenprinzip entwickelt. »SonoOne« kann perspektivisch den sich rasant entwickelnden Ultraschallmarkt, insbesondere im Bereich der portablen Systeme, mit innovativen Produkten hochflexibel bedienen. »SonoOne« besteht hardwareseitig aus kostengünstigen, streichholzschachtelgroßen Modulen, die für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche einfach zu einem Gesamtsystem kombiniert, konfiguriert und durch das modulare Konzept universell für die verschiedensten akustischen Messaufgaben eingesetzt werden können. Ultraschall ist eine flexibel einsetzbare, kostengünstige,…

Materialwissenschaften

Zuschauen, wie ein Material entsteht

Mit einer Liveschaltung ins Reaktionsgefäß beobachten LMU-Forschende chemische Reaktionen bei der Arbeit. Ihre Ergebnisse helfen dabei, die nächste Generation von Energiematerialien herzustellen. Wer einen Film im Labor drehen will, braucht spezielles Equipment. Vor allem dann, wenn die Akteure für unsere Augen unsichtbare Moleküle sind, die miteinander reagieren. „Man kann sich das Ganze vorstellen, als würde man versuchen, kleinste Lavaströme während eines Vulkanausbruchs zu filmen“, sagt Emiliano Cortés, Professor für Experimentalphysik und Energiekonversion an der LMU und Mitglied im Exzellencluster e-Conversion….

Maschinenbau

Robotics Institute Germany

Fraunhofer IOSB treibt das Thema Großraumrobotik voran. * Das Fraunhofer IOSB wird im nun vorgestellten Robotics Institute Germany (RIG) den Bereich KI-basierte Großraumrobotik etablieren – dazu zählen autonome Baumaschinen, Landwirtschaftsroboter und andere schwere Arbeitsmaschinen, die eigenständig komplexe Aufgaben ausführen. * Ähnliche Aspekte werden bisher im Kompetenzzentrum Roboter für die Dekontamination in menschenfeindlichen Umgebungen (ROBDEKON) erforscht. Ergebnisse präsentierte IOSB-Institutsleiter und ROBDEKON-Sprecher Prof. Jürgen Beyerer bei der Konferenz »KI-basierte Robotik« am 18.6. in Berlin. * Die Teilnehmenden konnten einen über 500 Kilometer…

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