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Technik

Geothermie In Deutschland: Potenzial Und Akzeptanz Steigern

Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….

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Materialwissenschaften

Lackierte Kunststoffe ohne Orangenhaut

Kunststoffteile wie Stoßfänger, Kotflügel oder Spiegelschalen für Autos werden heute fast ausschließlich im ESTA-Verfahren lackiert. Dabei landen elektrostatisch aufgeladene Lacktröpfchen gezielt auf dem Bauteil, das den Gegenpol bildet. Der wirtschaftliche Vorteil liegt auf der Hand, denn weniger Lack als bei konventionellen Verfahren geht daneben. Teile aus elektrisch isolierenden Kunststoffen müssen bisher jedoch in drei Schritten vorbehandelt werden: Die Oberfläche wird zunächst mit Flammen ode

Architektur Bauwesen

BMBF baut Förderung erheblich aus

Neue Broschüre zu “Bauen und Wohnen im 21. Jahrhundert” Mit dem Forschungsprogramm “Bauen und Wohnen im 21. Jahrhundert” setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Beispiel für eine Forschungs- und Technologiepolitik, die sich konsequent am Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung ausrichtet. Die neu erschienene BMBF-Broschüre “Bauen und Wohnen im 21. Jahrhundert” beschreibt die Schwerpunkte des Programms in anschaulicher Form. Das Forschungsprogramm “Bauen und

Energie & Elektrotechnik

Silizium-Dünnschichtsolarzellen auf dem Vormarsch

11,2 Prozent lautet die neueste Zahl aus den Labors des Instituts für Photovoltaik (IPV) des Forschungszentrums Jülich. Diesen stabilen Wirkungsgrad haben die Wissenschaftler bei einer ein Quadratzentimeter großen Silizium-Dünnschichtsolarzelle erzielt. Im nächsten Schritt gilt es, das erfreuliche Ergebnis auf größere Solarmodule zu übertragen. Auch hier haben die Jülicher bereits erste Erfolge vorzuweisen und die Forschungen laufen weiterhin auf Hochtouren. Sonnenlicht preiswert direkt

Architektur Bauwesen

Ganzheitliche Bauplanung und Gebäudesanierung: Energie einsparen mit multimedialem Lernsystem

Architekten, Fachplaner, Berater, Handwerker und Bauherren müssen seit dem 1.2.02 die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) beachten. Sie fasst Wärmeschutz- und Heizungsanlagenverordnung zusammen. Erleichtert wird dies durch die Nutzung eines umfassenden digitalen Lernsystems, das das Lehrgebiet Datenverarbeitungstechnik der FernUniversität Hagen (Prof. Dr.-Ing. Bernd Krämer), der Experte für Bauphysik und Energieeinsparung Dr. Adalbert Schneider (iei Information-Energie-Innovation, Burscheid) und w

Architektur Bauwesen

Mehr Sonne am Arbeitsplatz der Zukunft

Ein natürliches Raumklima wirkt sich besonders im Arbeitsbereich positiv aus. Die Angestellten fühlen sich wohler, arbeiten effektiver und sind seltener krank. Durch geschicktes Raummanagement und die optimale Gestaltung von Außenfassaden können darüber hinaus die Energiekosten für die Beleuchtung um bis zu 50 Prozent gesenkt werden. Auf der Messe “Light + Building”, die vom 14. bis 18. April in Frankfurt stattfindet, stellen Fraunhofer-Forscher vom Institut für Bauphysik IBP auf der Sonderschau

Energie & Elektrotechnik

Wasserkraft als Fundament der regenerativen Energieerzeugung

Was leistet Wasserkraft? Rund sieben Prozent des Stroms in Deutschland stammten 2001 aus erneuerbaren Energien wie Wasser, Wind, Sonne oder Biomasse. Drei Jahre zuvor waren es lediglich fünf Prozent. Die Steigerung kam zustande, da in kurzer Zeit viele neue Wind-, Biomasse- und Photovoltaikanlagen entstanden sind. Den Hauptanteil an der regenerativen Stromerzeugung liefert aber nach wie vor die Wasserkraft: Etwa 20 Milliarden Kilowattstunden oder 55 Prozent des Grünstroms kommen aus Wass

Verfahrenstechnologie

Renaissance der Stirling-Kältemaschinen

Spätestens seit Fluor-Kohlenwasserstoffe (FCKW) wegen ihrer die Ozonschicht der Erde zerstörenden Wirkung nicht mehr eingesetzt werden dürfen, läuft die Suche nach neuen Möglichkeiten der Kälteerzeugung auf Hochtouren. Immerhin handelte es sich bei FCKW um ein weit verbreitetes Kältemittel. Ersatzmöglichkeiten wie z.B. synthetische Fluor-Kohlenwasserstoffe (FKW) oder natürliche Kältemittel, wie z.B. Kohlenwasserstoffe (KW) erweisen sich jedoch noch nicht als echte Alternativen, tragen sie doch maßg

Materialwissenschaften

SiC-Forschung: Vom Schmirgelpapier zur Hochleistungselektronik

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat eine neue DFG-Forschergruppe. Für Forschungen zum Thema “SiC als Halbleitermaterial: Alternative Wege in Züchtung und Dotierung” haben sich sieben Lehrstühle aus der Naturwissenschaftlichen Fakultät I und der Technischen Fakultät zusammengetan. Das Amt des Sprechers hat Prof. Dr. Lothar Ley, Inhaber des Lehrstuhls für Experimentalphysik am Institut für Technische Physik, übernommen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die de

Materialwissenschaften

Holztechnologie: Eingriff in die Zellstruktur schafft neuen Werkstoff

Göttinger Institut für Holzbiologie und Holztechnologie entwickelt Veredelungstechniken Holz muss regelmäßig gepflegt werden: Die UV-Strahlung des Sonnenlichts zerstört die Oberfläche, Feuchtigkeit dringt ein und ermöglicht Pilzbefall, Lacke platzen ab, weil sich das Holz je nach Witterung ausdehnt oder zusammenzieht. Wissenschaftler am Institut für Holzbiologie und Holztechnologie der Universität Göttingen arbeiten daran, den schnell nachwachsenden und umweltfreundlichen Rohstoff Holz

Materialwissenschaften

Hochtemperatur-stabilisiertes Polyamid für Motorraumteile

Rasante Technik mit langsamer Alterung Neuartige Hitzefestausstattung verbessert Dauerbeständigkeit Kunststoffe werden zunehmend zum Material der Wahl im Motorraum von Kraftfahrzeugen. An ihre thermische Stabilität werden jedoch immer höhere Anforderungen gestellt. Grund dafür ist der Trend, durch Erhöhung der Verbrennungstemperaturen den Wirkungsgrad der Motoren zu steigern. Die thermische Belastung des Materials wird durch die Kapselung des Motorraums zum Zweck der Verringerung von Ger

Materialwissenschaften

Eine gute Mischung: Hanffasern und Kunststoffe

Kunststoffe lassen sich mit Pflanzenfasern zu Verbundwerkstoffen verarbeiten. Diese stellen eine attraktive Alternative zu Glasfaserwerkstoffen dar, da sich Pflanzenfaserstoffe besser verbrennen und wiederverwerten lassen. Dies ist zum Beispiel bei Produkten wie Anzucht- und Pflanztöpfen vorteilhaft. Verbundwerkstoffe aus Copolyesteramid und Hanffasern haben zum Beispiel eine sehr gute Festigkeit und Schlagzähigkeit. Mit dem Stand der Technik und den Entwicklungsmöglichkeiten von Pflanzen

Architektur Bauwesen

Hölzerne Schätze schützen

Zwischen der Hochschule Wismar und dem Archäologischen Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern ist vor kurzem ein Kooperationsvertrag unterzeichnet worden. Gegenstand dieses Vertrags sind Teilgebiete der Konservierung von Holzobjekten, so auch die Klärung von Fragen zu Eindringtiefe und Gehalt von Konservierungsmitteln in Abhängigkeit von der behandelten Holzart und dem Zerstörungsgrad.

Wer betrachtet sie nicht mit Ehrfurcht vor den Leistungen der längst verstorbenen Erbauer, die Poeler Kogge

Architektur Bauwesen

Revolution in der Altbausanierung: Das 3-Liter-Haus bewährt sich

Ein Altbau, der weniger Heizenergie braucht als ein neues Niedrigenergiehaus – diese Vision ist in Ludwigshafen Wirklichkeit geworden. Hier steht das erste 3-Liter-Haus unter den Altbauten Deutschlands. Das auf den ersten Blick unscheinbare Mietshaus hat es in sich: Eine besondere Wärmedämmung mit Neopor® und weiteren Baustoffen der BASF sowie eine ausgeklügelte Haustechnik sorgen dafür, dass man beim Heizen geizen kann. Wie der Bauphysiker Professor Hermann Heinrich von der Universität Kaiserslaute

Energie & Elektrotechnik

KfW fördert Solarenergie in China

Die KfW unterstützt China beim Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien. Bis zu 170 Dörfer in den Landesteilen Xinjiang und Yunnan erhalten jetzt Photovoltaikanlagen, die eine Stromversorgung in diesen ländlichen Regionen erstmals möglich machen. Die KfW stellt für die Vorhaben insgesamt EUR 10,2 Mio bereit. Die Mittel stammen aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Den Darlehensvertrag über EUR 5,1 Mio für den Bau der Solaranlagen in Yunnan h

Verfahrenstechnologie

Sensor im Hochofen spart Stromkosten

Kanadische Entwicklung verbessert Energie-Effizienz in der Stahlindustrie Forscher der University of Toronto haben einen optischen Sensor entwickelt, der nicht nur die Umweltverschmutzung, sondern auch den Energiebedarf und die Stromkosten senkt. Der Sensor soll vor allem der Stahlindustrie zugute kommen, wo die Ingenieure davon ausgehen, dass die Einsparungskosten rund 20 Mio. Kilowattstunden pro Jahr betragen. Umgerechnet bedeutet dies ein Einsparpotenzial von rund einer Mio. Dollar.

Verfahrenstechnologie

Mit neuen textilen Stoffen und innovativen Nähverfahren drängen Textilien auf die Märkte der Zukunft

Hannover Messe, 15.-20.04.2002, Halle 18, 1.OG, Stand M16 Stoff statt Stahl “Das Zeitalter der Textilien beginnt erst” – davon ist Professor Hartmut Rödel vom Institut für Textil und Bekleidungstechnik der TU Dresden fest überzeugt. Für den Laien klingt dies überraschend. Schließlich wird Stoff schon seit Jahrtausenden vom Menschen verwendet. Doch Professor Rödel denkt beim Stichwort Textilien nicht an Rock, Hose, Segel oder Taschen, sondern an Turbinen, Maschinenteile oder Flugzeuge. “Im mo

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