Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
Auf den ersten Blick erscheint es paradox: Mit Wärme kühlen. Doch es funktioniert. Das beweist eine von der EU-geförderte solare Klimaanlage in Freiburg. Konzept und Umsetzung stammen von Forschern des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. Sonnige Sommertage – heiß ersehnt werden sie oft schnell zur Qual. Dann ist die erfrischende Kühle der Klimaanlagen gefragt. Und die fressen Strom. Ideal wäre, wenn sich das kostenlos vorhandene Energieangebot der Sonne zum Kühlen nu
Bisher schirmten Jalousien, Gardinen und Vorhänge zu intensives Tageslicht von Innenräumen ab. Gaschrome Fenster hingegen verdunkeln ohne mechanische Einrichtungen und auf Knopfdruck. Eine Beschichtung im Inneren der Doppelverglasung reduziert die Lichtdurchlässigkeit auf ein Viertel, wenn sie mit Wasserstoff in Kontakt kommt. Für Architekten und Fahrzeughersteller ergeben sich damit ganz neue Möglichkeiten. Ein Sturm hat die Jalousie vor dem Bürofenster zerfetzt und grelles Sonnenlicht macht d
Chemnitzer Wissenschaftler nutzen die Vorteile von Radarwellen beim Schweißen Vom 15. bis 20. April 2002 stellen Forscher vom Institut für Fertigungstechnik und Schweißtechnik der TU Chemnitz auf der Hannover Messe (Halle 18, 1. Obergeschoss, Stand M 16, Gemeinschaftsstand “Forschungsland Sachsen”) neue Konzepte zur Automatisierung in der Schweißtechnik vor. Beispielsweise gelang den Chemnitzer Ingenieuren um den Schweißtechnik-Experten Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes eine Verbesserung de
“Intelligente Toiletten” für mehr Lebensqualität behinderter Menschen Wien (TU) – Der tägliche Gang zur Toilette stellt für viele ältere Menschen mit physischer Behinderung ein nahezu unüberwindbares Problem dar. Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft entwickeln nun eine “Intelligente Toilette”, die diese Menschen von fremder Hilfe unabhängiger machen wird. Ein Forscherteam der Technischen Universität (TU) Wien mischt für ein Mehr an Lebensqualität tatkräftig mit. Soll eine Toilette
In einem europäischen Forschungsprojekt erarbeiteten Industrie und Institute kostengünstige Materialien und Verfahren für die elektrische, optische und opto-elektrische Aufbau- und Verbindungstechnik. Damit lässt sich nicht nur der Datentransport im Computer beschleunigen. Was macht einen Computer schnell? Die Chips und Prozessoren. Heute sind sie schon mit Gigahertzleistung zu bekommen. Mehrere Gigabyte-grosse Datenpakete, etwa die Bilddaten von Spielfilmen, werden optisch in Glasfasern weltwe
Leuchtende Kunststoffe schicken sich an die Displaytechnik zu revolutionieren: Sie leuchten kräftig, brauchen wenig Strom, lassen sich auf dünnen flexiblen Folien aufbringen und sind einfach zu verarbeiten. Diese Vorteile prädestinieren sie auch als Material für neuartige Lichtquellen. Auf der Hannover Messe (15. bis 20. April) stellt die bayrische Firma Cool Light erstmals eine Leuchtfolie vor. Die unscheinbare Folie zeigt ihre verblüffende Wirkung erst, wenn Diplomingenieur Rolf Rank a
Gerät erfüllt ISO-Norm mit fünf Mio. simulierten Schritten pro Gelenk Forscher der TU Wien haben einen Simulator entwickelt, der nach Bestimmungen der neuen ISO-Norm ISO/FDIS 14242-1 Hüftgelenke testet. Die Gelenke werden im Simulator einer mechanisch-dynamischen Prüfung unterzogen. Ziel ist es, Kinematik und Kinetik der Gehbewegung des Menschen zu simulieren. Die neue Norm ISO/FDIS 14242-1 fordert eine exaktere Simulation in drei Bewegungsachsen. Zwei Test-Stationen stehen an der TU Wie
Der erste europäische Hochtemperatur-Supraleiter-Motor ist seit einem Jahr im Siemens-Forschungszentrum Erlangen in Betrieb. In einem ausführlichen Testprogramm wurde die Synchronmaschine sowohl als Generator wie auch als Motor am Netz geprüft. Jetzt ist darüber hinaus ein entscheidender Schritt zur Anwendbarkeit dieses neuen Maschinentyps gelungen: Mit einem Umrichter verse-hen läuft er jetzt als drehzahlgeregelter Antrieb.
Der HTS-Motor kann mit dem Umrichter aus dem Stand frequ
Internationales Forscherteam klärt Struktur der C 60 -Hochtemperatursupraleiter auf / Neue Herausforderungen für weitere Erhöhung der Sprungtemperatur bei Supraleitern Fullerene, in denen durch ein elektrisches Feld Ladungsträger induziert werden, gehören neben den auf Kupferoxid basierenden Kupraten zu den Supraleitern mit den höchsten Sprungtemperaturen. Bisher war man davon ausgegangen, dass sich bei den Fullerenen die Sprungtemperatur durch eine Vergrößerung der Gitterkonst
BMBF fördert Netzwerk “Leiser Verkehr” mit 15 Millionen Euro Der Verkehrslärm unserer mobilen Gesellschaft stört viele Menschen und macht sie mitunter durch Schlafstörungen sogar krank. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert daher im Forschungsnetzwerk “Leiser Verkehr” Techniken, die den Verkehr leiser machen. Für das Projektnetzwerk stehen für die kommenden drei bis vier Jahre rund 15 Millionen Euro zur Verfügung. Zwei Drittel der deutschen Bevölkerung fühlen
Digitalisierung von Arbeits- und Wohnwelten unterstützt Verschmelzung von Architekturtypen Fraunhofer-Institut für Sichere Telekooperation (SIT) führt Projekt “FlexHaus” mit Partnern durch Kosteneinsparungen beim Strukturwandel Wohnen und Arbeiten können durch die Verbindung von Architektur und Informationstechnik in Zukunft stärker als bisher verschmelzen, und dies könnte auch eine Reihe gesellschaftlicher und Verkehrsprobleme lösen. Die früher übliche Funktionsmischung in
Choren und DaimlerChrysler starten Forschungsinitiative Methanol und Diesel aus Biomasse Erneuerbare Kraftstoffe für nachhaltige Mobilität Choren Industries GmbH, Freiberg i.Sa., und die DaimlerChrysler AG starteten heute ein mit 11 Mio. ? ausgestattetes Forschungsprojekt zur Herstellung von Methanol und Dieselkraftstoff aus Biomasse. DaimlerChrysler wird diese hoch-wertigen Kraftstoffe sowohl in Fahrzeugen mit Dieselmotor als auch in den Brennstoffzellenfahrzeugen erproben u
Jülicher Forscher verbessern Wirkungsgrad auf 11,2 Prozent Im Labormaßstab ist Wissenschaftlern des Instituts für Photovoltaik (IPV) des Forschungszentrums Jülich http://www.fz-juelich.de/ipv/ die Entwicklung einer Silizium-Dünnschichtsolarzelle gelungen, deren Wirkungsgrad auch nach mehr als 1.000 Stunden Sonneneinstrahlung bei 11,2 Prozent liegt. Die Ergebnisse der ein Quadratzentimeter großen Zelle sollen im nächsten Schritt auf größere Solarmodule übertragen werden. Silizium-Dünnsc
Großes Anwendungspotenzial im Bereich Elektro/Elektronik und im Verkehrs- und Bauwesen Eine exzellente Flammwidrigkeit bieten neue, teils halogenfreie Typen der Polyamide Durethan® und der Polyester Pocan®, die Bayer zur Zeit in den Markt einführt. “Bei ihrer Entwicklung haben wir großen Wert darauf gelegt, sie auch mit hervorragenden elektrischen und mechanischen Eigenschaften auszustatten”, erklärte Dr. Michael Wagner, Spezialist in der Forschung des Geschäftsbereichs Kunststoffe. Dies
Neben der Entwicklung herkömmlicher, meist auf dem Halbleitermaterial Silicium basierender Solarzellen wird seit einigen Jahren auch an neuen, innovativen Solartechnologien geforscht. Ein Beispiel für den Einsatz vollständig anderer Materialien mit einem hohen Kostensenkungspotenzial sind Farbstoff- und Organischen Solarzellen. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesystem ISE präsentiert zusammen mit dem Freiburger Materialforschungszentrum FMF diese Technologie im Rahmen des Gemeinschaftsst
Mancher Arbeitsalltag ist schon fad – denkt man an Sortierstationen für Päckchen, Pakete oder andere Kleingüter. Hier stehen Arbeiter, entziffern per Augenschein den Zielort oder ein Barcode-Leser zeigt ihn an. Sie legen die Ware auf ein neues Förderband – alle vier Sekunden typischerweise eine, bis zu 1 000 in der Stunde, 40 000 in der Woche. Pausenlos, automatisch und dabei fünfmal schneller erledigt diese monotone Tätigkeit eine Sortiermaschine, die Ingenieure des Fraunhofer-Instituts für Materi