Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
NEC setzt auf Nanoröhrchen – Massenherstellung ab 2004 geplant
Der japanische Elektronikkonzern NEC plant die Massenproduktion von Kohlenstoff-Nanoröhrchen für Anfang 2004. Wie die japanische Wirtschaftszeitung Nihon Keizai Shimbun berichtet, will das Unternehmen zunächst jährlich etwa eine Tonne sogenannter “Nanohorns”, eine kegelförmige Variation der Nanoröhrchen, zum Einsatz in kompakten Brennstoffzellen von Handys und anderen Elektrogeräten produzieren. Die Vermarktung der Nano
Die Anwendungsforscher der BASF in Ludwigshafen haben eine neue, hoch effiziente Methode entwickelt, um Kunststoffe und Metall zu einem Hybridbauteil zu verbinden. Bei dem mechanischen Fügeverfahren werden mit Hilfe eines Stempels sogenannte “Kragen” in ein Metallblech eingedrückt. Durch ihre spezielle Form sorgen diese Kragen im fertigen Bauteil für einen festen Verbund mit dem Kunststoff. In einem zweiten Schritt werden die Kragen des Metallteils in den Kunststoff hinein gedrückt –
Solarstrom erstmals wettbewerbsfähig Zusätzlicher Nutzen: Solarfeld kann in der Wüste als Gewächshaus dienen Mit einem neu entwickelten Solarkraftwerk will die belgische Aktiengesellschaft Solarmundo sobald wie möglich an den Markt gehen. “Keep it simple, make it cheap”, lautete die Maxime bei der Entwicklung des neuen Kollektorsystems, das auf einfache Technik, Standardbauteile und eine modulare Bauweise setzt. Es ermöglicht erstmals die Herstellung von Solarstrom zu wettb
Mikroreaktoren entwachsen den Kinderschuhen – Anlagenkonzepte treten in den Vordergrund
Mikroreaktoren sind schon heute wertvolle Informationsgeber der Prozessentwicklung im Laborbereich. Laut einer Studie der Yole Développement aus Lyon (F) und der Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH (IMM) liegt die Bereitschaft von Industriekunden solche Mikroreaktionskomponenten für die chemische Prozessentwicklung zuzukaufen, schon dieses Jahr weltweit bei 36 Millionen Euro. Die angen
Markteinführung um 2010 vorstellbar Der amerikanische Automobilkonzern General Motors hat ein Auto entwickelt, das ohne Verbrennungsmotor, Lenkrad und Pedale betrieben wird. Der Prototyp, der unter dem Namen Hy-wire kommenden September bei der Automesse in Paris vorgestellt werden soll, kombiniert zum ersten mal den Antrieb mittels Brennstoffzelle mit elektronischer by-wire-Technologie, wie sie bisher nur im Flugverkehr eingesetzt wurde. Die gesamte Steuereinheit des neuen Modells bef
Wasserstoff-Lok bringt doppelte Leistung wie Batteriemodell Mit gutem Erfolg hat die erste Wasserstoff-Lokomotive der Welt erste Testfahrten abgeschlossen. Bei der Wasserstoff-Lok handelt es sich um eine Grubenlok. Sie wurde vom Fuelcell Propulsion Institute und von der Vehicle Projects LLC in den USA konzipiert und vom Canada Centre for Mineral and Energy Technology (CANMET) in einem Versuchsbergwerk in Val d’Or/Quebec erprobt. Die Brennstoffzellen-Lokomotive speichert rund
Neue Software soll optimale Prozessketten im Werkzeug- und Formenbau generieren
Der Werkzeug- und Formenbau gilt als die hohe Kunst des Maschinenbaus, denn die Herstellung hochkomplexer Bauteile ist immer wieder eine Herausforderung an jeden Technologen. Doch bei zunehmendem Kosten- und Zeitdruck sowie drastischen Qualitätsanforderungen wird es für Unternehmen dieser Branche immer schwerer, optimale Prozessketten, insbesondere unter Nutzung neuer Fertigungstechnologien zu finden. An
“Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs als Schnittstellen zwischen den Verkehrsträgern sind eine wesentliche Voraussetzung zur Sicherung der Mobilität im Rahmen des integrierten Verkehrskonzepts der Bundesregierung.” Das sagte Angelika Mertens, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, am Donnerstag bei der Einweihung der Umschlaganlage des Kombinierten Verkehrs (KV) im Güterverkehrszentrum Salzgitter. Die Sicherung und der Ausbau der Infr
Bundesregierung räumt dem Bau Prioritätsstatus ein Das ambitionierte Solarturm-Projekt (pte berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=020104013 ) im australischen Bundesstaat Victoria erhält staatliche Rückendeckung. Dem ein Kilometer hohen umweltfreundlichen Bauwerk wurde von der Bundesregierung der so genannte “Major Facilitation Status” eingeräumt. Dieser Prioritätsstatus soll das Prozedere diverser Zulassungsverfahren durch die Regierung beschleunigen, berichtet die australische He
Boeing-Wissenschaftler entwickeln Schall isolierende Matten Boeing-Wissenschaftler entwickeln Schall isolierende Matten, die Flugzeugkabinen deutlich leiser machen sollen. Die so genannte Hightech-“Tapete” nutzt Druckluft, die den Schall aktiv unterdrückt. Die Entwickler der Matte, die F&E-Abteilung von Boing, Phantom Works, bezeichnen ihre neue Technologie als “fluidic wallpaper”. “Wir befinden uns noch in der frühen Entwicklungsphase und eine Reihe von Tests stehen noch aus. Das Sys
PwC untersucht Entwicklungsmöglichkeiten von Automobilzulieferern in schwierigem Marktumfeld: Spezialisierung als Erfolgsfaktor / Aufstieg vom Komponentenlieferant zum strategischen Partner / Internet als Erfolgsgrundlage der Zukunft
Bei einem gleichbleibenden Trend in den Übernahme- und Fusionsaktivitäten wird sich bis zum Jahr 2010 die Anzahl der Zulieferer der ersten Stufe (Tier 1) von 800 auf 35 und der Zulieferer der zweiten Stufe (Tier 2) von 10.000 auf 800 reduzieren. Die verbleib
Minipartikel aus Galliumselenid erhöhen Effizienz Chemiker unter der Leitung von David Kelley von der Kansas State University haben einen Nanopartikel-Typ entwickelt, der die Effizienz von Solarzellen erhöhen soll. Die winzigen Partikel bestehen aus Galliumselenid. Bei der Untersuchung der optischen Eigenschaften der Nanopartikel zeigte sich, dass sie die sichtbaren Wellenlängen des Lichts gut absorbieren. Da unsichtbares, infrarotes Licht nicht absorbiert wird, gibt es keine Wärmestr
Erstmals Messungen im Sub-Angstrombereich möglich IBM und die NION Corporation haben gemeinsam ein neuartiges Elektronenmikroskop entwickelt, das zum ersten Mal die Darstellung von Atomzwischenräumen ermöglicht. Wie die New York Times am Mittwoch berichtet hat, misst das Mikroskop im Sub-Angstrom-Bereich (ein zehn-billionstel Meter) und kann somit Objekte abbilden, die kleiner sind als ein Wasserstoff-Atom. Die stärkere Auflösung wird durch ein von NION entwickeltes, komplexes optisc
Seit seiner Entdeckung vor etwa 15 Jahren beflügelt das Fußballmolekül die Phantasie der Wissenschaftler. Das so genannte Fulleren besteht aus 60 Kohlenstoffatomen, die auf dessen Oberfläche ein regelmäßiges Muster aus Fünf- und Sechsecken bilden – wie die Außenhaut eines Fußballs, nur im Durchmesser mehr als eine Milliarde mal kleiner.
Fullerene sind sehr hitzebeständig, haben Halbleitereigenschaften und sind bei tiefen Temperaturen supraleitend. Nun rückt die erste kommerzielle Anwendung
Chemnitzer Doppelschichtkondensator speichert solare Energie
Forscher der TU Chemnitz haben eine intelligente Lösung entwickelt, um das schwankende Energieangebot bei Sonnenenergie auszugleichen. Dies ist dann der Fall, wenn sich die Sonne den ganzen Tag nicht blicken lässt und vorüberziehende Wolken dafür sorgen, dass für einige Augenblicke nur Schatten auf die Solarzellen fällt und so das Energieangebot fluktuiert. Um das stetige Mehr- oder Minderangebot an Sonnenenergie auszugleic
Forschungszentrum Karlsruhe entwickelt und testet Verfahren zur Nutzung von Biomasse als Ersatz für fossile Energieträger
Durch eine verstärkte Nutzung von biogenen Rest- und Abfallstoffen wie Stroh und Restholz könnten in Deutschland beachtliche Mengen Erdöl und anderer fossiler Energieträger eingespart werden. Am Forschungszentrum Karlsruhe wurde nun ein Verfahren entwickelt, das die Nutzung von Biomasse sowohl technisch als auch logistisch und wirtschaftlich erheblich erleichtert.