Wasserstoff-Lok bringt doppelte Leistung wie Batteriemodell
Mit gutem Erfolg hat die erste Wasserstoff-Lokomotive der Welt erste Testfahrten abgeschlossen. Bei der Wasserstoff-Lok handelt es sich um eine Grubenlok. Sie wurde vom Fuelcell Propulsion Institute und von der Vehicle Projects LLC in den USA konzipiert und vom Canada Centre for Mineral and Energy Technology (CANMET) in einem Versuchsbergwerk in Val d’Or/Quebec erprobt.
Die Brennstoffzellen-Lokomotive speichert rund drei Kilogramm Wasserstoff mit Hilfe von Metallhydriden. Die Energie für den Elektromotor bezieht sie aus einer PEM-Zelle (PEM: Proton Exchange Membrane), die im Dauerbetrieb 14 kW liefert. Dies reicht für einen Betrieb von rund acht Stunden. Die nun vorliegenden Ergebnisse sind sehr befriedigend, heißt es aus Kanada. Die Lok hat beinahe die doppelte Leistung wie ein Batteriemodell und beschleunigt auch entsprechend besser. Die Grenze liegt beim Durchdrehen der Räder. Bei den Versuchen zog sie problemlos drei vier Tonnen schwere Wagen aus der Grube. Im Oktober finden die endgültigen Tests des Prototypen statt




