Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
In den heißen Gesteinen des tiefen Untergrunds steckt ein unerschöpflicher Energievorrat. Seit Ende der 80er Jahre arbeitet im elsässischen Soultz-sous-Forêts, auf der französischen Seite des Oberrheingrabens, ein internationales Forschungsteam mit großem Erfolg an einer Technologie, dieses Reservoir für die menschliche Nutzung zu erschließen.
Hot-Dry-Rock (HDR) heißt das Schlagwort für diese neue klimaschonende und umweltfreundliche Kraftwerksgeneration. Die Aktivitäten werden u. a .
Neue Mischergeneration arbeitet rückstandsfrei und ist für industrielle Prozesse optimiert
Das Portfolio der IMM-Mikromischer eignet sich auch zur Durchführung Fouling-anfälliger Prozesse speziell für die Feinchemie oder Pharmaindustrie. Mit dem neuen “Interdigital-Trennschicht-Mischer” wird die bisherige Generation der “Separationsschicht-Mischer” abgelöst. Das neue Mischersystem ist insbesondere für industrielle Prozesse optimiert, bei denen Fouling-intensive organometallische Rea
Hochenergetische Synchrotronstrahlung ist ein neues, sehr vielseitiges Instrument zur Materialanalyse und der zerstörungsfreien Prüfung von Werkstoffen aller Art. Von einer Arbeitsgruppe der TU Clausthal, der Universität Göttingen und des HASYLAB Hamburg wurden spezielle Methoden zur Orientierungsabbildung des Werkstoffinneren entwickelt. Die neuen Techniken werden in einem internationalen Workshop im April 2003 in Hamburg vorgestellt.
Lokale Texturen in einem Rippenrohr aus Kupfer (Wärmeta
Weniger als 50 Prozent der Bundesbürger schalten ihr Fernsehgerät richtig aus.
Viele Konsumenten lieben es bequem im Heimkino und verbrauchen dadurch unnötig viel Strom: Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Initiative EnergieEffizienz, einem Bündnis aus Wirtschaft und Politik, das von den Verbänden der Energiewirtschaft (VDEW, VRE, VKU) und der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) getragen und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und A
Um die Messung des Geschwindigkeitsprofils von Strömungen besser zu erfassen, hat das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) einen neuartigen optischen Sensor entwickelt, der hochaufgelöste Geschwindigkeitsmessungen ermöglicht.
Was hat ein Flugzeug mit einer Druckerpatrone zu tun? Oberflächlich gesehen, hat ein Flugzeug mit einem Tintenstrahldrucker nichts gemeinsames: Das eine kann nicht drucken, das andere nicht fliegen. Aber bei näherer Betrachtung kann man doch einen gemeinsamen Nenne
Einzigartiges Pendlernetz im Internet Die Pendlerzahlen im Individualverkehr steigen. Staus, erhöhte Schadstoffemissionen und Lärmbelä-stigung sind die Folgen. Ein neues und bislang in Europa ein-zigartiges System trägt ab sofort zur Entlastung von Verkehr und Mensch bei: PendlernetzPro von der PTV AG und der Eu-ropeAlive GmbH vermittelt und verwaltet Mitfahrgelegenheiten per Internet oder SMS. Das System ist weltweit einsetzbar und besonders interessant für Kommunen. Das sorgt nicht n
In der Abteilung Recklinghausen der Fachhochschule Gelsenkirchen steht seit kurzem ein Elektronenstrahlschweißgerät.
Mit rund 500 Millionen Stundenkilometern rasen unzählige negativ geladene Teilchen, so genannte Elektronen, unter Luftabschluss auf ein metallisches Werkstück und schmelzen es dort, wo sie gebündelt auftreffen. Der Beobachter sieht davon nur ein kurzes Aufglühen an der Oberfläche des Metalls. Nach kurzer Zeit ist der Schweißvorgang in der Elektronenstrahlschweißanlage b
Mitten im Umbruch: die Metalllackierung
Das Deutsch-Französische Institut für Umweltforschung (DFIU/IFARE) an der Universität Karlsruhe koordiniert ISACOAT (Integrated Scenario Analysis of Metal Coating), ein thematisches Netzwerk der EU. Ziel von ISACOAT ist der Erfahrungsaustausch zwischen Forschungseinrichtungen, Lackherstellern und lackverarbeitender Industrie im Hinblick auf mögliche Perspektiven und zukünftige Szenarien für den Industriebereich Metalllackierung.
Mit der
Wer vor dem Schaufenster eines Autoproduzenten steht, mag sich fragen: »Wie schaffen die es, eine derart breite Modellpalette anzubieten?« In der Tat sind die Zeiten des uniformen Volkswagens endgültig vorbei: Die Industrie bemüht sich zunehmend um mass costumization – also die Massenfertigung von Produkten, in die dennoch möglichst viele Kundenwünsche einfließen sollen. Neben logistischen Herausforderungen gilt es daher, neue Press- und Umformwerkzeuge schnell zu bauen und in die Fertigungslinien zu
Superleichtes Material für Nuklearbetriebe, Flug- und Raumfahrt
Das in Florida ansässige Unternehmen Radiation Shield Technologies hat den laut eigenen Angaben ersten leichtgewichtigen Bekleidungsstoff entwickelt, der gegen Radioaktivität schützt. Von “Demron” sollen Soldaten, Klinik-Personal und Arbeiter in Nuklearbetrieben profitieren. Auch in Flugzeug- und Raumfähren-Kabinen könnten die Stoffe zum Schutz der Passagiere vor kosmischen Strahlung Einzug halten.
Demron basier
Der Verband der Deutschen Lederindustrie muss es wissen: »Die Kunst des Zurichtens besteht darin, auf das Leder hauchdünne Schichten aufzubringen, ohne dass die Optik und die geschätzten Eigenschaften wie Geschmeidigkeit und Atmungsfähigkeit beeinträchtigt werden.« Anders ausgedrückt: Leder zu beschichten ist besonders dann eine Kunst, wenn es der Kunde nicht sehen soll. Natürlich wird nicht nur hauchdünn beschichtet, doch oberhalb von 0,15 Millimetern sprechen Fachleute nicht mehr von einer »Zuricht
Anfang Dezember 2002 rollen die Messwagen. Sie sammeln Daten aus dem Untergrund, die für ein neues Geothermiekraftwerk benötigt werden. Die Messfahrzeuge der Deutschen Montan Technologie GmbH erzeugen durch schwere Lastplatten Erschütterungen, die als Vibrationen in den Untergrund eingeleitet werden. Mit Messinstrumenten aufgezeichnet und geologisch ausgewertet erhält man ein Abbild der verschiedenen Schichten in der Tiefe. Die Geologen der HotRock Erdwärmekraftwerk Offenbach/Pfalz GmbH erwarten sich
DEG finanziert Windpark der Nordex Energy GmbH mit.
Die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH finanziert in China ein Windparkprojekt mit einem Darlehen von 10.220.000 USD. Diese erste kommerzielle Projektfinanzierung im Windenergiesektor in China hat Modellcharakter. Gemeinsam mit dem chinesischen Partnerunternehmen Qingdao Dongyi Industrial Corporation erstellt die deutsche Nordex Energy GmbH Windkraftanlagen in der Provinz Shandong mit einer Kapazität von 16
Der von der Kommission unterstützte Rat für Luft- und Raumfahrtforschung in Europa (Advisory Council for Aeronautics Research in Europe, ACARE) präsentierte heute in Brüssel die Ergebnisse seines ersten Arbeitsjahres in Form einer umfassenden strategischen Forschungsagenda (SRA).
Zum ersten Mal in der Geschichte der EU haben Vertreter von Regierungen sowie aus Industrie und Forschung gemeinsam einen F&E-Plan für den Sektor Luft- und Raumfahrttechnik entwickelt und angenommen. Die Age
Biokraftstoff-Zelle erhält Antrieb durch metabolische Energie
Menschen könnten eines Tages elektronische Implantate selbst antreiben. Chemiker der University of Texas/Austin haben eine Mini-Batterie entwickelt, die mit Körperflüssigkeiten betrieben werden könnte, um Sensoren zur Überwachung des Gesundheitszustandes in Gang zu bringen. Die Biokraftstoff-Zelle könnte in Kontakt mit Glukose-haltigen Körperflüssigkeiten unter die Haut oder in das Rückenmark eingesetzt werden. Die Batterie
In den Wüstenstaaten am Persischen Golf steigt der Wasserverbrauch stetig an. So hat sich etwa die Einwohnerzahl der saudischen Hauptstadt Riad seit 1970 auf knapp 2,8 Millionen verfünffacht. Um den Bedarf am wichtigsten Rohstoff der Erde zu befriedigen, bauen die Vereinigten Arabischen Emirate derzeit eine 180 Kilometer lange Wasserleitung zwischen der Stadt Al Ain und einer Meerwasserentsalzungsanlage in Fujairah. Rund 455.000 Kubikmeter Süßwasser sollen ab dem Sommer 2003 täglich durch die Pipelin