Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
Der Tankstellenabsatz von Biodiesel hat sich in Deutschland in nur zwei Jahren auf 376,6 Millionen Liter verdoppelt. Diese Menge reicht, um den durchschnittlichen Jahresbedarf von weit über 300.000 Pkw zu decken. Biodiesel ist damit der am besten verfügbare und etablierte alternative Kraftstoff überhaupt.
Biodiesel hat sich im Tankstellenmarkt fest etabliert. Über 1.900 Tankstellen bieten einer stetig steigenden Zahl von Kunden die biogene Alternative zu fossilen Kraftstoffen an. Der Ta
Nachdem sie die Energie der Flüsse und des Windes gebändigt haben, interessieren sich die Forscher und Unternehmer nun für die Meeresströme. Sie entwickeln futuristische Projekte, die Frankreich dazu verhelfen sollen, seine Ressourcen im Bereich erneuerbare Energien auszubauen. Drei Hauptakteure arbeiten derzeit an der Ausnutzung dieser neuen Energiequelle: der französische Stromkonzern EDF (Electricité de France), das Laboratorium für geophysikalische und industrielle Abflüsse (LEG
Wie genau kleben nasse Haare zusammen, wenn zum Beispiel ein Hund aus dem Wasser kommt? Wie bilden sich Haarbüschel? Unter welchen Bedingungen? Wie groß sind diese Haarbüschel? Forscher des Französischen Zentrums für wissenschaftliche Forschung (CNRS) und der Pariser Hochschule für industrielle Physik und Chemie (ESPCI) haben ganz ernsthaft Antworten auf diese Fragen gesucht und darüber einen Artikel in der Zeitschrift Nature veröffentlicht. Sie haben gezeigt, dass zwei gegensätzlic
Damit Nutzfahrzeuge mit Dieselmotor noch weniger Schadstoffe ausstoßen, entwickelt die Siemens VDO Automotive AG einen Harnstoffsensor. Dieser Sensor wird benötigt, um Lkw-Abgase mit dem innovativen Verfahren „selektive katalytische Reduktion“ zu reinigen. Das Ergebnis: Stickoxide werden um 80 Prozent und Partikelemissionen um 40 Prozent verringert.
Mit der Euro-4-Regelung werden ab Oktober 2005 die Emissionsgrenzwerte für Nutzfahrzeuge weiter gesenkt. Für Stickoxide (NOx) bedeutet
Dem Team um Prof. Peter Hofmann am Competence Center Elektrik/Elektronik-Architektur (EE-Architektur) der TU Dresden ist es gelungen, die ersten selbstorganisierenden Elektronik-Komponenten zu entwickeln. Diese so genannten autonomen Einheiten stellen die Basis für komplexe technische Systeme der Zukunft dar. Dazu haben sich die Wissenschaftler das Wissen komplexer Systeme aus der Natur zu Eigen gemacht.
Organismen sind nach dem Baukastenprinzip aufgebaut. Eine Pflanze besteht aus u
Neues BINE-Informationspaket zur Photovoltaik erschienen
Nach einem erfolgreichen 2004 startet die Photovoltaik mit großer Zuversicht ins neue Jahr. Die Zahl der Solarstromanlagen wächst kontinuierlich, die Hersteller haben ihre Produktionskapazitäten gesteigert und das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz bietet langfristig stabile Rahmenbedingungen. Photovoltaik ist heute ein Thema für Planer, Architekten, Investoren und Bauherren – also für alle, die im Bereich Gebäude und En
Eine neuartige Anwendung aus der Nanoelektronikforschung ermöglicht eine kostengünstigere Produktion von elektronischen Chips und Geräten.
Mit Hilfe eines hoch energetischen Teilchenstrahls können elektronische Schaltkreise nicht nur an ihrer Oberfläche, sondern auch in tiefen Materialschichten – durch so genannte Ionenimplantation – gezielt modifiziert werden. Das vereinfacht die Herstellung elektronischer Chips erheblich, da bisher mehrere Schichten nacheinander implantiert werden
Studierende der Elektrotechnik an der TU Berlin konstruierten “Sonnenfinder”
Am Anfang des Semesters herrschte wieder einmal großer Andrang in der riesigen Versuchshalle des Institutes für Hochspannungstechnik – doch diesmal ging es nicht um Blitz und Donner. Im Mittelpunkt stand ein kleines, rucksack-großes Gerät, das von seinen studentischen Entwicklern auf den Namen “Sonnenfinder” getauft worden war. Das Gerät – eine intelligente Solarzelle, die sich selbstständig optimal zur So
Ein neues Verfahren aus Bochum revolutioniert Design und Aufbau von Bauelementen, zum Beispiel Chips: Mit der so genannten Hochenergie-Ionenimplantation ist es erstmals möglich, elektronische Schaltkreise nicht nur auf ihrer Oberfläche, sondern auch in tiefen Materialschichten zu bearbeiten und zu modifizieren. Diese neuartige Anwendung aus der Nanoforschung erlaubt eine kostengünstigere Produktion von elektronischen Chips und Geräten. Das Verfahren haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum im
BMBF hat erfolgreiches Nanoelektronikprojekt mit 3,5 Millionen Euro gefördert
Eine neuartige Anwendung aus der Nanoelektronikforschung ermöglicht eine kostengünstigere Produktion von elektronischen Chips und Geräten. Mit Hilfe eines hoch energetischen Teilchenstrahls können elektronische Schaltkreise nicht nur an ihrer Oberfläche, sondern auch in tiefen Materialschichten – durch so genannte Ionenimplantation – gezielt modifiziert werden. Das vereinfacht die Herstellung elektroni
Zum 1. Januar 2005 startet an der Universität Stuttgart ein neuer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderter Transferbereich (TFB). Im Anschluss an den Ende 2004 auslaufenden Sonderforschungsbereich 412 “Rechnergestützte Modellierung und Simulation zur Analyse, Synthese und Führung verfahrenstechnischer Prozesse” wird der Transferbereich “Simulation und aktive Beeinflussung der Hydroakustik in flexiblen Leitungen” weiter geführt. Das Projekt wird in Kooperation zwischen dem Institut
Unter dem Münchner Marienplatz rumort es: Der U-Bahnhof wird erweitert, um 2006 die Fahrgäste reibungsloser zum neuen Fußballstadion in Fröttmaning zu bringen. Mit beteiligt sind Wissenschaftler vom Lehrstuhl und Prüfamt für Grundbau, Bodenmechanik und Felsmechanik der TU München, dem Zentrum Geotechnik (Prof. Norbert Vogt). Sie nutzen die Tunnelbaustelle als Geotechnik-Labor: In rund 15 Metern Tiefe beobachten sie das Verformungsverhalten von gefrorenem Boden – ein Forschungsprojekt, das in di
Scharfe Bilder aus dem Körperinneren helfen dem Arzt bei der Diagnose von Krankheiten. Bewegungen des Patienten bei der Untersuchung führen zu einer Verschlechterung der Bildqualität. Das moderne bildgebende Verfahren Positronen-Emissions-Tomographie (PET) verlangt relativ lange Aufnahmezeiten, weshalb gerade dieses Verfahren von der Problematik der Patientenbewegungen betroffen ist. Physiker im Forschungszentrum Rossendorf (FZR) machen mit einem intelligenten System PET-Bilder scharf und haben
Rinspeed Senso”, das sinnlichste Auto der Welt Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon Anfang März 2005 Zur Weltpremiere kommt es am 1. März 2005: Die renommierte Schweizer Design- und Konzept-Schmiede Rinspeed und Bayer MaterialScience, einer der größten Kunststoff-Produzenten der Welt, präsentieren mit dem Concept Car “Senso” ihre Ideen und Visionen für die nächste Autogeneration. Querdenken und neu betrachten, ausbrechen aus normierter Denke in eine neue und andere Richtung
Architekturstudierende bauen ein Modell für blinde Besucher im Deutschen Bundestag
Stockfinster ist es in dem Raum. Leises Gekicher und dann konzentrierte Ruhe. Die Hände der Architekturstudenten tasten über Stein, Glas, Gips und Wolle. Sie führen keinen Psychotest gegen die Angst im Dunkeln durch, sondern sie wollen wissen, wie Blinde “sehen”, wie durch das Befühlen ein inneres Bild von dem er-tasteten Gegenstand entsteht. Sie wollen ein “begreifbares” Modell des Reichstags für Bli
Innovativer Beton hält Temperaturen bis 1.380 Grad Celsius stand
Forscher der Montanuni in Leoben haben einen neuartigen Betonbaustoff entwickelt, der brandbeständiger und sicherer ist als alle bisherigen Betonzusammensetzungen. Labor- und Großversuche haben gezeigt, dass der neue Beton Temperaturen bis zu 1.380 Grad Celsius standhält. Bei einem Versuch mit einem betonierten Tunnelsegment zeigte sich, dass der Beton bei einem simulierten Bergdruck von 60 Tonnen drei Stunden lang