Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
Pilotfunktion für die Umsetzung der europäischen Energieeffizienzrichtlinie
Die erfolgreichen Ergebnisse aus dem zehnjährigen Förderkonzept “Energieoptimiertes Bauen” besitzen wegweisenden Charakter für die nationale Umsetzung der europäischen Energieeffizienzrichtlinie. Dies belegten die Mess- und Erfahrungswerte, die im Mai anlässlich des Symposiums Bürogebäude mit Zukunft in der Bauhausstadt Dessau vorgestellt wurden. Rechtzeitig zum Symposium erschien ein gleichnamiges Fachbuc
1 Löten auf Folienleitern Der Anteil elektrischer und elektronischer Komponenten im heutigen Automobil steigt stetig. Damit tragen die Kupferkabel inzwischen erheblich zum Gewicht eines Fahrzeugs bei. Einen Ausweg bieten sogenannten Folienleiter, bei denen die elektrischen Leitungen auf eine Folien aufgedruckt werden oder bei denen dünne Kupferbahnen zwischen zwei Folien einlaminiert werden. Diese Folienleiter reduzieren nicht nur das Gewicht, sie lassen sich zudem an Stellen verlege
Bienenwaben als Vorbild für neue Materialien
Auf Einladung von Professor Juri Estrin (TU Clausthal) und Kollegen trafen sich Spezialisten aus Europa und Übersee zu einem werkstoffwissenschaftlichen Workshop vom 20. bis 22. Juni 2005 in Hannover. Zentrales Thema waren neue Materialien, die nach geometrischen Prinzipien entwickelt werden.
Neue Impulse kommen dazu aus Disziplinen wie Werkstoffwissenschaften, Mathematik, Physik, Chemie, Biomimetik, Geomechanik und Architektur.
Rekordnachfrage hat die Energiemärkte angetrieben – Weltweit höchstes Jahreswachstum für Energiemenge in 2004 – BP legt zum 54. Mal jährlichen statistischen Jahresbericht zur weltweiten Energie vor Ein schneller Nachfrageanstieg nach allen Arten von Energie hat 2004 die Energiemärkte dominiert und zu steigenden Preisen geführt. Außergewöhnlich hoch war der Bedarf von China. Das Ausmaß des Nachfragewachstums war allerdings ein globales Phänomen, das den 10-Jahrestrend in jeder Region
Britische Studie spricht von dreimal so hohen Realkosten
Um den Faktor drei werden die tatsächlichen Kosten für die Atomkraftwerke unterschätzt. Zu diesem Schluss kommt die Expertengruppe New Economics Foundation (NEF). Die derzeitig berechneten Kosten reichen nicht aus, um neue Technologien zu erforschen. Die NIF sieht langfristig nur Chancen in erneuerbaren Energien wie Wind und Photovoltaik, berichtet BBC-Online.
Erwartungsgemäß reagierte die Nuclear Industry Associatio
Die Einführung von langkettigen Polymeren als Fließverbesserer oder Strömungsbeschleuniger in Öl-Pipelinenetzen bietet ein erhebliches Potenzial für umfassende Einsparungen im Energieverbrauch. Im Rahmen des AESOP-Projekts hat man sich auf diesen Sachverhalt konzentriert und die Auswirkungen dieser Strömungsbeschleuniger (DRAs – Drag Reducers Agents) auf die Energieeinsparungen von Öl-Pipeline-Betreibern untersucht.
Man geht davon aus, dass durch Reibung verursachte Druckabfälle und
Im Rahmen des BIOCOGEN-Projekts, das sich auf die technologischen und marktbezogenen Probleme hinsichtlich Biomasse richtet, wurden Informationen zu Biomasse einsetzenden Heizkraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung (CHP – Cogeneration Heating Plants) in Europa gesammelt und analysiert.
Biomasse ist eine wertvolle umweltfreundliche Energiequelle, bei der Pflanzen sowie aus Pflanzen gewonnene Materialien zur Brennstoffversorgung, Strom- und Wärmeerzeugung sowie zur chemischen Produktion
Die Messung und der Nachweis von Gasen sind für eine Reihe von Branchen erforderlich, um eine effektive und sichere Arbeitsumgebung zu gewährleisten. Ein finnisches KMU hat eine verbesserte Nachweismethode entwickelt, die auf der Schwarzkörperstrahlung basiert.
In der Vergangenheit hat sich die photoakustische Spektrometrie (PAS) als sehr erfolgreich beim Nachweis von Gasen erwiesen, sie wurde jedoch nur selten eingesetzt. Ein finnisches KMU hat neue technologische Lösungen entwicke
Jülicher Fusionsforscher sind bereit für ITER
Mit der gestrigen Entscheidung für den Bau des neuen Fusionsreaktors im französischen Cadarache ist auch für das Forschungszentrum Jülich der Startschuss gefallen. Die notwendigen Materialien, um das heiße Fusionsgas einzuschließen, werden in Jülich seit Jahren erforscht und verbessert. “Unser Konzept für ITER steht”, sagt Dr. Volker Philipps, Leiter der europäischen Arbeitsgruppe “Plasma-Wand-Wechselwirkung”.
“Wir in Jülich
Eine der wichtigsten Herausforderungen, denen sich die Automobilbranche stellen muss, ist die Entwicklung von Motoren, die nur eine geringe Menge von Schadstoffen ausstoßen. Mit dem Projekt LiValve (Light-weight Valves for high efficiency engines, d.h. Leichtventile für leistungsstarke Motoren) stehen die Aussichten gut, dieses Ziel zu erreichen.
In den derzeit gängigen Motoren werden die Ventile durch rotierende Nockenwellen angetrieben, die mit der Kurbelwelle verbunden sind. Dies
Simulations-Software von Fraunhofer LBF und Stress & Strength schöpft Leichtbaupotenziale aus und verkürzt Entwicklungszeiten – Motorrad Sicherheit in Kurven-Paradiesen
Fortschritt wird bei Motorrädern gerne in Zahlen ausgedrückt: Gewicht, Leistung und Beschleunigung. Bei jeder Fahrt vertraut der Fahrer darauf, dass die Entwicklungsingenieure den sicherheitsrelevanten Konstruktionen seines Motorradrades verlässliche Betriebsfestigkeitsnachweise zu Grunde gelegt haben. Den in den let
Seit zwei Jahren wird am Erfurter Dom wieder intensiv gebaut. Nicht weitergebaut wie im Mittelalter, sondern restauriert, instand gesetzt und geforscht. Am 8. Juli 2005, 11.00 Uhr, Dom St. Marien, Erfurt stellen das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und das Graduiertenkolleg “Kunstwissenschaft – Bauforschung – Denkmalpflege” der Technischen Universität Berlin und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg die Publikation “Forschungen zum Erfurter Dom” vor.
Die Vorbereitung d
Cadarache in Südfrankreich ausgewählt / Japan erhält Vorzugsbedingungen
Die Entscheidung für den Bau der internationalen Fusionstestanlage ITER (lat.: “der Weg”) ist gefallen: Standort für die Forschungsanlage wird Cadarache in Südfrankreich; Japan hat sein Standortangebot Rokkasho zurückgezogen. Dies gaben nach fast zweijährigen Verhandlungen die Vertreter der Projektpartner – Europa, Japan, Russland, die USA, China und Südkorea – bei einem Treffen in Moskau am 28. Juni 2005
Humboldt-Stipendiat Dr. Özkan arbeitet bei der Flotation mit Ultraschall
Es ist schon ein paar Jahre her, da entdeckte Dr. Özkan rein zufällig, dass mit Ultraschall bei der so genannten Flotation, einem mechanischen Trennverfahren zur Aufbereitung von Erzen, Kohle oder Salzen, ähnlich positive Effekte erzielt werden wie mit der herkömmlichen Methode. Bei dieser wird das Gemisch feinzerkleinert, Wasser und ein Flotationsmittel, also eine Chemikalie, dazu gegeben und ein Luftstr
“Bullet-Train” mit Ohren soll schneller bremsen können
Japan will bei Geschwindigkeiten im Zugsverkehr, noch ein Stück zulegen: Bis 2011 soll die neueste Version des Shinkansen mit den Mickey-Mouse-Ohren in Betrieb gehen. Der Zug soll bis zu 360 km/h schnell fahren. Damit er im Falle von Erdbeben oder anderen Notfällen schneller zum Stillstand kommt, hat er am Dach ohrähnliche Flossen, die als Luftwiderstandsbremsen zum Einsatz kommen, berichtet BBC-Online.
Insgesamt er
Neu berufen: Prof. Dr. Utz von Wagner baut an der TU Berlin das Fachgebiet
Mechatronische Maschinendynamik auf
Die Umorientierung des Fachgebietes von der klassischen zur mechatronischen Maschinendynamik und die damit einhergehende Ausschreibung einer C3-Professur an der TU Berlin korrespondierte perfekt mit seiner Habilitation und seinem bisherigen beruflichen Werdegang. Innerhalb nur eines halben Jahres war das Berufungsprocedere abgeschlossen und Utz von Wagner Profess