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Technik

Geothermie In Deutschland: Potenzial Und Akzeptanz Steigern

Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….

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Architektur Bauwesen

Entwicklung macht Betonieren zuverlässiger, sicherer und sparsamer

Mit einem selbst entwickelten, digitalen Monitoring-System wollen Forschende der TU Graz dazu beitragen, dass bei Betonarbeiten kostspielige und potenziell gefährliche Fehler der Vergangenheit angehören. Fehler beim Betonieren können teuer sein. Zu schnell eingegossener Beton führt häufig zu fehlender Farbgleichheit, Unregelmäßigkeiten in der Struktur und unebenen Flächen. Besonders im Fall von Sichtbeton sind dann teure Nacharbeiten durch Betonkosmetiker notwendig, eventuell muss eine Wand sogar wieder abgerissen werden. Zusätzlich birgt es ein gewisses Gefährdungspotenzial für die Arbeitskräfte, wenn der Frischbeton zu schnell…

Energie & Elektrotechnik

Intelligente Fassadenbegrünung

THWS-Studierende nehmen an COSIMA-Wettbewerb teil. Hitzebelastung in Städten verringern – Mikrosystem sorgt für automatische Bewässerung. Ein Team von fünf Robotik-Studierenden der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) nimmt mit einem innovativen Projekt an dem studentischen Wettbewerb COSIMA teil. COSIMA ist ein seit 2009 jährlich stattfindender Wettbewerb für Mikrosystem-Anwendungen, der vom VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e.V.) veranstaltet wird. Das THWS-Team ist eines von neun studentischen Teams, die ihre Projekte auf der Fachmesse electronica in München präsentieren werden. Das Projektteam der…

Materialwissenschaften

Soft Robotics: Keramik mit Feingefühl

Roboter, die Berührungen spüren und Temperaturunterschiede wahrnehmen? Ein unerwartetes Material macht das möglich. Im Empa-Labor für Hochleistungskeramik entwickeln Forschende weiche und intelligente Sensormaterialien auf der Basis von Keramik-Partikeln. Beim Wort «Keramik» denken die meisten Menschen an Kaffeetassen, Badezimmerfliesen oder Blumentöpfe. Nicht so Frank Clemens. Für den Forschungsgruppenleiter im «High-Performance Ceramics» Labor der Empa kann Keramik Strom leiten, intelligent sein – und sogar fühlen. Denn Clemens entwickelt gemeinsam mit seinem Team weiche Sensormaterialien auf der Basis von Keramik. Solche Sensoren «spüren»…

Energie & Elektrotechnik

Innovativer Hochtemperatur-Wärmespeicher für die Industrie

Im Projekt ISSDEMO wird ein ultra-dynamischer Hochtemperatur-Wärmespeicher auf Basis einer besonderen Metalllegierung entwickelt. Er soll in der Industrie flexibel Prozessdampf aus erneuerbaren Energien bereitstellen. Eine Demonstrationsanlage des Speichers wird bei der Bitburger Braugruppe aufgebaut und getestet. Das Projekt wird im Rahmen des Clean Energy Transition Partnership Joint Call 2022 gefördert und von der EU kofinanziert. ISSDEMO steht für »Industrial process Steam Supply – DEMOnstration of an ultradynamic thermal energy storage« und verfolgt das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien in der…

Materialwissenschaften

Mit kleinen Partikeln Großes bewirken

Projekt NanoSTeW geht neue Wege in der Kupferverarbeitung. Neue kupferbasierte Werkstoffe für den 3D-Druck entwickeln und dabei das Thema Nachhaltigkeit ins Visier nehmen, das ist in den kommenden fünf Jahren das Ziel von Dr. Silja-Katharina Rittinghaus. Die Wissenschaftlerin der Bergischen Universität Wuppertal erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung rund zwei Millionen Euro für den Aufbau einer neuen Nachwuchsgruppe. „Im Projekt NanoSTeW suchen wir nach einer neuen Materialzusammensetzung, die möglichst fest und möglichst leitfähig ist, um sie zur Herstellung von…

Materialwissenschaften

Quantenmechanik zum Leben erwecken

Neuer ISTA Professor Julian Léonard macht abstrakte Quanteneigenschaften sichtbar. Julian Léonard, neuer Assistenzprofessor am Institute of Science and Technology Austria (ISTA), erweckt die Quanteneigenschaften der Materie zum Leben, führt sie aus dem Abstrakten in die Realität. Nachdem er an der ETH Zürich und in Harvard geforscht hat, wechselt Léonard nun von der TU Wien ans ISTA. Seine Forschung unterstreicht die zentrale Rolle der Quantenmechanik in der Natur. Dabei spielt er mit den Regeln der Quantenphysik wie mit einem Brettspiel, um…

Maschinenbau

Prozessüberwachung mit KI: Alte Maschinen kostengünstig nachrüsten

Künstliche Intelligenz (KI) in der Prozessüberwachung kann Ausschuss reduzieren, die Bauteilqualität steigern und das Personal entlasten. Teure Investitionen in neue Maschinen sind dafür nicht unbedingt notwendig. Das zeigt das kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekt „AutoPress“ des IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH und der JOBOTEC GmbH. Die Forschenden haben ein System aus Sensoren und KI entwickelt, mit dem sich alte Maschinen im Rahmen eines Retrofits nachrüsten lassen. Entwickelt wurde das System am Beispiel einer Spindelpresse, es lässt sich aber auch…

Energie & Elektrotechnik

Neue Technologie für die Festkörperbatterie

Qkera unter den besten 25 Start-ups bei Falling Walls. Das Start-up Qkera hat neue Elektrolyt-Komponenten für Festkörperbatterien entwickelt. Mit einer hohen Energiedichte, großer Stabilität und niedrigen Produktionskosten will die Ausgründung der Technischen Universität München (TUM) dieser Batterietechnologie zum Durchbruch verhelfen, unter anderem in der Elektromobilität. Vom Falling Walls Science Summit wurde Qkera als eines der 25 besten Science Start-ups weltweit ausgewählt. Als Achillesferse für den Durchbruch der Elektromobilität gilt nach wie vor die Leistungsfähigkeit der Batterien – als große Hoffnung,…

Energie & Elektrotechnik

Roboter lernt Waschbeckenputzen

An der TU Wien wurde ein lernender Roboter entwickelt: Wenn man ihm einen Arbeitsschritt vorzeigt, kann er ihn nachmachen und flexibel auf andere Situationen anwenden. Roboter sollen uns langweilige oder unangenehme Arbeiten abnehmen – das wünschen sich wohl alle. Doch gerade lästige Tätigkeiten wie etwas das Badezimmerputzen sind technisch gesehen recht schwer zu automatisieren. Wie plant man die Bewegung eines Roboterarms, damit er jede Stelle eines Waschbeckens erreicht? Was ist, wenn das Becken speziell gekrümmte Kanten hat? Wie viel Kraft…

Energie & Elektrotechnik

Innovative Schichtsysteme für nachhaltige Photovoltaik-Lösungen im Gebäudesektor

Angesichts steigender Energiepreise und strenger Regulierungen für einen geringeren Energieverbrauch von Gebäuden bieten innovative Technologien wie Perowskit- und organische Solarzellen großes Potenzial. Die Kosten, Haltbarkeit und Effizienz dieser Solarzellen stellen jedoch eine große Herausforderung dar. Das Fraunhofer FEP entwickelt im Rahmen der EU-geförderten Projekte PEARL und BOOSTER neue Beschichtungs- und Prozesstechnologien, die die Haltbarkeit und Effizienz von Solarzellen entscheidend steigern und Kosten- sowie Materialaufwand nachhaltig senken sollen. Der Bau- und Gebäudesektor steht vor großen Herausforderungen: Klimawandel, steigende Energiepreise und strengere…

Automotive

Intelligentes Auto erkennt Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Rund 270.000 Menschen erleiden in Deutschland pro Jahr einen Schlaganfall. Jeder fünfte Betroffene stirbt innerhalb der ersten Wochen an den Folgen. Um einem Schlaganfall vorzubeugen, ist es wichtig, die Symptome frühzeitig zu erkennen. Wie wäre es, wenn sich die drohende Herz-Kreislauf-Erkrankung schon während der Autofahrt erfassen ließe? Daran forscht das Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik (PLRI) der TU Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover. Wie es möglich ist, aus dem Fahrzeuginneren einen medizinisch-diagnostischen Raum zu machen, zeigen die…

Materialwissenschaften

Neue Standards für die Oberflächenanalyse von Nanopartikeln

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) entwickelt in einem neuen EU-Projekt standardisierte Messverfahren zur Untersuchung der Oberflächen von Nanopartikeln. Ziel ist es, die Funktionalität und Sicherheit von Nanopartikeln weiter zu verbessern. Aufgrund ihrer winzigen Größe von eins bis 100 Nanometern besitzen Nanopartikel einzigartige Eigenschaften, wie eine erhöhte chemische Reaktivität, oder spezielle optische und elektronische Merkmale. Diese Eigenschaften machen sie unverzichtbar in zahlreichen Technologien und Produkten – von Farben und Kosmetika bis zu Solarzellen, Batterien und medizinischer Diagnostik. Herausforderung bei…

Materialwissenschaften

Kräfte in Kunststoffen optisch messen

Faszinierende „molekulare Federn“: Forschungsteam der TU Chemnitz entwickelt Farbstoffe, die Spannungen in Kunststoffen quantitativ anzeigen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Sommer, Inhaber der Professur Polymerchemie der Technischen Universität Chemnitz, ist es einem Forschungsteam gelungen, verschiedene Farbstoffmoleküle aus dem Bereich sogenannter Mechanophore zu konstruieren und so einzusetzen, dass sie molekulare Spannungen quantitativ anzeigen. Mit Hilfe solcher Moleküle werden Bauteilspannungen je nach Stärke durch Farbänderungen sichtbar. Das Konzept solcher Farbstoffe ist nicht neu. Bisherige Mechanophore konnten jedoch meist nur das…

Materialwissenschaften

Mehr Rezyklate in technisch anspruchsvollen Anwendungen

Stoffstrom, Kunststoffrezyklat, Langzeiteigenschaft… Die Kunststoffindustrie soll praktikable Lösungen zu entwickeln, um den Anteil von Rezyklaten in anspruchsvollen technischen Anwendungen zu erhöhen. Auch gesetzliche Vorgaben treiben diese Entwicklung voran. Dennoch sind potenzielle Anwender oft skeptisch, selbst wenn Rezyklate nur teilweise eingesetzt werden. Um diese Bedenken zu adressieren, startet das Fraunhofer LBF gemeinsam mit Partnern ein neues industrielles Verbundprojekt. Ziel ist es, gezielte Analysen für ausgewählte, verfügbare Stoffströme durchzuführen, damit Anwender die Additivierung und das Compounding maßgeschneidert vornehmen können. Ein kostenfreier Online-Vortrag…

Architektur Bauwesen

Der Granulat-basierte 3D-Druck erobert den Fassadenbau

Drei leistungsfähige Maschinen, ein SEAM-Team: Im neuen SEAM-Research-Center wollen die Forschenden das Potenzial des Screw Extrusion Additive Manufacturing (SEAM) noch besser ausschöpfen. Herzstück des Centers ist Epic3D, ein neuentwickelter Portaldrucker, der die Fertigung von Kunststoff-Bauteilen im XXL-Format ermöglicht. Der kontinuierliche Ablageprozess und versteifende Strukturen garantieren belastbare Bauteile; damit steht dem Einsatz der Technologie für die Herstellung von individuell gestalteten Fassadenelementen und weiterer, witterungsbeständiger Produkte für den Bausektor nichts mehr im Wege. Attraktive Fassadenelemente, Zäune und Tore Wenn ein ausgefalleneres Design…

Architektur Bauwesen

Baustoffe für die Zukunft: Nachhaltig und vielseitig

Fraunhofer IBP treibt die Entwicklung klimafreundlicher Baustoffe voran. Über zwei Drittel weniger CO2-Emissionen bei gleichbleibend hoher Qualität: Fachleute des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP drehen an zahlreichen Stellschrauben, um den vertrauten Baustoff in Zukunft möglichst klimaneutral herstellen zu können. Ihre Lösungen zeigen sie auf der Messe BAU vom 13.-17. Januar 2025 in München. Wie sähe der perfekte Beton aus? Dieser Frage stellen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Fraunhofer IBP: Vielseitig einsetzbar und nachhaltig sollte er sein, am besten aus lokalen…

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