Materialwissenschaften

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Festkörperforschung erweitert Anwendungsspektrum neuer Materialien

Nanoporöse Stoffe, Nanodrähte und -röhren, Leuchtstoffe, Halbleiter, Supraleiter, feste Ionenleiter, Elektroden, magnetische Materialien, keramische Werkstoffe, Legierungen, Katalysatoren und sogar Biomineralien – alle sind Feststoffe mit unterschiedlichsten Eigenschaften und entsprechend vielfältigen Anwendungsgebieten. Doch vor der Anwendung steht die Erkenntnis. Kaum ein Material kommt heute zum Einsatz, bevor nicht seine Eigenschaften untersucht und gemessen wurden, bevor man nicht seinen inneren

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Schott-Glasentwicklung soll Flachbildschirme haltbarer machen

Die für Computer und Fernseher zunehmend eingesetzten LCD-Flachbildschirme sollen künftig drei Mal so lang halten wie bisher. Der Mainzer Spezialglashersteller Schott hat dazu nach Angaben vom Dienstag zwei neue Glasarten mit so genannten UV-Blockern entwickelt. Sie sollen die Kunststoffkomponenten der LCD-Schirme vor vorzeitiger Alterung schon nach wenigen Jahren schützen. Die Spezialgläser machten das Endprodukt für den Verbraucher dennoch nicht teurer.

Bislang führte die UV-Strahlung der

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Displaybeleuchtung mit UV-Filter verlängern Lebensdauer von

SCHOTT-Rohrglas, einer der Weltmarktführer bei der Herstellung von Spezialglasröhren, hat zwei neue Glasarten entwickelt, mit deren Hilfe die Haltbarkeit von LCD (Liquid Crystal Displays) Flachbildschirmen verlängert wird.

Begrenzt wurde die Lebensdauer von LCD Bildschirmen bisher unter anderem dadurch, dass die sogenannten “Backlights”, eine Art miniaturisierte Neonröhre, die das Bild auf dem Display sichtbar machen, UV-Strahlung abgeben. Diese UV-Strahlung schädigt wichtige Kunst

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Dem Lochfraß bei Edelstahl auf der Spur

Explosionsartige Vermehrung winziger “Rostlöcher” ist Ursache massiver Korrosionsschäden, berichten Forscher des Berliner Fritz-Haber-Instituts

Rostfreier Stahl kann sehr schnell korrodieren, wenn sich das anliegende Potential, die Konzentration korrodierender Lösungen oder die Temperatur nur leicht verändern. Wissenschaftler des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft und der Universität Virginia, USA, haben jetzt unter Einsatz spezieller Mikroskopie-Techniken herausgefun

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Der Trend zur Polycarbonat-Verscheibung im Automobil setzt sich fort

Aus dem transparenten Polycarbonat besteht der rund ein Quadratmeter große vordere Teil des Panoramadaches, der an das hintere Glasdach angrenzt. Der Kunststoffbereich des Daches wurde von der in Schwaikheim nahe Stuttgart ansässigen freeglass GmbH & Co. KG in Kooperation mit Bayer MaterialScience und smart entwickelt. „Für die Umsetzung des kompletten vorderen Sonnendachmoduls in Kunststoff sprach neben der hohen Steinschlagfestigkeit des Polycarbonates vor allem die deutliche Gewichtseinsparung. So

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Feuerfeste Polymer-Keramik-Verbindung

Das keramisierbare Polymer, das sich bei normalen Temperaturen wie ein Kunststoff verhält, verwandelt sich bei hohen Temperaturen, wie sie bei einem Brand auftreten, in eine harte Keramikart. Elektrische Leitungen könnten so vor Feuer geschützt und Elektrosysteme auch während eines Brandes funktionstüchtig gehalten werden.

Für seine herausragende Innovationsleistung erhielt das verantwortliche Forscherteam am Cooperative Research Centre (CRC) for Polymers, zum dem auch Dr. Yi-Bing Cheng und

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Nanoteilchen durch Fällung im Mikroreaktor

Bei vielen Anwendungen scheitert der Einsatz aber an den hohen Herstellungskosten. Die Herstellung durch die an sich billige, chemische Fällung führt bislang nicht zu Produkten mit den gesuchten Eigenschaften in reproduzierbarer Qualität. Zudem werden meist Partikel benötigt, die auf ihrer Oberfläche gleichmäßig und reproduzierbar modifiziert sind, um Agglomeration zu verhindern oder um in einen Kunststoff eingearbeitet zu werden.

Synthesechemie und Prominent GmbH haben Know-How und Anlage

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Superhartes Glas

Dem Forscherteam um Anatoly Rosenflanz von dem Unternehmen 3M in Minnesota ist es durch die Entwicklung eines intelligenten Sinterprozesses gelungen, ein Glas mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften zu synthetisieren.

Dazu stellten sie eine Ausgangsmischung aus Aluminiumoxid-Pulver und Lanthan-, Gadolinium- und Yttriumoxid her. In einer Knallgasflamme schmolzen die Forscher das Pulver zunächst auf, um es dann schockartig in Wasser zu erstarren. Dabei bildeten sich etwa rund 1

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Die "Lösung" für Kohlenstoff-Nanotubes – FORCARBON schafft Durchbruch für industrielle Verarbeitung

Der Bayerische Forschungsverbund für Werkstoffe auf der Basis von Kohlenstoff (FORCARBON) stellt vom 21. bis 23. September 2004 auf der Materialica in München ein besonderes Highlight vor: lösliche Kohlenstoff-Nanoröhren (Carbon-Nanotubes oder CNT).

Experten bescheinigen den ultradünnen Nanoröhren aus Kohlenstoff ein hohes wirtschaftliches Potenzial in der Mikroelektronik und im Leichtbau. In den winzigen Röhrchen sind die Kohlenstoffatome so regelmäßig wie in einem gewickelten Masch

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Öko-Plastik aus Holz und Hanf

Innovatives Material aus natürlichen Rohstoffen kann Kunststoff ersetzen – Biologisch abbaubar und günstig – DBU förderte mit rund 189.000 Euro Lautsprecherboxen, Monitorgehäuse, Handys sind aus Plastik? Nicht unbedingt. Die Firma TECNARO aus Eisenach hat eine nachhaltige Alternative zum umweltbelastenden Kunststoff ausgetüftelt. Die Thüringer haben aus Pflanzenfasern und Lignin, das bei Pflanzen für die Holzbildung sorgt, ein innovatives und wandlungsfähiges Material entwickelt. Der

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New Corrosion-resistant Polymers Developed to Replace Chromates

A new group of non-toxic, corrosion-resistant polymers developed by University of Rhode Island scientist Sze Yang will likely put a smile on the face of Erin Brockovich.

The polymers are designed as a replacement for chromates in paints and other coating systems. Chromates have been used commercially to protect metal from corrosion for 50 years but have recently been declared hazardous. Brockovich’s efforts to demonstrate that they caused widespread health problems in Hinckley,

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Lichthärtende Klebstoffe im Brennpunkt der Entwickler

Lichthärtende Klebstoffe sind inzwischen unverzichtbar für industrielle Prozesse geworden, gleichgültig ob es sich um Klebstoffe auf Basis von Acrylaten oder Epoxidharzen handelt. Obwohl oder vielmehr, weil diese Klebstoffe inzwischen viele Anwendungsbereiche erobert haben, steht auch die Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet nie still: neue Rohstoffe, veränderte Anforderungen der Kunden oder neue Technologien erfordern eine ständige Weiterentwicklung.

Zwischen den Anfängen in den 50

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Neues BASF-Patent: Methansulfonsäure bringt Gold aufs Aluminium

Schnelleres Färbeverfahren für Aluminium: lichtechte Goldtöne. Wachsdispersionen: Korrosionsschutz ohne Vorbehandlung. Wassermischbare Wärmeträgerflüssigkeiten: die sichere Alternative zu Mineralölen. BASF auf der Aluminiummesse in Essen: Halle 4, Stand C 07.

Schnelleres Färbeverfahren für Aluminium: Lichtechte Goldtöne

Die BASF hat das Färben von Aluminium in methansulfonsauren Bädern zum Patent angemeldet (WO 2002/04717). Es handelt sich um ein innovatives Verfahren, um Alu

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Neue CemeCon Diamantschichten: spiegelglatt und ultrascharf

Die Wünsche der Kunden an die Werkzeughersteller sind eindeutig: Sie fordern nicht nur lange Standzeiten und hohe Bearbeitungsgeschwindigkeiten, sondern auch optimale Oberflächenbeschaffenheiten und ideale Schneidkanten-Schärfen.

Für immer mehr Anwendungen setzen sie dabei Diamantbeschichtungen ein, zum Beispiel überall dort, wo es um die Bearbeitung anspruchsvoller Materialien geht wie etwa bei Verbund- und Sandwich-Werkstoffen, Titan, MMC, Aluminiumlegierungen mit hohem Silizium-A

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Goldnanokristalle mit definierten geometrischen Formen

Platonisches Gold

Der griechische Philosoph Plato (427-347 v. Chr.) glaubte, dass Materie aus sehr kleinen, vollkommen regelmäßig geformten Teilchen besteht. Die Oberflächen solcher “Platonischen Körper” bestehen aus gleich großen, gleichseitigen und gleichwinkligen Vielecken. In jeder Ecke stoßen gleich viele Flächen aneinander. Aus geometrischen Gründen sind fünf verschiedene derartige Körper möglich (die Plato übrigens den “Elementen” Feuer, Erde, Luft, Wasser und Himmelsäther zuor

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Nanodrähte durch Ionenstrahlen und Fremdatome gezielt verändern

Im Mittelpunkt der zunächst auf zwei Jahre angelegten Untersuchungen stehen kleinste, eindimensionale Strukturen aus Halbleitermaterialien: Diese so genannten Nanodrähte können Bauelemente aus der Halbleitertechnologie verbinden oder zum Beispiel als Schalter und Senoren im Nanometermaßstab eingesetzt werden.

Ziel der Forschungsarbeiten ist es, diese Nanodrähte mit Hilfe von Ionenstrahlen zu modifizieren sowie durch das Einbringen von elektrisch und optisch aktiven Fremdatomen gezielt für

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