Materialwissenschaften

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Auf dem Weg zu "perfekten Linsen"

“Linkshändige” Meta-Materialien für die Optik in greifbarer Nähe

In der aktuellen Ausgabe der renommierten Wissenschaftszeitschrift “Science” beschreiben Physiker des Instituts für Nanotechnologie des Forschungszentrums Karlsruhe und des DFG-Centrums für Funktionelle Nanostrukturen (CFN) der Universität Karlsruhe (TH) zusammen mit Wissenschaftlern aus den USA und Griechenland erstmalig künstliche Nanostrukturen, die eine magnetische Resonanz für hochfrequente elektromagnetische Welle

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Materials Valley e. V. als Kompetenznetzwerk mit Vorbildfunktion

Von einer erfolgreichen Vermarktung der Region und gleichzeitiger Entwicklung der Wissensnetzwerke verspricht sich die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) entscheidende Impulse für die Region im internationalen Standortwettbewerb.

Dabei sieht VhU-Präsident Prof. Dieter Weidemann die Gründung einer Standortmarketing-Agentur für den Ballungsraum nach einer zügigen Chronologie des letzten halben Jahres auf gutem Wege. Sie könne wohl wie geplant Anfang 2005 mit der Arbe

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Nanopartikel im Einsatz gegen Korrosion

Um Leichtbauwerkstoffe in sicherheitskritischen Bereichen z. B. der Medizin oder Automobilindustrie, die mit aggressiven Reinigungsmitteln oder Salz zu kämpfen haben, vor dem korrosiven Angriff zu schützen, werden Aluminiumlegierungen oft eloxiert. Das mindert die Schwingfestigkeit erheblich – das Potential der Leichtbauwerkstoffe wird verschenkt. Drei Institute der TU Clausthal schlossen sich zu der Lösung dieses werkstoffkundlichen Problems bei Aluminiumlegierungen zusammen. Gefördert wird das Vor

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Saurier-Panzer als Hightech Verbundstoff

Aufbau der schusssicheren Dino-Schutzanzüge besser erklärt

Paläontologen der Universität Bonn haben nun entdeckt, dass einige Panzer von Dinosauriern frappierende Ähnlichkeiten mit modernen Verbundwerkstoffen aufweisen. Solche Verbundstoffe werden zum Beispiel als schusssichere Westen verwendet. Der Aufbau dieser Rüstungen scheint teilweise sehr viel komplizierter zu sein als bislang angenommen, berichten die Forscher der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

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PVC – Lebensmittelverpackung mit Zukunft

Die Verpackungstechnologie von Linpac entspricht schon heute den künftigen EU-Bestimmungen für Lebensmittel-Schutzfolien

Die Europäische Kommission überprüft derzeit die Richtlinien für Kunststoffe, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, um die Gesetzgebung in den 25 Ländern der Europäischen Union zu vereinheitlichen. Die Überarbeitung wird zu neuen Regeln hinsichtlich der zulässigen Migrationspegel von Lebensmittel-Schutzfolien führen, zu denen auch Folien aus PVC (Polyviny

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Klebstoffe für tragende Holzbauteile

Um die Haltbarkeit von Klebeverbindungen tragender Holzbauteile beurteilen zu können gibt es nun ein komplettes Normenwerk für die Prüfung der Klebstoffe. Sie finden sich in der neuen mehrteiligen ÖNORM EN 302.

Mit Hilfe der einzelnen Teile dieser Norm können die folgenden Eigenschaften überprüft werden:

• Bestimmung der Längsscherfestigkeit von Klebstoffverbindungen (Teil 1): Dabei wird eine einzelne Überlappung von zwei rechteckigen Holzverbindungen aus Buche mit dünnen

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Metallschmelzen im Parabelflug

Berührungslose Messungen unter Schwerelosigkeit

Moderne gießtechnisch hergestellte Metallegierungen repräsentieren in mehrfacher Hinsicht – bezüglich der Wahl der Zusammensetzungen, des Herstellungsprozesses und des daraus resultieren Materialgefüges – technologisch hochentwickelte Produkte dar. Dies gilt zum Beispiel für Nickel-Basis-Superlegierungen, die als Hochtemperaturwerkstoffe für den Bau von Flugzeugturbinen und von Landturbinen zur Energieerzeugung verwendet werden. Titan

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Patentierte Laserbeschichtung für eine verbesserte Bioverträglichkeit

Unter Nutzung von Oberflächenbearbeitungsmethoden mit Hochleistungslasern konnten Kalziumphosphatbeschichtungen erzeugt werden, die moderne bioaktive Eigenschaften zeigen. Diese neuartigen Beschichtungen ermöglichen eine schnelle und verbesserte Implantatintegration in das Knochengewebe als Knochenersatz.

Zu den in der Zahnmedizin und Orthopädie herkömmlich genutzten Biomaterialien gehören in erster Linie Kalziumphosphatkeramiken. Hierzu zählen insbesondere Hydroxyapatite (HAp), d

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Ausgekochter Stahl für das Auto von morgen

Wissenschafter wollen mit neuartigen Materialien den Fahrzeugbau revolutionieren / Neue MaxPlanckForschung erschienen

Der Treibstoffverbrauch gehört inzwischen zu den wichtigen Entscheidungskriterien beim Kauf eines neuen Wagens. Und tatsächlich brauchen die Fahrzeuge von Jahr zu Jahr bei gleicher Leistung weniger Kraftstoff. Dazu trägt wesentlich die Reduzierung des Fahrzeugsgewichts bei. Deshalb suchen die Autohersteller nach leichteren Materialien, die im Idealfall nicht nur wenig

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Was den Knochen so stabil macht – Werkstoffe nach dem Vorbild der Natur

Mit der offiziellen Bildung einer interdisziplinären Arbeitsgruppe “Biologische Nanowerkstoffe” aus Wissenschaftlern und Studenten der Martin-Luther-Universität werden – nachdem bereits jahrelang auf diesem Gebiet geforscht wird – neue Wege zum nanoskopischen Konstruieren von Werkstoffen nach dem Vorbild der Natur gesucht.

Beim Laufen, Lasten heben, Sport treiben oder tanzen denken die Menschen kaum an die Belastungen, denen ihre Knochen permanent ausgesetzt sind. Wie relativ selten

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Siemens sieht Polymere und Keramik als Schlüsselwerkstoffe für Innovationen

Die Geschwindigkeit und Präzision, mit der ein Computertomograph Bilder erzeugt, die Erhöhung des Wirkungsgrades von Gasturbinen, die Senkung des Treibstoffverbrauchs bei Fahrzeugen – bei diesen Innovationsbeispielen komplexer Systeme nehmen neue Materialien eine Schlüsselrolle ein. “Nur wer hierfür die eigene Kompetenz kontinuierlich weiterentwickelt und im internationalen Wettbewerb in der ersten Reihe steht, kann bei Produkten und Lösungen Trendsetter sein”, betonte Prof. Dr. Claus Weyrich, Mi

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Neuer Verbundwerkstoff für höchste Ansprüche

Holz- und naturfaserverstärkte Kunststoffe sind schon seit längerem feste Bestandteile moderner Fahrzeuginnenräume. Fraunhofer-Forscher stellen auf der Messe K 2004 in Düsseldorf einen neuen Verbundwerkstoff vor: Durch die Kombination von Polypropylen und Cellulosespinnfasern ist er sowohl glasfaser- als auch naturfaserverstärkten Kunststoffen überlegen. Gleichzeitig bieten die Wissenschaftler verschiedene Verarbeitungsverfahren für das neue Material an.

Fahrzeugbauer stellen höchste Anspr

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Aktives Gaspedal: Bleifuß wird nahezu ausgebremst

Chemnitzer Maschinenbauer wurden für ein neues Faserverbund-Gaspedal ausgezeichnet, das leichter und billiger ist und selbst aktiv in das Fahrgeschehen eingreifen kann

Für ein völlig neuartiges Gaspedal sind Maschinenbauer der Technischen Universität Chemnitz vor wenigen Tagen mit dem Hochschul-Innovationspreis des Arbeitskreises Verstärkte Kunststoffe (AKV) ausgezeichnet worden. Es ist aus einem Stück gefertigt, billiger in der Herstellung und weniger verschleißanfällig. Darüber

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Neuer superharter Halbleiter aus Verbundstoff hergestellt

Hart wie Diamant – für neue technische Anwendungen in der Mikroelektronik interessant

Materialforschern am Bayerischen Geoinstitut der Universität Bayreuth ist zusammen mit Kollegen der Universität Paris-Nord die Herstellung eines neuen superharten Verbundstoffes aus Bor-Karbid und Bor-haltigem Diamant gelungen. Zur Synthese des neuartigen Stoffes unter sehr hohen Drücken und Temperaturen (200 kbar und über 2000 Grad Celsius) wurde von den Bayreuther Wissenschaftlern Dr. Natalia Du

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Recycling von PTFE-Glasfaser-Compound-Abfällen

Wissenschaftler aus dem Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden (IPF) haben gemeinsam mit Kollegen am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden ein Verfahren zur Verwertung von Polytetrafluorethylen-Glasfaser-Compound-Abfällen (PTFE/GF) entwickelt. Der Hochleistungskunststoff PTFE ist besser bekannt unter dem DuPont-Markennamen Teflon z. B. als Antihaftbeschichtung.

Allein in Deutschland fallen jährlich ca. 500 t PTFE/GF-Abfall mit unterschiedlichen Glasfaser

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Bessere Transportsäcke für Schüttgut

Wie Wissenschafter helfen, bessere Transportsäcke für Schüttgut herzustellen/ Deutscher Verpackungspreis 2004 an Wittener Industrie-Partner Storsackeurea

Die Idee mit dem neuen Sack hatte Dr. Elmar K. Wolff nach einer feuchtfröhlichen Nacht an einer Hotelbar im russischen Rostow am Don. Da kam der Leiter des Instituts für angewandte Biotechnik und Systemanalyse an der Universität Witten/Herdecke mit einem Unternehmer ins Gespräch. Der klagte über die personalintensive Herstellung

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