Materialwissenschaften

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Wenn das Implantat vom Knochen nicht mehr zu unterscheiden ist, muss es Trabecular Metal[TM] sein

Wer einmal einen Knochen in der Hand hat, staunt, wie leicht und fest er ist. Dies ermöglicht der Aufbau der Knochen: Innen sind zart verzweigte Bälkchen (lat.: Trabekel), die ihm ein schwammartiges Aussehen verleihen, außen eine feste Rinde. Ein neuer Werkstoff für den Knochen- und Gelenkersatz, Trabecular Metal[TM], ahmt das schwammartige “Innenleben” und die Eigenschaften von Knochen täuschend nach. Knochen wächst nicht nur in diesen Gelenkersatz ein, sondern auch hindurch.

Trabecular

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JOB gegründet – Führende Jenaer Biomaterialforscher in neuem Schwerpunkt zusammengeführt

Irgendwann einmal im Leben braucht sie fast jeder: die Biomaterialien. Implantate wie Herzschrittmacher, Gefäßstützen (Stents), Platten zum Verschrauben von Knochenbrüchen, Zahnfüllungen oder aber auch Kontaktlinsen gehören dazu. Dabei werden Metalle, Kunststoffe und Keramiken sowie so genannte Verbundwerkstoffe als Biomaterialien verwendet. “Die Lebenserwartung und der Anteil der älteren Mitbürger steigt, deshalb wächst der Bedarf an diesen Materialien stark an”, erläutert Prof. Dr. Klaus D. J

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Neutronen als Spione in der Nanowelt

Max-Planck-Gesellschaft und TU München starten weltweit einmaliges Neutronenspektrometer an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz in Garching

Ein neuartiges Neutronen-Röntgen-Reflektometer “N-REX+” wird von der Technischen Universität München und vom Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart am Donnerstag, den 24. November 2005 an der Forschungsneutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz in Garching eingeweiht. Das N-REX+ (“Neutron Reflectometry & X-Rays”) u

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Metalle unter der Lupe

Gemeinsam forscht es sich leichter, haben sich Forscher der Fraunhofer- und der Max-Planck-Gesellschaft gedacht. Um die Eigenschaften von Metallen genauer simulieren zu können, vereinen sie ihre Methoden und hoffen, so die Vorteile simultan nutzen zu können.

Die Zeiten, in denen der Schmied Metalle nur nach seiner Erfahrung bearbeitet hat, sind lange vorbei. Heute ist vor der Bearbeitung der Computer gefragt: Materialwissenschaftler simulieren zunächst, wie sich ein metallisches Bau

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Oberflächen noch gezielter gestaltbar

Doktorandenpreis für Polymerbürsten-Gradientenschichten

Den Doktorandenpreis des Vereins zur Förderung des Leibniz-Instituts für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF) erhält in diesem Jahr Dr. Leonid Ionov.

Die Dissertation von Dr. Ionov beschäftigt sich mit sogenannten Polymer-Bürsten-Oberflächen; d. h. Schichten aus absorbierten Polymeren, die so dicht an Oberflächen gepfropft sind, dass die einzelnen Polymerketten sich von dem Substrat weg strecken müssen – und in der

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Zwei Röhren sehen mehr als eine – und strahlen weniger

Die beiden Aufnahmesysteme des Somatom Definition bestehen aus jeweils einer Röntgenröhre Straton, die in diesem Jahr für den Deutschen Zukunftspreis nominiert war, und je einem Detektor. Die Röhren senden Röntgenstrahlen aus, die den Körper des Patienten durchdringen und auf den gegenüberliegenden Detektor treffen. Aus den dabei gemessenen Daten errechnet ein Computer die Bilder aus dem Körperinneren.

Das schlagende Herz stellt die Aufnahmetechnik dabei vor besondere Herausfo

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Scharfer Blick ins Weltall

Damit das weltweit größte Teleskop einen klaren Blick zu den Sternen ermöglicht, muss die Spiegelgruppe im Inneren der Anlage trotz Temperaturänderungen und schneller Bewegungen in Form bleiben. Dies gelingt mit Spiegeln aus einem neu entwickelten Material. Ein Prototyp der Optik wird auf der Messe Productronica vorgestellt, die morgen in München beginnt.

Auf einer einsamen Bergspitze im Südosten des US-Bundesstaates Arizona steht das Large Binocular Telescope (LBT). Das gemeins

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BMBF-Broschüre zur Entwicklung neuer Werkstoffe erschienen

Hohes wirtschaftliches Potenzial – Konferenz in Aachen

Für die Entwicklung neuer Werkstoffe werden die Eigenschaften verschiedener Stoffe miteinander kombiniert und damit neue Funktionen erzeugt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat diesem Thema die neue Broschüre “Werkstoffwelten – Entdeckungen im Kosmos der Stoffe” gewidmet. Demnach könnte ein mit neuen sensorischen Werkstoffen ausgerüstetes Auto zukünftig etwa vorausschauend auf einen bevorstehenden U

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Universität Bayreuth und Firma SiLi forschen gemeinsam an neuartigen Glaskugeln

Erneutes Beispiel für enge anwendungsorientierte Zusammenarbeit mit dem Mittelstand

Um durch Oberflächenveredlung neue Märkte für Glaskugeln zu erschließen geht es bei einem neuen Kooperationsprojekt des Lehrstuhls Keramische Werkstoffe mit der Warmensteinacher Firma Sigmund Lindner GmbH. Vergangenen Freitag unterzeichneten Professor Dr.-Ing. Walter und Stefan Trassl, der Geschäftsführer der Firma SiLi, den Kooperationsvertrag für ein gemeinsames Forschungsprojekt im Rahmen des Bu

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Zauberkunststücke mit Gold und Glas

Goldpartikel, deren Größe und Gestalt sich einstellen lässt, machen Gläser zu neuen Werkstoffen für optoelektronische Anwendungen.

Schon die alten Römer kannten ein Verfahren, um Gläser durch Zusatz von Gold zu färben. Die Gläser sind zunächst farblos und nehmen beim kontrollierten Erhitzen eine rubinrote Farbe an. Ursache für diese Färbung sind fein verteilte Goldcluster. Die Lichtabsorption beruht auf einer gemeinsamen Schwingung der Leitungselektronen aller Goldatome in solch

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Dem Stahl auf seinen kristallinen Grund gehen

Neuartige, sehr viel präzisere Simulationsmodelle für Metalle und metallische Bauteile will eine neu gegründete Arbeitsgruppe entwickeln: Das Max-Planck-Institut für Eisenforschung MPIE in Düsseldorf und das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg erhielten jetzt den Segen ihrer Vorstände. Sie werden in den kommenden drei Jahren mathematische Beschreibungen von Metallen aus der Grundlagenforschung mit der anwendungsorientierten Simulation von Fertigungsprozessen und Bauteilen

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Forschen für die Flügel-Fertigung

Standort sichern: Automatisierung in der Rotorblatt-Herstellung für Windkraftanlagen

Mit über 180 Metern Höhe überragen heutige Windenergieanlagen inzwischen den Bremer Fallturm oder den Kölner Dom. Nicht nur diese Größenordnungen schaffen Parallelen zur Luftfahrt: Das neue Forschungsprojekt des Bremer Instituts für Konstruktionstechnik (BIK) im Fachbereich Produktionstechnik der Universität und des Lemwerderaner Rotorblatt-Herstellers Abeking & Rasmussen Rotec GmbH erfordert das Wi

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Zuverlässig bis auf den Nanometer

Kleiner Fehler – große Wirkung. Oft sind Fehler in der Elektronik Grund für einen unfreiwilligen Stopp. Denn für die immer winzigeren Dimensionen auf den Chips fehlen zuverlässige Mess- und Prüfverfahren. Abhilfe schaffen Materialtests für den Nanokosmos.

Mikroelektronische Bauteile schrumpfen von Generation zu Generation. Ein Problem ist, dass sich das verwendete Material im Mikro- oder Nanokosmos oft ganz anders verhält als in der makroskopischen Welt. Verlässliche Daten in diese

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Perlmutt in höchster Auflösung

Forscher des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung und der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) haben neue Feindetails im Aufbau von Perlmutt entdeckt

Perlmutt, “die Mutter der Perlen”, ist nicht nur ein schillerndes Material, das den Betrachter durch seine irisierenden optischen Eigenschaften beeindruckt und das oft als Schmuck Verwendung findet, sondern auch ein hervorragender Werkstoff. Perlmutt besteht zu mindestens 97 Prozent aus Kalk

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Weltweites Prüfprogramm für Paletten geht in die Endphase

Auch in der weltweiten Distribution sind Paletten immer noch das wichtigste Hilfsmittel zur Aufnahme von Gütern. Ihre qualitativen Eigenschaften sind entscheidend für eine sichere und termingenaue Lieferung. Deshalb ist es wichtig, dass es einen ständig aktuellen, weltweit akzeptierten Standard für die Prüfung von Paletten gibt.

In einem umfangreichen Gemeinschaftsprojekt haben sich sieben Laboratorien aus aller Welt mit der standardisierten Prüfung von Paletten aus verschie

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Farben, Lacke und Beschichtungen: Von der Forschung zu neuen Technologien

Mit Bautenschutz und Korrosionsschutz, Benetzung und Haftung, Farben und Effekten, dispersen Systemen und Oberflächeneigenschaften beschäftigt sich die diesjährige Tagung der Fachgruppe “Anstrichstoffe und Pigmente” (APi) der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) vom 21. bis 23. September in Eisenach. Wissenschaftler aus der Hochschulforschung und der Industrie stellen in 20 Vorträgen neueste Entwicklungen bei modernen Lacksystemen vor. Zudem werden der Farbe&Lack-Preis sowie die APi-Preise ve

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