Maschinenbau

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Flexiblere Maschinenbedienung: Tragarme mit noch mehr Reichweite

Neuer Rittal Tragarm: Mehr Möglichkeiten durch größeren Radius Für das ergonomische Bedienen von Maschinen müssen die Maschinen-Bediengeräte (HMI) oft auf unterschiedliche Personengröße oder unterschiedliche hohe Standpunkte eingestellt werden. Rittal schafft mit neuen höhenverstellbaren Tragprofilen jetzt noch flexiblere Arbeitsbedingungen für den Fertigungsalltag an der Maschine. Damit kann für mehr Komfort und Ergonomie der Bewegungsradius in der Höhe und in der Reichweite erweitert werden. Tragarmsysteme kommen überall dort zum Einsatz, wo Bediengeräte bzw. -terminals für die Maschinenbedienung flexibel positioniert oder bei der…

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Massenproduktion von Brennstoffzellen wird möglich

Im Forschungsprojekt »H2FastCell« entwickelt ein Forschungsteam vom Fraunhofer IPA und vom Campus Schwarzwald gemeinsam mit einem Industriekonsortium eine Roboterzelle für die automatisierte Hochgeschwindigkeitsmontage von Brennstoffzellenstacks. Damit legen sie die Grundlage für die industrielle Massenproduktion dieser emissionsfreien Technologie. Wasserstoff wird als Energieträger eine wichtige Rolle spielen. Er kann aus erneuerbaren Energien in Elektrolyseuren CO2-neutral hergestellt und dann in Brennstoffzellen in elektrische Energie umgewandelt werden. Gerade im Güterverkehr können Brennstoffzellen ihre Vorteile gegenüber batterieelektrischen Fahrzeugen ausspielen. Aber auch im stationären Bereich gibt…

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Wieder laufen, spielen, toben

THGA-Student entwickelt Knieprothesen für Kinder aus dem 3D-Drucker. In seiner Masterarbeit an der THGA entwickelt Maschinenbaustudent Lars Thalmann 3D-gedruckte Knieprothesen für Kinder in Kolumbien weiter. Dabei nimmt er das künstliche Gelenk genau unter die Lupe: Was muss es aushalten, wo wirken welche Kräfte? Über verschiedene Druck- und Zugtests konzipiert er die Knieprothese so, dass Kinder bis zehn Jahren sie problemlos nutzen können. Seine Ergebnisse fasst er nun in Anleitungen zusammen, damit die Menschen in Kolumbien die Prothesen nachdrucken können. Lars…

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Neue Bohrtechnologie für hochfeste Faserverbundwerkstoffe

Professur Produktionssysteme und -prozesse der TU Chemnitz hat mit der GBZ Mannheim GmbH & Co.KG ein neues, gestuftes Verfahren zum delaminationsfreien Bohren von Carbon erforscht. Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (auch CFK oder Carbon genannt) ist ein Verbundwerkstoff, bei dem Kohlenstofffasern in einer Kunststoffmatrix eingebettet sind. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch seine geringe Dichte und seine hohe Belastbarkeit aus. Bei der mechanischen Bearbeitung zeigt sich allerdings, dass das Material in Werkstückdickenrichtung, quer zur Faserachse, nur sehr geringe Kräfte aufnehmen kann. „Da beim Bohren…

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Trennung von Gasen – Neuartige Membrantechnologie

Nachhaltige Aufbereitung von Gasen: Im Projekt „CO2-Abtrennung mittels Nano-Carbon basierter Mixed-Matrix-Membranen“ (GG CO2) hat ein Forschungsteam der TH Köln in Zusammenarbeit mit dem griechischen Institut Demokritos sowie den Firmen FutureCarbon und Advise eine innovative Membran erstellt, mit der einzelne Gase aus Gasgemischen abgetrennt werden können, um beispielsweise Biogas aufzubereiten. Im Fokus stand dabei das klimarelevante Gas CO2. „Die Trennung von Gasgemischen gewinnt gerade im Hinblick auf die Energiewende, aber auch für die effiziente Nutzung von Ressourcen, eine immer größere Bedeutung….

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Schnellster Sensor für Wärmefluss getestet

Ein Forscherteam der Fakultät Maschinenbau an der Hochschule Landshut entwickelte eine neue Methode, um den Wärmefluss in Verbrennungsmotoren schneller als bisher zu messen. Die Technik könnte in Zukunft helfen, den Ausstoß von Schadstoffen zu reduzieren. Zudem ist sie für die künftige Untersuchung von alternativen Kraftstoffen und wasserstoffbasierten Antrieben relevant. Starten wir den Motor eines Autos, entstehen Verbrennungsgase mit sehr hohen Temperaturen von mehr als 1.000 Grad Celsius. Treffen diese auf die Zylinder- und Kolbenwand kommt es zu sehr hohen Wärmelasten,…

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Hybride Labore für die Arbeitswelt 4.0

Die Hochschule Offenburg ist beim Bund-Länderprogramm „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ erfolgreich. Das Verbundprojekt „Shared Excellence – Laboratory Learning Spaces 4.0“ erhält eine Förderung. Insgesamt werden für das Verbundprojekt der Hochschulen Karlsruhe, Mannheim, Offenburg und Pforzheim rund 1,9 Millionen Euro für drei Jahre bereitgestellt. Die Hochschule Offenburg erhält davon 386 000 Euro. In dem Projekt „Shared Excellence – Laboratory Learning Spaces 4.0“ (SHELLS) werden die vier Verbundpartner einen hochschulübergreifenden Pool hybrider Laborveranstaltungen zur digitalen Transformation umsetzen. Für die Vermittlung von Kompetenzen…

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Flexibler Faserlaser für die flinke Materialbearbeitung

Fraunhofer IWS erprobt tausendfach schnellere Strahlformung. Laser-Experten aus Sachsen und Israel erproben derzeit gemeinsam am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden einen neuartigen Laser für den Industrieeinsatz. Das System basiert auf der für Hochleistungslaser noch jungen Methode des »Coherent Beam Combinings« (CBC). Der 13-Kilowatt-Laser kann im laufenden Betrieb besonders schnell verschiedene Energieverteilungsmuster erzeugen und dadurch selbst anspruchsvolle Hightech-Materialien sehr präzise und schnell bearbeiten. Die Fraunhofer-Forscher wollen die innovative Lasertechnik aus Israel demnächst auch weltweit Unternehmen zur Verfügung stellen….

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Standardisierung des 3D-Drucks

ASTM-Auftrag für Fraunhofer ILT. Eine Auszeichnung für jahrzehntelange Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet der additiven Fertigung erhielt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT: Die Aachener gewannen eine Ausschreibung des ASTM International und arbeiten nun an einem Projekt zur Standardisierung der Maschinenzustandsüberwachung für das pulverbett-basierte Laserstrahlschmelzverfahren Laser Powder Bed Fusion (LPBF). Im Mittelpunkt stehen die Auswahl und Qualifizierung bildgebender Sensorik, mit denen sich der Zustand von LPBF Anlagen gezielt überwachen lässt. Schließlich soll aus diesen Daten eine kostensenkende Handlungsempfehlung für den Endanwender abgeleitet…

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Präzises Mikroskop für höchstauflösende Bilder und Analysen

Das neuartige Rasterelektronenmikroskop kommt im Labor für Werkstoffprüfung an der FH Bielefeld in der Materialforschung zum Einsatz. Zwei Nanometer – das ist in etwa der Durchmesser einer DNA-Doppelhelix und entspricht der Auflösung, die mit einem Rasterelektronenmikroskop (REM) bei Metallen maximal erreicht werden kann. An der Fachhochschule (FH) Bielefeld ist diese höchstauflösende Darstellung nun im Labor für Werkstoffprüfung mit einem neuartigen Feldemissions-Rasterelektronenmikroskop möglich. Das Mikroskop wurde im Zuge eines Großgeräteantrags bei der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) des Landes Nordrhein-Westfalen als Ersatzbeschaffung genehmigt….

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Nachhaltig produzierter Hochgeschwindigkeits-Helikopter

Automatisierte Fertigung von CFK-Verbundbauteilen. Er ist schnell, leicht und verbraucht wenig Treibstoff: Der Hochgeschwindigkeits-Helikopter RACER bringt es auf Fluggeschwindigkeiten von bis zu 400 Kilometern pro Stunde. Die Schalenbauteile seiner Außenhaut werden mit einem neuartigen Fertigungsverfahren hochautomatisiert hergestellt. Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Gießerei-, Composite und Verarbeitungstechnik IGCV hat die innovative, nachhaltige Methode gemeinsam mit Airbus Helicopters entwickelt. Mit mehr als 400 Kilometern pro Stunde ist RACER, kurz für Rapid and Cost-Effective Rotorcraft, deutlich schneller unterwegs als herkömmliche Hubschrauber, die es…

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Hochgenaue Formmessung moderner Optiken

In einem gemeinsamen Transferprojekt entwickeln BIAS, Physikalisch-Technische Bundesanstalt und Mahr GmbH ein Messsystem für asphärische Oberflächenmessung für die industrielle Herstellung optischer Systeme. Die hochgenaue Formmessung moderner Optiken ist eine wesentliche Voraussetzung für die industrielle Herstellung optischer Systeme. Die kostengünstige, präzise und zugleich flexible Messung bestimmter komplexer Oberflächenformen, sogenannter Asphären, ist dabei nach wie vor eine ungelöste Herausforderung. Im Rahmen von zwei von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unter dem Akronym OPAL geförderten Forschungsprojekte wurde dazu ein neuartiges Verfahren zur Erfassung solcher Formen…

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Rund um die Uhr Trinkwasser aus der Luftfeuchtigkeit gewinnen

Forschende der ETH Zürich entwickelten einen Kondensator für Länder mit Wasserknappheit. Damit kann erstmals ohne Energie während des ganzen Tages Wasser aus der Luft gewonnen werden. Möglich ist dies dank einer selbstkühlenden Oberfläche und einem speziellen Strahlungsschutzschild. Süsswasser ist in vielen Weltgegenden Mangelware und muss dort aufwendig gewonnen werden. In Meeresnähe kann dazu Meerwasser entsalzt werden, was äusserst viel Energie benötigt. Weiter weg von Küsten bleibt praktisch nur noch die Kondensation von Luftfeuchtigkeit durch Kühlung, entweder ebenfalls mit einem hohen…

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Energie- und CO2-Einsparungen durch Eisbatterien – betrieben mit Sonnenenergie

Die Speicherung von Energie ist eine der Schlüsselfragen für eine nachhaltige Energieversorgung. Auch am Campus Münchberg der Hochschule Hof läuft dazu derzeit ein spannendes Projekt. Hier werden neuartige Eisbatterien für Kühlanwendungen erforscht, die dazu beitragen können, nachhaltig Energie und CO2 zu reduzieren. Sie werden aus überschüssiger Sonnenenergie gespeist. Wir haben dazu mit Tushar Sharma, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wasser- und Energiemanagement der Hochschule Hof (iwe) und mit Richard Genes, Geschäftsführer des Kooperationspartner Genes Kältetechnik GmbH aus Hof gesprochen. Herr…

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Künstliche Intelligenz für Maschinen hilft Mensch und Umwelt

Der Maschinenbau ist eine Stärke der deutschen Industrie. In Leitbranchen, deren Produkte in einem globalisierten Umfeld starker Konkurrenz ausgesetzt sind, kann der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) dazu beitragen, Industriekapazitäten und Knowhow in Deutschland zu halten, im Maschinenbau und nachgelagerten Branchen. Doch erst durch praxisnahe Anwendung in der Industrie kann KI seine Stärken für Unternehmen voll entfalten. Wie das mit dem Beitrag angewandter Forschung geht, zeigen Textilindustrie und -maschinenbau ebenso wie die Kunststoffbranche. Mit der Corona-Krise sind Vliesstoffe über die Fachwelt…

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Automatisierte Produktionsanlage für resorbierbare 3D-gedruckte Brustimplantate

Patientinnen, die ihre Brust durch Brustkrebs oder eine andere schwere Erkrankung verloren haben, können diese heute dank Implantaten dauerhaft und kosmetisch unauffällig rekonstruieren lassen. Die heute üblichen Silikonimplantate rufen jedoch nicht selten Abwehrreaktionen des Körpers hervor und können im schlimmsten Fall sogar reißen. Gemeinsam mit der BellaSeno GmbH entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT deshalb jetzt eine automatisierte Produktionsanlage für Implantate aus einer Polymerstruktur, die eine Brustrekonstruktion aus Eigengewebe der Patientinnen ermöglicht. Das Leipziger Unternehmen BellaSeno entwickelt Brustimplantate aus einer…

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