Vor etwa 15 Jahren sorgte die Einführung von Projektionssystemen in Autoscheinwerfern für einen deutlichen technologischen Fortschritt bei Frontscheinwerfern. Die Kombination asphärischer Projektionslinsen mit Halogen-Glühlampen sowie insbesondere mit Xenon-Entladungslampen ermöglichte es, die Fahrtstrecke deutlich besser auszuleuchten und erhöhte die Sicherheit bei Nachtfahrten erheblich.
SCHOTT ist es jetzt gelungen, durch konsequente Integration aller Fertigungsschritte und mit modernster Prozesstechnologie eine kostengünstige Massenfertigung von asphärischen Projektionslinsen zu etablieren. Dabei werden erstmals Linsen für ein Projektionssystem ohne mechanische Nacharbeit gefertigt. Nur durch Heißformung werden die Linsen aus glühenden Glastropfen verpresst und dabei mit ihrer charakteristischen Kontur versehen. Nach einem abschließenden Kühlprozess kann die Linse direkt in einem Scheinwerfer verbaut werden. Eine neu entwickelte und patentierte Technologie der Werkzeugherstellung ermöglicht neben einer gleichbleibend hohen Qualität auch die gezielte Beeinflussung der optischen Eigenschaften der Linsen. In die Fertigung integrierte Kontroll- und Prüfeinrichtungen gewährleisten eine gleichbleibende Qualität auf höchstem Niveau.
SCHOTT baut derzeit seine Produktionskapazität auf deutlich mehr als 1 Million Linsen pro Jahr aus und will sich damit auch in diesem Markt als zuverlässiger Lieferant und Partner der Automobilindustrie etablieren.
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