Das Auto der Zukunft besteht zunächst nur aus Bits und Bytes: Es wird digital entworfen, seine Funktionen werden im Rechner simuliert und selbst seine Fertigungsprozesse werden bis in die Details auf Computern durchgespielt, bevor auch nur eine Schraube in der Realität festgezogen wird.
Ziel ist es, alle Daten des Produktlebenszyklus originalgetreu virtuell abzubilden und mit der realen Fertigung direkt zu verknüpfen. Dann sind Produktänderungen und Prozessoptimierungen durchgängig bis hinein in den Fertigungsprozess möglich.
„Das ist die Vision“, so der Siemens PLM Global Account Manager für Volkswagen, Harald Gmeiner, „ein umfassendes digitales Abbild über den kompletten Produktlebenszyklus zu haben und so aus dem seriellen Prozess einen parallelen Prozess zu machen. Hier kann man Zeit und Geld sparen und Fehler vermeiden.“
Siemens demonstrierte auf der diesjährigen Hannover Messe Ende April 2008 am Beispiel des VW Tiguan den gesamten Prozessablauf, vom Entwurf bis zur Endmontage.



