Architektur Bauwesen

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Baumaterialien aus namibischem Akazienholz

Feuerfest, witterungsstabil, nachhaltig: Die Ausbreitung von invasiven Akazien stellt in Namibia ein großes Problem dar. Durch die Verbuschung werden Weideflächen vernichtet, der Grundwasserspiegel sinkt und Pflanzen und Tiere werden aus ihrem natürlichen Lebensraum verdrängt. In einem Projekt mit der Universität von Namibia (UNAM) verwerten Forscher des INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien das Akazienholz zu nachhaltigen Baumaterialien, die feuerfest und witterungsstabil sind. Den neuen Baustoff und seine speziellen Eigenschaften stellt das INM vom 30.05. – 02.06.2022 auf der Hannover Messe…

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Vier neue Großroboter für das Bauen der Zukunft

Der Exzellenzcluster „Integratives computerbasiertes Planen und Bauen für die Architektur“ (IntCDC) der Universität Stuttgart hat vier Roboterplattformen für die automatisierte Herstellung von Holz- und Faserbauelementen erhalten. Die Anlagen sind ein Meilenstein für die Erforschung der mobilen, flexiblen Vorfertigungstechnik und sollen das Bauen der Zukunft nachhaltiger und effizienter machen. Die Fabrikhalle in Neustadt-Hohenacker, einem Vorort von Waiblingen, wirkt schmucklos, doch sie birgt Superlative: In ihrem Inneren entsteht die weltweit erste Gesamtplattform für cyber-physikalisches Bauen, das Large-Scale Construction Robotics Laboratory (LCRL), ein…

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RoofKIT: Kreislaufgerecht und nachhaltig bauen

Die Bauindustrie verbraucht große Mengen energetischer Ressourcen und produziert Tonnen an Abfällen. Dass der Gebäudesektor schon heute mit einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft vereinbar ist, wollen Studierende und Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) bei dem Hochschulwettbewerb Solar Decathlon Europe 21/22 zeigen. Das interdisziplinäre Team „RoofKIT“ widmet sich dabei Gebäudedächern als bisher ungenutzte Flächenressource. Nach einer zweijährigen Planungsphase startete am 19. Mai 2022 der Aufbau der Demonstrationseinheit auf dem Solar Campus in Wuppertal. Die Bauindustrie verbraucht große Mengen energetischer Ressourcen und…

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InNoFa-Prototyp auf der Rapidtech-3D-Messe in Erfurt

Ob Spinnennetze, Bienenwaben oder Insektenflügel – die Natur zeigt uns, wie durch Netzstrukturen mit minimalem Materialeinsatz leistungsstarke Strukturen entstehen. Diese Erkenntnis setzt die HTWK Leipzig nun im InNoFa-Projekt (Individual Node Facade) um: Ein netzartiges Geflecht aus standardisierten Stäben ist durch individuell geformte, 3D-gedruckte Knotenpunkte verbunden und sorgt für maximale Stabilität bei minimalen Ressourceneinsatz. So entstehen organisch geformte Stabnetzwerke für Fassaden, Dächer, Brücken oder Masten. Einen zwei mal drei Meter großen Ausschnitt einer so konstruierten Glasfassade stellen die Forschenden vom 17….

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Schwarze Löcher als Lärmfallen

Wer in einem Altbau mit Holzböden lebt, kennt das Problem: Auch, wenn die Nachbarn von oben mit graziler Eleganz über den Boden gleiten, klingt es in der eigenen Wohnung als hause man unter einer Kegelbahn. Selbst für modernste Holzgebäude ist Trittschall eine Herausforderung. Wissenschaftler der Empa tüfteln an einer Lösung. An der Empa wird derzeit die Forschung zu einer Weltneuheit in der Schalldämmung von Holzbauten abgeschlossen. Mit einer physikalischen Theorie aus den 1990er-Jahren und den Mitteln der Digitalisierung hat ein…

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Intelligente Schrauben sichern Brücken, Maschinen und Windkraftanlagen

Schraubverbindungen an kritischen Infrastrukturen sind hohen Belastungen ausgesetzt und müssen daher regelmäßig überprüft werden. Forschende des Fraunhofer Cluster of Excellence Cognitive Internet Technologies CCIT haben nun eine Technologie entwickelt, mit der die Stabilität der Schraubverbindungen jederzeit per Fernüberwachung kontrolliert werden kann. Das erhöht die Sicherheit und senkt den Aufwand für Inspektionen. Schrauben finden sich fast überall. An Kränen, Baugerüsten, Hochhäusern, Brücken, Windkraftanlagen, in Produktionsanlagen, an kleinen und großen Maschinen. Doch Verschleiß und Einflüsse wie Temperaturschwankungen oder Schwingungen können dazu führen,…

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Stahlseiltests: Spannung garantiert!

Eine der mächtigsten Drahtseil-Prüfanlagen der Welt wurde nun an der TU Wien in Betrieb genommen. Durch eine völlig neue Technik misst sie in Stunden, was anderswo Monate dauert. Bei Stahlseilen für den Brückenbau gibt es keine Kompromisse: Sie müssen gewaltigen Kräften standhalten, und das viele Jahre lang. Schon vor dem Bau einer Brücke müssen die Stahlseile und ihre Verankerungen ausführlich getestet werden – dafür gibt es genaue Prüfvorschriften. Diese Versuche sind normalerweise sehr aufwändig, sie benötigen viel Zeit und Energie….

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Sonnenwärme effizient in der Wand speichern

TU Kaiserslautern entwickelt Beton mit energetischem Zusatznutzen. Sonnenwärme heizt Beton auf. Wie sich diese Wärme effizient für die Gebäudeheizung nutzen lässt, hat die Arbeitsgruppe von Prof. Dr.-Ing. Matthias Pahn an der Technische Universität Kaiserslautern (TUK) untersucht. Ergebnis ist ein Heizsystem mit neuartigen Bauteilen, die ihre eigene Masse als Wärmespeicher nutzen. Die Funktionstüchtigkeit des Konzepts konnten die Bauingenieure anhand eines Prototyps nachweisen und sind jetzt bereit für den Schritt in die bauliche Praxis. „Im Gebäudesektor gibt es zwei Stellschrauben, um Treibhausgasemissionen…

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Neue Mahlscheiben zur Herstellung von Holzfasern für Dämmstoffe

Energieeffiziente Innovation international gefragt – auch Buchenholz-Fasern kommen als Dämmstoff in Frage. Zur Produktion von Holzfasern für die Dämmstoffherstellung stehen jetzt besonders ressourcen- und energieeffiziente Mahlscheiben zur Verfügung, die inzwischen auch industriell eingesetzt werden. Holzfasern lassen sich damit mit reduziertem elektrischen Energiebedarf herstellen und eignen sich besser für die Dämmstoffherstellung. Das zugrundeliegende Vorhaben der Technischen Hochschule Rosenheim wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unterstützt. Die Projektbeteiligten verfolgten das Ziel, den spezifischen elektrischen Energiebedarf bei der Zerfaserung von Holz durch…

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Schnellere Bauverfahren durch Digitalisierung

Wien soll mit dem Digitalisierungsprojekt BRISE-Vienna zum internationalen Vorreiter werden. Bauverfahren sind kompliziert. Selbst für Profis ist es mit großem Aufwand verbunden, einen Überblick über alle Gesetze, Vorschriften und Regeln zu bewahren, die es bei einer baubehördlichen Einreichung zu beachten gilt. Und so vergeht oft fast ein Jahr, bis ein baubehördliches Verfahren abgeschlossen ist. Das soll sich nun ändern. Die Stadt Wien arbeitet gemeinsam mit der TU Wien, dem Planungsbüro ODE – office for digital engineering, der ZT-Kammer (W, Nö,…

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Ein digitaler Zwilling für Eisenbahnbrücken

Wie kann der Instandhaltungsprozess von Brücken digitalisiert werden? Dieser Frage widmete sich das Konsortium des Forschungsprojekts DiMaRB, das jetzt erfolgreich abgeschlossen wurde. Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurde ein Konzept für eine digitale, intelligente und prädiktive Instandhaltungsstrategie entwickelt. Das Konsortium um das Forschungsprojekt DiMaRB (Digitale Instandhaltung von Eisenbahnbrücken, engl. Digital Maintenance of Railway Bridges), bestehend aus Wissenschaft, Praxispartnern, Infrastrukturbetreibern und Aufsichtsbehörden, verfolgte über eine Projektlaufzeit von 3,5 Jahren das Ziel, ein digitales, prädiktives Instandhaltungskonzept für Eisenbahnbrücken zu entwickeln. Das Konzept basiert…

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Sicherer Zugang: Elegante Sensorschleusen von dormakaba mit neuen Funktionalitäten

Seit Markteinführung sind zahlreiche der mit dem ICONIC Award und dem German Design Award ausgezeichneten und umfangreich zertifizierten Argus Sensorschleusen von dormakaba in unterschiedlichsten Gebäuden rund um den Globus im Einsatz. Dabei überzeugt die modular gestaltete Zutrittsanlage nicht nur als repräsentatives Designelement eines Gebäudes, sondern gleichermaßen durch hohe Betriebssicherheit, Nutzerakzeptanz und zuverlässige Steuerung des Personenflusses. Mit dem neuen Card Collector sowie einer zusätzlichen, erweiterbaren Durchgangstüre sind nun neue Funktionalitäten hinzugekommen, die die Zugangsanlagen noch flexibler an individuelle Anforderungen anpassen. Eine…

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Zutrittsmanagementsystem resivo von dormakaba für Immobilienverwaltungen

Zutrittsverwaltung in der Cloud Wohnen wird zunehmend digitaler. Das zeigt sich auch bei den Schließsystemen. Zwar dominieren in Mehrfamilienhäusern noch die mechanischen Schlüssel, aber Neubauprojekte werden immer öfter schlüsselfrei mit digitalem Zugang geplant. Das neue Cloud-Zutrittsmanagementsystem resivo von dormakaba für die Immobilienwirtschaft vereinfacht die Zutrittsverwaltung von Gebäuden enorm und löst die Frage des unübersichtlichen Schlüsselhandlings und wer wann in einem Mehrparteienhaus wo Zutritt hat. Die Koordination von vergebenen Schlüsseln rund um Leerstands-Wohnungen und Schlüsselverlust spielen keine Rolle mehr. Die nicht…

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Perowskit-Solarmodule in Marmoroptik

Ab 2022 gilt für alle Neubauten in Baden-Württemberg die Photovoltaik-Pflicht. Betroffen sind davon ab Mai auch private Haushalte, bei denen der Anteil an Solarinstallationen noch sehr gering ist. Studien zufolge könnte neben den hohen Anschaffungskosten die mangelnde Ästhetik der Anlagen ein Grund dafür sein. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben farbige Solarzellen aus günstigem Perowskit-Halbleitermaterial entwickelt, die auf lange Sicht in Gebäudefassaden oder Dächern integriert werden können und dabei die Optik bekannter Baumaterialien imitieren. Darüber berichten sie in…

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Wo sich Aerogel bezahlt macht: Dünner dämmen lohnt sich

Hochleistungsdämmstoffe wie Aerogele sind teuer. Gleichzeitig bieten sie einen schlagkräftigen Vorteil: Je dünner die Dämmung eines Gebäudes, desto grösser dessen Nutzfläche. Ein Forschungsteam der Empa zeigt, wann und wo sich der Einsatz von Aerogel heute schon lohnt und wagt eine optimistische Prognose. Seit Monaten steigen die Schweizer Immobilienpreise und lassen dabei so manchen Traum vom Eigenheim platzen. Besonders in Städten wie Zürich, Genf, Lugano und Basel gehören die Quadratmeterpreise zu den höchsten von ganz Europa. Ein Quadratmeter Nutzfläche ist also…

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Richtfest für den CUBE

Rohbau des weltweit einzigartigen Carbonbetongebäudes steht. Am CUBE, dem weltweit ersten Gebäude, bei dem ausschließlich nichtmetallische Bewehrung vor allem aus Carbon eingesetzt wurde, konnte heute am Campus der TU Dresden das Richtfest gefeiert werden. Bauherr ist Prof. Manfred Curbach, Professor für Massivbau an der TU Dresden und Vorstandsvorsitzender des Verbands C³ – Carbon Concrete Composite. Das C³-Konsortium erforscht und entwickelt eine völlig neue Art des Bauens mit Hilfe des Verbundwerkstoffes Carbonbeton. Der CUBE ist ein Meilenstein für die breite Anwendung…

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