Architektur Bauwesen

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Forschung zur Schwingungsoptimierung von Holzdecken im Großformat

150 Quadratmeter Versuchsfläche: Wenn es darum geht, das Bauen klimaverträglicher zu gestalten, wird Holz als Rohstoff künftig eine noch wichtigere Rolle spielen. Wie alle leichten Decken können Holzdecken aber durch den Nutzer zu Schwingungen gebracht werden. Genaue Vorgaben sorgen beim Hausbau dafür, dass sich diese Schwingungen in kaum spürbaren Messbereichen bewegen. Bei sehr weit gespannten Decken aber kommen genau diese Regelungen an ihre Grenzen. Professorin Patricia Hamm, die an der HBC im Bereich Holzbau lehrt, arbeitet deshalb gemeinsam mit zwei…

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Pionierarbeit der Empa mit CFK belohnt

Ingenieurbaupreis für Baukunst mit Schweizer Beitrag. Elegant, effizient und wegweisend: Die feingliedrige Stadtbahnbrücke in Stuttgart-Degerloch wurde mit dem Deutschen Ingenieurbaupreis 2022 ausgezeichnet – wegen ihrer innovativen Konstruktion als Netzwerkbogen-Brücke mit kohlefaserverstärkten Kunststoffseilen. Eine Premiere, die auch Fachleute der Empa und ihres Spin-offs Carbo-Link AG mit langjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit möglich machten. Die Jury des bedeutenden deutschen Staatspreises für Baukonstruktionen begründete ihre Entscheidung damit, dass «die Netzwerkbogenbrücke mit kohlefaserverstärkten Kunststoffseilen mit Carbon-Hängern als Innovation weltweit ein überaus gelungenes Beispiel für die…

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Verfahren für Träger im Bauwesen aus Buchenholz niedriger Qualität

Baukomponenten im konstruktiven Holzbau sind fast ausschließlich aus Fichte, da sie einfach hergestellt werden können. Doch mit dem Klimawandel wird ihr Bestand zurückgehen. Eine Alternative könnte Buchenholz sein. Der äußere Teil des Stamms ist im Möbel- und Treppenbau von Bedeutung. Der innere Teil, der Kern, findet meist nur als Lagerholz oder als Brennstoff Verwendung. Ändern möchte dies ein Team um Professor Dr.-Ing. Jürgen Graf vom Fachbereich Architektur der TU Kaiserslautern (TUK) und des Laubholzsägewerks Pollmeier Massivholz GmbH & Co.KG. Es…

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FastDry® trocknet nasse Wände schnell, leise und energieeffizient

Innovative Trocknungstechnik… Wasserschäden in der Wohnung durch undichte Wasserrohre oder als Folge von Starkregen und Hochwasser konnten bisher meistens nur durch den Einsatz lärmender und stromfressender Bautrockner behoben werden. Fraunhofer-Forschende haben mit »FastDry«® eine Technik entwickelt, die wesentlich weniger Energie benötigt und mindestens genauso schnell wie herkömmliche Systeme arbeitet. Das Konzept dahinter ist dabei verblüffend einfach. Feuchte Wände sind ein massives Problem, denn die Feuchtigkeit beeinträchtigt das Wohnraumklima und begünstigt die Bildung von gesundheitsschädlichem Schimmel. Im schlimmsten Fall kann eine…

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Nachhaltiger 3D-Druck

LZH forscht an Bauelementen aus Naturfasern. Der 3D-Druck ist in der Architektur längst angekommen, jetzt soll er auch ökologisch nachhaltig werden: Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) forscht zusammen mit Partnern daran, wie man individuelle Bauelemente aus Naturfasern mittels Additiver Fertigung herstellen kann. Im Projekt 3DNaturDruck sollen aus naturfaserverstärkten Biopolymeren im 3D-Druck architektonische Bauteile, wie etwa Fassadenelemente entstehen. Dafür werden die Wissenschaftler:innen die entsprechenden Kompositmaterialien aus Biopolymeren sowohl mit Naturkurzfasern, als auch mit Naturendlosfasern entwickeln und für die Verarbeitung mit…

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Covid-19-Ausbreitung in Schulen

TU Graz veröffentlicht Videoguide für effektives Abluftsystem mit Baumarkt-Material. In zwei Pilotklassen einer Grazer Schule zeigt die TU Graz, dass sich wirkungsvolle Abluftsysteme in Schulen und Kindergärten sehr einfach und kostengünstig mit Material aus dem Baumarkt installieren lassen. Details gibt es in einer Video-Anleitung, ein Schritt-für-Schritt-Guide ist in Arbeit. Im dritten Jahr der Coronapandemie zeigt die Datenlage sehr deutlich, dass wirksames Lüften, also der Austausch von Raumluft gegen Außenluft, die Konzentration an infektiösen Partikeln in der Raumluft massiv verringert. Gleichzeitig…

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Beton in großer Dimension durchleuchten

An der TUK entsteht weltweit einzigartige Computertomographie-Anlage. Beton ist der meistgenutzte Baustoff. Sein Tragverhalten zu verstehen, erlaubt den effizienten Einsatz. Hierzu müssen Forschende in Betonelemente schauen, Rissstrukturen und Schädigungen analysieren. Dies übernimmt künftig eine einzigartige Computertomographie-Anlage an der TU Kaiserslautern (TUK). Mit „Gulliver“ ist es erstmals möglich, Bauelemente in realen Abmessungen unter Last zu durchleuchten und praxisnahe Ergebnisse zu erhalten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Anlage mit rund acht Mio. Euro aus ihrem Programm „Großgeräteinitiative“. Der Landesbetrieb Liegenschafts- und…

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Feinstpartikel zurück in den Rohstoffkreislauf

Projekt FINEST beim Nachhaltigkeitswettbewerb ausgewählt. Industrielle Prozesse sind unweigerlich mit der Entstehung von feinkörnigen Rückständen verbunden. Diese finden nur selten den Weg zurück in die industrielle Wertschöpfungskette. In aller Regel werden sie entsorgt und stellen ein potenzielles Umweltrisiko dar. Im Projekt FINEST, koordiniert vom Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, werden verschiedene Feinststoffströme anthropogenen Ursprungs erfasst und untersucht. Die Untersuchungen haben das Ziel neuartige Konzepte für ihre Verarbeitung zu entwickeln, um sie im Kreislauf zu halten und verbliebene Reststoffe…

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Ein speziell «ertüchtigtes» Laborgebäude

Campus «co-operate»: Richtfest für das neue Empa-Laborgebäude. Das künftige Laborgebäude der Empa, das zurzeit in Dübendorf auf dem neuen Forschungscampus «co-operate» entsteht, feierte am 14. Juli Richtfest. Es wird dereinst hoch empfindliche Forschungsinstrumente beherbergen. Um diese vor Erschütterungen zu schützen, haben Fachleute das Bauwerk entsprechend ausgelegt und geplant – bis zu kleinsten Details. Die Erweiterung des gemeinsamen Campus der Empa und der Eawag in Dübendorf schreitet zügig voran: Am 5. Mai 2021 begannen die Bauarbeiten mit dem «ersten Spatenstich», ausgeführt…

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Energetische Gebäudesanierung mithilfe von intelligenten Fabriken

Wie lassen sich 22 Millionen Wohngebäude in der Nordseeregion bis 2050 energetisch sanieren? Die Jade Hochschule am Fachbereich Seefahrt und Logistik hat in einem internationalen Projekt-Konsortium eine hochautomatisierte Fabrik entwickelt, in der Fassaden- und Dachpaneele zur energetischen Sanierung von Gebäuden hochautomatisiert gefertigt werden. Hierdurch sollen CO2-Emissionen vermieden, Kosten gesenkt und die Arbeitsbelastung auf Baustellen reduziert werden – gleichzeitig. Das Interreg-Projekt endete im Juni dieses Jahres nach einer Laufzeit von vier Jahren. „Die Fabrik, die wir entwickelt haben, ermöglicht die energetische…

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Umweltschonender Hausbau: Paneele und Wände aus Popcorn

Bezahlbarer Wohnraum aus umweltschonendem und CO2-neutralem Baumaterial: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Paneele aus Hanf, Flachs und Popcorngranulat herstellen lassen. Großer Vorteil dieses Granulats: Es ist eine biobasierte, umweltschonende und nachhaltige Alternative zu den bisher in der Industrie verwendeten Produkten auf Erdölbasis oder Gips. Das Material besitzt hervorragende Dämmeigenschaften und bietet guten Brandschutz. Über die kommerzielle Nutzung hat die Universität Göttingen einen weltweiten exklusiven Lizenzvertrag mit der Firma Smarter Habitat abgeschlossen. Nachhaltiges…

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Nanopartikel retten historische Gebäude

Gebäude aus porösem Gestein können mit den Jahren stark verwittern. An der TU Wien wurde nun erstmals genau untersucht, wie Silikat-Nanopartikel wieder für mehr Festigkeit sorgen können. Viele historische Gebäude wurden aus Sandstein gebaut, etwa der Wiener Stephansdom. Sandstein lässt sich leicht bearbeiten, hält aber der Verwitterung schlecht stand. Er besteht aus Sandkörnern, die relativ schwach aneinander gebunden sind, daher bröckeln im Lauf der Jahre immer wieder Teile des Gesteins ab, oft sind aufwändige Restaurierungen notwendig. Man kann die Widerstandskraft…

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Urbaner Holzbau: Farbige Fassaden steigern Akzeptanz

Im Gedächtnis zahlreicher Kulturlandschaften ist der Baustoff Holz tief verankert. Wieviel Zukunft das Bauen mit Holz eröffnet, zeigt nun eine Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) auf. Unter baukulturellen wie unter bautechnischen und gestalterischen Gesichtspunkten wird darin beleuchtet, wie der Holzbau auch in die Stadt zurückkehren kann. Ein Mehr an Farbigkeit, so die These, ist dabei der Schlüssel zu mehr Akzeptanz. Referenzprojekt der Untersuchung ist das mit farbigen, begrünten Holzfassaden konzipierte Wohn- und Bürogebäude „Vinzent“ im Münchener Stadtteil Neuhausen….

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Materialien auf Pilzbasis vielversprechend für die Praxis

Weg von fossilen Rohstoffen und deren Knappheit – hin zu bisher ungenutzten Rohstoffen aus Pflanzen und Pilzen. Um diesen Wandel zu nachwachsenden Roststoffen zu unterstützen, hat das Fraunhofer UMSICHT im Projekt »FungiFacturing« Pilzwerkstoffe untersucht, die aus Reststoffen wie Stroh oder Holzspäne bestehen. Zum Abschluss des Vorhabens zeigen die Forschenden, dass sie neben einem Schallabsorber auf Pilzbasis auch weitere biobasierte Lösungen für die Bauindustrie entwickelt haben. Ein Werkstoff aus pflanzlichen Rohstoffen und Pilzmyzel als Double-Porosity-Schallabsorber – so lautete das Ziel des…

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Neubauten via Satelliten erfassen

Der Bausektor in Deutschland boomt. Um bundesweit den Überblick zu bewahren, das amtliche Liegenschaftskataster aktuell zu halten und die Vermessungsämter zu entlasten, wird nach neuen Methoden zur automatisierten Erkennung des Baufortschritts gesucht. Eine Forschungsgruppe um HM-Professor Andreas Schmitt zeigt, wie sich auf Basis von freien Satellitenbildern Neubauten flächendeckend wochengenau visualisieren lassen. Deutschlandweit sprießen die Neubauten – vorwiegend Wohnimmobilien – förmlich aus dem Boden. Geschuldet ist dieser Trend der positiven wirtschaftlichen Lage sowie der Niedrigzinspolitik der vergangenen Jahre. Die steigende Anzahl…

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Software verbindet Ökobilanz und Betriebswirtschaft beim Hausbau

Die Ökobilanz von Gebäuden soll nach dem Willen der Europäischen Union in Zukunft noch mehr Gewicht bekommen. Die EU-Taxonomie schafft hierfür systematische Grundlagen, indem sie Kriterien für die Bewertung von Investitionen definiert, unter anderem für das Taxonomie-Ziel »Klimaschutz«. Forschende vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP haben nun gemeinsam mit einem Geschäftspartner eine Software-Suite entwickelt, die ökologische Kennzahlen und die ökonomische Kalkulation für Investitionen kombiniert. Das hat direkten Einfluss auf die Kreditvergabeentscheidung von Banken, denn künftig muss bei nicht-grünen Investitionen mit Zinsaufschlägen…

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