Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Dass sich in den letzten Jahrzehnten in Europa die warmen Winter häufen, ist unumstritten. Ob Klimagase wie Kohlendioxid für die Erwärmung verantwortlich sind oder andere Faktoren wie die Sonnenaktivität eine größere Rolle spielen, wird momentan wieder rege diskutiert. Bonner Wissenschaftler haben bei Klimasimulationen Anhaltspunkte dafür gefunden, dass die sogenannten Treibhausgase dabei zumindest eine große Rolle spielen. Ihre Ergebnisse werden auch auf dem internationalen Klimagipfel diskutier
“Die Bundesregierung hat sich dazu verpflichtet, einen maßgeblichen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung zu leisten. Seit Amtsantritt haben wir das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung mit der Forschung zum Globalen Wandel auch in der Forschungsförderung implementiert und damit die Weichen neu gestellt”, erklärte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesumweltminister Jürgen Trittin am heutigen Donnerstag im Vorfel
Zwei neue Maissorten geben der Landwirtschaft im südlichen Afrika neue Impulse und machen die Ernährung sicherer / bis zu 50 Prozent höhere Erträge / Züchtungserfolg ohne gentechnische Veränderung Sie reifen schneller als herkömmliche Maissorten, erzielen deutlich höhere Erträge und lassen sich auch bei längeren Dürreperioden nicht gleich hängen: Zwei neue Maissorten könnten das Leben tausender südafrikanischer Kleinbauern verbessern und ein Stück sicherer machen. Die beiden Maissorten –
Ein Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Entwicklung des ökologischen Landbaus ist die Zusammenarbeit zwischen den Verbänden des ökologischen Landbaus und Akteuren der konventionellen Landwirtschaft. Zu diesem Schluss kommt die neu erschienene Studie, “Organic farming development and agricultural institutions in Europe”. Die Autoren untersuchen die Beziehungen zwischen den Verbänden des ökologischen und konventionellen Landbaus, Trägern der Agrarpolitik und der Lebensmittelindustrie und deren E
In deutschen Supermärkten sind durchschnittlich weniger als drei Prozent Bio-Produkte im Angebot. Bei zu vielen Nahrungsmitteln gibt es überhaupt keine Öko-Alternative. Die wenigen Bio-Waren sind zudem schwer zu erkennen, werden nicht flächendeckend angeboten und schlecht beworben. Das ist das Ergebnis einer heute veröffentlichten Marktanalyse des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), des imug-Instituts für Markt-Umwelt-Gesellschaft e.V. und des Öko-Instituts Freiburg e.V.. Wenn das Z
Ab kommendem Wintersemester bietet die Universität Münster erstmals den integrierten Studiengang “Geowissenschaften” an. Die Ausbildung schließt mit den international anerkannten Studienabschlüssen “Bachelor” nach sechs Semestern und “Master” nach weiteren vier Semestern ab. Der moderne Studiengang bietet eine fundierte Ausbildung in den an der Universität Münster besonders leistungsfähigen geowissenschaftlichen Teildisziplinen Geologie/Paläontologie, Mineralogie und Planetologie. Der neue Studie
Zunahme von Leukämie bei Kindern – Sellafield will Einleitungen ausweiten Eine neue Studie französischer Wissenschaftler belegt, dass Kinder aus der Umgebung der sogenannten Wiederaufarbeitungsanlage La Hague deutlich häufiger an Blutkrebs (Leukämie) erkranken als in anderen Regionen. Deutsche Stromkonzerne sind die Hauptkunden der Atomanlage, in der aus abgebrannten Brennelementen Plutonium abgespalten wird. Zugleich wurden Greenpeace Dokumente zugespielt, aus denen hervorgeht, dass die
WWF-Zwischenbilanz: Deutschland tut zu wenig für die Rettung bedrohter Lebensräume Frankfurt (ots) – Europa bleibt im Naturschutz weit hinter den selbst gesteckten Ansprüchen zurück. Zu diesem Ergebnis kommt der WWF in einer jetzt vorgelegten Zwischenbilanz zur Umsetzung der so genannten Flora & Fauna-Habitat (FFH)-Richtlinie. Bei dem internationalen Vergleich schnitt auch die Bundesrepublik, die sich sonst gern als “ÖkoPrimus” feiern lasse, schlecht ab und landete gemeinsam mit Spanien u
Mehr Phantasie in der Umweltbildung hat Willi Real, stellvertretender Geschäftsführer der Deutschen Bundesstiftung Umwelt bei einer Veranstaltung der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg (TA-Akademie) am Dienstag in Stuttgart gefordert. “Die Informationsvermittlung im Umweltbereich hinkt bei der Nutzung moderner Kommunikationsmittel noch immer hinterher und muss deutlich professioneller werden”, sagte Real im Rahmen des öffentlichen Dienstagsseminars der TA-Akademie. Er wünsche
Der Anbau und die Nutzung von Pflanzen zur Biogasgewinnung (Vergärung) wird für Landwirte, die bereits eine Biogasanlage betreiben oder eine neue Anlage planen, immer interessanter. Grund hierfür ist das seit April 2000 gültige Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien (EEG). Am Institut für Agrartechnik Bornim (ATB) werden die wissenschaftlichen Grundlagen für die Vergärung von Pflanzen untersucht und Schlussfolgerungen für den praktischen Betrieb abgeleitet. Das EEG regelt u.a. die Vergütu
Ein internationales Team von Bayer-Forschern des Geschäftsbereiches Chemikalien ist in Washington, D.C., mit dem begehrten Umwelt-Award des Präsidenten der Vereinigten Staaten ausgezeichnet worden. Die US-Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) überreichte den Award 2001 im Namen des US-Präsidenten George W. Bush für die Erforschung und Entwicklung von Baypure TM CX, einem Bayer-Komplexiermittel mit s
Die Menschheit verbraucht ein Drittel mehr Ressourcen, als die Natur verkraften kann / USA weltweit Spitzenreiter im Landverbrauch Unser Lebensstil überfordert die regenerativen Kräfte unserer Erde: Zwei Hektar Land und Wasser stehen zur nachhaltigen Nutzung pro Erdenbürger zur Verfügung. Tatsächlich verbrauchen die Industrieländer durchschnittlich aber acht Hektar pro Einwohner, die Entwicklungsländer dagegen nur zwei, berichtet das Magazin NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND (Ausgabe 7/200
Modell zum Umgang mit der Bildung von Wüsten 88. Workshop der Dahlem Konferenzen der Freien Universität Berlin Durch Klimaänderungen und menschliche Eingriffe fallen weltweit immer mehr Flächen der Wüste zum Opfer und fruchtbare Böden werden zerstört – in diesem einen Punkt sind sich Wissenschaftler, Entwicklungshelfer und Politiker einig. In allen anderen Fragen aber, die die Desertifikation betreffen, gehen die Meinungen weit auseinander. Beruhend auf den komplexen Verflechtungen von met
Handys, PCs, HiFi-Anlagen: heute brandneu – morgen schon im Müll. Dabei enthält Elektronikschrott wertvolle Rohstoffe. Einziges Problem: Die Wertstoffe liegen nicht sortenrein vor und sind zum Teil mit gefährlichen Giftstoffen vermischt. Fraunhofer-Forscher entwickeln ein neues Verfahren, das diese Stoffe abtrennt und die Kunststoffanteile in hochwertige Rohstoffe umwandelt. Die rasante Entwicklung der Unterhaltungselektronik, der Datenverarbeitung und der Telekommunikation erzeugt eine
Ein halbes Jahr nach dem ersten BSE-Fall in Deutschland zog der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, auf einem Kongress in Berlin eine Zwischenbilanz der BSE-Bekämpfung. Wirtschaft und Politik hätten seitdem zahlreiche Maßnahmen ergriffen, so zum Beispiel ein vollständiges Tiermehlverfütterungsverbot, die Durchführung von mittlerweile fast einer Million BSE-Tests und das Verbrennen von Risikomaterial. Die Wirtschaft selbst baue eine Qualitätssicherung für Fleisch über di
Paläontologe der Freien Universität Berlin entdeckt Docodonten-Überreste in Kirgisien. Die ersten Säugetiere entwickelten sich aus “säugerähnlichen Reptilien” kurz vor der Wende von der Trias- zur Jura-Zeit des Erdmittelalters. Zu den ungewöhnlichsten Säugetieren der Jura-Zeit (vor 180-140 Mio. Jahren) gehören die sogenannten Docodonten – ein ausgestorbener Zweig des Säugerstammbaums mit maulwurfsähnlicher Lebensweise. Bisher wurde die Entwicklungslinie der Docodonten vorwiegend im europäische