Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Aktion des Bauernverbandes zum Beginn der Weltklimakonferenz Die Landwirtschaft in Deutschland leistet schon heute einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz. Sie ist in der Lage, bei entsprechender Förderung erneuerbarer Energien noch mehr CO 2 einsparen zu helfen. Die Technik dafür ist vorhanden. Die Bauern stehen in den Startlöchern, brauchen aber Unterstützung für weitere Initiativen. Mit dieser Botschaft haben der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnl
In dem gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten geowissenschaftlichen Sonderprogramm GEOTECHNOLOGIEN sind die Förderrichtlinien für die Schwerpunktthemen “Informationssysteme im Erdmanagement: Von Geodaten zu Geodiensten”
und
Kontinentränder – Brennpunkte im Nutzungs- und Gefährdungspotenzial der Erde” vom BMBF ausgeschrieben worden. Adressaten sind neben Hochschulen und außeruniversitären Forschungsein
Beim Informationsdienst BINE der Fachinformationszentrum Karlsruhe GmbH ist ein neuer Profi-Info mit dem Titel “Langzeit-Wärmespeicher und solare Nahwärme” erschienen. Solare Wärme nutzt man hierzulande vornehmlich für die Brauchwassererwärmung. Will man auch die Beheizung von Gebäuden solar bestreiten, so muss man in unseren Breiten neue Wege gehen. Große Solaranlagen kombiniert mit Langzeit-Wärmespeichern können Solarwärme auch im Winter für die Raumheizung zur Verfügung stellen. Das a
Klimaschutz ist machbar. Eine internationale Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes belegt am Beispiel der Bundesrepublik und Großbritanniens, dass es durchaus erfolgreiche Politiken zur Verminderung der Treibhausgas-Emissionen in Industriestaaten gibt. Die Studie, an der das FraunhoferInstitut (ISI) und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) mitgewirkt haben, widerlegt zugleich die landläufige Behauptung, Deutschland verdanke seine positive Klimaschutz-Bilanz überwiegend dem Fall de
Heutzutage versuchen Naturwissenschaftler zunehmend, der Natur auf die Schliche zu kommen und ihre “Tricks” abzuschauen. Wie Moose mögliche Feinde abwehren, ohne Stachel oder Dornen zu haben, ist einer davon. Forschern der Universität Bonn ist es nun gelungen, dieses “Naturpatent” für den Menschen nutzbar zu machen. Schon seit langem ist bekannt, dass Moose nur von wenigen Tieren gefressen oder Pilzen befallen werden. Und das, obwohl sie keine Schutzmechanismen haben wie andere Pflanzen,
Der Abschied des US Präsidenten George W. Bush vom Klimaschutz könnte für die amerikanische Wirtschaft teuer werden. Zu diesem Ergebnis kommen zwei neue Untersuchungen des WWF. Wenn sich die USA aus den internationalen Klimaschutzbemühungen ausklinken, hätte dies Einbrüche beim Bruttoinlandsprodukt von 0,6 Prozent oder rund 45 Milliarden Dollar zur Folge. Die EU und Japan könnten hingegen mit erheblichen Wettbewerbsvorteilen rechnen, heißt es in der Studie. Die Wissenschaftler rechnen damit, dass e
Greenpeace richtet zum Auftakt der Klimakonferenz eindringlichen Appell an Japan Zum Auftakt der internationalen Klimakonferenz in Bonn hat Greenpeace heute einen eindringlichen Appell an Japan gerichtet, das internationale Klimaschutz-Abkommen von Kyoto zu unterzeichnen. “Wenn Japan hier in Bonn die Verhandlungen zum Stillstand bringt, gefährdet es das über Jahre mühsam ausgehandelte Kyoto-Protokoll”, sagt Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace. “Für Japan steht hier in Bonn auch die
Angesichts der heute in Bonn beginnenden Weltklimakonferenz weist das Deutsche Atomforum e. V. (DAtF) erneut auf den wirkungsvollen Beitrag der Kernenergie im Hinblick auf einen effizienten Klimaschutz hin. Denn bei der Stromerzeugung aus Kernenergie entsteht kein Kohlendioxid (CO 2 ). In diesem Gas wird von zahlreichen Wissenschaftlern die Hauptursache für den so genannten Treibhauseffekt, eine durch menschliches Handeln hervorgerufene Erwärmung der Erdatmosphäre, gesehen. Die 19 deut
Der Naturschutzbund NABU hat zum Beginn der Klimakonferenz in Bonn davor gewarnt, den US-Amerikanern bei den Verhandlungen noch weiter entgegenzukommen. Die abenteuerliche Ignoranz der Bush-Administration verlange eine entschlossene Antwort der anderen Teilnehmerstaaten, forderte NABU-Präsident Jochen Flasbarth: “Den USA muss klar sein, dass Blockierer in Bonn nicht auf einen freundlichen Empfang hoffen dürfen!” Vor dem Hintergrund der absehbar dramatischen Verschärfung des Klimawandels in den näch
Aktuelle Messungen belegen Erfolg der freiwilligen Selbstverpflichtung Die fünf deutschen Aluminiumhütten haben die Emissionen der Klimagase Tetrafluormethan (CF 4 ) und Hexafluorethan (C 2 F 6 ) seit 1990 um 85 % reduziert. Umgerechnet in CO 2 bedeutet dies allein 2000 eine Verminderung um etwa zwei Millionen Tonnen im Vergleich zu 1990. Pro Tonne Aluminium ging der Ausstoß im gleichen Zeitraum ebenfalls um rund 85 % zurück. “Die deuts
Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e. V. (BVE) begrüßt die Annahme des Ländervorschlages zur Reform der Mehrwegvorschriften der Verpackungsverordnung. Damit wird eine konstruktive zielführende Lösung auf der Basis von Selbstverpflichtungen der Wirtschaft möglich, die zur Förderung von ökologisch vorteilhaften Verpackungen einschließlich eines Mehrweg-Bestandsschutzes auf hohem Niveau beiträgt. Gewinner ist eindeutig die Umwelt, insbesondere im Hinblick auf das von Handel, G
Jürgen Trittin: Bundesrepublik macht Ernst mit Energiewende und praktischem Klimaschutz
In der ersten Hälfte dieses Jahres wurde beim Ausbau der Windkraft in Deutschland wiederum ein neuer Rekord aufgestellt: Über 800 Megawatt Windenergie wurden neu installiert. Mit einer Gesamtleistung von fast 7000 Megawatt hat die Bundesrepublik ihren Spitzenplatz bei der Windkraftnutzung in der Welt weiter ausgebaut. Zum Vergleich: Im Herbst 1998 waren erst 3000 Megawatt am Netz. Damit bestät
Eine ökologisch und ökonomisch tragfähige Reform der Getränkevorschriften ist aus Sicht der Bundesvereinigung Deutscher Handelsverbände (BDH) und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) zum Greifen nah. Es zeichnet sich eine parteiübergreifende Einigung mit den Ländern ab, für die Handel und Industrie zu einer weitreichenden Verpflichtung bereit sind. Kern ist die Zusage des Handels, durch aktive Listungs- und Marketingmaßnahmen den Bestand von ökologisch vorteilhaften Getränk
Informationen unter www.holz-und-umwelt.de – Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Die Website www.holz-und-umwelt.de informiert seit heute im Internet über die Inhalte der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderprogramms “Integrierter Umweltschutz im Bereich der Holzwirtschaft” geförderten Forschungsprojekte. Die einzelnen Proj
Durch Waschvorgänge sowie durch Fäkalien und Urin entsteht fortwährend Schmutzwasser. In diesem Abwasser sind Stoffe enthalten, die unser Grundwasser und unsere Oberflächengewässer belasten. Jährlich fallen etwa 1 kg Phosphor und 4 kg Stickstoff im Abwasser pro Einwohner an. Gelangen diese Stoffe in unsere Gewässer, fördern sie Algenwachstum und Fäulnisprozesse. Diese wiederum können das Gewässer umkippen lassen – d.h. wegen Sauerstoffmangels sterben die anderen Lebewesen ab. Ein Großteil dieser Nä
In Deutschland werden pro Jahr etwa 30 000 Tonnen Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft eingesetzt. Wie verhalten sich diese Substanzen im Boden? Die Schadstoffe können zu harmlosen Verbindungen abgebaut werden. Sie können aber auch in das Grundwasser gelangen, den wichtigsten Trinkwasservorrat des Menschen. Auf Fragen dieser Art können die Jülicher Forscher des Instituts für Agrosphäre demnächst genauere Antworten geben. Ihnen steht jetzt eine Anlage von beeindruckender Größe zur Verfügung