Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Satellitentandem GRACE: Tom und Jerry vor dem Start
Hochpräzise Vermessung der Erde zum besseren Verständnis der Klima-Akteure Das Satellitenpaar GRACE startet am 16. 03. um 10:23 MEZ vom russischen Startort Plesetzk zu einer geowissenschaftlichen Raumfahrtmission. Ziel ist die Vermessung der Erdanziehungskraft mit bisher unerreichter Genauigkeit. Die GRACE-Mission durchleuchtet zudem die Atmosphäre und gibt Auskunft über ihre vertikale Temperaturverteilung und den globalen Wasser
Pilotanlage zur Abwasserreinigung mithilfe von Pflanzen in Mexiko eingeweiht Die Reinigung kommunaler Abwässer mithilfe von Pflanzenkläranlagen bietet eine ökonomische und ökologische Alternative zum Einsatz konventioneller Wasseraufbereitungstechniken. Besonders bedeutsam ist das für Länder, die große Probleme mit der Qualität von Trinkwasser haben und in denen finanzielle Mittel zu dessen Aufbereitung nur sehr begrenzt verfügbar sind. Neben der Entfernung von Verunreinigungen und gifti
Tourismus soll sozial, kulturell, wirtschaftlich und ökologisch verträglich sein Anlässlich der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin warnt das Bundesamt für Naturschutz (BfN) vor einem unkritischen Umgang mit dem Begriff “Ökotourismus”. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2002 zum Jahr des “Ökotourismus” erklärt. “Ökotourismus darf nicht ausschließlich als naturnaher Tourismus missverstanden werden. Es geht vielmehr darum, eine Politik für einen umfassen
Stock- und Pekingenten besonders zart und saftig Die Nachfrage nach Entenfleisch steigt ständig und der Selbstversorgungsgrad liegt in Deutschland bei 43 Prozent. Die nachfragenden Konsumenten sind zudem an artgerechter Haltung und Fütterung interessiert. Für Betriebe mit extensiver Freilandhaltung und hofeigenem Futter bietet sich über die Mast- und Direktvermarktung von Enten eine gute Einkommensmöglichkeit. In der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft wurden Pekingenten, Flugen
Das Geo-Satellitenpaar GRACE wird das Erdschwerefeld mit bisher unerreichter Genauigkeit vermessen. Daraus lassen sich Daten gewinnen, mit denen die Ozeanströmungen erfasst werden können. Letztere sind Hauptakteure im globalen Klimageschehen; ohne Kenntnis des Wärmetransports in den Ozeanen lässt sich die Klimamaschine nur unvollständig verstehen. Auch Daten zur genaueren Bestimmung des globalen Grundwasserhaushaltes lassen sich aus den hochpräzisen Messungen des Satellitenpaares ableiten. GRACE ver
Mit 3,89 Mio. Euro wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung in den nächsten drei Jahren ein meereswissenschaftliches Verbundprojekt fördern, das der Frage nachgeht, in welchem Maße und warum die Entwicklung von Fischbeständen durch Klimaveränderungen betroffen ist. Das Projekt mit dem Titel “Trophische Wechselwirkungen zwischen Zooplankton und Fischen unter dem Einfluss physikalischer Prozesse” wird vom Institut für Ostseeforschung Warnemünde koordiniert und beteiligt insgesamt rund
10.000 Euro für “Geowissenschaften in Süddeutschland” Auf dem 1. NaT-Working-Symposium der Robert Bosch Stiftung vom 10. bis 12. März in Berlin gewann das Tübinger Projekt “Geowissenschaften in Süddeutschland” den mit 10.000 Euro dotierten 1. Preis. Die Robert Bosch Stiftung vergab damit erstmals Preise für gemeinsame Vorhaben von Schülern, Lehrern und Wissenschaftlern in Naturwissenschaften und Technik. Zur Begründung der Preisverleihung an die Tübinger Geowissenschaftler erklärte die St
Deutschland unterstützt Länder Südostasiens bei Maßnahmen gegen die umwelt- und gesundheitsschädlichen Gifte PCDD/PCDF – hinter diesen Buchstaben stecken zwei der giftigsten bekannten Stoffe: Polychlorierte Dibenzodioxine und Dibenzofurane. Dioxine und Furane entstehen vor allem bei Verbrennungsprozessen, etwa bei der Abfallverbrennung und der Metallherstellung- und -verarbeitung. Vor rund einem Jahr haben in Stockholm fast 100 Staaten beschlossen, den Ausstoß dieser und anderer hochgiftiger
Simulation der Ostseewellen am TUD-Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft Der Südteil der Insel Hiddensee ist Naturschutzgebiet, in dem sämtliche Eingriffe – also auch solche des Küstenschutzes – strikt verboten sind. Das führt zu der auch politisch brisanten Frage, ob die Insel wegen des fehlenden Küstenschutzes durchbrechen kann und welche Folgen dies hätte. Prof. Dr.-Ing. Ulrich Zanke und das Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft der TU Darmstadt erhielten deshalb vom Land Mecklenb
Nach dem erfolgreichen Start des europäischen Umweltsatelliten: zehn Instrumente sollen das Verständnis für globale und regionale Klima- und Umweltveränderungen unseres Planeten verbessern Pünktlich am 1. März um 2:07 Uhr und 59 Sekunden hat der europäische Umweltsatellit ENVISAT seinen Dienst für die Umwelt aufgenommen. An Bord befinden sich zehn verschiedene Instrumente, die das allgemeine Verständnis für globale und regionale Klima- und Umweltveränderungen unseres Planeten verbessern
Auf dem vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) organisierten Workshop zum “Potenzial des Ökologischen Landbaus für die Biodiversität” in Warschau am 3. und 4. März wurde eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden wichtigsten weltweit agierenden Verbänden im Naturschutz IUCN (The World Conservation Union) und Ökologischen Landbau IFOAM (The International Federation of Organic Agricultural Movements) vereinbart. Dazu wurde die Einrichtung einer ständigen Arbeitsgruppe zum Thema Naturschutz und Ökologi
Bessere Eutergesundheit, hoehere Milchleistung und Milchqualitaet, freiere Arbeitszeitgestaltung des Melkpersonals sowie mehr Ruhe und weniger Stress fuer die Kuehe werden als Argumente fuer automatische Melksysteme angefuehrt. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass manche Kuehe nur ungern oder gar nicht die Melkbox aufsuchen und damit staerker belastet werden als bei herkoemmlichem zweimaligem Melken. Das Institut fuer Verhaltenskunde und Tierschutz der Tieraerztlichen Fakultaet der U
Fluorchinolone gehoeren zur Gruppe der Antibiotika, die in der Human- und Tiermedizin zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege sowie des Magen-Darmtraktes eingesetzt werden. Das Bundesinstitut fuer gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinaermedizin in Berlin forderte kuerzlich dazu auf, den Einsatz von Fluorchinolonen weitgehend einzuschraenken, da Resistenzen bei Bakterien vom Menschen und vom Tier zunehmen. Zu den fluorchinolon-resistenten Keimen gehoeren u.a. bestimmte Salmonellen-
Auf der einen Seite ist der Wunsch einer intakten und heilen Natur sehr groß und auf der anderen Seite die Bereitschaft den Naturschutz aktiv zu unterstützen sehr gering. Woran liegt das? Dieser Frage wollen die Psychologen Prof. Dr. Ernst-D. Lantermann und Kai Schuster von der Universität Kassel auf den Grund gehen. Kassel. Naturschutz ja – Eigeninitiative nein! So ungefähr sehen die Meinungen zum Schutz der Natur bei vielen Menschen aus. Auf der einen Seite ist der Wunsch einer intakte
Stadt Wien und Boku patentieren Verfahren zur Bodenfilterung Die Wiener Universität für Bodenkultur hat gemeinsam mit der Stadt Wien ein neues Verfahren zur Reinigung von belasteten Böden patentiert. Das Verfahren, bei dem Weiden und Pappeln zur Bodenreinigung eingesetzt werden, wurde gemeinsam mit Forschern der Universität von Georgia innerhalb der vergangenen drei Jahre konzipiert, entwickelt und getestet und heute, Dienstag, vorgestellt. Die neue Technologie ist darüber hinaus erhebl
Computer-Simulationen sehen “dünne” Zukunft über dem Nordpol Moffett Field/ Computer-Simulationen des Ames Research Centers der NASA lassen befürchten, dass sich durch zukünftige Vulkanausbrüche ein Ozonloch über dem Nordpol bildet. NASA-Forscherin Azadeh Tabazadeh rechnet damit, dass sich in den nächsten 30 Jahren ein “vulkanisches Ozonloch” über der Arktis bildet. Die Ergebnisse wurden in der Online-Ausgabe der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Science (PNAS) veröffent