Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Eisberge, insgesamt so groß wie das Saarland (etwa 2600 Quadratkilometer), sind vor einigen Tagen vom nördlichen Larsen-Schelfeis an der antarktischen Halbinsel abgebrochen. Das ist ein natürlicher Vorgang, der jedoch durch eine starke regionale Klimaänderung beschleunigt wurde. Durch das aktuelle Ereignis ging außerordentlich viel Schelfeis verloren – Eis, das auf dem Meerwasser schwimmt, dem auf festem Grund aufliegenden Gletscher vorgelagert ist und diesen stabilisiert. Schelfeis bildet sich ste
Am 23. März 2002 treten neue Förderrichtlinien des Marktanreizprogramms für Erneuerbare Energien in Kraft. Auf diese Neufassung des Programms aus dem Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie einigte sich ein von der Deutschen Energie-Agentur (dena) koordinierter Arbeitskreis. Neben dem Wirtschaftsministerium sind dort die Bundesministerien für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung vertreten. Biogas
VCÖ fordert ökologische Richtlinien zum Wasserschutz beim Straßenbau Allein durch den Reifenabrieb werden in Österreich 123.000 kg Zink, 418 kg Blei und 80 kg Cadmium emittiert und gelangen ungeklärt ins Grundwasser. Das erklärte der Verkehrsclub Österreich VCÖ heute, Freitag, anlässlich des “Weltwassertages”. Schadstoffe des Straßenverkehrs gefährden auch in Österreich die Qualität des Wassers. Durch Kfz-Emissionen, Reifenabrieb und Straßenverschleiß gelangen hochgiftige Stoffe, zumeist
Am Samstag, den 23. März 2002, treten neue Förderrichtlinien für das Marktanreizprogramm zugunsten erneuerbarer Energien des BMWi mit verbesserten Förderkonditionen bei Solarkollektoren und Biomasseanlagen in Kraft. Hiermit – und unter Berücksichtigung der Förderung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) – hat das BMWi klar die Weichen gestellt für einen kräftigen Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Die neuen Förderrichtlinien kommen für Anträge zur Anwendung, die ab dem Tag
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat anlässlich des morgigen Weltwassertages den Bundestag aufgefordert, bei den kommenden Beratungen zum Wasserhaushaltsgesetz dem Umweltschutz einen höheren Stellenwert einzuräumen. Es dürfe nicht sein, dass das künftige Gesetz naturzerstörende Baumaßnahmen für Schifffahrt und Wasserkraftwerke auf Kosten der Flüsse erlaube. Gravierende Fehler beim Ausbau von Rhein und Donau seien mitverantwortlich für die regelmäßig wiederkehrenden Hochwasserk
Sauberes Wasser ist ein lebensnotwendiges Gut für Menschen, Tiere und Pflanzen, also die gesamte biologische Vielfalt. Die schleichende und akute Verschmutzung unseres Wassers stellt eine Gefährdung für Mensch und Natur dar. “Mit der Verminderung unserer Wasserressourcen tickt eine Zeitbombe”, erklärte Prof. Dr. Hartmut Vogtmann, Präsident des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), zum Tag des Wassers. “Um sie zu entschärfen, müssen wir mit dem Wasser nachhaltiger umgehen und mehr Natur an und in unser
Messgrößen (Indikatoren) zur Bewertung landwirtschaftlicher Leistungen und Umweltwirkungen werden derzeit intensiv diskutiert. In verschiedenen Ansätzen und Modellen wird versucht, solche Messgrößen sauber zu erfassen. Aussagefähige Ergebnisse lassen sich dabei aber nur erzielen, wenn beispielsweise zusammen mit dem Indikator “Düngung und Nährstoffbilanzierung” neben weiteren Faktoren auch das standortspezifische Ertragspotenzial, die Sortenleistung, die Fruchtfolge, der Pflanzenschutzeinsatz, die
Bundeskabinett hebt die für Dosen und Einwegflaschen geltende Befreiung von der bestehenden Pfandpflicht auf Das Bundeskabinett hat heute die von Jürgen Trittin vorgelegte Veröffentlichung der Mehrweganteile bei Getränkeverpackungen beschlossen. Zugleich billigte die Regierung Trittins Zeitplan zur Umsetzung der Pfandpflicht für Einweg-Getränkeverpackungen. Danach kommt das Pfand zum 1. Januar 2003. “Das Pfand dämmt die Einwegflut ein, die mit zunehmender Wucht ökologisch vo
Als Ergebnis des internationalen Projektes “Mapping European Butterflies (MEB)” hat der Naturschutzbund NABU heute den ersten und bisher einzigen Verbreitungsatlas für europäische Tagfalter veröffentlicht. An dem gemeinsam mit der Gesellschaft für Schmetterlingsschutz e.V. in den vergangenen sechs Jahren durchgeführten Arbeiten beteiligten sich mehr als 250 Personen, die Verbreitungsgebiete erfasst, bestehende Datenbanken bearbeitet und schließlich alle Daten zusammengefasst haben. “Der Atlas dokum
Globale Erwärmung war Startschuss für Säugetiere Wissenschaftler der Universität von Santa Cruz haben bei Untersuchungen von südchinesischen Fossilien beweisen können, dass verschiedene fleischfressende hundeartige Säugetierte in Asien auftauchten bevor diese in anderen Teilen der Erde gefunden wurden. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin Science in seiner jüngsten Ausgabe. Vor 55 Mio. Jahren gab es auf der Erde eine kurze, intensive globale Erwärmung, die gewaltige Auswirkungen au
Eisschelf in der Größe von Zypern vom Festland abgebrochen Ein Eisberg in der Größe der Insel Zypern (rund 3.300 Quadratkilometer groß) ist nach Angaben des amerikanischen “Snow and Ice Data Center” (NSIDC) http://nsidc.org vom antarktischen Festland abgebrochen. Der drohende Abbruch am “Larsen-B Schelf” wurde erstmals auf einem Satellitenbild Anfang März erkannt. “Das ist der größte Eisberg in einer Serie von Eisabbrüchen in der Antarktis seit mehr als 30 Jahren”, so das NSIDC. Der
Tom und Jerry unterwegs zur Mission “Earth System Science Pathfinder” GFZ Potsdam, 17. 03. 2002, 11:55 Uhr — Mit eintätiger Verspätung startete das Satellitenpaar GRACE Sonntag pünktlich um 10:21 MEZ vom russischen Startort Plesetsk zu seiner geowissenschaftlichen Raumfahrtmission. Ein Starkwindband in 10 Kilometern Höhe über einem Tiefausläufer hatte gestern den Start verhindert. Die Tandem-Satelliten “Tom und Jerry” der GRACE-Mission werden die Erde fünf Jahre lang umfliegen. Die GRACE
Sonnenstrahlung hat einen viel größeren Einfluss auf das Leben im Ozean als gedacht wurde. Aus Forschungen des niederländischen Instituts für Meeresforschung (NIOZ) hat sich erwiesen, dass UV-Strahlung acht Mal mehr organischen Kohlenstoff zu Kohlendioxid verbrennt als Plankton. Bis jetzt gingen Wissenschaftler davon aus, dass gerade Plankton der größte Produzent von Kohlendioxid ist. Es war zum ersten Mal, dass auf offener See die Menge an organischem Kohlenstoff bestimmt wurde, die von
Klimasimulationsmodelle zeigen Reduktionen in Tiefen von 500 bis 2.500 Metern Der Sauerstoff in den Tiefen der südlichen Meere ist langsam erschöpft. Das behaupten Forscher des australischen CSIRO-Forschungsinsituts. “Die Klimasimulationsmodelle sagen eine Sauerstoffreduktion in Tiefen von 500 bis 2.500 Metern des Süd-Ozeans voraus”, erklärte CSIRO-Forscher Richard Matear. Zwei weitere Expeditionen hätten Sauerstoff-Veränderungen beobachtet, die diese Prognosen unterstützten. “Interp
Eigentlich wollten Geochemiker der Entstehung des Sauerstoffes in unserer Atmosphäre und der Arbeit von Bakterien in der Urerde nachspüren. Als jedoch Thomas Walczyk, Ernährungs-wissenschaftler an der ETH Zürich, und der Geochemiker Prof. Dr. Friedhelm von Blanckenburg von der Universität Hannover, vorher Universität Bern, gemeinsam über menschliche Blut- und Gewebeproben forschten, ergaben sich mit denselben Techniken ganz neue Erkenntnisse über Eisen-Isotope im menschlichen Körper. Geochemike
Gestern Vormittag kehrten Polar 2 und Polar 4 erstmals in ihren neuen Heimatflughafen Luneort zurück. Damit ging für die Flugzeuge des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) und ihre Piloten eine viermonatige wissenschaftliche Kampagne in der Antarktis zu Ende. Dr. Hartwig Gernandt, der Logistik-Chef des AWI, begrüßte die Piloten und gratulierte zu einer erfolgreichen Saison. Auch der wissenschaftliche Leiter der Expedition Dr. Uwe Nixdorf, ebenfalls vom AWI, zeigt