Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Vor 210 Millionen Jahren erblickte eine neue Tiergruppe das Licht der Welt, die Evolutionsbiologen noch heute Rätsel aufgibt: Die Schildkröten. Ganz plötzlich, quasi aus dem Nichts, scheinen sie aufgetaucht zu sein; es wurden bis heute kaum Fossilien von Übergangsformen gefunden – ganz anders als beispielsweise bei Vögeln, deren Entwicklung aus den Reptilien inzwischen zahlreiche Fossilfunde von Zwischenformen belegen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG fördert an der Universität Bonn ein n
Status quo und Perspektiven der Frankfurter Naturschutzgebiete Erfolge und Defizite halten sich die Waage Zustand und Bedeutung für den Naturschutz aus überregionaler Sicht sowie die Zukunftsperspektiven der Frankfurter Naturschutzgebiete sind sehr unterschiedlich. Dieses Resümee zog Prof. Rüdiger Wittig bei der Präsentation von Ergebnissen einer breit angelegten Analyse und zweier im vergangenen Winter abgehaltener Workshops. Aus regionaler oder b
Finnische Forscher demonstrieren praktischen Nutzen der ESA- und NASA-Satelliten Finnische Forscher haben erstmals den praktischen Nutzen von Satellitendaten zur simultanen Überwachung der Wasserqualität in großen Seen und Küstenregionen demonstriert. Das Projekt wurde vom Laboratory of Space Technology der Universität von Helsinki in Zusammenarbeit mit dem finnischen Umweltinstitut durchgeführt. Die Satellitenbilder zeigen u.a. die Wassertrübung in finnischen Gewässern und Küstengeb
Studie zeigt: Dieser Cadmiumeintrag ist durch Verbot von Nickel-Cadmium-Akkus zu vermeiden Durch wiederaufladbare Nickel-Cadmium-Akkus, gelangen in Deutschland jährlich rund 400 Tonnen des hochgiftigen Schwermetalls Cadmium unkontrolliert in die Umwelt. Der wichtigste Grund dafür: Die bisherigen Rücknahmesysteme für gebrauchte Akkus reichen offenbar nicht aus. Lediglich rund 30 % der cadmiumhaltigen Akkus, wie sie zum Beispiel in Werkzeugen wie Akku-Schraubern eingesetzt werden, geben die
Vor rund 400-300 Millionen Jahren wurde das Variszische Gebirge in Europa aufgefaltet. Zu diesem großen Orogenzug gehören in Deutschland u.a. der Harz und das Rheinische Schiefergebirge. Während die geologischen Prozesse der Gebirgsbildung im Erdaltertum für den Harz mittlerweile relativ gut verstanden werden, sind die tieferen Ursachen für dessen jüngere Hebungsgeschichte, von der Oberkreide (85 Mio. Jahre) bis in die Gegenwart, es handelt sich hier um Hebungen von mehr als vier Kilometer, noch
Vor rund 24 Millionen Jahren begann das Zeitalter des Miozän, ein Abschnitt des Erdzeitalters, der zum Jungtertiär gehört und in dem sich eine ganze Reihe bedeutender Tiere, vor allem Säugetiere, und Pflanzen entwickelten. Robert Scholger vom Institut für Geophysik der Montanuniversität Leoben untersucht im Rahmen eines vom FWF geförderten Forschungs-Projektbündels, inwieweit sich geodynamische Prozesse auf die Ökosysteme und Umweltbedingungen in den Ostalpen des Miozäns auswirkten. Ziel des Projekt
Bespoke bacteria tackle poisonous organophosphates.
Bacteria could digest chemical-weapons stockpiles, say Californian chemists. Their genetically engineered bacteria might also scrub pesticides from farm equipment.
A bin full of bugs could make a cheap, green bioreactor to break down residues left in agricultural aircraft, tractors or animal dips, says Ashok Mulchandani of the University of California in Riverside.
Mulchandani and his colleagues have given Escheri
Seit August 2001 greifen die neuen Regelungen der Bundesregierung zum Umgang mit den Emissionen von Lösemitteln aus organischen Verbindungen. Von den komplexen Regelungen sind vor allem Kfz-Reparaturlackierbetriebe betroffen. Die Lösemittel-Verordnung verpflichtet alle Kfz-Reparaturlackierbetriebe in Deutschland, weniger Lösemittel einzusetzen. Der Gesetzgeber lässt dafür drei Wege zu: die Abluftreinigung, den Reduzierungsplan und den vereinfachten Reduzierungsplan. Für die ersten beiden Alternativ
Rivers and swamps may balance carbon books.
The rivers and wetlands of South Americas Amazon rainforest breathe out as much carbon dioxide into the atmosphere each year as the dry regions of the forest absorb, new research shows 1 .
This suggests that, as a whole, the Amazonian and other tropical forests are in a state of carbon dioxide equilibrium. Because CO 2 is an important greenhouse gas, this could help scientists work out how deforestat
Staatssekretär Thomas: “Spitzenplatz für Deutschland in der Erderkundung” Mit dem neuen Satelliten TerraSAR sichert sich Deutschland einen weltweiten Spitzenplatz in der Erderkundung. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Uwe Thomas, sagte anlässlich der Vertragsunterzeichnung für das nationale Projekt TerraSAR am Mittwoch in Bonn: “Die langjährigen hohen Leistungen der Radartechnologie bei Satelliten haben Deutschland international hohe Anerkennung geb
Test-Technik weist Aktivität der “Fruchtbarkeitsgene” von Mikroorganismen im Erdreich nach Ein einfacher Test soll Landwirte, Förstern sowie Bergbau- und Nationalpark-Mangagern unterstützen, die Entwicklung des Bodenzustands festzustellen. Forscher des staatlichen australischen Forschungsinstituts CSIRO behaupten, dass bei Kenntnis des biologischen Profils der Erdkrume, auch eine Verbesserung bzw. Verschlechterung des Bodens nachgewiesen werden kann. Mit Hilfe dieses Wissens können gezie
Kriterium für das Versagen von Bäumen entdeckt Es muss nicht gleich ein Orkan wie “Lothar” sein: Auch bei geringeren Belastungen können eigentlich gesunde Bäume umstürzen. Biomechaniker des Forschungszentrums Karlsruhe haben nun in Feldstudien herausgefunden, wann zu schlanke Bäume zum Risiko werden. Freistehende Bäume sind zunehmend gefährdet, wenn das Verhältnis aus Baumhöhe und Stammfußdurchmesser größer als 50 wird. Diese Zahl unterschreitet bisher zugrunde gelegte Werte deutlich.
Gemeinschaft Presseinformation von Bundesamt für Naturschutz, Stadtverwaltung Königslutter am Elm und Institut für Landschaftsplanung und Naturschutz der Universität Hannover In Königslutter am Elm wird zum ersten Mal ein EDV- gestützter “Interaktiver Landschaftsplan” in der Praxis im Rahmen eines Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben des Bundesamtes für Naturschutzes (BfN) getestet. Landschaftsplanung spielt für die nachhaltige Entwicklung der Städte und Gemeinden eine entscheidende
In Anwesenheit von viel Prominenz aus Wissenschaft und Politik wird am kommenden Mittwoch, den 10. April, die Ausstellung “Abenteuer Meeresforschung” in Potsdam eröffnet. Der Clou: Als Ausstellungsplattform dient ein 105 Meter langes und 9,50 Meter breites Binnenschiff. Das Projekt findet im Rahmen des “Jahres der Geowissenschaften” statt. Mit der Ausstellungseröffnung verbunden wird die Taufe des Schiffs, das anschließend als GEOSCHIFF bis Mitte September an Elbe und Rhein, Mosel und Ma
Deutsch-britisches Kooperationsprojekt mit kostenloser Datenbank gestartet Tue Gutes und rede darüber. Weltweit beherzigen dies immer mehr Unternehmen und informieren die Öffentlichkeit freiwillig über ihr Engagement im Umweltschutz. Inzwischen sind es in den fünf Kontinenten rund 1.600 Firmen, die regelmäßig in einem Umweltbericht ihre Aktivitäten im betrieblichen Umweltschutz dokumentieren. Deutsche Unternehmen nehmen dabei eine Spitzenposition ein – sowohl hinsichtlich der Zahl als auc
Röntgenteleskop der ESA beweist, daß Supernova geheimnisvolle Gammastrahlenausbrüche verursachen kann Gammastrahlenausbrüche sind die energiereichsten Explosionen, die je im Universum beobachtet worden sind. Sie sind auch eines der größten Geheimnisse der modernen Astronomie, da bisher nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte, wodurch sie verursacht werden. Es gab lediglich zwei “Hauptverdächtige”: ein Zusammenstoß zwischen Neutronensternen – tote, äußerst dichte Sterne – oder der