Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Angesichts des teilweise katastrophalen Hochwassers der letzten Tage — wie in Bayern — hat Bundesumweltminister Jürgen Trittin auf die Bedeutung einer ökologisch ausgerichteten Hochwasservorsorge hingewiesen. Dies gelte insbesondere für den Ausbau von Flüssen, darunter für den geplanten Stau der Donau und die Flussbaumassnahmen an der Elbe. “Stauen und Bauen lässt die Zahl der Hochwasser steigen und beschleunigt die Fliessgeschwindigkeit. Das Ergebnis sind immer häufiger voll gelaufene Keller i
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, werden nach vorläufigen Ergebnissen der Bodennutzungshaupterhebung im Jahr 2002 in Deutschland 11,80 Mill. Hektar (ha) Bodenfläche als Ackerland genutzt. Das sind 33 % der Fläche Deutschlands oder 1 400 m 2 Ackerfläche je Einwohner. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Ackerfläche geringfügig abgenommen (– 0,1 %). Vom gesamten Ackerland werden knapp sechs Zehntel mit Getreide (6,95 Mill. ha) bestellt. Auf 13 % der Ackerfluren wachsen Futterpfla
Deutsches Bio-Siegel darf nicht Nachteil der deutschen Biobauern sein Der ökologische Landbau ist integraler Bestandteil der deutschen Landwirtschaft und eine realistische Möglichkeit, am Markt zu bestehen. Darauf verweist der Deutsche Bauernverband (DBV) aus Anlass einer “Zwischenbilanz” von Bundesverbraucherministerin Renate Künast zum Bundesprogramm Ökologischer Landbau. Die Mehrzahl der ökologisch wirtschaftenden Bauern sind Mitglied im Bauernverband, deren Anliegen in seinem Fach
DBU fördert Naturschutz-Verbundprojekt mit 2,1 Millionen Euro – Intensiv genutzte Äcker sollen wieder Heimat für geschützte Arten werden
Hochproduktive Ackerflächen und Artenvielfalt schienen bisher unvereinbar. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück) will mithilfe einer Förderung von 2,1 Millionen Euro gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Landwirtschaft den Naturschutz in intensiv genutzte Agrarflächen integrieren. Das Verbundprojekt mit einem Dachprojekt (Förders
Bauern sind sich ihrer Verantwortung für den Arten- und Biotopschutz bewusst Heute hat der Deutsche Bauernverband (DBV) gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück der Öffentlichkeit ein Naturschutzprojekt vorgestellt, mit dem modellhaft demonstriert werden soll, welchen Beitrag die Landwirtschaft zum Arten- und Biotopschutz leisten kann. Träger des Projektes ist der Deutsche Bauernverband, gefördert wird das auf vier Jahre angelegte Projekt von der Deutschen Bundes
Harmloses Hahnenfuß-Gewächs als “Übeltäter” ausgemacht
Das Rätsel um die sommerlichen Schaumberge unterhalb des Rheinfalls von Schaffhausen ist gelöst. “Übeltäter” ist der Flutende Hahnenfuß, eine harmlose, weiß blühende Hahnenfußart, die im Fluss wächst. Die Pflanze produziert natürliche Schaumbildner, so genannte Tenside, die für die Schaumberge verantwortlich sind. Christian Wegner und Matthias Hamburger von der Universität Jena konnten dies nun erstmals wissenschaftlich belegen. Ü
Am Freitag hat der spanische Ministerrat die Einspeisevergütung (“Prima”) für Strom aus Solarthermischen Kraftwerken beschlossen. Danach wird für solarthermisch erzeugten Strom ein Bonus von 12,02 Cent zusätzlich zum Marktpreis für konventionellen Strom gezahlt. Insgesamt erhält der Betreiber eines solchen Solarkraftwerkes von jetzt an knapp 16 Cent pro eingespeister Kilowattstunde. Mit dieser Regelung wird Spanien weltweit zum Vorreiter für die Nutzung der Solarenergie aus groß
Schweinestall steht oft als Synonym für Durcheinander und Verschmutzung. Zu Recht? In der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) beschäftigen sich Wissenschaftler mit den verschiedenen Haltungsformen für Schweine und bewerten sie vor dem Hintergrund von Verbraucherinteressen, Umwelt- und Tierschutz sowie Wirtschaftlichkeit. Die Verbraucherwünsche bezüglich der Ernährung haben sich in den vergangenen Jahrzehnten sehr gewandelt. Ging es nach dem Krieg zunächst darum, überhaupt gen
Die Erfassung der Dynamik des Paläo-Erdmagnetfeldes in der letzten und vorletzten Warmzeit ist das Hauptziel eines von der DFG geförderten Forschungsprojekts Bayreuther Geomorphologen. Hauptziel eines von der Deutsche Forschungsgemeinschaft nun geförderten Forschungsvorhabens, an dem die Bayreuther Geomorphologen Dr. Ulrich Hambach und Prof. Dr. Ludwig Zöller beteiligt sind, ist die Erfassung der Dynamik des Paläo-Erdmagnetfeldes in der letzten und vorletzten Warmzeit. Zum Hi
Bundesweite Servicestelle Lokale Agenda in Bonn eröffnet Wenige Wochen vor dem Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung in Johannesburg hat Bundesumweltminister Jürgen Trittin heute die bundesweite Servicestelle für die Lokale Agenda 21 in Bonn eröffnet. “Der Johannesburg-Gipfel wird nicht nur Bilanz ziehen, wie wir in den vergangenen zehn Jahren bei der Umsetzung der Rio-Beschlüsse vorangekommen sind, sondern zugleich neue Aufgaben und Ziele für die Zukunft formulieren und damit der na
Heftigste Eruptionen des hawaiianischen Berges seit Jahresbeginn Trotz der zahlreichen Warnungen des US-Geological Survey ziehen die heftigen Eruptionen des Vulkans Kilauea zahlreiche Touristen aus aller Welt an. Der Vulkan und seine aktuellen Daten können in der Zwischenzeit aber gefahrlos auch im Internet betrachtet werden. So liefert eine spezielle Kilauea-Homepage aktuelle Daten über den jeweiligen Stand des Geschehens. Besonders während der Abendstunden bietet der glühen
Umweltsatellit unterstützt Rettungsaktion aus Antarktis
Der Umweltsatellit Envisat der europäischen unterstützt den argentinischen Eisbrecher “Almirante Irizar”, seinen Weg durch das Packeis der Antarktis zu finden. Der Eisbrecher war bei dem Befreiungsversuch des Forschungsschiffs “Magdalena Oldenhoff”, das seit 11. Juni im Eis gefangen ist, am 30. Juli endgültig gescheitert. Durch die Radarbilder des Satelliten soll die Suche nach einer sicheren Route durch das Eis erleichtert
Mutiger Vorstoß der polynesischen Inseln Die Regierung der Cook-Inseln in Polynesien setzt auf erneuerbare Energien. Das teilte die Energieministerin Mata Nooroa bei einer Sitzung des Parlaments diese Woche mit. Neue Energiequellen wie Treibstoff aus Kopra, Windkraft und Solarenergie sollen die Inseln des Archipels schon demnächst mit Energie versorgen, berichtet die lokale Nachrichtenagentur. “Lokal produzierte und erneuerbare Energie sind die besten Lösungen, um die Abhängi
Projekt unterstreicht Notwendigkeit eines intakten Ökosystems Ein interaktiver Atlas der Biodiversität unseres Planeten ist von der UNO-Umweltorganisation UNEP erstellt worden. Anhand dieses Werkes soll dargestellt werden, welche Regionen der Erde besonders artenreich sind. Das interaktive Kartenmaterial ist vom UNEP-World Monitoring Centre (UNEP-WCMC) in Cambridge erstellt worden. Der interaktive Atlas bietet auch einen Einblick in die Geschichte unserer Umwelt und zeigt, da
England: Speisereste schaffen Schlaraffenland für Nager
Eine Bevölkerungsexplosion von Ratten verzeichnen derzeit Umweltorganisationen in Großbritannien: nach Schätzungen ist die Population der ungeliebten Nager in zwei Jahren um 25 Prozent auf geschätzte 60 Mio. Exemplare auf der britischen Inseln angewachsen. Ein Grund für das Wachstum der Tiere liegt nach Expertenmeinungen in der wachsenden Zahl von Fastfood-Restaurants. Speisereste landen auf den Straßen oder in Mülltonnen. Das
Strandsperren wegen bakteriell verunreinigtem Wasser um 19 Prozent gestiegen Gemäß des 12. Strandreports des Natural Resources Defense Councils (NRDC) steht es um die Bademöglichkeiten für US-Urlauber nicht zum Besten. Im Vergleich zum Jahr 2000 gab es im Vorjahr um 19 Prozent mehr Strandsperren. Grund dafür sind die signifikant gestiegenen Verunreinigungen vor den Küsten, die beliebte Urlaubsgebiete zu einer Gesundheitsbedrohung werden lassen. Im Jahr 2001 gab es mindestens