Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Die vielen Regenfälle der Sommermonate haben nicht nur Flüsse über die Ufer treten lassen, sondern auch Felder weiträumig unter Wasser gesetzt und das Getreide zu Boden gedrückt. Als Folge befürchten Wissenschaftler nun ein erhöhtes Auftreten von Fusarium-Pilzen, die bei feucht-warmen Bedingungen ideal gedeihen. Die Pilze mindern nicht nur den Ertrag, sondern können durch die Bildung von Mykotoxinen (Pilzgiften) zu erheblichen Qualitätsminderungen führen. Besonders Futtergetreide ste
Forscher der Johannes Gutenberg-Universität Mainz entdecken neue Fledermaus-Art: Alpenlangohr hat weißen Bauch und grauen Rücken. 6. Europäische Fledermausnacht vom 24. auf den 25. August. “Vor 20 Jahren waren die Tiere noch völlig unbeliebt und heute sind sie zur Flagge für den Naturschutz geworden.” Fledermäuse, so erzählt Andreas Kiefer vom Institut für Zoologie/Abteilung Ökologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, galten schon im Mittelalter als Vampire und Blutsauger
Tumucumaque Forest-Reserve umfasst die Fläche der Schweiz Die brasilianische Regierung hat die Errichtung des größten Nationalparks der Welt bekanntgegeben: im Norden des Landes wird der so genannte Tumucumaque Forest-Reserve mit einer Fläche von knapp drei Mio. Hektar errichtet. Kritiker befürchten allerdings, dass ein Korruptionsskandal das gewaltige Projekt zu Fall bringen könnte, berichtet BBC-online heute, Freitag. Das Areal des Tumucumaque Forest-Reserve grenzt im Norde
2098 Tier- und Pflanzenarten wurden festgestellt Totalreservat Vilm ist eine Perle unter den deutschen Schutzgebieten Der 4. Geo-Tag der Artenvielfalt, den die Zeitschrift GEO gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) an der Außenstelle des BfN auf der Insel Vilm im Biosphärenreservat Südost-Rügen durchführte, brachte erstaunliche Ergebnisse. So wurden in den drei Untersuchungsgebieten Vilm, Goor und Bodden auf der Insel Rügen die beachtliche Z
Ein Expertenteam des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle, bestehend aus Analytikern, Gewässerforschern und Ökotoxikologen, hat begonnen, Schlamm- und Wasserproben entlang von Elbe und Mulde zu nehmen. Beprobt werden bevorzugt Überschwemmungsbereiche in der Nähe von Wohngebieten. Im Rahmen der angelaufenen Messkampagne wird ein breites Spektrum an Schadstoffen erfasst, die an feinkörnige Schlammpartikel gebunden sind. Erste Ergebnisse aus dem Bitterfelder Raum liegen ab 28. August vor. Von Pirn
Die leistungsgerechte Fütterung der Milchkühe – insbesondere zu Beginn der Laktation – bleibt immer noch problematisch. Dies ist in dem komplizierten Stoffwechselsystem begründet, das zum Beispiel bei zu geringer Energiezufuhr eine ganze Reihe von Vorgängen zur körpereigenen Energiegewinnung in Gang setzen muss. Die bei länger anhaltender Fehlernährung auftretenden Stoffwechselstörungen schlagen sich im Gesundheitszustand der Tiere aber auch in der Qualität und Zusammensetzung der Rohmilch ni
In einem Forschungsprojekt an der TU Darmstadt ist ein Konzept für “differenzierten Hochwasserschutz” entwickelt worden, mit dem die Schäden auch bei extremen Hochwassern minimiert werden können.
Hochwasserkatastrophen können – wie derzeit schmerzhaft erfahrbar – ganze Regionen wirtschaftlich wie sozial existenziell bedrohen. Das gilt für alle Flüsse. Anerkannt ist dabei allgemein, dass in Extremfällen technische Maßnahmen den notwendigen Hochwasserschutz nicht gewährleisten können.
Verglichen mit den Flutschäden an der Elbe sind die Kosten für einen naturverträglichen Hochwasserschutz nach Einschätzung des WWF überschaubar. Die Experten der Naturschutzorganisation schätzen, dass eine naturverträgliche Flussbewirtschaftung höchstens ein Zehntel der Reparatur der jetzt eingetretenen Schäden kosten würde. Die Rückverlegung eines Deiches, um trocken gelegte Überflutungsflächen in der Größenordnung von zwei Quadratkilometern zurück zu gewinnen, kostet nach Schätzungen des WWF rund
Überflutungen durch Flüsse bedrohen seit Menschengedenken Leben und Besitz von Anrainern. Die einzelnen Faktoren, die am Entstehen von Überflutungen beteiligt sind, und deren komplexes Zusammenwirken sind in vielen Bereichen auch heute noch unbekannt. Ein wesentlicher Faktor für die Entstehung von Überflutungen ist die Menge an Wasser, die durch Oberflächenabfluss die Flüsse erreicht. Der Oberflächenabfluss ist umso größer, je weniger Wasser der Boden aufnimmt. An der Bundesforschungsanstalt für Lan
“Jahr der Geowissenschaften 2002” verspricht erfolgreichstes Wissenschaftsjahr zu werden Mit bislang rund 175.000 Besucherinnen und Besuchern verspricht das “Jahr der Geowissenschaften 2002” zum erfolgreichsten Wissenschaftsjahr zu werden. “An der ständig wachsenden Resonanz wird deutlich, dass sich die Idee der Wissenschaftsjahre in der Öffentlichkeit immer stärker verbreitet”, stellt Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn als Bilanz zur Hälfte des Jahres fest. “Selten sind wir d
Den Flüssen mehr Raum geben und Landnutzung naturverträglicher gestalten Renaturierung der Auen verbindet Naturschutz und Hochwasservorsorge Angesichts der dramatischen Flutkatastrophe in Süd- und Ostdeutschland sowie in Tschechien und Österreich mahnt das Bundesamt für Naturschutz (BfN) einen sorgsameren Umgang mit unseren Flüssen an: “Der Naturschutz muss sowohl an unseren Flüssen als auch bei der Landnutzung einen größeren Stellenwert erhalten”, sagte der BfN-Prä
Verwerfung am Meeresboden könnte riesige Flutwelle verursachen Japanische Wissenschaftler haben südöstlich der Küste eine neue Verwerfung am Meeresgrund entdeckt. Diese könnte zu einer gewaltigen Flutwelle führen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Science. Die neuentdeckte unterseeische Verwerfung dürfte für das verheerende Erdbeben von 1944 verantwortlich gewesen sein, so die Wissenschaftler. Damals erschütterte ein Beben von der Stärke 8,1 das Land und kostete 1.000 Menschen das Le
Der frühe Homo sapiens in Europa und die Ursprünge von Kunst und Schmuck Neue Grabungsergebnisse von der Schwäbischen Alb Auf einer Pressekonferenz am heutigen 19. August wurden die Ergebnisse der Ausgrabungen des Jahres 2002 in den Höhlenfundstellen Hohle Fels und Geißenklösterle im Achtal bei Blaubeuren, Baden-Württemberg, vorgestellt, die vom Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen durchgeführt werden. Die diesjä
Überflutungen gehören zur Dynamik des Naturgeschehens Hochwasser verursacht keine Schäden an der Natur. Schaden entsteht nicht der Natur, sondern ihren wirtschaftlichen Nutzern, erklärt Kurt Kotrschal von der Konrad Lorenz Forschungsinstitut. Überflutungen habe es nach Ansicht des Wissenschaftlers immer gegeben. Sie gehören zur Dynamik des Naturgeschehens, sind für die Erhaltung von Aulandschaften notwendig, schaffen neue Lebensräume, kurbeln Besiedlungsabfolgen an und dienen damit de
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gab es im Mai 2002 nach vorläufigen Ergebnissen der repräsentativen Viehbestandserhebung 14,0 Mill. Rinder, 26,3 Mill. Schweine und 2,7 Mill. Schafe in den Ställen der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland. Der Rinderbestand hat sich im Vergleich zum Mai 2001 um 4,2 % (609 000 Rinder) und der Schafbestand um 2,5 % (69 000 Schafe) verkleinert. Die seit 1990 rückläufige Tendenz bei den Rinderbeständen setzt sich – mit Ausnahme von Mai 2001 – dami
Bulmahn: “Investition verbessert die vorsorgende Klimaforschung” Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) investiert rund 41 Millionen Euro in den Ausbau des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven und verbessert die Bedingungen für die vorsorgende Klimaforschung. Anlässlich des Richtfestes am Freitag betonte Bundesministerin Edelgard Bulmahn das Engagement der Bundesregierung für den Klimaschutz. “Die gewaltigen Dimensionen des Hochwasse