Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Vier neue Seen Mitglieder im Living Lakes Netzwerk
Auf der 7. Living Lakes Konferenz, die im Rahmen des heute endenden Weltgipfels in Johannesburg stattfand, wurden vier neue Seen in das weltweite Living Lakes Netzwerk aufgenommen. Das Netzwerk wird von der internationalen Stiftung Global Nature Fund mit Sitz in Deutschland koordiniert und fördert weltweit den Schutz von Seen und Feuchtgebieten.
Unter den vier neuen Seen im Netzwerk befinden sich so prominente Vertrete
Wolfgang Kroh, Mitglied des Vorstandes der KfW, stellte gestern während der Pressekonferenz der Bundesministerin Heidemarie Wiezcorek-Zeul zur Bewertung der Ergebnisse des Weltgipfels in Johannesburg die aktuellen Überlegungen der KfW zur Einrichtung eines Klimaschutzfonds vor.
Der Fonds soll die Nutzung der projektbezogenen Mechanismen des Kyoto-Protokolls erleichtern. Diese bieten die Möglichkeit, die Verpflichtung zur Minderung von Treibhausgasemissionen auch durch Investitionen
GBF-Mikrobiologen mit mobilem Labor bei Hitzacker im Einsatz. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) leisten mehrere Helmholtz-Zentren bundesweit Hilfe bei der Nachbereitung der Flutkatastrophe. So werden am Freitag Mikrobiologen der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) mit dem mobilen Umweltlabor in die Überflutungsgebiete bei Hitzacker fahren. Dort, wo das Wasser am ablaufen ist, werden Schlamm- und Wasserproben genommen. Diese untersuchen die G
Als Konsequenz aus den Folgen des Hochwassers im Elberaum haben die Umweltminister von Bund und Elbe-Länder bei einer Sonderkonferenz am gestrigen Abend in Berlin eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung der Hochwasservorsorge und des Hochwasserschutzes beschlossen. Der Elbe und ihren Nebenflüssen sollen im unbesiedelten Bereich natürliche Überschwemmungsflächen zurück gegeben werden. Dazu müssten Deiche zurückverlegt und betroffene Ackerflächen in Grünland umgewandelt werden, heißt es in dem Besc
XXII. World Buiatrics Congress in Hannover Immer mehr Tiermediziner fordern den verstärkten Einsatz homöopathischer Behandlungsmethoden in der Rinderpraxis. Auf einer Sonderveranstaltung im Rahmen des XXII. World Buiatrics Congress (früher Welt-Rinderkongress) in Hannover vom 18. bis 23 August 2002 übten eine Reihe von Veterinären Kritik an der mangelnden Bereitschaft der Pharmakonzerne, alternative Medikamente herzustellen, obwohl deren Verabreichung im Gegensatz zu anderen Präparate
Mission Pharmacal hofft auf Einsatz bei erstem bemannten Marsflug
Der US-Pharmakonzern Mission Pharmacal hat erstmals sein neu entwickeltes Produkt Urocit-K gegen Nierensteine mit dem Space Shuttle Endeavour ins All geschossen. Im Zuge einer 40 Monate dauernden Studie will das Unternehmen feststellen, ob das Medikament auf einem Weltraumflug Nierensteine verhindern kann. Zusätzlich wird untersucht, ob die Länge des Weltraumaufenthalts das Risiko von Nierensteinen erhöht bzw. ob ein
Enormes wirtschaftliches Potenzial der CO 2 -Reduktion Der russische Premierminister Michail Kasianow hat beim Johannesburg-Gipfel bekannt gegeben, dass Russland die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls plant. Damit könnte Russland das Kyoto-Protokoll vor dem endgültigen Scheitern bewahren, berichtet BBC-Online heute, Dienstag. “Russland hat das Kyoto-Protokoll unterzeichnet, nun wird die Ratifizierung vorbereitet”, erklärte Kasianow in Johannesburg unter Applaus. Das
Selbstverpflichtungen sind als Instrumente der Umweltpolitik zwar rechtsunverbindlich, müssen aber rechtliche Rahmenbedingen einhalten, wie etwa Beteiligungsrechte. Dies ist, auf einen kurzen Nenner gebracht, das Ergebnis des Fachgespräches “Selbstverpflichtungen – Rechtliche Rahmenbedingungen der Verfassung” im Umweltbundesamt. Die einzelnen Beiträge dokumentieren den rechtswissenschaftlichen Meinungsstand und wurden jetzt in der Reihe TEXTE des Umweltbundesamtes zusammengefasst. Die Ver
Simone Probst: Internationale Zusammenarbeit trägt Früchte Die Internationale Kommission zum Schutz der Donau (IKSD) hat heute in Wien die Ergebnisse der bislang umfangreichsten Erfassung der Donau-Gewässerqualität vorgelegt. Die Messungen zeigen, dass sich der Fluss über weite Strecken in einem guten, zum Teil aber noch mäßig belasteten Zustand befindet. Punktuell sind auch kritische Belastungen festgestellt worden, darunter bei Nährstoffen unterhalb von Budapest bzw. bei organisc
Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie Fraunhofer ISI beurteilt nachhaltige Maßnahmen Bericht für das Umweltbundesamt Bei der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie gewinnt das Aufstellen von flussgebietsbezogenen Maßnahmenplänen erheblich an Bedeutung. Eine zentrale Anforderung ist die Auswahl kostengünstiger Optionen. Dazu haben die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, nun für das Umweltbundesamt die Wirksamkeit
Pack den Zucker in den Tank: Amerikanische Forscher haben im Fachmagazin “Nature” ein besonders einfaches Verfahren vorgestellt, aus einer Glukoselösung Wasserstoff herzustellen. Die Entwicklung könnte einmal die wirtschaftliche Gewinnung von Wasserstoff aus Biomasse ermöglichen. Bei dem neuen Verfahren wird eine Glukoselösung auf etwa 240 Grad Celsius erhitzt und einem Druck von dreißig bis fünfzig Bar ausgesetzt. Mithilfe von Platinkatalysatoren kommt eine chemische Reaktion in Gang, bei d
Vollgriffdolche zählen zu den ältesten Prunkwaffen Europas. Die zwischen 3600 und 4000 Jahre alten Stücke, die bis zu 45 cm lang sein können, dienten nicht nur als Waffe und Werkzeug, sondern sie waren auch Repräsentationsobjekte, mit denen sich die damalige Oberschicht schmückte. Den Luxuscharakter der Prunkdolche belegt die komplizierte Herstellung der Dolchgriffe. Ihre Griffe wurden aus Bronze gegossen. Aufwändige Gussverfahren waren nötig, um die verschiedenen Teile zu formen. In einigen Fäll
“Die Eule der Minerva fliegt in der Dämmerung”, heißt es sinngemäß es bei Hegel. Im Falle des größten Goldrausches in jüngster Zeit, jener rund 80.000 “Garimpeiros”, die in den achtziger Jahren mit Hacke und Schaufel ein 120 Meter tiefes Loch im Regenwald des brasilianischen Amazonas gruben, verhielt es sich ähnlich. Denn erst jetzt wurde ein längst vergessener Bohrkern aus der Mitte jenes gigantischen Tagebaus in einer Länge von rund 80 Metern mineralogisch und chemisch untersucht. Die Ergebnis
Die Forschung rätselt seit langem, wie tierisches Leben entstehen und sich dessen Vielfalt in der Frühzeit der Erdgeschichte entwickeln konnte. Auf der Jangtse-Plattform im Südosten Chinas förderten Wissenschaftler der TU Berlin und chinesische Forscher nun eine Vielzahl Fossilien der ersten tierischen Lebewesen zu Tage. Aus den Funden können neue Schlüsse zur frühen Entwicklung des tierischen Lebens gezogen werden. Scheinbar unvermittelt treten in Kambrischen Gesteinen mit einem Alter von rund
Künftige Hochwassergefahr jetzt anpacken ? Dresdner Institut für ökologische Raumentwicklung legt 7-Punkte Programm zum Hochwasserschutz an der Elbe vor ?Das verheerende Ausmaß des Jahrhunderthochwassers braucht Solidarität mit den Betroffenen. Zugleich sollte der Blick so früh wie möglich in die Zukunft gerichtet werden,? so Professor Bernhard Müller, der Direktor des Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR), bei der Vorstellung eines 7-Punkte Programms zum Hochwasserschutz
Die Hochwasserkatastrophe im Einzugsgebiet der Elbe und ihrer Nebenflüsse im August 2002 hat die Abhängigkeit des Menschen von der Natur erneut in drastischer Weise deutlich gemacht. In Anbetracht der verheerenden Schäden sind erhebliche Anstrengungen zur Linderung der Not der Menschen erforderlich. Dabei darf aber nicht übersehen werden, dass sich in Hochwasserereignissen zu einem gewissen Grad auch Folgen des menschlichen Eingriffs in die Wirkungsweise des Naturhaushalts zeigen. Wennglei