Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Skeptiker bezweifeln Beitrag zum Klimaschutz Laut Geologen des British Geological Survey sind die ersten Versuche, das Treibhausgas Kohlendioxid unter dem Meeresboden endzulagern, erfolgreich verlaufen. Seit 1996 wird CO 2 vom “Sleipner Field”, einer von Statoil und Exxon betriebene Gas- und Ölbohrinsel, vor der Küste Norwegens unterirdisch entsorgt. Bislang wurden laut einem New-Scientist-Bericht über fünf Mio. Tonnen CO 2 in eine mehrere Kilometer lange Sandstei
“Deutliche Verbesserungen” bei allen Verpackungssystemen Eine neue Ökobilanz über verschiedene Verpackungssysteme für alkoholfreie Getränke und Wein hat die ökologische Gleichwertigkeit von Getränkekartons mit Mehrwegbehältern bestätigt. Die vom Umweltbundesamt (UBA) in Berlin in Auftrag gegebene Erhebung der aktuellen Umweltdaten untermauert damit die Ergebnisse einer ähnlichen Studie von vor zwei Jahren. Eine erste Ökobilanz für Milchverpackungen war bereits Mitte der 90er Jahre ebe
Das Meerwasser im Wattenmeer wird immer süßer. Mehr Flusswasser erreicht das Wattenmeer über die Siele im Abschlussdeich. Das folgert Dr. Hendrik van Aken des niederländischen Instituts für Meeresforschung (NIOZ). Mit dem Süßwasser kommen auch mehr Nitrat und Phosphat ins Wattenmeer. In den vergangenen 140 Jahren hat sich die Durchschnittsmenge an Süßwasser im Wattenmeer verdoppelt. Das wird durch eine starke Zunahme der Wasserzufuhr aus dem IJsselmeer verursacht. Vor allem der Fluss IJss
Zum ersten Mal seit fast 200 Jahren haben in Deutschland wildlebende Luchse Nachwuchs bekommen. Für die Deutsche Wildtier Stiftung ist die Geburt von jungen Luchsen im Harz ein klares Zeichen dafür, dass es gelingen kann auch in Deutschland “wilden” Tieren wieder einen Lebensraum zu geben. Wichtigste Voraussetzung dafür sei es, Störungen durch den Menschen zu reduzieren. Bereits im Jahr 2000 hat die Stiftung Frau Dr. Stephanie Schadt für ihre Diplomarbeit “Ein Habitat- und Ausbreitungsm
“Grüne” Erfolge des deutschen Langzeit-Düngemittels in Griechenland und Abu Dhabi Das Institut für Pflanzen- und Holzchemie der Fakultät Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften der Technischen Universität Dresden hat in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e.V., Finsterwalde (FIB) einen Humusersatzstoff entwickelt. “Novihum” kann laut Wissenschaftlern der TU Dresden für praktisch alle Rekultivierungs- und Begrünungsmaßnahmen eingesetzt werden. Der Langzeitd
Gefäße wieder aufgetaucht – Verschiedene Pflanzen- Varietäten unwiederbringlich verloren
Plünderer haben in Afghanistan Saatgut-Lager, die wissenschaftlichen Zwecken dienen, zerstört. Die Saatgut-Bank enthielt wichtige genetische Informationen für den Wiederaufbau der Landwirtschaft des Landes. Mit der Unterstützung internationaler Saatgut-Banken und finanzieller Hilfe soll die afghanische Saatgut-Bank jetzt wieder aufgebaut werden. Einige Pflanzen-Varietäten könnten aber für immer
Günther Fielmann und Wissenschaftler der Kieler Universität legen erste Ergebnisse vor Ob Naturschutz und die Herstellung gesunder ökologischer Produkte mit erfolgsorientiertem Landbau zu vereinen sind, erörtern derzeit die Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) in einem Forschungsprojekt auf Hof Ritzerau im Kreis Lauenburg. Der Unternehmer und Ökolandwirt Günther Fielmann stellt die 250 Hektar umfassende Domäne Ritzerau für das nach vorliegenden Erkenntnissen
Schweizer lehnen Gentechnologie am Feld ab – Strengere Gesetzgebung gefordert Die Umweltorganisation Greenpeace, der Schweizerische Bauernverband und Pro Natura warnen in einem öffentlichen Aufruf vor den Gefahren der gentechnischen Verunreinigung. Eine Koexistenz von Gentech-Landwirtschaft und herkömmlichen und ökologischem Landbau sei unmöglich. Gründe dafür sind die weitreichende Verunreinigung mit genetisch veränderten Pollen, so die Organisationen. Zwei Forschungsberichte unterst
US-Geological Survey wird zwischen 2003 und 2005 das Leben der Süßwasserseen erforschen Von 2003 bis 2005 soll das größte Süßwassergebiet der USA, die großen Seen, genau erforscht werden, berichtet die US-Geological Survey. Insgesamt fünf Mio. Dollar werden dafür von der Regierung zur Verfügung gestellt. Die Forscher wollen das reiche Leben der Seen genau unter die Lupe nehmen. Dabei soll auch untersucht werden, wie sehr das Leben der Seen durch den Menschen gestört wurde. “Zie
Härteste Mineralien der Erde bergen immer noch viele Rätsel
Amerikanische Geologen sind nach Erstellung einer geologischen Weltkarte der Diamantenvorkommen zum Schluss gekommen, dass auf der Erde keine Regionen mehr vorhanden sind, in denen große Naturdiamanten entstehen können. Nach Angaben der Geologen der Carnegie Institution in Washington sind immer noch viele Rätsel der harten Steine ungelöst, so etwa deren Formationen, berichtet BBC-online.
“Zum ersten Mal gibt es
1,5 Teraflops Rechenleistung im Endausbau 2003 Das deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ) hat heute, Montag, sein Höchstleistungsrechnersystem für die Erdsystemforschung (HLRE) offiziell in Betrieb genommen. Der HLRE gilt als Europas größter Klimarechner, und soll im Endausbau Mitte 2003 über ein Datenarchiv von bis zu fünf Petabyte sowie eine nominale Rechenleistung von 1,5 Teraflops verfügen. Damit würden die Kapazitäten gegenüber dem bis Ende 2001 genutzten Cray-Systems um das Hundertf
Zusammenarbeit mit der Fakultät für Agrarwissenschaften stärkt den Wissenschaftsstandort Das Institut für Zuckerrübenforschung hat auf Beschluss des Senats der Georg-August-Universität Göttingen den Status eines An-Instituts der Hochschule erhalten. Die Fakultät für Agrarwissenschaften und das in Göttingen ansässige Institut arbeiten bereits seit vielen Jahren in Forschung und Lehre eng zusammen. Zukünftig soll diese Kooperation, beispielsweise durch die Einführung eines internationalen Promot
Am 11. September wird ein Potsdamer Expeditionsteam unter Leitung von Prof. Dr. Hans-Wolfgang Hubberten nach insgesamt elf Wochen Forschungstätigkeit aus Sibirien zurückerwartet. Fünfzehn Wissenschaftler und Techniker der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) für Polar- und Meeresforschung sowie zwölf russische Kollegen nahmen an der fünften Expedition ins Lenadelta teil. Sie sammelten Daten für die Berechnung vergangener und zukünftiger Klimaentwicklungen.
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Vorsorge braucht interdisziplinäres Expertenwissen – Leibniz-Wissenschaftler stellen fest: “Hochwasserschutz beginnt nicht im Katastrophengebiet!” – Allgemeine Versicherungspflicht fördert nachhaltige Schutzmaßnahmen Über Sofortmaßnahmen hinausdenken – allgemeine Versicherungspflicht gegen Elementarschäden Hochwasserkatastrophen wie die Jahrhundertflut werfen jenseits der staatlichen und privaten Soforthilfe die Frage nach einer Strategie zu ihrer Vermeidung auf. Wie können künf
Umweltschonendes Verfahren aus Australien für Biolandwirte interessant Australische Forscher haben in der Milch ein umweltschonendes Mittel gegen den Echten Mehltau (Rebenmehltau) entdeckt. Der schädliche Pilz ist unter Winzern gefürchtet, einige australische Weinbauern haben daher für weitere Tests kleine Weingartenflächen für Versuchszwecke zur Verfügung gestellt. Studienleiter Peter Crisp (Bild) von der Abteilung für angewandte und molekulare Ökologe der University of Adelaide erkl
Vulkanologe: “Niederschläge sind Extra-Kick” für Ausbruch”
Schwere Regenfälle können Vulkane mit Staukuppen, unter denen sich Lava ansammelt, zum Ausbruch bringen. Wie britische Forscher bei der Untersuchung vulkanischer Aktivitäten auf der Karibik-Insel Montserrat entdeckten, war den drei jüngsten Eruptionen immer starker Regen vorangegangen. Von heftigen Niederschlägen werden aber offensichtlich nur diese auch als Stratovulkane bezeichneten Vulkane beeinflusst. Dies berichten Vulk