Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Satellitenbilder bestätigen schlimmste Befürchtungen
Nach jüngsten Satellitendaten des National Institute for Space Research (INPE) sind allein im Vorjahr mehr als 25.000 Quadratkilometer Regenwald in Amazonien gerodet worden, berichtet BBC-online. Das entspricht einer Steigerung von 40 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Auf den gerodeten Flächen wird in erster Linie Soja angebaut.
Umweltaktivisten warnen vor dem Verlust des größten Regenwaldsystems der Erde. “Eigentlich
Im Sommer 2001 bereiste das Forschungsschiff “Polarstern” des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) die Arktis, um eine Nahtstelle der Kontinentalverschiebung zu erforschen. Am Gakkel-Rücken, einem bis zu 3000 Meter hohen Gebirgszug tief unter dem arktischen Meereis, quillt heißes Magma aus dem Boden, bildet neuen Meeresboden und drückt damit die Kontinentalplatten von Nordamerika und Eurasien auseinander. Die Messergebnisse der AWI-Forscher und ihrer Kollegen, die am 26. Juni 2003 in zwei Artikeln in Nat
Die Ergebnisse dreier europäischer Forschungsprojekte (ERAVMIS, REMPHARMAWATER und POSEIDON) unter Beteiligung von 13 europäischen Ländern, bei denen die Umweltauswirkungen von Antibiotika aus der Human- und der Tiermedizin sowie mögliche Problemlösungen untersucht wurden, werden am heutigen 27. Juni an der größten skandinavischen Abwasser-Behandlungsanlage in Gryaab, Göteborg (Schweden), erstmalig der Presse vorgestellt.
Antibiotika können in unsere Umwelt gelangen und dort schädlic
Neue Methode zur Bestimmung früherer Meeresspiegeländerungen – Bericht in “Nature”
Das Rote Meer ist mit dem offenen Ozean nur über eine 18 Kilometer schmale und 137 Meter tiefe Meerenge, die Straße von Bab el Mandab, verbunden. Dadurch machen sich Änderungen der Meeresspiegel-Höhe im Roten Meer extrem bemerkbar: Wenn der Meeresspiegel im Indischen Ozean sinkt, ist auch der Austausch der Wassermassen über die Meerenge vermindert. Dies führt dazu, dass das Wasser länger im Roten Meer
Deutschland wird der Europaeischen Union voraussichtlich noch in diesem Jahr die ersten Meeresschutzgebiete ausserhalb der Kuestengewaesser melden. Mit diesen in der Ausschliesslichen Wirtschaftszone (AWZ) liegenden Naturschutzflaechen leiste die Bundesrepublik einen grossen Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt von Nord- und Ostsee, sagte Trittin auf einer heute beginnenden internationalen Meeresschutzkonferenz in Bremen.
Die Mitgliedstaaten der Europaeischen Union sind i
Schweizer Untersuchung zeigt erhöhtes Pflanzenwachstum
Nach einer Studie des Eigenössischen Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos sind Lawinenhänge ökologisch besonders reichhaltig. Je häufiger Lawinen auftreten, desto größer wird die pflanzliche Biodiversität. Der Unterschied zeigt sich deutlich im Vergleich zum umgebenden Wald.
Die aktuelle Studie des SLF zeigt, dass die Zerstörungskraft der Lawinen für die Natur auch positive Aspekte aufweist, da sie St
Die französischen Forschungszentren CEA und CNRS, als auch die Firmen Sogreah, TotalFinaElf und EDF arbeiten gemeinsam an einem Forschungsprojekt, um verseuchte Böden auf eine innovative Weise hydraulisch zu isolieren. Das bereits patentierte Konzept ist ein sogenannter hydraulischer Faradaykäfig.
Die Schadstoffe werden durch den Fluß des Grundwassers transportiert. Um eine Verbreitung der chemischen Substanzen zu vermeiden, muss der verseuchte Boden von dem fließenden Grundwasser isoliert w
Der pazifische Kleinstaat Palau hat als weltweit fünfzigster Staat das Cartagena-Protokoll über die Biologische Sicherheit ratifiziert. Damit wurde eine 90-Tage-Frist ausgelöst, nach der das internationale Abkommen automatisch in Kraft tritt. Die Bestimmungen des Biosicherheits-Protokolls für den Export von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) werden somit am 11. September dieses Jahres wirksam.
Das Protokoll über die Biologische Sicherheit, nach dem letzten Verhandlungsort
Ein von der Europäischen Kommission finanziertes Projektteam entwickelt eine neue Methode zur Überwachung von Umweltverschmutzung in Museen und Galerien. Die Technologie könnte es Kuratoren eines Tages ermöglichen, das Potenzial für Schäden durch den Einsatz einfacher und erschwinglicher Technologie kontinuierlich zu überwachen.
Das MIMIC-Projekt (mikroklimatische Innenüberwachung in kulturellen Stätten, Microclimate Indoor Monitoring in Cultural Heritage Preservation) wird teilweise unter
WWF stellt Studie über Gefahren für die Meeresumwelt durch Schifffahrt und Fischerei vor
Die Meeresumwelt im Nordostatlantik und in der Ostsee ist durch Fischerei, wachsenden Schiffsverkehr und hohe Schadstoffeinträge stark geschädigt: Eine Vielzahl der Meeresvögel und -säugerbestände haben stark abgenommen, viele Fischbestände sind überfischt und wertvolle Lebensräume sind zu weiten Teilen gestört oder bereits zerstört. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die der WWF heute
Marode Netze verschlingen Milliarden / Fraunhofer-ISI schlägt zwei leistungsfähige Alternativen vor / Planung für die nächsten 100 Jahre
Alternativen der Kommunalen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung AKWA2100
Deutschlands Abwasserkanäle sind in einem miserablen Zustand. Für Betrieb, Instandhaltung und Neubau müssen in den nächsten 15 Jahren jährlich cirka zwölf Milliarden Euro aufgebracht werden. Im Auftrag der WestLB-Stiftung Zukunft NRW sucht das Fraunhofer-Institut für S
Landwirte müssen ab sofort nur noch spritzen, wenn die aktuelle Situation es wirklich erfordert. An der Universität Kiel wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) eine Möglichkeit entwickelt, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln deutlich zu reduzieren. Mehrere Jahre wurde die Methode in Deutschland und Österreich erprobt. Der Ernteertrag bleibt trotz der geringeren Aufwandmenge gleich hoch. Das sogenannte “Integrierte Pflanzenschutz-Modell (IPS) Zuckerrübe” steht der Landwir
Ziele der nachhaltigen Entwicklung und der Ernährungssicherheit müssen stärker in den Vordergrund treten
Die Welthandelsordnung (WTO) muss die Ziele der Neuorientierung der Landwirtschaft in Deutschland und Europa – also die Stärkung einer nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums – unterstützen: Der Verankerung des Umwelt- und Tierschutzes sowie des Verbraucherschutzes im WTO-Agrarabkommen kommt daher eine zentrale Bedeutung zu. Genauso wichtig ist die Inte
Planungsinstrumente jetzt online abrufbar
Blattkrankheiten sind eine Gefahr für den Ertrag und die Qualität von Zuckerrüben. Gespritzt werden sollte aber nur, wenn es erforderlich ist und das in bedarfsgerechten Mengen. Dieses zugleich wirtschaftliche und umweltbewusste Handeln zu vereinen ist eine Herausforderung für die Landwirtschaft und das Ziel des Integrierten Pflanzenschutzes (IPS). Er strebt an, vor dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln jegliche pflanzenheilenden Möglichkeiten
Beim Internationalen Field Robot Event an der Universität Wageningen /Niederlande haben Hohenheimer Studierende der Agrartechnik aus dem Bachelor- und Masterstudiengang in Begleitung von Mitarbeitern des Instituts für Agrartechnik mit ihrem selbst gebauten Roboter ISAAC den ersten Preis gewonnen. Der Feldroboter “Infrared Self Acting Autonomous Crawler” setzte sich bei dem zweitägigen Wettbewerb in fast allen Teildisziplinen gegen 9 Gruppen aus den Niederlanden, Dänemark, Frankreich und Deutschland d
Bei der Behandlung von Böden zur Steigerung der Ernteerträge und der Fruchtbarkeit der Böden kommen häufig Pestizide, Fungizide, Kompostprodukte und Konditionierungssubstanzen zur Anwendung. Diese Behandlungsmethoden sind entweder kostspielig oder tragen zur Bodenkontamination bei – oder beides. Neue Technologien bieten nun die Vorteile beider Alternativen, nämlich gute Bodenqualität zur Steigerung der Erträge, jedoch ohne Nachteile für die Umwelt.
Die Erhaltung von Böden in der landwirtsch