Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Samen werden eher verbreitet als Pollen
Nach einer französischen Studie werden genmanipulierte Pflanzen eher durch Samen, der haften bleibt, weiter verteilt als durch Pollenflug. Das berichtet BBC-online heute Mittwoch. Samen von genetisch veränderten Pflanzen gelangen mit Arbeitsmaschinen über weite Strecken in andere Felder. Dadurch können sie sich mit anderen konventionellen Saaten mischen.
Die Wissenschaftler der Universität von Lille hatten genmanipulierte Pflanzen in
Mit der Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird der Verkehr in Deutschland leiser. Staatssekretär Wolf-Dieter Dudenhausen lobte am Dienstag in Bonn anlässlich einer Konferenz des BMBF zum Leisen Verkehr die Neuentwicklungen. “Die zunehmende Mobilität braucht leise Technik”. Diese mache den Verkehr umweltverträglicher. Außerdem ersetze die Lärmbekämpfung an der Quelle kostspielige Investitionen wie etwa Lärmschutzwälle, sagte Dudenhausen.
Das BMBF fördert im Rah
Ohne die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln wäre heute die Ernährung der Weltbevölkerung nicht möglich. Andererseits können Herbizide, Fungizide und Halmstabilisatoren Boden, Luft und Gewässer belasten. Durch die Entwicklung und Anwendung moderner Technik haben Agrarwissenschaftler vom Leibniz-Institut für Agrartechnik in Bornim (ATB), Lösungen erarbeitet, die Pflanzenschutzmittel einsparen und dem Landwirt helfen, Betriebskosten zu reduzieren.
Bedingt durch die einzelnen Bodenarten, u
Weltraumwissenschaftler schauen in die Wolken.
Forscher von der Freien Universität Berlin entlocken den Wolken weitere Geheimnisse und veröffentlichen sie jetzt “live” im Internet. So stehen sie den Wetterdiensten sofort zur Verfügung. Sehen Wolken für unbefangene Beobachter einfach nur weiß oder schwarz aus, berechnen Prof. Dr. Jürgen Fischer, Dr. Lothar Schüller und Dipl.-Met. Peter Albert aus Satellitendaten, was im Innern der Wolke vor sich geht. Mit den berechneten Größen, wie
Ein aktueller Bericht der internationalen Umweltorganisation Environmental Investigation Agency (EIA), “Steigendes Quecksilber: der Verkauf von verseuchtem Wal-, Delphin- und Tümmlerfleisch in Japan”, zeigt, daß unterschiedliche Fischprodukte (Wal-, Delphin- und Tümmler) in vielen japanischen Geschäften einen erhöhten Quecksilbergehalt aufweisen.
Der Bericht, eine Woche vor der 55. Jahresversammlung der International Whaling Commission (IWC) veröffentlicht, deutet darauf hin, daß ja
Bisher war der Einsatz von so genannten Energieschirmen in Deutschland nur bei Zierpflanzen verbreitet. Dort wird ein tuchartiges Material, das im Sommer zur Beschattung bzw. in kalten Nächten zur Isolierung in Gewächshäusern unter dem First zeltdachartig aufgespannt. Die Erzeuger von Tomaten und anderen besonders lichtliebenden Gemüsepflanzen haben wegen des Schattenwurfs der Tuchanlage auf die Pflanzen Ertragseinbußen befürchtet und deshalb bisher auf Energieschirme verzichtet.
Im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau kann die Beratung zur Umstellung von konventionellen Betrieben auf ökologischen Landbau gefördert werden. Die Förderung der Umstellungsberatung ist voraussichtlich ab Juli 2003 vorläufig befristet bis Ende 2004 möglich. Einmalig können 60 Prozent der Beratungskosten bis maximal 1000 EUR je Betrieb bezuschusst werden. Antragsberechtigt sind Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft im Sinne des Einkommenssteuerrechts oder land- und for
Starke Niederschläge und Hochwasser haben Mitteleuropa erst in der jüngsten Vergangenheit heimgesucht. Vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels interessieren sich Geographen für die Frage, inwieweit extreme Witterungsereignisse sich in den kommenden Jahrzehnten ändern werden. Mit dieser Thematik befasst sich im Rahmen seiner Dissertation an der Uni Würzburg Matthias Nonnenmacher.
Nonnenmacher ist in der Arbeitsgruppe Klimaforschung am Institut für Geographie bei Prof. Dr. Jucundus Ja
Wissenschaftler fordern strenge Kriterien bei der Anerkennung von Aufforstungsprojekten für den Klimaschutz
Eine neue wissenschaftliche Studie zur Bewertung von Aufforstungsprojekten in den Tropen, an der das Max-Planck-Institut für Biogeochemie, Jena, und das Hamburger Welt-Wirtschafts-Archivs (HWWA) beteiligt waren, wird am Freitag, 6. Juni 2003, bei der 18. Konferenz von Mitgliedsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen in Bonn vorgestellt. Die Studie unterstützt d
Start einer internationalen Messkampagne in der Antarktis
Am 14. Juni beginnt eine von Wissenschaftlern der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) geleitete internationale Messkampagne in der Antarktis, mit der bisher ungeklärte Fragen zur Zerstörung des Ozons gelöst werden sollen. Neun antarktische Messstationen, darunter die deutsche Neumayer-Station des AWI, werden über vier Monate hunderte von Ozonsonden starten, und dabei ein genaues Bild zeichnen, wann, wo,
Alarmierende Zahlen
In diesem Jahrzehnt (2000-2010) muss laut dem jüngsten UNO-Report mit einem weltweiten Anstieg der Treibhausgasemissionen um im Schnitt 17 Prozent gerechnet werden. Erst Anfang Mai 2003 hatte auch die Europäische Umweltagentur gemeldet, dass die Gesamtemissionen der sechs Gase in der EU, die für den globalen Klimawechsel verantwortlich gemacht werden, das zweite Jahr in Folge gestiegen sind. Die neuesten Zahlen zeigen, dass 10 von 15 Mitgliedstaaten ihren vereinbar
Wissenschaftler der australischen University of Queensland erforschen biologische Stoffe, die Schiffe vor dem Verfall schützen sollen. Organismen wie Seepocken und Seescheiden, die sich hartnäckig an Schiffsrümpfen, Bojen und Stegen festsetzen, verursachen einen jährlichen Schaden von 3,5 Milliarden australischer Dollar.
Die Biologin Dr. Bronwin Stapelton untersucht verschiedene Arten von Meeresschwämmen und Meeresschnecken, die sie im Kampf gegen die Verschmutzung einsetzen will. Sie anal
Nach mehrjähriger Forschung und verschiedenen Feldversuchen in China stellt nun der emeritierte TU-Professor Dr. Frithjof Voss, Fakultät Architektur Umwelt Gesellschaft, eine neue Methode im Kampf gegen Massenschädlingsplagen vor. Grashüpfern- oder Heuschreckenschwärmen will der Wissenschaftler mittels einem Elektrogitter zu Leibe rücken. Bislang wurden die gefräßigen Insekten durch den Einsatz von chemischen Substanzen dezimiert. Die damit verbundenen erheblichen ökologischen Belastungen und Risiken
Die Freie Universität Berlin ist zum ersten Mal Inhaberin eines Patents. Dabei handelt es sich um eine Erfindung von Prof. Dr. Ludger Wöste (Fachbereich Physik) gemeinsam mit Prof. Dr. Jean-Pierre Wolf (Universität Lyon). Beide haben ein Verfahren zur Erzeugung von Kondensationskeimen in der übersättigten, d.h. sehr feuchten Atmosphäre entwickelt. Damit ist es – dank eines mobilen Hochleistungs-Lasers – möglich, präzisere Regenvorhersagen zu treffen. Die Erfindung ist mittlerweile international zum
Die Erkenntnis, dass die Umwelt gegen die globale Erwärmung geschützt werden muss, hat sich in den letzten Jahren immer stärker durchgesetzt. Inzwischen ist wissenschaftlich belegt, dass bestimmte Elemente, die früher in Klimaanlagen und Kaltwassersystemen verwendet wurden, zum Abbau der Ozonschicht beitragen und dadurch die Wahrscheinlichkeit der globalen Erwärmung erhöhen. Es waren also neue Technologien gefragt. Dies führte zur Entwicklung von Kühlmitteln der nächsten Generation, nämlich Kohlendio
Die Jury Umweltzeichen hat die Vergabegrundlage fuer zwei neue Blaue Engel geschaffen: Um den wachsenden Markt fuer Kombinationsgeraete in Richtung Umwelt und Gesundheitsschutz zu beeinflussen, gibt es jetzt einen Blauen Engel fuer Kombinationen aus Drucker, Scanner und Faxgeraet – sogenannte Multifunktionsgeraete.
“Der Blaue Engel zeigt den Verbrauchern, dass auch die immer beliebter werdenden Multifunktionsgeraete anspruchsvolle Umweltkriterien einhalten koennen. Fuer die Hersteller ist e